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Autogenschweißer/in

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SEHR HOHES RISIKO

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Fachkräfte in der Schweiß- und Verbindungstechnik

Das übernimmt KI.

11 von 12 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Anlagenbau0%
Blechbearbeitung0%
Metallbau0%
Brennschneiden0%
Gasschweißen0%
Löten0%
Schutzgasschweißen0%
Schweißnahtprüfung0%
Schweißtechnik0%
Schweißroboter0%

Du bleibst relevant.

Autogenschweißer/innen führen Schweißarbeiten im Gasschweißverfahren mithilfe von Schweißbrennern aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Gewissenhaftigkeit
Selbst-Management

Gehalt

3.697 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.079 €

Oberes Viertel

4.430 €

Fachliche Stärken i

SchweißenArbeit nach ZeichnungWIG-SchweißenTechnisches ZeichnenWartung, Reparatur, Instandhaltung

66.054

Beschäftigte i

4.245

Offene Stellen i

Arbeitslose i

6.061

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

66.054-15% seit 2012
77.61571.83566.054
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.697 €+35%
4.430 €3.271 €2.112 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
6.288Stellen 2024
6.061Arbeitslose 2024
9.7917.3714.950
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Autogenschweißer/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Autogenschweißer/in

Stand: März 2026· 4 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Autogenschweißer/in: Was sich gerade verändert

Der Beruf des Autogenschweißers ist von einem hohen Risiko betroffen, was den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) betrifft. Mit einem KI-Risiko-Score von 84% zeigt sich, dass dieser Job sehr anfällig für Automatisierung ist. Das IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) schätzt sogar das Automatisierungspotenzial für diesen Beruf auf 100%. Das bedeutet, dass theoretisch alle Aufgaben durch Maschinen oder Software übernommen werden könnten. In der Praxis sieht es jedoch anders aus: Aktuell liegt der reale Einsatz von KI bei nur 10%. Dennoch kann man sagen, dass die Veränderungen schnell voranschreiten. Für viele Beschäftigte kann das beängstigend sein, aber es gibt auch Chancen.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute kommen einige KI-gestützte Tools im Schweißprozess zum Einsatz. Ein Beispiel ist WeldEye, eine Software zur Schweißdokumentation, die in Echtzeit Schweißprozesse überwacht und optimiert. Früher musste man manuell Fehler in Schweißnähten suchen; heute hilft WeldEye, diese schnell zu erkennen und die Qualität zu verbessern.

Ein weiteres Beispiel ist das CLOOS QINEO, ein intelligent gesteuertes Schweißsystem, das Daten analysiert, um optimale Schweißergebnisse zu erzielen. Ein Autogenschweißer kann somit effizienter arbeiten, indem er sich auf die anstehenden Aufgaben konzentriert, während das System optimale Einstellungen vorschlägt. Auch die KUKA Robotersysteme nutzen KI, um Roboter effektiv für Schweißarbeiten zu programmieren, was die Präzision erhöht und die Belastung für den Schweißer reduziert.

Zudem wird mit FANUC iRVision eine KI-gestützte Bildbearbeitungssoftware eingesetzt, die visuell die Qualität von Schweißnähten überprüft. Während früher aufwendig manuell kontrolliert werden musste, kann dies nun automatisch geschehen.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz des hohen Automatisierungspotenzials gibt es Fähigkeiten, die KI nicht ersetzen kann. Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit sind Schlüsselkompetenzen, die in der praxisnahen Arbeit eines Autogenschweißers unverzichtbar sind.

Zum Beispiel erfordert die Arbeit oft eine enge Abstimmung mit anderen Teammitgliedern, um sicherzustellen, dass alle Sicherheitsstandards eingehalten werden. Auch das selbstständige Management von Schweißprojekten, das Treffen von Entscheidungen in unerwarteten Situationen und das Arbeiten nach technischen Zeichnungen sind Aufgaben, die menschliches Fingerspitzengefühl und Erfahrung erfordern. Diese menschlichen Stärken sind schwer zu automatisieren und bleiben essenziell.

Was sich in der Branche gerade tut

In Deutschland setzen immer mehr Unternehmen auf die Automatisierung von Schweißprozessen. Dabei wird KI genutzt, um die Effizienz und Qualität der Arbeit zu steigern. Trends wie die Nutzung von Datenanalysen zur Verbesserung von Schweißverfahren sind auf dem Vormarsch. Gleichzeitig gewinnen Schulungen mit virtueller Realität (VR) an Bedeutung, um Schweißer in einer sicheren Umgebung neue Techniken beizubringen.

Diese Entwicklungen zeigen, dass sich die Branche an die neuen Technologien anpasst und versucht, die Vorteile von KI bestmöglich zu nutzen.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Aktuell gibt es in Deutschland 66.054 Beschäftigte im Beruf des Autogenschweißers. Trotz der hohen Automatisierungsgefahr ist die Nachfrage nach Fachkräften stabil. Aktuell sind 4.245 Stellen ausgeschrieben. Auch wenn einige Tätigkeiten durch Maschinen übernommen werden können, bleibt der Bedarf an qualifizierten Schweißern bestehen, insbesondere in spezialisierten Bereichen.

Die Gehälter sind mit einem Median von 3.697 Euro pro Monat für viele attraktiv, mit einer Spanne von 3.079 bis 4.430 Euro. Die Kombination aus stabilen Arbeitsplätzen und gutem Verdienst zeigt, dass trotz der Veränderungen im Berufsfeld viele Chancen bestehen.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um für die kommenden Veränderungen gerüstet zu sein, kannst du folgende Schritte gehen:

  1. Fortbildung in modernen Schweißtechniken: Nutze IHK-Webinare oder Angebote deiner Industrie- und Handelskammer, um deine Fähigkeiten auf den neuesten Stand zu bringen. Die Kosten sind oft gering und bieten wertvollen Input.
  1. Online-Kurse zur Automatisierung: Plattformen wie Coursera oder edX bieten kostenlose MOOCs an, die dir ein besseres Verständnis für KI und Automatisierung in der Fertigung vermitteln. Das Wissen kann dir helfen, dich in deinem Beruf besser zu positionieren.
  1. YouTube-Kanäle: Suche nach Kanälen, die sich auf Schweißtechniken oder neue Technologien in der Industrie konzentrieren. Hier kannst du dir auf einfache Weise neue Tricks und Techniken aneignen.

Starte am besten noch diese Woche mit einem dieser Schritte, um deine Kompetenzen zu erweitern und dich für die Zukunft zu wappnen.

Fazit: Deine Zukunft als Autogenschweißer/in

Die Entwicklungen durch KI und Automatisierung bringen sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. Es ist wichtig, deine Fähigkeiten kontinuierlich weiterzuentwickeln und dich auf neue Technologien einzustellen. Deine menschlichen Stärken bleiben unverzichtbar und werden auch in Zukunft gefragt sein. Nutze die Möglichkeiten der Weiterbildung und bleib aktiv – so gestaltest du deine berufliche Zukunft positiv.

Erwähnte KI-Tools

Konkrete KIWeldEyeCLOOS QINEOKUKA RobotersystemeFANUC iRVisionAutomatisierungDatenanalyseSchulungen mit VR

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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Häufige Fragen zu Autogenschweißer/in