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Autogenschweißer/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

100%2013
100%2016
100%2019
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75%2026*
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Fachkräfte in der Schweiß- und Verbindungstechnik

Das übernimmt KI.

11 von 12 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
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Schutzgasschweißen0%
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Schweißtechnik0%
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Autogenschweißer/innen führen Schweißarbeiten im Gasschweißverfahren mithilfe von Schweißbrennern aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Gewissenhaftigkeit
Selbst-Management

Gehalt

3.697 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.079 €

Oberes Viertel

4.430 €

Fachliche Stärken i

SchweißenArbeit nach ZeichnungWIG-SchweißenTechnisches ZeichnenWartung, Reparatur, Instandhaltung

66.054

Beschäftigte i

4.245

Offene Stellen i

Arbeitslose i

6.061

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

66.054-15% seit 2012
77.61571.83566.054
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.697 €+35%
4.430 €3.271 €2.112 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
6.288Stellen 2024
6.061Arbeitslose 2024
9.7917.3714.950
20122024

Autogenschweißer/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 75% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Autogenschweißer/in verändern könnte. Damit liegt Autogenschweißer/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion, der bei 64% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 12 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Anlagenbau, Blechbearbeitung, Metallbau, Brennschneiden und Gasschweißen und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 66.054 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 12% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.697 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.079 € bis 4.430 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.245 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Schweißen, Arbeit nach Zeichnung, WIG-Schweißen, Technisches Zeichnen und Wartung, Reparatur, Instandhaltung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Autogenschweißer/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Autogenschweißer/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Der KI-Risiko-Score für Autogenschweißer/in liegt mit 75 deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion (64). Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet. Es heißt vor allem: Viele der Kerntätigkeiten sind technisch gut beschreibbar, standardisierbar oder bereits in Teilprozessen automatisierbar. Gleichzeitig bleibt der Beruf stark von praktischer Ausführung, Verantwortung am Werkstück und dem Zusammenspiel aus Schweißen, Arbeit nach Zeichnung, WIG-Schweißen, Technisches Zeichnen sowie Wartung, Reparatur, Instandhaltung geprägt. Genau diese Mischung macht die Einordnung wichtig: Der Druck kommt nicht nur von Robotik, sondern auch von Software, Planung und Qualitätssicherung.

Warum Autogenschweißer/in anders betroffen ist als viele andere Fertigungsberufe

Bei Autogenschweißerinnen und Autogenschweißern treffen zwei Entwicklungen zusammen. Erstens ist die Tätigkeit eng an klar definierte Abläufe gebunden: Brennschneiden, Gasschweißen, Löten, Schutzgasschweißen, Schweißnahtprüfung und Teile der Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung lassen sich gut standardisieren. Zweitens spielt die Praxis in der Fertigung eine große Rolle: Werkstücke unterscheiden sich, Materialien verhalten sich unterschiedlich, und schon kleine Abweichungen können über Nacharbeit, Maßhaltigkeit oder Sicherheit entscheiden.

Genau deshalb ist der Score hier hoch, aber nicht gleichbedeutend mit vollständiger Ersetzbarkeit. Die Arbeitsrealität verschiebt sich eher: Ein Teil der reinen Ausführung kann durch Schweißroboter unterstützt oder in Serienumgebungen übernommen werden, während Menschen stärker für Arbeitsvorbereitung, Rüsten, Überwachung, Anpassung an Sonderfälle und Endkontrolle gebraucht werden. Das passt zu den Beobachtungen der IAB-Forschung: Hohe technische Ersetzbarkeit führt historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau, sondern häufiger zu langsamerem Wachstum und veränderten Tätigkeitsprofilen.

Für dich heißt das: Der Beruf bleibt handwerklich-körperlich, aber der wertvolle Teil verlagert sich stärker auf Genauigkeit, Prozessverständnis und den Umgang mit Technik. Wer Material, Nahtbild, Wärmeeinfluss und Qualitätsanforderungen sicher beurteilen kann, bleibt auch in stärker automatisierten Umgebungen wichtig.

Studienlage zu Schweißen, Robotik und KI im Beruf

Die IAB-Analysen zeigen für Deutschland, dass 38 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten. Besonders stark gestiegen ist dieses Potenzial zuletzt in Expertenberufen, vor allem dort, wo Software und naturwissenschaftlich geprägte Dienstleistungen eine Rolle spielen. Für das Schweißen ist das Bild anders gelagert: Nicht der KI-Chatbot ersetzt die Tätigkeit direkt, sondern die Kombination aus Robotik, Prozesssteuerung und digitaler Qualitätskontrolle verändert den Betrieb.

Hilfreich ist auch die Microsoft-Analyse zu 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen. Dort zählen Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren zu den Tätigkeiten, bei denen KI besonders stark hilft; körperliche Arbeit liegt am anderen Ende. Das passt gut zu Autogenschweißer/in: Die reinen Handgriffe sind nicht der erste Angriffspunkt der generativen KI, wohl aber angrenzende Aufgaben wie Dokumentation, Arbeitsanweisungen, Prüfnachweise oder die Kommunikation mit Vor- und Nachbereichen. Gerade hier entstehen Effizienzgewinne.

Auch der IWF ordnet die Lage ein: Weltweit ist rund 40 % der Jobs KI-exponiert, in Industrieländern wegen des höheren Anteils kognitiver Tätigkeiten sogar deutlich mehr. Für einen Produktionsberuf wie diesen ist das wichtig, weil sich die Exposition nicht auf Büroarbeit beschränkt. Je mehr Fertigung digital geplant, überwacht und dokumentiert wird, desto stärker greifen KI und Software in vormals rein praktische Arbeitsabläufe ein.

Was sich für Autogenschweißer/in konkret verändert

Am wahrscheinlichsten ist kein plötzlicher Wegfall, sondern eine Verschiebung innerhalb des Berufs. Die klassischen Kernaufgaben bleiben, werden aber stärker um digitale und überwachende Tätigkeiten ergänzt. Besonders relevant sind:

  • Arbeitsvorbereitung mit mehr Daten, Zeichnungen und digitalen Vorgaben
  • sicherer Umgang mit Technischem Zeichnen und digitalen Fertigungsunterlagen
  • präzisere Schweißnahtprüfung und dokumentierte Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
  • Abstimmung mit automatisierten Anlagen, Robotern und Prüfsystemen
  • mehr Fokus auf Wartung, Reparatur, Instandhaltung an Schweißtechnik und Peripherie

Die beste Antwort auf diese Entwicklung ist nicht Abwarten, sondern Profil schärfen. Wer neben sauberem Schweißen auch Anlagenverständnis, Fehlerdiagnose und Qualitätsbewusstsein mitbringt, wird in vielen Betrieben eher aufgewertet als ersetzt. Das gilt besonders dort, wo Einzelteile, Sonderanfertigungen oder anspruchsvolle Reparaturen dominieren.

Fazit für Autogenschweißer/in: Risiko ernst nehmen, Rolle aktiv erweitern

Mit einem Score von 75 gehört dein Beruf zu den stärker gefährdeten Tätigkeiten im Feld Fertigung & Produktion. Das ist ein klares Signal, aber kein Schreckensurteil. Der Beruf steht eher vor einer Umverteilung der Aufgaben als vor dem Ende. Reine Routinen rund um Blechbearbeitung, Metallbau oder standardisierte Schweißprozesse geraten stärker unter Druck; die Kombination aus Erfahrung, Verantwortung, Gewissenhaftigkeit, Eigenverantwortung und sicherer Praxis bleibt wichtig.

Wenn du dich auf Schweißtechnik, Prüfverfahren, Robotik-Basics und digitale Arbeitsvorbereitung einstellst, verschiebst du deinen Wert genau dorthin, wo Mensch und Technik zusammenarbeiten. In einem Beruf wie diesem entscheidet nicht nur die Naht, sondern auch, ob du Prozesse verstehst, Qualität absichern kannst und bei Abweichungen ruhig und präzise handelst. Stand: Juni 2026.

Erwähnte KI-Tools

SchweißroboterKI-gestützte Qualitätsprüfungdigitale Arbeitsvorbereitung

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Autogenschweißer/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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