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Schweißer/in - Zentralheizungs- und Lüftungsbau

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MITTLERES RISIKO

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Fachkräfte in der Schweiß- und Verbindungstechnik

Das übernimmt KI.

10 von 15 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Blechbearbeitung0%
Brennschneiden0%
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Löten0%
Schweißnahtprüfung0%
Schweißtechnik0%
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Autogenes Brennschneiden0%

Du bleibst relevant.

Schweißer/innen im Zentralheizungs-und Lüftungsbau führen Schweißarbeiten an Rohren und anderen Bauteilen haustechnischer Anlagen aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Gewissenhaftigkeit
Selbst-Management

Gehalt

3.697 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.079 €

Oberes Viertel

4.430 €

Fachliche Stärken i

SchweißenArbeit nach ZeichnungWIG-SchweißenTechnisches ZeichnenWartung, Reparatur, Instandhaltung

66.054

Beschäftigte i

4.245

Offene Stellen i

Arbeitslose i

6.061

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

67%64%60%
20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

66.054-15% seit 2012
77.61571.83566.054
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.697 €+35%
4.430 €3.271 €2.112 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
6.288Stellen 2024
6.061Arbeitslose 2024
9.7917.3714.950
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Schweißer/in - Zentralheizungs- und Lüftungsbau?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Schweißer/in - Zentralheizungs- und Lüftungsbau

Stand: März 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Schweißer/in: Was sich gerade verändert

Künstliche Intelligenz (KI) verändert auch den Beruf des Schweißers oder der Schweißerin im zentralen Heizungs- und Lüftungsbau. Der KI-Risiko Score von 55% zeigt, dass es ein hohes Potenzial für Automatisierung gibt. Das IAB hat sogar ein Automatisierungspotenzial von 67% festgestellt. Das bedeutet, dass viele Aufgaben, die heute manuell ausgeführt werden, bald von Maschinen übernommen werden könnten. Ein greifbarer Vergleich: Früher hat man Schweißnähte oft manuell geprüft, während KI-Systeme heute bereits einige dieser Prüfungen übernehmen können. Dies kann zwar die Effizienz steigern, sorgt aber auch für Unsicherheit, da viele Beschäftigte befürchten, dass ihre Jobs gefährdet sind.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute nutzt die Industrie verschiedene KI-Tools, um Prozesse im Schweißbereich zu optimieren. Ein Beispiel ist WeldEye, eine Software, die Schweißnähte und deren Qualität erfasst und analysiert. Früher musste ein Schweißer oder eine Schweißerin jede Naht manuell dokumentieren und bewerten. Heute klicken die Fachkräfte einfach in die Software, die die Daten automatisch verarbeitet und Verbesserungsvorschläge liefert.

Ein weiteres Beispiel ist das System Fronius WeldCube, das Daten von Schweißgeräten sammelt und analysiert. Dies ermöglicht eine verbesserte Nachverfolgbarkeit und Qualitätskontrolle. Auch KUKA Robotersysteme setzen KI-gestützte Roboter ein, um repetitive Schweißarbeiten zu automatisieren. Solche Technologien können zwar die Effizienz erhöhen, haben aber auch Auswirkungen auf die Arbeitssituation der Schweißer.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der fortschreitenden Automatisierung gibt es viele menschliche Fähigkeiten, die KI nicht ersetzen kann. Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung sind Eigenschaften, die nach wie vor sehr wichtig sind. Ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag: Wenn es um die Zusammenarbeit im Team bei komplexen Projekten geht, sind menschliche Fähigkeiten wie Kommunikation und Konfliktlösung entscheidend. Diese Fähigkeiten sind schwer zu automatisieren, da sie Empathie und emotionale Intelligenz erfordern. Dein Wissen im WIG-Schweißen oder im technischen Zeichnen bleibt unerlässlich, insbesondere wenn es um die Anpassung und individuelle Lösungen geht.

Was sich in der Branche gerade tut

Aktuell zeigt die Branche einen klaren Trend zur Automatisierung und zur Nutzung von Datenanalyse. Unternehmen setzen zunehmend auf KI, um die Schweißprozesse zu optimieren und eine hohe Qualität zu gewährleisten. Diese Entwicklungen werden nicht nur in großen Unternehmen, sondern auch im Mittelstand zunehmend sichtbar. Die Schweißtechnik wird smarter, da Maschinen und Systeme miteinander kommunizieren und effizienter arbeiten.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

In Deutschland gibt es aktuell 66.054 Beschäftigte im Beruf des Schweißers oder der Schweißerin. Die Median-Gehälter liegen bei 3.697 € pro Monat, mit einer Gehaltsspanne von 3.079 € bis 4.430 €. Obwohl das Risiko durch KI hoch ist, gibt es immer noch viele offene Stellen — derzeit sind 4.245 Positionen ausgeschrieben. Dies deutet darauf hin, dass der Markt weiterhin eine Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften hat, auch wenn Automatisierung eine größere Rolle spielt. Die Frage ist, inwieweit sich die Tätigkeiten der Schweißer verändern werden.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um in der sich wandelnden Arbeitswelt bestehen zu können, gibt es einige konkrete Schritte, die du unternehmen kannst:

  1. Weiterbildung in neuen Technologien: Nutze kostenlose Webinare von Industrie- und Handelskammern (IHK), um dich über neue Technologien und Software wie WeldEye oder WeldCube zu informieren.
  1. Soft Skills ausbauen: Arbeite an deinen persönlichen Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Selbst-Management. Diese Fähigkeiten sind schwer zu automatisieren und werden weiterhin nachgefragt.
  1. Technisches Zeichnen vertiefen: Wenn du sicher im technischen Zeichnen bist, kannst du dich von anderen abheben. Überlege dir, Fortbildungskurse in diesem Bereich zu besuchen.

Du kannst diese Schritte noch in dieser Woche in Angriff nehmen, um dich besser auf die Veränderungen in deinem Berufsfeld vorzubereiten.

Fazit: Deine Zukunft als Schweißer/in

Die Veränderungen durch KI im Schweißbereich sind spürbar, aber nicht ausweglos. Es gibt noch viele Chancen und offene Stellen für qualifizierte Fachkräfte. Indem du dich weiterbildest und deine menschlichen Stärken ausspielst, kannst du auch in Zukunft erfolgreich in deinem Beruf arbeiten. Deine Fähigkeit, dich an neue Technologien anzupassen, wird entscheidend sein.

Erwähnte KI-Tools

Konkrete KIWeldEyePrysmian Group’s Smart CableKUKA RobotersystemeFronius WeldCubeWeldPlusAutomatisierungDatenanalyse

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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Häufige Fragen zu Schweißer/in - Zentralheizungs- und Lüftungsbau