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Berechnungsingenieur/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

50%2013
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Experten in der technischen Forschung und Entwicklung (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

26 von 32 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
Produktionsplanung0%
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Modellbildung, Simulation (IT)0%
Produktionsplanungssysteme (PPS)0%

Du bleibst relevant.

Berechnungsingenieure und-ingenieurinnen analysieren Systeme und Systemstrukturen mithilfe von Simulationsrechnungen. Anhand der gewonnenen Daten bewerten sie die realen Systeme, z.B. die Belastungsfähigkeit von Konstruktionen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Projektmanagement

Gehalt

7.026 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

EntwicklungElektrotechnikPlanungMicrosoft OfficeAnalyse

236.400

Beschäftigte i

14.639

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.498

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

71%61%50%
20132022: 71%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

236.400+55% seit 2012
236.400194.696152.991
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

7.026 €+13%
7.026 €5.979 €4.932 €
20202024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
658Stellen 2024
2.498Arbeitslose 2024
2.8091.560310
20122024

Berechnungsingenieur/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 64% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Berechnungsingenieur/in verändern könnte. Damit liegt Berechnungsingenieur/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 71% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 32 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 26 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Produktionsplanung, Berechnen, Konstruktion, Betriebstechnik und Fertigungstechnik und 20 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Produktmanagement, Softwaretechnik, Software-Engineering, Technische Informatik und Technische Mechanik — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 236.400 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 7.026 € pro Monat. Zuletzt waren rund 14.639 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Elektrotechnik, Planung, Microsoft Office und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Berechnungsingenieur/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Berechnungsingenieur/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Berechnungsingenieur/in: 64 % KI-Risiko im Vergleich zum Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 64 liegt Berechnungsingenieur/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71). Das ist ein wichtiger Unterschied: Die Arbeit ist deutlich KI-näher als viele andere Ingenieurrollen, aber sie gehört nicht zu den Berufen, die sich einfach „wegautomatisieren“ lassen. Stand: Juni 2026 zeigt sich eher ein Umbau der Tätigkeit als ein vollständiger Ersatz.

Typisch für deinen Beruf ist die Mischung aus Berechnen, Modellbildung, Simulation (IT), Konstruktion, technischer Mechanik, Analyse und Projektmanagement. Genau diese Kombination macht den Beruf interessant für KI: Teile der Arbeit lassen sich gut beschleunigen, prüfen oder vorsortieren. Gleichzeitig bleiben Aufgaben wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Produktmanagement und die fachliche Bewertung von Ergebnissen menschlich wichtig.

Warum Berechnungsingenieur/in anders von KI betroffen ist

Der hohe Wert kommt vor allem daher, dass viele Kerntätigkeiten schon heute technisch gut angreifbar sind. Wer regelmäßig CAM-, CIM-Systeme anwenden, Produktionsplanung, Berechnen, Kalkulation, CNC-Programmieren oder Modellbildung, Simulation (IT) nutzt, arbeitet in einem Umfeld, in dem Software schon lange Standard ist. KI setzt genau dort an, wo strukturierte Vorarbeiten, Variantenvergleiche und Routinen entstehen.

Besonders betroffen sind also nicht nur klassische Rechenaufgaben, sondern auch angrenzende Tätigkeiten wie Betriebstechnik, Fertigungstechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), SPS-Programmierung, SPS-Technik, Prozessleittechnik oder Produktionsplanungssysteme (PPS). KI kann hier Muster erkennen, Parameter vorschlagen, Simulationen vorbereiten und Dokumentation schneller erzeugen. Sie kann auch bei Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Informationstechnik, Computertechnik oder Elektrische Energietechnik als Assistent dienen.

Wichtig ist aber: Der Beruf besteht nicht nur aus Rechnung und Code. Viele Aufgaben hängen von der Interpretation technischer Zusammenhänge ab. Wenn du Entwicklung, Elektrotechnik, Planung und Analyse verbindest, musst du Ergebnisse bewerten, Randbedingungen verstehen und mit anderen Fachbereichen abstimmen. Genau hier bleiben Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und systematisches-methodisches Vorgehen zentral.

Auch der Arbeitsmarkt spricht eher für Veränderung als für Verdrängung. Das IAB zeigt, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit meist nicht durch Beschäftigungsabbau auffielen, sondern eher durch langsameres Wachstum. Für Ingenieurrollen kommt hinzu: In Deutschland wächst der Einsatz von KI in der Arbeit bereits breit, und die Beschäftigung in hoch exponierten Berufen ist bislang nicht eingebrochen. Das spricht dafür, dass KI in deinem Beruf vor allem die Arbeitsweise verschiebt.

Was die Studienlage für Berechnungsingenieur/innen zeigt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Arbeitskonversationen hilft beim Blick auf die konkrete Aufgabenlogik. Besonders KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Weniger stark sind dagegen präzise Datenanalyse und Bilderzeugung. Für dich heißt das: KI kann bei Berichten, Variantenbeschreibungen, technischen Erläuterungen, Protokollen und der ersten Strukturierung von Berechnungsprozessen nützlich sein. Die fachliche Prüfung der Ergebnisse bleibt aber bei dir.

Auch der IWF ordnet den Beruf plausibel ein: In Industrieländern sind deutlich mehr Jobs KI-exponiert als im weltweiten Durchschnitt, weil dort kognitive Tätigkeiten stärker verbreitet sind. Das passt zu Berechnungsingenieur/innen sehr gut, denn dein Beruf liegt nah an wissensintensiver, digital unterstützter Arbeit.

Noch wichtiger ist die Richtung der tatsächlichen Nutzung. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass KI in der Praxis überwiegend augmentierend genutzt wird: Mensch und KI arbeiten also gemeinsam, statt dass KI allein übernimmt. Für dich ist das eine gute Nachricht, denn dein Profil passt genau zu dieser Logik. Du wirst seltener durch KI ersetzt als vielmehr durch KI unterstützt — vor allem in Analyse, Entwurf, Prüfung und Dokumentation.

Ein zweiter hilfreicher Befund kommt von OpenAI mit dem GDPval-Benchmark über echte berufliche Aufgaben: Führende Modelle nähern sich in vielen Wissensberufen bereits der Qualität von Fachleuten an. Das ist für Berechnungsingenieur/innen relevant, weil Teile der Arbeit stark wissensbasiert sind. Gleichzeitig bedeutet „nahe an Fachleuten“ noch nicht „fachlich zuverlässig genug für den ganzen Prozess“. Gerade bei sicherheitsrelevanten oder haftungskritischen Entscheidungen braucht es weiterhin Kontrolle, Plausibilisierung und Verantwortung.

Fazit für den Beruf Berechnungsingenieur/in

Für Berechnungsingenieur/innen ist KI kein Randthema, sondern ein Produktivitätsfaktor. Besonders Berechnen, Modellbildung, Simulation (IT), Kalkulation, Analyse, Produktionsplanung und Teile der Konstruktion werden sich spürbar verändern. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Interpretation, Qualitätssicherung und Zusammenarbeit.

Wenn du den Beruf heute ausübst, ist die beste Strategie nicht Abwarten, sondern aktives Mitgestalten: baue KI in Voranalysen, Dokumentation und Variantenprüfung ein, aber behalte die fachliche Endkontrolle. Wer Softwaretechnik, Software-Engineering, Technische Informatik und Qualitätsmanagement sicher verbindet, wird eher wichtiger als überflüssig. Der Beruf verschwindet nicht — er wird technischer, schneller und stärker auf Steuerung und Bewertung ausgerichtet.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-ModelleSimulationstoolsPPS-SystemeSPS-Umgebungen

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Berechnungsingenieur/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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