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Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

46%2013
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Experten in der technischen Forschung und Entwicklung (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

24 von 34 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
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Elektronik0%
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Informationstechnik, Computertechnik0%
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Autonome Fahrsysteme0%
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Wasserstofftechnik0%

Du bleibst relevant.

Forschungs-und Entwicklungsingenieure und-ingenieurinnen erarbeiten in (Teil-)Projekten neue Produkte bzw. technische Verfahren und entwickeln diese weiter.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Projektmanagement

Gehalt

7.026 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

EntwicklungElektrotechnikPlanungMicrosoft OfficeAnalyse

236.400

Beschäftigte i

14.639

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.498

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

80%63%46%
20132022: 80%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

236.400+55% seit 2012
236.400194.696152.991
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

7.026 €+13%
7.026 €5.979 €4.932 €
20202024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
658Stellen 2024
2.498Arbeitslose 2024
2.8091.560310
20122024

Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in beträgt 72%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 80% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 34 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 24 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Betriebstechnik, Fertigungstechnik und Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und 18 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung, Qualitätsmanagement, Projektmanagement, Softwaretechnik, Software-Engineering und Technische Informatik und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 236.400 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 7.026 € pro Monat. Zuletzt waren rund 14.639 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Elektrotechnik, Planung, Microsoft Office und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Forschung und Entwicklung zwischen CAD, Simulation und Prototypen

Wenn du als Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in arbeitest, dreht sich dein Alltag oft um Entwicklung, Konstruktion, Modellbildung, Simulation (IT), Virtual Prototyping, CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden und die enge Abstimmung mit Projektmanagement und Qualitätsmanagement. Genau diese Mischung macht den Beruf interessant – und zugleich besonders anfällig für KI-Unterstützung. Der KI-Risiko-Score liegt bei 72 und damit über dem Durchschnitt im Ingenieurwesen. Das heißt nicht, dass dein Beruf verschwindet. Aber viele Tätigkeiten verändern sich von innen, besonders dort, wo strukturierte Analyse, Variantenvergleich und technische Dokumentation gefragt sind. Stand: Juni 2026.

Was KI in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit schon heute übernimmt

Gerade bei technischen Berufen zeigt sich ein Muster: KI greift zuerst dort an, wo Aufgaben klar beschrieben, wiederholbar und datenreich sind. Das passt zu vielen Teilen von Forschung und Entwicklung. Dazu zählen etwa CAM-, CIM-Systeme anwenden, CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Betriebstechnik, Fertigungstechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), SPS-Programmierung, SPS-Technik, Kalkulation und Modellbildung, Simulation (IT).

Die Microsoft-Analyse zu 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI vor allem bei Tätigkeiten stark ist, bei denen Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Übertragen auf deinen Beruf bedeutet das: Dokumentation, Variantenbeschreibungen, technische Zusammenfassungen, erste Entwürfe oder die Vorbereitung von Präsentationen lassen sich zunehmend mit KI beschleunigen. Auch bei Informationstechnik, Computertechnik, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik oder Virtual Prototyping kann KI helfen, Entwürfe vorzustrukturieren oder Fehlerquellen schneller zu finden.

Der IAB-Befund passt dazu: In Deutschland ist das Substituierbarkeitspotenzial zuletzt besonders in Expertenberufen gestiegen, vor allem in IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen. Für Forschung und Entwicklung heißt das: Nicht nur Routinen, sondern auch anspruchsvollere Wissensarbeit wird technisch leichter angreifbar. Gleichzeitig zeigt das IAB, dass hohe KI-Exposition bisher eher mit stärkerem Beschäftigungswachstum als mit Abbau einherging. Die Wirkung ist also vorerst eher augmentierend als ersetzend.

Was in der Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in-Arbeit menschlich bleibt

Trotz hoher technischer Anwendbarkeit bleibt der Kern des Berufs stark menschlich geprägt. Das gilt besonders für Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung, Qualitätsmanagement, Projektmanagement, Softwaretechnik, Software-Engineering, Technische Informatik, Entwicklung, Forschung, Technische Mechanik und Digital Mock-Up (DMU), wenn es um Zielkonflikte, Prioritäten und Verantwortung geht.

KI kann dir Vorschläge machen, aber sie trägt nicht die fachliche und organisatorische Verantwortung. Sie versteht weder Unternehmensziele noch Budgets, Sicherheitsanforderungen, Normen oder die reale Machbarkeit im Teamkontext so wie du. Gerade bei Elektrotechnik, Elektronik, Mikroelektronik, Elektrische Energietechnik, Mechatronik, Maschinentechnik, Autonome Fahrsysteme, Brennstoffzellentechnik und Wasserstofftechnik zählt die Fähigkeit, technische Entscheidungen gegen reale Randbedingungen abzuwägen.

Hier liegt auch der Unterschied zwischen Automation und Augmentation, den der Anthropic Economic Index beschreibt: Ein großer Teil der KI-Nutzung ist Unterstützung, nicht vollständiger Ersatz. Für deinen Beruf ist das besonders wichtig, weil viele Aufgaben nicht isoliert, sondern als Teil komplexer Entwicklungsprozesse auftreten. Eine KI kann Varianten vorschlagen oder Recherchen vorstrukturieren, aber sie ersetzt nicht die Einordnung von Risiken, das Testen unter realen Bedingungen oder die Kommunikation zwischen Entwicklung, Fertigung und Management.

Auch der IWF ordnet Industrieberufe in Ländern wie Deutschland als besonders KI-exponiert ein, weil dort viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Exponiert heißt aber nicht austauschbar. Gerade in Ingenieurberufen bleibt der Wert dort hoch, wo du Systeme verstehst, Grenzen erkennst und aus unsauberen Anforderungen belastbare Lösungen machst.

Was du als Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in jetzt tun kannst

Der wichtigste Schritt ist nicht Abwehr, sondern aktive Positionierung. Wenn KI Routinearbeit beschleunigt, verschiebt sich dein Wert in Richtung Bewertung, Integration und Entscheidung. Das spricht dafür, deine Rolle bewusst auszubauen:

  • Nutze KI als Werkzeug für Analyse, Planung und erste Entwürfe, aber prüfe Ergebnisse immer fachlich.
  • Stärkere dich in Aufgaben, die KI nicht gut beherrscht: systematisches- methodisches Vorgehen, technische Bewertung, Fehleranalyse und Abstimmung über Teams hinweg.
  • Baue Kompetenzen aus, die in Stellenausschreibungen mit KI-Bezug immer wichtiger werden: analytisches Denken, Datenkompetenz, Ethik und Resilienz.
  • Verbinde Entwicklung mit Projektmanagement und Qualitätsmanagement, damit du nicht nur Lösungen erzeugst, sondern Entscheidungen absicherst.
  • Arbeite an deinem Umgang mit Microsoft Office, Simulationstools und KI-gestützten Workflows, damit du schneller iterieren kannst.
  • Entwickle eine klare Rolle als Schnittstelle zwischen Technik, Fertigung und Produktstrategie.

Für deinen Beruf ist außerdem entscheidend, dass der Markt zuletzt stark gewachsen ist: von 152.991 Beschäftigten im Jahr 2012 auf 236.400 im Jahr 2024. Das spricht gegen ein einfaches Verdrängen durch KI. Gleichzeitig ist der KI-Risiko-Score von 72 ein Signal, dass sich der Tätigkeitsmix deutlich verschieben wird. Die Aufgaben an der Grenze zwischen Konstruktion, Simulation und Dokumentation werden effizienter, während Bewertung, Koordination und Verantwortung an Gewicht gewinnen.

Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in: Wie du den KI-Wandel für dich nutzt

Wenn du KI klug einsetzt, kannst du Entwicklungszyklen verkürzen, Varianten schneller prüfen und dich stärker auf die wirklich schwierigen Fragen konzentrieren. Besonders sinnvoll ist das bei repetitiven Teilen von Konstruktion, Modellbildung, Simulation (IT) und technischer Dokumentation. Die besten Ergebnisse entstehen aber dort, wo du KI-Vorschläge mit Erfahrung, Testdaten und Teamwissen verbindest.

Die eigentliche Zukunft dieses Berufs liegt daher nicht in der Ablösung, sondern in der Verschiebung: weniger manuelle Vorarbeit, mehr technische Urteilskraft. Wer das früh mitgeht, bleibt nicht nur relevant, sondern wird oft produktiver und sichtbarer im Unternehmen.

Erwähnte KI-Tools

CAD-SystemeCAM-/CIM-SystemeSPS-SoftwareSimulationstoolsMicrosoft OfficeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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