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Berg- und Maschinenmann/-frau: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

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76%2026*
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Fachkräfte im Berg- und Tagebau

Das übernimmt KI.

18 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Vortrieb (Bergbau, Stollenbau)0%
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Braunkohlebergbau0%
Erzbergbau0%
Kali- und Steinsalzbergbau0%
Steinkohlebergbau0%
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Tagebau0%
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Elektrotechnik0%
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Fördertechnik0%
Hydraulik0%
Pneumatik0%
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Du bleibst relevant.

Berg-und Maschinenleute bauen Kohle und andere Rohstoffe in Bergwerken sowie über Tage ab.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Zuverlässigkeit
Einsatzbereitschaft
Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

4.712 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.884 €

Oberes Viertel

5.486 €

Fachliche Stärken i

InbetriebnahmeGeologieGroße FahrtWartung, Reparatur, InstandhaltungMicrosoft Office

8.454

Beschäftigte i

104

Offene Stellen i

Arbeitslose i

128

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20162022

100%100%100%
20162022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

8.454-64% seit 2012
23.44115.9488.454
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.712 €+44%
5.486 €4.121 €2.756 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
49Stellen 2024
128Arbeitslose 2024
18911438
20122024

Berg- und Maschinenmann/-frau im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 76% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Berg- und Maschinenmann/-frau verändern könnte. Damit liegt Berg- und Maschinenmann/-frau über dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion, der bei 64% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Vortrieb (Bergbau, Stollenbau), Bewettern, Braunkohlebergbau, Erzbergbau und Kali- und Steinsalzbergbau und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Drainagearbeiten, Rohrverlegungen — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 8.454 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 24% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.712 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.884 € bis 5.486 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 104 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Inbetriebnahme, Geologie, Große Fahrt, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Berg- und Maschinenmann/-frau?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Berg- und Maschinenmann/-frau

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Berg- und Maschinenmann/-frau: KI-Risiko 76, also über dem Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 76 liegt dein Beruf deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion (64). Das ist vor allem deshalb auffällig, weil bei dir sehr viele Kerntätigkeiten technisch als ersetzbar eingestuft werden. Gleichzeitig gilt: Ein hoher Score bedeutet nicht automatisch, dass der Beruf verschwindet. Er zeigt vor allem, dass sich die Arbeit im Inneren stark verschiebt — weg von klassischen Ausführungsroutinen, hin zu Überwachung, Wartung und Störungsbehebung.

Für dich ist die Lage damit klar: Alles, was mit Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Vortrieb (Bergbau, Stollenbau), Bewettern, Strecken-, Stollenausbau, Tagebau, Untertagebetrieb, Abbau, Gewinnung (Bergbau), Fördertechnik, Hydraulik, Pneumatik oder Transport- und Lagertechnik zu tun hat, steht unter starkem technischen Veränderungsdruck. Besonders betroffen sind standardisierte Abläufe, bei denen Sensorik, Automatisierung und Fernsteuerung bereits heute viel leisten können.

Warum Berg- und Maschinenmann/-frau anders betroffen ist

Dein Beruf ist stark von körperlich gebundenen, technisch klar definierten Tätigkeiten geprägt. Genau das macht ihn für Automatisierung besonders zugänglich. Viele der ersetzbaren Aufgaben laufen in Umgebungen mit festen Prozessketten, wiederkehrenden Bewegungsabläufen und klaren Sicherheitsvorgaben. Solche Tätigkeiten sind für Maschinen, autonome Systeme und digitale Steuerungen deutlich leichter zu standardisieren als wechselnde, soziale oder stark kreative Arbeit.

Gleichzeitig ist dein Beruf nicht nur „Bedienen“, sondern auch ein Beruf mit viel Praxiswissen. Das sieht man an den menschlich geprägten Aufgaben wie Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Drainagearbeiten, Rohrverlegungen. Dazu kommen Fachkompetenzen wie Inbetriebnahme, Geologie, Große Fahrt und der sichere Umgang mit Microsoft Office im organisatorischen Teil der Arbeit. Genau hier liegt die wichtige Trennlinie: Nicht jede Aufgabe lässt sich gleich gut automatisieren. Was dauerhaft Maschinenlaufzeit, Zustand, Sicherheit und Logistik absichert, bleibt häufig vor Ort und bei Menschen.

Deshalb ist die eigentliche Entwicklung weniger ein kompletter Ersatz als eine Verschiebung des Aufgabenmixes. Klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. In einem Beruf wie deinem heißt das: Du wirst seltener als reine ausführende Kraft gebraucht, aber stärker als Fachkraft, die Anlagen versteht, Störungen einordnet und Prozesse absichert.

Was die Studienlage für deinen Beruf bedeutet

Die IAB-Forschung zeigt, dass in Deutschland Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten wirklich Beschäftigung verloren haben. Häufig war eher zu sehen, dass das Wachstum langsamer wurde. Genau das ist für deinen Beruf wichtig: Ein hoher technischer Ersetzungsgrad bedeutet nicht automatisch sofortige Jobverluste, kann aber die Zahl klassischer Tätigkeiten weiter drücken und den Druck auf Qualifizierung erhöhen.

Auch der IWF ordnet die Lage so ein, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind, in Industrieländern wie Deutschland aber wegen des höheren Anteils kognitiver Tätigkeiten sogar deutlich mehr. Für deinen Beruf ist daran vor allem relevant, dass du nicht in einer „KI-freien“ Zone arbeitest. Wo Prozesse digital überwacht, geplant und gesteuert werden, greift KI indirekt in Arbeitsabläufe ein — etwa bei Prognosen, Fehlererkennung, Instandhaltungsplanung oder Materialfluss.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt außerdem: Am stärksten KI-anwendbar sind Sprache, Schreiben, Kundenkommunikation und Informationsbeschaffung; am wenigsten körperliche Arbeit. Das passt zu deinem Profil. Deine Kernarbeit liegt deutlich näher an physischer Anlagenarbeit als an typischer Büro-KI. Genau deshalb ist der direkte KI-Einfluss auf den eigentlichen Bergbau- oder Maschinenbetrieb begrenzt. Der größere Hebel kommt eher über Automatisierung, Sensorik und Assistenzsysteme als über Chatbots.

Was du im Beruf von jetzt an stärker brauchst

Wenn Maschinen und Anlagen mehr selbst erledigen, werden die Fähigkeiten wichtiger, die Technik, Sicherheit und Menschen zusammenbringen. Für deinen Alltag heißt das: nicht nur ausführen, sondern Anlagenzustände verstehen, Störungen sauber weitergeben, Wartung priorisieren und im Team verlässlich reagieren.

  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung als Kernkompetenz
  • sicheres Arbeiten mit Fördertechnik, Hydraulik und Pneumatik
  • Verständnis für Elektrotechnik und Anlagenlogik
  • saubere Dokumentation und Übergaben
  • Kommunikationsfähigkeit in der Zusammenarbeit mit Schicht, Technik und Vorgesetzten
  • Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit bei sicherheitskritischen Abläufen

Wer sich zusätzlich mit digitalen Systemen, Zustandsdaten und einfacher Fehlerdiagnose auskennt, bleibt robuster. Auch Grundkenntnisse in Software-gestützter Dokumentation oder im Umgang mit Betriebsdaten helfen. Nicht weil du zum Programmierer werden musst, sondern weil dein Beruf zunehmend an der Schnittstelle von Maschine, Kontrolle und Wartung stattfindet.

Fazit für Berg- und Maschinenmann/-frau

Dein Beruf ist kein typischer KI-Beruf im Sinne von Text- oder Wissensarbeit, aber er ist stark automatisierungsgefährdet, weil viele Aufgaben klar, technisch und standardisierbar sind. Der Score von 76 ist deshalb ernst zu nehmen. Gleichzeitig ist die historische Erfahrung laut IAB beruhigend: Hohe Ersetzbarkeit führt oft eher zu Umbau als zu sofortigem Abbau. Deine beste Strategie ist, dich auf die Teile des Berufs zu konzentrieren, die Maschinen nicht gut können: Wartung, Reparatur, Störungsanalyse, Sicherheitsverantwortung und Abstimmung im Team. Stand: Juni 2026.

Berg- und Maschinenmann/-frau: Was du jetzt konkret tun kannst

  • Baue dein Wissen in Inbetriebnahme und Anlagendiagnose aus.
  • Stärke deine Rolle in Wartung, Reparatur, Instandhaltung.
  • Lerne, digitale Störungen, Warnmeldungen und Prozessdaten sicher einzuordnen.
  • Schärfe deine Zusammenarbeit mit Technik, Leitstand und Schichtteam.
  • Halte dich bei Elektrotechnik, Hydraulik und Pneumatik fachlich aktuell.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeKI-gestützte Anlagenüberwachungdigitale Instandhaltungssoftware

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Berg- und Maschinenmann/-frau beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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