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Knappe (Stein- und Pechkohlenbergbau): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

63%2013
75%2016
75%2019
75%2022
58%2026*
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Fachkräfte im Berg- und Tagebau

Das übernimmt KI.

24 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Abteufen0%
Vortrieb (Bergbau, Stollenbau)0%
Bewettern0%
Braunkohlebergbau0%
Erzbergbau0%
Rauben0%
Steinkohlebergbau0%
Strecken-, Stollenausbau0%
Tagebau0%
Untertagebetrieb0%
Versatz (Bergbau)0%
Abbau, Gewinnung (Bergbau)0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Elektrotechnik0%
Melde- und Signalanlagen, -technik0%
Fördertechnik0%
Hydraulik0%
Pneumatik0%
Montage (Metall, Anlagenbau)0%
Sprengtechnik0%
Kalkulation0%
Transport- und Lagertechnik0%

Du bleibst relevant.

Knappen im Stein-und Pechkohlebergbau leisten Schaufel-und Förderarbeiten in Stein-und Pechkohlebergwerken. Sie treiben Schächte vor, errichten Zimmerungen aus Holz, bringen Gestänge und Fördermittel an und verlegen Rohrleitungen und Kabel für die Wasser-und Energieversorgung.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Zuverlässigkeit
Einsatzbereitschaft
Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

4.712 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.884 €

Oberes Viertel

5.486 €

Fachliche Stärken i

InbetriebnahmeGeologieGroße FahrtWartung, Reparatur, InstandhaltungMicrosoft Office

8.454

Beschäftigte i

104

Offene Stellen i

Arbeitslose i

128

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

75%69%63%
20132022: 75%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

8.454-64% seit 2012
23.44115.9488.454
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.712 €+44%
5.486 €4.121 €2.756 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
49Stellen 2024
128Arbeitslose 2024
18911438
20122024

Knappe (Stein- und Pechkohlenbergbau) im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 58% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Knappe (Stein- und Pechkohlenbergbau) verändern könnte. Damit liegt Knappe (Stein- und Pechkohlenbergbau) über dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe, der bei 45% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 75% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 24 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Abteufen, Vortrieb (Bergbau, Stollenbau), Bewettern und Braunkohlebergbau und 18 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen und Schachtbau — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 8.454 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 24% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.712 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.884 € bis 5.486 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 104 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Inbetriebnahme, Geologie, Große Fahrt, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Knappe (Stein- und Pechkohlenbergbau)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Knappe (Stein- und Pechkohlenbergbau)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Maschinenführung, Anlagenführung und Abbau im Bergbau: Was KI hier übernehmen kann

Bei der Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung im Bergbau geht es um klar definierte Abläufe, Sicherheitsregeln und das Zusammenspiel vieler Systeme. Genau dort liegt aus Sicht der KI ein Teil des Risikos. Für die Knappe (Stein- und Pechkohlenbergbau) heißt das aber nicht, dass der Beruf verschwindet. Stand: Juni 2026 ist der Beruf eher von einer Verschiebung der Aufgaben betroffen als von einer vollständigen Ersetzung.

Der KI-Risiko-Score von 58 zeigt: Ein spürbarer Teil der Kerntätigkeiten ist technisch automatisierbar, gleichzeitig bleibt der reale KI-Einsatz im Berufsalltag nach der Microsoft-Analyse bislang sehr begrenzt. Das passt zum IAB-Befund, dass hohes Substituierbarkeitspotenzial oft nicht zu sofortigem Beschäftigungsabbau führt, sondern zuerst das Wachstum bremst oder Tätigkeiten im Inneren eines Berufs verändert.

Für diesen Beruf sind vor allem solche Tätigkeiten angreifbar, die sich standardisieren und aus Daten oder klaren Prozessschritten ableiten lassen:

  • Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung
  • Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)
  • Elektrotechnik
  • Melde- und Signalanlagen, -technik
  • Fördertechnik
  • Hydraulik und Pneumatik
  • Transport- und Lagertechnik
  • Teile von Kalkulation und Dokumentation

Gerade bei der Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), bei Melde- und Signalanlagen oder in der Fördertechnik kann KI zusammen mit Automatisierung helfen, Zustände zu überwachen, Abweichungen zu erkennen und Routinemuster früher sichtbar zu machen. Die deutsche Arbeitsmarktstudie zum neuen Future of Work zeigt genau diesen Trend: KI verschiebt Aufgaben innerhalb von Berufen — klassische Bearbeitung wird kleiner, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen.

Was KI im Knappe-Beruf eher übernimmt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt, dass KI besonders dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte formuliert, erklärt oder kommuniziert werden. Übertragen auf den Bergbau heißt das: KI kann vor allem unterstützend arbeiten, wenn es um Auswertung, Protokolle, Checklisten oder standardisierte Abläufe geht. Nicht die schwere Arbeit selbst ist der Haupthebel, sondern der digitale Vor- und Begleitprozess.

Wahrscheinlich entlastbar sind vor allem:

  • standardisierte Kalkulation und Materialübersichten
  • digitale Dokumentation von Abbau, Gewinnung (Bergbau) und Versatz (Bergbau)
  • Überwachung von Anlagenzuständen in Untertagebetrieb und Tagebau
  • Prognosen für Wartungsfenster bei Fördertechnik, Hydraulik und Pneumatik
  • Assistenzsysteme für Abteufen, Vortrieb (Bergbau, Stollenbau) und Strecken-, Stollenausbau

Das IAB weist außerdem darauf hin, dass das Substituierbarkeitspotenzial in Expertenberufen besonders stark gestiegen ist, vor allem dort, wo Technik, Daten und Regelung ineinandergreifen. Für einen handwerklich-technischen Bergbauberuf ist das wichtig: Die KI trifft nicht nur Büroarbeit, sondern zunehmend auch die Planungs- und Steuerungsebene von technischen Prozessen.

Was im Knappe-Beruf menschlich bleibt

Trotz hoher technischer Automatisierbarkeit bleiben zentrale Aufgaben eindeutig menschlich. Dazu gehören in diesem Beruf vor allem Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen und Schachtbau. Diese Tätigkeiten sind mit physischer Präsenz, situativem Entscheiden und Verantwortung unter Echtbedingungen verbunden.

Auch bei Abbau, Gewinnung (Bergbau), Rauben, Abteufen, Vortrieb (Bergbau, Stollenbau) und Strecken-, Stollenausbau bleibt Erfahrung entscheidend. Unter Tage ändern sich Bedingungen oft schneller, als ein System sie sicher verallgemeinern kann. Die Microsoft-Forschung zeigt zudem: KI ist dort am schwächsten, wo körperliche Arbeit, praktische Umsetzung und robuste Umgebungskontrolle gefragt sind. Genau das trifft auf weite Teile des Bergbaus zu.

Hinzu kommen persönliche Kompetenzen, die sich nicht einfach automatisieren lassen:

  • Zuverlässigkeit
  • Einsatzbereitschaft
  • Teamfähigkeit
  • Gewissenhaftigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit

Diese Fähigkeiten sind im Bergbau nicht bloß „weich“, sondern sicherheitskritisch. Bei Bewettern, im Untertagebetrieb und bei der Koordination von Melde- und Signalanlagen, -technik zählt, dass Menschen Lagebilder richtig einordnen, Warnsignale ernst nehmen und sauber zusammenarbeiten.

Was Beschäftigte im Knappe-Beruf jetzt tun können

Wer in diesem Beruf arbeitet, sollte KI nicht als Ersatz, sondern als Werkzeug für bessere Abläufe sehen. Sinnvoll ist vor allem, die eigenen Tätigkeiten auf Schnittstellen zu prüfen: Wo entstehen Daten, Protokolle, Prüfberichte oder wiederkehrende Kontrollschritte? Genau dort kann digitale Unterstützung den Alltag erleichtern.

Hilfreich sind vor allem diese Schritte:

  • MSR-, Sensor- und Anlagenkenntnisse vertiefen, damit du automatisierte Systeme besser verstehst
  • digitale Dokumentation und Microsoft Office sicher nutzen, etwa für Protokolle, Wartungslisten und Schichtübergaben
  • bei Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung stärker in Prüf- und Kontrollrollen mitdenken
  • zusätzliche Kenntnisse in Geologie und Sicherheitsabläufen aufbauen, um technische Signale besser einzuordnen
  • bei Störungen die Rolle als Problemlöser stärken statt nur als Ausführender zu arbeiten

Für den Arbeitsmarkt ist wichtig: Der Beruf schrumpft seit Jahren deutlich, gleichzeitig ist das Gehalt gestiegen. Das spricht für einen kleineren, aber weiterhin spezialisierten Bereich, in dem Fachlichkeit zählt. Genau in solchen Feldern kann KI helfen, knappe Personalressourcen zu stützen — ohne die Menschen vor Ort zu ersetzen.

Die Einordnung der IWF-Studien passt dazu: In Industrieländern sind viele Jobs KI-exponiert, weil kognitive und technische Tätigkeiten stark digitalisiert werden. Für den Bergbau heißt das jedoch vor allem: Prozesse werden intelligenter, nicht automatisch menschenleer. Wer Technik, Sicherheit und praktische Erfahrung verbindet, bleibt relevant.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Office

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Knappe (Stein- und Pechkohlenbergbau) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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