Analyse läuft

Berg- und Maschinenmann/-frau - Vortrieb und Gewinnung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

67%2013
83%2016
83%2019
86%2022
67%2026*
Ergebnis teilen

Fachkräfte im Berg- und Tagebau

Das übernimmt KI.

19 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Abteufen0%
Vortrieb (Bergbau, Stollenbau)0%
Bewettern0%
Braunkohlebergbau0%
Erzbergbau0%
Kali- und Steinsalzbergbau0%
Steinkohlebergbau0%
Strecken-, Stollenausbau0%
Tagebau0%
Untertagebetrieb0%
Abbau, Gewinnung (Bergbau)0%
Elektrotechnik0%
Fördertechnik0%
Hydraulik0%
Pneumatik0%
Montage (Metall, Anlagenbau)0%
Sprengtechnik0%
Georadar0%

Du bleibst relevant.

Berg-und Maschinenleute der Fachrichtung Vortrieb und Gewinnung arbeiten im Abbau von Rohstoffen und beim Bau von Stollen und Schächten in Bergwerken.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Zuverlässigkeit
Einsatzbereitschaft
Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

4.712 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.884 €

Oberes Viertel

5.486 €

Fachliche Stärken i

InbetriebnahmeGeologieGroße FahrtWartung, Reparatur, InstandhaltungMicrosoft Office

8.454

Beschäftigte i

104

Offene Stellen i

Arbeitslose i

128

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

86%77%67%
20132022: 86%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

8.454-64% seit 2012
23.44115.9488.454
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.712 €+44%
5.486 €4.121 €2.756 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
49Stellen 2024
128Arbeitslose 2024
18911438
20122024

Berg- und Maschinenmann/-frau - Vortrieb und Gewinnung im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 67% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Berg- und Maschinenmann/-frau - Vortrieb und Gewinnung verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion (64%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 86% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 19 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Abteufen, Vortrieb (Bergbau, Stollenbau), Bewettern, Braunkohlebergbau und Erzbergbau und 13 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen und Schachtbau — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 8.454 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 24% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.712 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.884 € bis 5.486 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 104 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Inbetriebnahme, Geologie, Große Fahrt, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Berg- und Maschinenmann/-frau - Vortrieb und Gewinnung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Berg- und Maschinenmann/-frau - Vortrieb und Gewinnung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil im Vortrieb und in der Gewinnung

Im Vortrieb und in der Gewinnung verschiebt sich bis 2030 weniger die Frage, ob überhaupt noch Arbeit anfällt, sondern welche Tätigkeiten stärker technisch, digital und kontrollierend werden. Bei Berg- und Maschinenmann/-frau - Vortrieb und Gewinnung treffen robuste Praxis, Anlagenverständnis und Sicherheitsdisziplin auf automatisierte Prozesse, Sensorik und mehr Fernüberwachung. Der KI-Risiko Score von 67 ordnet den Beruf deshalb in einen Bereich ein, in dem sich die Kerntätigkeiten deutlich verändern, der Beruf aber nicht einfach verschwindet.

Stand: Juni 2026. Das IAB bewertet bei Berufen wie diesem vor allem, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Genau dort liegt der Druck: nicht auf der gesamten Rolle, sondern auf einzelnen Arbeitsschritten. Historisch hat ein hohes Substituierbarkeitspotenzial laut IAB aber selten direkt zu Beschäftigungsabbau geführt. Häufig wurde Arbeit eher umgebaut, standardisiert oder in andere Teilaufgaben verschoben. Für dich heißt das: Die Richtung ist Anpassung, nicht Verdrängung.

Welche Tätigkeiten im Bergbau und Vortrieb an Bedeutung verlieren

Besonders angreifbar sind die stärker standardisierten Tätigkeiten, etwa Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Teile von Abteufen, Vortrieb (Bergbau, Stollenbau), Bewettern, Strecken-, Stollenausbau und der laufende Abbau, Gewinnung (Bergbau). Auch Bereiche wie Fördertechnik, Hydraulik, Pneumatik und einzelne Schritte in der Montage (Metall, Anlagenbau) werden zunehmend von vernetzten Systemen, Assistenztechnik und Zustandsüberwachung geprägt.

Wichtig ist dabei: Das bedeutet nicht, dass die Tätigkeit verschwindet. Sie wird oft präziser, stärker überwacht und in sicherheitskritische Abläufe eingebettet. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt zwar, dass körperliche Arbeit im internationalen Vergleich deutlich weniger KI-anwendbar ist als Schreiben, Übersetzen oder Kundenkommunikation. Genau das passt zu diesem Beruf: Die physische Arbeit bleibt zentral, aber die digitale Unterstützung rundherum nimmt zu. KI ist hier also eher ein Werkzeug für Planung, Dokumentation und Überwachung als für die eigentliche Arbeit unter Tage.

Welche Kompetenzen im Vortrieb und in der Gewinnung wichtiger werden

Wachsende Kompetenzen liegen klar bei Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Schachtbau, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen und bei Tätigkeiten, in denen du Störungen nicht nur behebst, sondern früh erkennst. Dazu kommt mehr Gewicht auf Elektrotechnik, weil Anlagen, Sensorik und Steuerungen enger zusammenlaufen. Auch Georadar wird wichtiger, wenn Vortrieb, Sicherheitsabschätzung und Materialbeurteilung stärker datenbasiert werden.

Auf der Kompetenzseite gewinnen außerdem Kenntnisse in Inbetriebnahme, Geologie und im Verständnis komplexer Anlagenzusammenhänge. Der Beruf verlangt schon heute nicht nur Muskelkraft, sondern auch Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Diese persönlichen Kompetenzen werden wertvoller, weil Arbeiten mit Maschinen, Schichtbetrieb und Sicherheitsregeln mehr Abstimmung verlangen. Wer Störungen sauber meldet, Abläufe korrekt übergibt und mit Kolleg:innen im Untertagebetrieb klar kommuniziert, bleibt schwer ersetzbar.

Warum der Bergbau nicht einfach automatisiert wird

Die IAB-Befunde helfen bei der Einordnung: Hohe technische Ersetzbarkeit führt in der Praxis oft nicht zu abruptem Abbau, sondern zu verändertem Wachstum und verschobenen Tätigkeitsprofilen. Das ist gerade in einem Bereich wichtig, in dem Sicherheit, Umwelteinflüsse und unregelmäßige Bedingungen eine große Rolle spielen. Der IWF geht zwar davon aus, dass weltweit ein erheblicher Teil der Jobs KI-exponiert ist und in Industrieländern wie Deutschland besonders viele kognitive Tätigkeiten betroffen sind. Für deinen Beruf heißt das aber nicht, dass die Maschine den Menschen ersetzt. Es heißt eher: Digitale Assistenz trifft auf robuste Einsatzrealität.

Das erkennt man auch am Arbeitsmarkt: Aufgaben, die stark strukturiert und repetitiv sind, geraten unter Druck; analytische, technische und kreative Arbeit gewinnt. Für Vortrieb und Gewinnung bedeutet das, dass reine Routinebedienung weniger reicht. Gefragt sind Beschäftigte, die Anlagen lesen, Zustände bewerten und Störungen sicher eingrenzen können. Gerade weil der Beruf in den letzten Jahren deutlich geschrumpft ist, kann jeder Arbeitskräfteeinsatz mit breiterem technischem Profil an Bedeutung gewinnen.

Nächste Schritte für Berg- und Maschinenmann/-frau - Vortrieb und Gewinnung

Wenn du in dem Beruf bleibst, lohnt sich vor allem ein Ausbau entlang der Schnittstelle aus Technik, Sicherheit und Instandhaltung:

  • Steigere dein Anlagenverständnis bei Steuerungen, Sensoren und Zustandsdiagnostik.
  • Vertiefe Wartung, Reparatur, Instandhaltung, damit du Störungen früher erkennst und schneller eingreifst.
  • Baue Wissen in Elektrotechnik, Hydraulik und Pneumatik aus, weil diese Bereiche stärker zusammenwachsen.
  • Nutze digitale Dokumentation sicher und sauber, auch wenn sie heute oft nur Begleitaufgabe ist.
  • Stärke Kommunikation und Teamfähigkeit, weil Übergaben, Sicherheitsabsprachen und Schichtkoordination wichtiger werden.
  • Arbeite an Geologie- und Georadar-Verständnis, wenn du in Vortrieb, Ausbau oder Gewinnung verantwortlich mitentscheidest.

Wie du den Wandel im Beruf aktiv nutzt

Der Beruf bleibt ein Beruf der Praxis, aber die Praxis wird technisch dichter. Wer nur an den klassischen Handgriff denkt, wird es schwerer haben. Wer dagegen Maschinenbedienung mit Diagnose, Sicherheitsdenken und Instandhaltung verbindet, baut sich eine deutlich robustere Position auf. Genau darin liegt die Chance: Nicht weniger Arbeit, sondern anspruchsvollere Arbeit mit mehr Verantwortung. Der Wandel ist nicht bequem, aber er ist beherrschbar — vor allem für Menschen, die verlässlich arbeiten, Lernbereitschaft mitbringen und Technik nicht als Störfaktor, sondern als Teil des Alltags sehen.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Berg- und Maschinenmann/-frau - Vortrieb und Gewinnung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Bergmechaniker/inSonstige Berufe
66%
Knappe (Erzbergbau)Sonstige Berufe
63%
Knappe (Stein- und Pechkohlenbergbau)Sonstige Berufe
58%
Tiefbohrfacharbeiter/in (Erdöl-, Erdgasgewinnung)Sonstige Berufe
58%
Alle Berufe in Fertigung & Produktion im KI-Check →

Häufige Fragen zu Berg- und Maschinenmann/-frau - Vortrieb und Gewinnung