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Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

63%2013
75%2016
75%2019
83%2022
65%2026*
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Fachkräfte im Berg- und Tagebau

Das übernimmt KI.

27 von 31 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Abteufen0%
Vortrieb (Bergbau, Stollenbau)0%
Bewettern0%
Erzbergbau0%
Kali- und Steinsalzbergbau0%
Rauben0%
Steinkohlebergbau0%
Strecken-, Stollenausbau0%
Tagebau0%
Untertagebetrieb0%
Versatz (Bergbau)0%
Abbau, Gewinnung (Bergbau)0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Elektrotechnik0%
Melde- und Signalanlagen, -technik0%
Fördertechnik0%
Hydraulik0%
Pneumatik0%
Montage (Metall, Anlagenbau)0%
Sprengtechnik0%
Kalkulation0%
Transport- und Lagertechnik0%
Bergbauroboter0%
Wartungs- und Instandhaltungsroboter0%
Georadar0%

Du bleibst relevant.

Bergbautechnologen und-technologinnen in der Fachrichtung Tiefbautechnik führen bergtechnische Arbeiten im Unter-und Übertagebetrieb des Bergbaus aus. Sie stellen Grubenbaue durch Auffahren her, sichern, unterhalten und verwahren diese.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Zuverlässigkeit
Einsatzbereitschaft
Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

4.712 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.884 €

Oberes Viertel

5.486 €

Fachliche Stärken i

InbetriebnahmeGeologieGroße FahrtWartung, Reparatur, InstandhaltungMicrosoft Office

8.454

Beschäftigte i

104

Offene Stellen i

Arbeitslose i

128

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

83%73%63%
20132022: 83%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

8.454-64% seit 2012
23.44115.9488.454
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.712 €+44%
5.486 €4.121 €2.756 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
49Stellen 2024
128Arbeitslose 2024
18911438
20122024

Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik erreicht im KI-Check einen Score von 65%. Damit liegt Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik über dem Durchschnitt des Berufsfelds Bau & Handwerk, der bei 32% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 83% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 31 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 27 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Abteufen, Vortrieb (Bergbau, Stollenbau), Bewettern und Erzbergbau und 21 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen und Schachtbau — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 8.454 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 24% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.712 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.884 € bis 5.486 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 104 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Inbetriebnahme, Geologie, Große Fahrt, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Bau & Handwerk · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik: Warum der Score über dem Berufsfeld liegt

Mit einem KI-Risiko-Score von 65 liegt dieser Beruf deutlich über dem Durchschnitt im Berufsfeld Bau & Handwerk. Das heißt aber nicht, dass die Tätigkeit einfach verschwindet. Stand: Juni 2026 spricht vieles dafür, dass sich vor allem der Aufgabenmix verschiebt: Weg von routinemäßigen Steuerungs- und Überwachungsanteilen, hin zu mehr Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen und Schachtbau.

Gerade die technische Seite des Berufs ist vergleichsweise gut beschreibbar: Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Abteufen, Vortrieb (Bergbau, Stollenbau), Bewettern, Abbau, Gewinnung (Bergbau), Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Elektrotechnik, Fördertechnik, Hydraulik, Pneumatik oder Sprengtechnik folgen oft klaren Abläufen, Sicherheitsregeln und überwachten Prozessen. Genau dort liegt die Nähe zu digitalen Systemen und Assistenz-KI: nicht unbedingt als Vollersatz, aber als Unterstützung bei Diagnose, Dokumentation, Planung und Kontrolle.

Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik: Warum gerade diese Tätigkeiten unter Druck stehen

Der hohe Score passt vor allem zu den Teilen des Berufs, in denen Technik, Monitoring und standardisierte Entscheidungen zusammenkommen. Die IAB-Logik hinter dem Score schaut darauf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Bei der Tiefbautechnik sind das häufig die Bereiche, in denen Maschinen, Sensorik und Software schon heute viel sichtbar machen: Zustände von Anlagen, Abweichungen im Betrieb, Förderströme, Signale aus der Melde- und Signalanlagen, -technik oder Parameter in der Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR).

Besonders anfällig sind deshalb Aufgaben wie:

  • Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung in standardisierten Abläufen
  • Überwachung von Fördertechnik, Hydraulik und Pneumatik
  • Unterstützung bei Kalkulation und Dokumentation
  • Analyse von Messwerten im laufenden Untertagebetrieb
  • Routineanteile bei Wartungs- und Instandhaltungsrobotern oder Bergbaurobotern
  • digitale Unterstützung bei Georadar-Auswertungen und Lagebildern

Weniger leicht ersetzbar sind die Tätigkeiten, bei denen es um reale Bau- und Betriebssituationen geht: Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen und Schachtbau. Dort zählen Erfahrung, Sicherheitsgefühl, Abstimmung im Team und das schnelle Reagieren auf unklare Bedingungen. Genau deshalb bleibt der Beruf trotz hoher technischer Exposition praktisch und körpernah.

Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik: Was die Studienlage wirklich zeigt

Die Studienlage ist für diesen Beruf ziemlich aufschlussreich. Das IAB betont, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat. Häufig wird nicht der ganze Beruf ersetzt, sondern das Wachstum verlangsamt oder die Arbeit im Inneren des Berufs umgebaut. Für die Tiefbautechnik ist das wichtig, weil die Tätigkeit stark von Sicherheit, Betriebskontrolle und spezieller Infrastruktur abhängt.

Die Microsoft Research Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt außerdem: KI ist besonders stark bei Schreiben, kommunizieren, erklären und beim Informationen beschaffen. Genau diese Art von Unterstützung kann auch hier relevant werden — etwa bei Schichtübergaben, Wartungsprotokollen, Störungsmeldungen, Unterweisungen oder der Aufbereitung technischer Informationen. Für reine körperliche Arbeit ist die Anwendbarkeit dagegen deutlich geringer. Das passt gut zur Tiefbautechnik: KI kann planen, prüfen und dokumentieren, aber nicht einfach einen Stollen sicher weiter ausbauen.

Auch die IWF-Einordnung hilft: Weltweit sind viele Jobs KI-exponiert, in Industrieländern wegen der stärkeren kognitiven Anteile besonders viele. Das bedeutet für deinen Beruf nicht, dass der Betrieb automatisch weniger Menschen braucht. Es bedeutet eher, dass digitale Assistenz in den wissens- und datenlastigen Teilen des Berufs ankommt. Genau dort liegen künftig Produktivität und Qualitätsvorteile.

Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik: Was das für deinen Arbeitsalltag heißt

Für deinen Alltag heißt das: Die Arbeit wird nicht „weniger bergmännisch“, aber sie wird datenreicher. Wer heute im Beruf gut aufgestellt sein will, verbindet praktische Erfahrung mit digitalem Verständnis. Besonders wertvoll sind deshalb:

  • sichere Inbetriebnahme von Anlagen und Teilanlagen
  • saubere Wartung, Reparatur, Instandhaltung
  • solides Verständnis von Geologie und betrieblichen Abläufen
  • Routine mit Microsoft Office für Dokumentation und Auswertung
  • zuverlässige Kommunikation im Team
  • hohe Gewissenhaftigkeit bei Sicherheit und Qualität

Die Nachfrage verschiebt sich außerdem hin zu Aufgaben mit mehr Analyse- und Kontrollanteilen. Das ist kein Zufall: In vielen Berufen werden laut aktueller Stellenmarktanalyse nach dem ChatGPT-Start strukturierte, repetitive Tätigkeiten seltener, während analytische, technische und kreative Arbeit eher wächst. Für die Tiefbautechnik heißt das: Wer sich auf Diagnose, Steuerung, Instandhaltung und sichere Prozessführung konzentriert, macht sich robuster.

Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik: Fazit für die nächsten Jahre

Der Beruf bleibt relevant, aber er verändert sich spürbar von innen. Die stark technisch geprägten und standardisierbaren Teile stehen unter Druck, während die realen Einsatz-, Sicherheits- und Instandhaltungsaufgaben wichtig bleiben. Der hohe Score ist deshalb eher ein Signal für Umbau als für Wegfall.

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich vor allem ein Mix aus Praxis und digitaler Kompetenz: Anlagen verstehen, Messwerte einordnen, Störungen sauber dokumentieren und dich bei neuen Systemen schnell einarbeiten. Genau dort liegt die Zukunft der Tiefbautechnik — nicht im Ersatz des Menschen, sondern in der besseren Verbindung von Mensch, Maschine und Daten.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeGeoradarMess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)BergbauroboterWartungs- und Instandhaltungsroboter

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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