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Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbohrtechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

83%2013
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Fachkräfte im Berg- und Tagebau

Das übernimmt KI.

22 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Abteufen0%
Erzbergbau0%
Kali- und Steinsalzbergbau0%
Steinkohlebergbau0%
Abbau, Gewinnung (Bergbau)0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Elektrotechnik0%
Melde- und Signalanlagen, -technik0%
Fördertechnik0%
Hydraulik0%
Pneumatik0%
Montage (Metall, Anlagenbau)0%
Flachbohrtechnik0%
Tiefbohrtechnik0%
Sprengtechnik0%
Kalkulation0%
Transport- und Lagertechnik0%
Bergbauroboter0%
Wartungs- und Instandhaltungsroboter0%
Georadar0%

Du bleibst relevant.

Bergbautechnologen und-technologinnen in der Fachrichtung Tiefbohrtechnik führen technische Arbeiten im Bergbau aus. Sie stellen Bohrlöcher her und sichern diese ab, erschließen Rohstoffquellen und überwachen den Förderprozess.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Zuverlässigkeit
Einsatzbereitschaft
Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

4.712 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.884 €

Oberes Viertel

5.486 €

Fachliche Stärken i

InbetriebnahmeGeologieGroße FahrtWartung, Reparatur, InstandhaltungMicrosoft Office

8.454

Beschäftigte i

104

Offene Stellen i

Arbeitslose i

128

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

83%81%78%
20132022: 78%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

8.454-64% seit 2012
23.44115.9488.454
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.712 €+44%
5.486 €4.121 €2.756 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
49Stellen 2024
128Arbeitslose 2024
18911438
20122024

Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbohrtechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbohrtechnik beträgt 60%. Damit liegt Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbohrtechnik über dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe, der bei 45% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 78% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 22 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Abteufen, Erzbergbau, Kali- und Steinsalzbergbau und Steinkohlebergbau und 16 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen, Schachtbau, Bohrlochgeologie (Bohrlochvermess-, Tiefbohrtechnik) und Tunnelbau — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 8.454 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 24% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.712 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.884 € bis 5.486 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 104 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Inbetriebnahme, Geologie, Große Fahrt, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbohrtechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbohrtechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Die Beschäftigung im Bergbau ist seit Jahren im Umbau: Zwischen 2012 und 2024 ist die Zahl der Beschäftigten in diesem Berufsfeld deutlich zurückgegangen, zugleich sind die Gehälter gestiegen. Für dich heißt das: Weniger klassische Stellen, aber ein technisch anspruchsvoller Kern bleibt. Gerade in der Tiefbohrtechnik verschiebt sich die Arbeit von reiner Ausführung hin zu Überwachung, Steuerung und Störungsbehebung. Stand: Juni 2026.

Lage im Beruf Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbohrtechnik

Der Beruf steht für robuste Technik unter schwierigen Bedingungen: Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Abteufen, Tiefbohrtechnik, Flachbohrtechnik, Sprengtechnik, Fördertechnik, Hydraulik, Pneumatik und Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) gehören zu den typischen Bausteinen. Genau diese Mischung ist der Grund, warum der Beruf nicht einfach „wegautomatisiert“ wird, sich aber sichtbar verändert.

Arbeitsmarktdaten zeigen einen klaren Strukturwandel: In bergbaunahen Tätigkeiten sinkt die Zahl der Beschäftigten, während der Wert der verbleibenden Facharbeit steigt. Das ist typisch für Berufe, in denen weniger, aber qualifiziertere Teams gebraucht werden. Für dich bedeutet das: Die Chancen liegen nicht in Masse, sondern in Spezialisierung, Zuverlässigkeit und der Fähigkeit, technische Abläufe sicher zu beherrschen.

Besonders wichtig ist: In diesem Beruf zählen nicht nur die starken mechanischen Tätigkeiten wie Abbau, Gewinnung (Bergbau), Erzbergbau, Kali- und Steinsalzbergbau oder Steinkohlebergbau, sondern auch das Zusammenspiel mit Planung, Kontrolle und Dokumentation. Wer Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Bohrlochgeologie, Schachtbau, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen und Tunnelbau sauber miteinander verbindet, bleibt schwer ersetzbar.

Wie KI und Automatisierung die Tiefbohrtechnik verändern

Der KI-Risiko-Score von 60 zeigt: Ein spürbarer Teil der Kerntätigkeiten ist technisch automatisierbar, aber der Beruf verschwindet nicht. Der IAB-Ansatz bewertet berufsspezifisch, welche Tätigkeiten sich ersetzen lassen. Gerade bei dir fällt auf, dass viele Teilaufgaben aus Maschineneinrichtung, Maschinenführung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik, Elektrotechnik, Melde- und Signalanlagen, -technik, Transport- und Lagertechnik oder Bergbauroboter stark standardisierbar sind.

Das passt zu den allgemeinen Befunden des IAB: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial erleben oft nicht sofort Jobverluste, sondern zunächst langsameres Wachstum. Genau das ist für die Tiefbohrtechnik plausibel. Routine, Wiederholung und klar definierte Abläufe lassen sich technisch gut unterstützen; anspruchsvolle Entscheidungen vor Ort, Sicherheitsverantwortung und Störungsdiagnose bleiben menschlich.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen hilft bei der Einordnung: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Am wenigsten KI-anwendbar sind körperliche Arbeit und praxisnahe Arbeit unter realen Umgebungsbedingungen. Für deinen Beruf heißt das: KI wird eher bei Dokumentation, Auswertung, Kalkulation, Checklisten und der Vorbereitung helfen als bei physischer Arbeit im Bohrloch oder an der Anlage.

Welche Tätigkeiten in Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbohrtechnik besonders betroffen sind

Besonders anfassbar ist KI dort, wo Daten zusammenlaufen oder Abläufe nach festen Regeln funktionieren:

  • Kalkulation und Vorplanung
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und Zustandsüberwachung
  • Melde- und Signalanlagen, -technik
  • Georadar und Messdaten-Auswertung
  • Bergbauroboter und Wartungs- und Instandhaltungsroboter
  • Standardisierte Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung
  • Teile der Elektrotechnik, wenn es um Diagnose und Fehlerbilder geht

Dazu kommt: Der globale IWF-Befund zeigt, dass vor allem kognitive Tätigkeiten in Industrieländern wie Deutschland KI-exponiert sind. Genau dort liegt der Hebel in deinem Beruf: nicht im Bohrhammer selbst, sondern in der Steuerung, Analyse und Dokumentation rund um den Einsatz.

Welche Tätigkeiten in der Tiefbohrtechnik menschlich bleiben

Trotz aller Technik gibt es einen stabilen menschlichen Kern. Dazu gehören Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Arbeitsvorbereitung, Bohrlochgeologie, Schachtbau, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen und Tunnelbau. Hier braucht es Situationsverständnis, Sicherheitsbewusstsein, Teamfähigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Gerade in der Tiefbohrtechnik ist die Lage vor Ort nie völlig gleich. Material, Untergrund, Temperatur, Feuchtigkeit, Druckverhältnisse und Anlagenzustand verändern die Arbeit laufend. Das ist ein Bereich, in dem KI unterstützen kann, aber nicht die Verantwortung übernimmt. Die Anthropic-Daten passen dazu: In vielen Berufen dominiert eher Augmentation als Automation — also Mensch plus KI statt vollständiger Ersatz.

Was die Studien für deinen Beruf gemeinsam zeigen

Die Studien ergeben zusammen ein klares Bild:

  • Das IAB sieht viele Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, aber bisher oft eher Umbau als Abbau.
  • Microsoft zeigt, dass KI besonders dort stark ist, wo Informationen, Texte und Kommunikation im Mittelpunkt stehen.
  • Der IWF betont, dass Industrieländer wegen ihrer kognitiven Tätigkeitsprofile besonders exponiert sind.

Für deinen Beruf heißt das: Die technische Seite wird digitaler, datenreicher und stärker überwacht. Gleichzeitig bleibt die Arbeit in der Tiefe, an Anlagen und im Gelände auf Erfahrung angewiesen. Wer nur Standardabläufe beherrscht, wird angreifbarer. Wer zusätzlich Störungen analysieren, Daten interpretieren und Teams sicher koordinieren kann, wird wertvoller.

Strategie für Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbohrtechnik

Wenn du in diesem Beruf sicher bleiben willst, solltest du gezielt an der Schnittstelle von Technik und Steuerung arbeiten:

  • Stärke dein Verständnis für Mess-, Steuer-, Regeltechnik, Elektrotechnik und digitale Diagnose.
  • Nutze digitale Werkzeuge für Kalkulation, Schichtdokumentation und Wartungsplanung.
  • Baue Know-how in Geologie, Bohrlochgeologie und Dateninterpretation aus.
  • Lerne, mit Bergbaurobotern und Wartungs- und Instandhaltungsrobotern produktiv zu arbeiten.
  • Halte deine klassische Praxis stark: Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Arbeitsvorbereitung und sicheres Arbeiten unter Tage oder an der Bohrstelle.

Die beste Position hast du dort, wo du Maschine, Prozess und Risiko gleichzeitig verstehst. Genau diese Kombination ist schwer zu automatisieren. KI verändert den Beruf also deutlich — aber vor allem von innen, nicht durch einen kompletten Ersatz.

Erwähnte KI-Tools

CopilotBergbauroboterWartungs- und InstandhaltungsroboterGeoradar

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbohrtechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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