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Betriebsinformatiker/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

42%2013
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58%2019
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63%2026*
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Spezialisten in der Wirtschaftsinformatik

Das übernimmt KI.

14 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
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Programmieren0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Datenbankmanagement0%

Du bleibst relevant.

Betriebsinformatiker/in bzw. Bachelor Professionals in Betriebsinformatik entwickeln und optimieren Informations-und Kommunikationssysteme für die Lösung betrieblicher Aufgaben, erstellen Internetauftritte und administrieren EDV-Netzwerke.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Analytische Fähigkeiten
Projektmanagement

Gehalt

5.506 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.060 €

Oberes Viertel

7.249 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungManagementWirtschaftsinformatikAnalyseSoftware-Implementierung

15.945

Beschäftigte i

2.980

Offene Stellen i

Arbeitslose i

434

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

58%50%42%
20132022: 58%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

15.945+130% seit 2012
15.94511.4436.941
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.506 €+19%
7.249 €5.369 €3.488 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
195Stellen 2024
434Arbeitslose 2024
44726582
20122024

Betriebsinformatiker/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 63% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Betriebsinformatiker/in verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 58% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik und Informationstechnik, Computertechnik und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Kundendienst, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, SPS-Programmierung, SPS-Technik, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und EDV-Anwender-Training und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 15.945 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 42% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.506 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.060 € bis 7.249 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.980 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Management, Wirtschaftsinformatik, Analyse und Software-Implementierung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Betriebsinformatiker/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Betriebsinformatiker/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Im Betriebsinformatiker/in-Umfeld liegt der KI-Risiko-Score mit 63 über dem Durchschnitt des Berufsfelds (59). Das passt zu einem Profil, in dem sich technische Routinen, Systemnähe und analytische Aufgaben mischen: Einerseits sind Tätigkeiten wie Programmieren, Datenbankmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung, Hardwareinstallation, Softwareinstallation oder Datenübernahme, Datenaufbereitung grundsätzlich gut mit KI- und Automatisierungstools bearbeitbar. Andererseits bleiben genau dort, wo Systeme im Betrieb wirklich funktionieren müssen, Menschen gefragt: bei Arbeitsvorbereitung, Kundendienst, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), EDV-Anwender-Training und Agiles Projektmanagement.

Stand: Juni 2026 zeigt sich damit ein typisches Muster im IT-nahen Beruf: Nicht der ganze Beruf verschwindet, sondern der Aufgabenmix verschiebt sich. Gerade in Deutschland ist das wichtig, weil die Forschung des IAB zeigt, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten direkt zu Stellenabbau geführt hat, sondern eher zu langsamerem Wachstum oder zu veränderten Aufgaben innerhalb des Jobs. Für dich heißt das: Wer im Betrieb Informatik nicht nur als Technik, sondern als Verbindung von Technik, Organisation und Kommunikation versteht, bleibt relevant.

Warum Betriebsinformatiker/innen anders betroffen sind

Die Mischung aus Informationstechnik, Computertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung macht den Beruf angreifbar für Teilautomatisierung, aber nicht automatisch ersetzbar. KI ist besonders stark bei strukturierter Wissensarbeit: Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt, dass vor allem Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren gut unterstützt werden. Genau solche Aufgaben tauchen in der Praxis oft in Dokumentation, Support, Analyse und Abstimmung auf.

Gleichzeitig bleibt der Betrieb ein realer Ort mit realen Störungen. Wenn ein System im Alltag hängt, wenn Schnittstellen nicht sauber laufen oder wenn eine Lösung in die bestehende Umgebung integriert werden muss, reichen automatische Vorschläge allein nicht. Dann zählen Erfahrung, Priorisierung, Kontextwissen und die Fähigkeit, mit Fachabteilungen, Kolleginnen und Kollegen sowie Anwendern zu arbeiten. Das erklärt auch, warum die eher menschlichen Tätigkeiten in diesem Beruf nicht zufällig genau dort liegen, wo Technik auf Organisation trifft: Anwenderberatung, Systembetreuung, IT-Audit oder Datenbankadministration, -organisation.

Der Beruf ist außerdem wachstumsstark. Laut den vorliegenden Berufsdaten hat sich die Beschäftigung seit 2012 deutlich erhöht. Das spricht dafür, dass Unternehmen Betriebsinformatik nicht abbauen, sondern eher ausbauen, weil mehr Systeme betrieben, vernetzt und überwacht werden müssen. KI wirkt hier eher als Verstärker: Sie verkürzt Wege, beschleunigt Standardarbeit und verschiebt die Erwartung an dich in Richtung Kontrolle, Integration und Qualität.

Was die Studienlage für Betriebsinformatiker/innen sagt

Der IWF ordnet KI als breite Veränderung für die Arbeitswelt ein: In Industrieländern wie Deutschland ist ein großer Teil der Jobs exponiert, gerade weil dort viele kognitive Tätigkeiten anfallen. Für Betriebsinformatiker/innen ist das plausibel, weil der Beruf stark wissens- und systemorientiert ist. Exponiert heißt aber nicht automatisch ersetzbar. Es heißt vor allem: Die Arbeit wird stärker von KI berührt als körperlich geprägte Berufe.

Die Microsoft Research-Analyse hilft bei der konkreten Einordnung: KI ist dort am nützlichsten, wo Informationen strukturiert werden, wo Texte entstehen oder wo Kommunikation beschleunigt wird. Für deinen Beruf bedeutet das: Dokumentation, Ticketbearbeitung, Standardauswertungen, erste Lösungsentwürfe oder Anleitungstexte lassen sich gut vorstrukturieren. Weniger stark ist KI dort, wo es um robuste technische Entscheidungen, lokale Systemkenntnis oder das Zusammenspiel vieler Teilsysteme geht.

Der Anthropic Economic Index stützt dieses Bild: In der realen Nutzung überwiegt bislang die Augmentation, also das Arbeiten von Mensch und KI gemeinsam. Gerade für Betriebsinformatiker/innen ist das der entscheidende Punkt. Die KI übernimmt nicht einfach den Job, sondern ergänzt dich dort, wo Wiederholung, Recherche oder Formulierung viel Zeit kosten. Du behältst den Überblick, prüfst, priorisierst und verantwortest.

Welche Tätigkeiten in deinem Job sich am stärksten verschieben

Besonders dynamisch sind Tätigkeiten wie Programmieren, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Kalkulation und Teile der Systemadministration, Systemverwaltung. Hier kann KI Entwürfe, Skripte, Diagnosehinweise oder Standardlösungen liefern. Das beschleunigt die Arbeit, erhöht aber auch den Druck, Ergebnisse prüfen und sicher einordnen zu können.

Weniger leicht ersetzbar sind Aufgaben wie Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Kundendienst, Arbeitsvorbereitung oder EDV-Anwender-Training. Hier geht es um Abstimmung, Fehlersuche im konkreten Umfeld und um Verständnis für Menschen, nicht nur für Systeme. Genau deshalb werden Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Analytische Fähigkeiten und Projektmanagement noch wichtiger.

Auch der Stellenmarkt zeigt die Richtung: Nach dem ChatGPT-Start sanken Ausschreibungen für sehr strukturierte, repetitive Tätigkeiten, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Das passt zu deinem Berufsfeld, weil Betriebsinformatik genau an der Schnittstelle sitzt, an der Standardisierung einerseits und komplexere Steuerung andererseits zusammenkommen.

Fazit für Betriebsinformatiker/innen

Für dich ist KI weniger ein Ersatz als ein Prüfstein für fachliche Tiefe. Wenn du nur Routineaufgaben machst, steigt der Druck. Wenn du aber Systeme verstehst, Probleme einordnen kannst und zwischen Technik, Betrieb und Menschen vermitteln kannst, wird dein Profil eher stärker. Besonders wertvoll sind dann Kombinationen aus Wirtschaftsinformatik, Software-Implementierung, Analyse und echter Betriebserfahrung.

Praktisch heißt das: Nutze KI für Vorarbeit, Suche, Dokumentation und Standardisierung, aber trainiere bewusst die Teile, die sie nicht sauber trägt — Fehleranalyse, Priorisierung, Kommunikation mit Anwendern und das saubere Umsetzen im laufenden Betrieb. Genau dort liegt für Betriebsinformatiker/innen die Zukunft.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-ToolsChatGPT

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Betriebsinformatiker/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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