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IT-Fachwirt/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

33%2013
33%2016
44%2019
56%2022
65%2026*
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Spezialisten in der Wirtschaftsinformatik

Das übernimmt KI.

12 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
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Du bleibst relevant.

IT-Fachwirte und-Fachwirtinnen bereiten computergestützte kaufmännische Arbeitsvorgänge vor, führen sie durch und überwachen sie. Sie arbeiten die zugehörigen datenverarbeitungstechnischen Lösungen aus, erstellen betriebsspezifische Anwenderprogramme und erarbeiten Programmablaufpläne.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Analytische Fähigkeiten
Projektmanagement

Gehalt

5.506 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.060 €

Oberes Viertel

7.249 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungManagementWirtschaftsinformatikAnalyseSoftware-Implementierung

15.945

Beschäftigte i

2.980

Offene Stellen i

Arbeitslose i

434

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

56%45%33%
20132022: 56%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

15.945+130% seit 2012
15.94511.4436.941
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.506 €+19%
7.249 €5.369 €3.488 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
195Stellen 2024
434Arbeitslose 2024
44726582
20122024

IT-Fachwirt/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 65% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf IT-Fachwirt/in verändern könnte. Damit liegt IT-Fachwirt/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie, der bei 59% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 56% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 26 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 12 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Controlling, Hardwareinstallation, Softwareinstallation und Internet-, Intranettechnik und 6 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, IT-Koordination, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und EDV-Anwender-Training und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 15.945 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 42% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.506 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.060 € bis 7.249 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.980 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Management, Wirtschaftsinformatik, Analyse und Software-Implementierung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI IT-Fachwirt/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: IT-Fachwirt/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Profil der IT-Fachwirt/in spürbar

Für die IT-Fachwirt/in bedeutet KI nicht zuerst das Ende, sondern einen Umbau der Rolle. Stand: Juni 2026 verschiebt sich das Anforderungsprofil klar weg von reiner Bearbeitung und hin zu Steuerung, Prüfung und Koordination. Aufgaben wie Informationstechnik, Computertechnik, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Controlling, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, Programmieren, Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement und Systemsoftware (Programmierung) stehen unter dem stärksten Automatisierungsdruck. Genau diese Tätigkeiten sind für KI und andere digitale Systeme gut standardisierbar.

Das heißt aber nicht, dass die Rolle verschwindet. Das IAB zeigt für Deutschland, dass selbst ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat, sondern eher zu langsamerem Wachstum oder zu einer Verschiebung der Aufgaben. Gleichzeitig steigt die Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition bislang nicht schwächer, sondern sogar stärker als in anderen Gruppen. Für dich ist deshalb wichtig: Nicht der Beruf als Ganzes steht auf dem Spiel, sondern der Mix deiner Aufgaben.

Welche Aufgaben in der IT-Fachwirt/in seltener werden

Am stärksten unter Druck geraten Tätigkeiten, die sich in Regeln, Workflows oder wiederkehrende Prüfschritte zerlegen lassen. Dazu gehören vor allem:

  • Hardwareinstallation, Softwareinstallation
  • Systemadministration, Systemverwaltung
  • Netzwerkmanagement
  • Datenbankmanagement
  • Programmieren bei klar umrissenen Standardaufgaben
  • Kosten- und Leistungsrechnung und Kalkulation mit festen Mustern
  • Teile von Controlling und IT-Organisation, wenn sie stark routinegetrieben sind

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen passt gut dazu: Besonders KI-anwendbar sind Schreiben, Kundenservice, Übersetzen und Informationsbeschaffung. Auch wenn die IT-Fachwirt/in nicht zu den klassischen Sprachberufen gehört, sind viele typische Arbeitsanteile ähnlich gelagert: Informationen zusammentragen, Berichte verdichten, Standardlösungen formulieren, technische Optionen gegeneinander abwägen. Genau dort liefert KI bereits heute spürbare Produktivität.

Die Studienlage ist dabei nüchtern: Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein, in Industrieländern wie Deutschland wegen des hohen Anteils kognitiver Arbeit sogar deutlich mehr. Für deinen Beruf heißt das: Du arbeitest in einem Feld, das besonders nah an Wissensarbeit, Analyse und Koordination liegt. Das macht dich nicht ersetzbar, aber sehr stark veränderbar.

Welche Kompetenzen in der IT-Fachwirt/in an Gewicht gewinnen

Parallel wachsen die Aufgaben, bei denen Urteilsvermögen, Kommunikation und Verantwortungsübernahme zählen. Dazu gehören in deinem Beruf vor allem:

  • Kundenberatung, -betreuung
  • Datenschutz
  • IT-Koordination
  • Systemintegration
  • Anwenderberatung, Anwender-Support (IT)
  • EDV-Anwender-Training
  • Softwaretechnik, Software-Engineering
  • Wirtschaftsinformatik
  • IT-Audit
  • Netzwerkadministration, -organisation
  • Systembetreuung
  • Datenbankadministration, -organisation
  • Systemsoftware (Entwicklung, Analyse)

Hier zeigt sich der eigentliche Trend: KI verschiebt den Alltag von der Bearbeitung zur Kontrolle. Eine deutsche Studie zum Aufgabenwandel beschreibt genau diesen Effekt: Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für die IT-Fachwirt/in heißt das, dass du stärker zur Schnittstelle zwischen Technik, Fachbereich und Management wirst. Wer diese Rolle beherrscht, gewinnt an Wert.

Auch der Anthropic Economic Index stützt diese Sicht: In vielen Berufen dominiert nicht die Automation, sondern die Augmentation, also das Zusammenspiel von Mensch und KI. Das ist für dich entscheidend, weil sich deine Zukunft weniger an einzelnen Tools entscheidet als an deiner Fähigkeit, KI sinnvoll einzubauen, Ergebnisse zu bewerten und fachlich abzusichern.

Warum der KI-Risiko-Score von 65 für die IT-Fachwirt/in realistisch ist

Der Score liegt mit 65 über dem Durchschnitt des Berufsfelds. Das passt zur Struktur des Berufs: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut automatisierbar, und KI ist in der Praxis bereits relevant. Gleichzeitig bleibt die menschliche Seite stark, vor allem bei Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Analytische Fähigkeiten und Projektmanagement.

Die Microsoft Research zu Copilot zeigt außerdem, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Genau deshalb verändert sich die IT-Fachwirt/in von innen heraus: Du musst weniger Routine selbst erledigen, dafür mehr Ergebnisse einordnen, Risiken erkennen und Entscheidungen absichern. Dass der Lohn in deinem Berufsfeld in den letzten Jahren gestiegen ist, während die Beschäftigung kräftig gewachsen ist, spricht zusätzlich gegen eine reine Verdrängungserzählung.

Was du als IT-Fachwirt/in jetzt konkret tun solltest

Setze KI nicht nur als Hilfsmittel ein, sondern als festen Teil deiner Arbeitsweise.

  • Nutze KI für Voranalysen, Dokumentationen und erste Entwürfe, aber prüfe Ergebnisse immer fachlich.
  • Stärke Datenschutz, IT-Audit und die Fähigkeit, technische Risiken zu bewerten.
  • Baue IT-Koordination und Systemintegration aus, weil hier die Schnittstelle zwischen Tools, Prozessen und Menschen liegt.
  • Vertiefe Wirtschaftsinformatik und Controlling, damit du technische Entscheidungen in betriebswirtschaftliche Wirkung übersetzen kannst.
  • Trainiere Kundenberatung, -betreuung und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT): Genau dort bleibt der Mensch entscheidend.
  • Entwickle dich in Richtung Softwaretechnik, Software-Engineering und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse) weiter, wenn du nah an der technischen Wertschöpfung bleiben willst.

Wer nur Routine verwaltet, wird austauschbarer. Wer KI steuert, kontrolliert und in Prozesse übersetzt, wird wichtiger.

IT-Fachwirt/in bis 2030: weniger Ausführen, mehr Entscheiden

Die starke Botschaft für deinen Beruf ist nicht Verdrängung, sondern Rollenwechsel. Bis 2030 dürfte sich die IT-Fachwirt/in noch deutlicher in Richtung Beratung, Architektur, Qualitätssicherung und Schnittstellenmanagement entwickeln. Die Zukunft liegt nicht im Kampf gegen KI, sondern im professionellen Zusammenspiel mit ihr. Wenn du deine Stärken in Analyse, Projektmanagement und Kommunikation mit technischem Urteil verbindest, bleibt dein Profil sehr relevant.

Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob KI Aufgaben übernimmt. Sie tut es bereits. Entscheidend ist, ob du zu denen gehörst, die KI nur nutzen lassen — oder sie fachlich führen.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTLLM-Systeme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu IT-Fachwirt/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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