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Betriebswirt/in (Fachschule) - Marketingkommunikation: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

14%2013
29%2016
29%2019
33%2022
37%2026*
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Spezialisten in Werbung und Marketing

Das übernimmt KI.

12 von 37 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Buchführung, Buchhaltung0%
Kosten- und Leistungsrechnung0%
Kalkulation0%
Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung)0%
Controlling0%
Werberecht0%
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Werbemittel0%
Suchmaschinenwerbung (SEA)0%
Data-Driven-Marketing0%
Social Media Analytics0%
Performance-Marketing0%

Du bleibst relevant.

Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Marketingkommunikation erarbeiten Marketingkonzepte und Werbestrategien für Waren oder Dienstleistungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Schöpferische Fähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Analytische Fähigkeiten

Gehalt

5.378 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.010 €

Oberes Viertel

7.214 €

Fachliche Stärken i

MarketingManagementEntwicklungAnalyseProduktmanagement

159.323

Beschäftigte i

13.091

Offene Stellen i

Arbeitslose i

8.193

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

33%24%14%
20132022: 33%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

159.323+106% seit 2012
159.323118.35277.380
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.378 €+21%
7.214 €5.203 €3.191 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
997Stellen 2024
8.193Arbeitslose 2024
8.1934.379564
20122024

Betriebswirt/in (Fachschule) - Marketingkommunikation im KI-Check: die Daten im Detail

Betriebswirt/in (Fachschule) - Marketingkommunikation erreicht im KI-Check einen Score von 37%. Damit liegt Betriebswirt/in (Fachschule) - Marketingkommunikation unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Marketing & Kommunikation (46%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 33% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 37 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 12 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung), Controlling und Werberecht und 6 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Customer-Relationship-Management (CRM), Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Marketing-Management, Produktmanagement und Vertriebsmarketing und 19 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 159.323 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 32% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.378 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.010 € bis 7.214 €), gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 13.091 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Marketing, Management, Entwicklung, Analyse und Produktmanagement. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Schöpferische Fähigkeit, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Marketing & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Betriebswirt/in (Fachschule) - Marketingkommunikation?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Betriebswirt/in (Fachschule) - Marketingkommunikation

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Erfolgskontrolle, Kostenrechnung und Performance-Tracking sind im Alltag von Betriebswirtinnen und Betriebswirten für Marketingkommunikation zentrale Hebel. Genau dort setzt KI besonders sichtbar an: Sie sortiert Daten, erkennt Muster in Kampagnen und beschleunigt Auswertungen. Für dich heißt das aber nicht, dass dein Beruf verschwindet. Viel eher verschiebt sich die Arbeit: weg von manueller Routine, hin zu Planung, Bewertung und Steuerung. Stand: Juni 2026.

Was KI in der Marketingkommunikation übernimmt

Der KI-Risiko-Score von 37 liegt unter dem Durchschnitt des Berufsfelds. Das passt zu einem klaren Bild: Viele Teilaufgaben sind technisch gut angreifbar, aber der Beruf lebt stark von Einordnung, Abstimmung und Verantwortung. Besonders anfällig sind Tätigkeiten wie Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung), Controlling, Suchmaschinenwerbung (SEA), Data-Driven-Marketing, Social Media Analytics und Performance-Marketing.

Gerade hier ist KI stark, weil sie große Datenmengen schnell verarbeitet, Kampagnenverläufe vergleicht und Auffälligkeiten meldet. Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Konversationen zeigt, dass KI besonders gut bei Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren unterstützt. Auf den ersten Blick passt das vor allem zu Marketingkontexten mit vielen Texten, Auswertungen und Abstimmungen.

Auch der IAB-Befund ist wichtig: In Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial kommt es bisher selten zu einem echten Beschäftigungsabbau, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Das heißt für deinen Bereich: KI ersetzt eher einzelne Arbeitsschritte als das gesamte Berufsbild. Laut Anthropic ist die Nutzung in Berufen sogar überwiegend Augmentation — also Mensch und KI gemeinsam — statt reiner Automation. Für die Marketingkommunikation ist das plausibel: KI kann vorbereiten, du entscheidest.

Was in der Marketingkommunikation menschlich bleibt

So stark KI bei Analyse und Standardisierung wird: Die eigentliche Wirkung im Markt entsteht weiter durch Menschen. Besonders stabil bleiben Aufgaben wie Customer-Relationship-Management (CRM), Kundenberatung, -betreuung, Marketing-Management, Produktmanagement, Vertriebsmarketing, Präsentation, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Unternehmenskommunikation, Corporate Identity, Konzeption (Werbung, Marketing, PR), Media-Planung, Messen, Kongresse und Veranstaltungen planen und durchführen sowie Social-Media-Kommunikation.

Warum? Weil diese Tätigkeiten nicht nur aus Informationen bestehen, sondern aus Zielen, Abwägungen und Beziehungsgestaltung. Du musst Interessen ausgleichen, Tonalität treffen, interne Freigaben organisieren und auf unterschiedliche Zielgruppen reagieren. Genau diese Form von Verantwortung bleibt menschlich. Die Microsoft-Studie macht außerdem deutlich: KI ist besonders stark bei Erklärung und Kommunikation, aber deutlich schwächer, wenn es um präzise Einordnung im echten Unternehmenskontext geht. Dort zählen Erfahrung, Timing und Gespür für Wirkung.

Dazu kommt ein weiterer Punkt: Der Stellenmarkt verändert sich innerhalb der Berufe. Nach der Einführung von ChatGPT gingen Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Für dich bedeutet das: Klassische Routine in Kalkulation, Reporting oder Standardtexten wird weniger, während Aufgaben mit Strategie, Abstimmung und Bewertung wichtiger werden.

Was Beschäftigte in Marketingkommunikation jetzt tun können

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, ist die beste Strategie nicht Abwarten, sondern aktive Verlagerung deiner Stärke in Bereiche, die KI nicht selbst tragen kann. Hilfreich ist vor allem:

  • KI in Analyse und Auswertung nutzen, aber Ergebnisse immer fachlich prüfen
  • bei Werbekommunikation und Werbemitteln nicht nur produzieren, sondern Ziel, Zielgruppe und Tonalität bewusst festlegen
  • Suchmaschinenwerbung (SEA), Data-Driven-Marketing und Performance-Marketing als Steuerungsaufgaben verstehen, nicht als reine Tool-Bedienung
  • Social Media Analytics mit Kommunikationsfähigkeit und analytischen Fähigkeiten verbinden
  • in Kundenberatung, -betreuung und CRM stärker auf Beziehung, Kontext und Vertrauen setzen
  • deine Rolle in Marketing-Management, Produktmanagement und Unternehmenskommunikation ausbauen, statt nur operative Arbeit zu erledigen

Die Jobperspektive für deinen Beruf ist insgesamt nicht schwach: Die Beschäftigung ist über Jahre deutlich gewachsen, und auch das Gehalt hat sich verbessert. Das spricht dafür, dass Marketingkommunikation ein Beruf bleibt, der sich weiterentwickelt statt schrumpft. Der entscheidende Unterschied ist künftig, ob du KI nur bedienst oder sie als Werkzeug für bessere Entscheidungen nutzt.

Für deinen Alltag heißt das: Lerne, KI-Ergebnisse zu hinterfragen, Kampagnen sauber zu interpretieren und aus Daten klare Empfehlungen zu machen. Wer Marketing, Analyse, Management und Kommunikationsfähigkeit verbindet, bleibt in diesem Beruf nicht austauschbar, sondern wird eher wichtiger.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPT

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Betriebswirt/in (Fachschule) - Marketingkommunikation beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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