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Biomathematiker/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Experten in der Mathematik (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

5 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Laborarbeiten, Labortechnik0%
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Du bleibst relevant.

Biomathematiker/innen formulieren biologische oder medizinische Fragestellungen in der Sprache der Mathematik. Sie entwickeln statistische und mathematische Modelle, mit deren Hilfe sie Prognosen sowie Analysen für medizinische, biotechnologische und pharmazeutische Sachverhalte erstellen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

6.661 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

MathematikAnalyseEntwicklungWirtschaftsmathematikVersicherungsmathematik

2.905

Beschäftigte i

395

Offene Stellen i

Arbeitslose i

141

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

0%0%0%
20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.905+17% seit 2012
2.9052.6972.489
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.661 €+18%
6.661 €5.599 €4.537 €
20172024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
48Stellen 2024
141Arbeitslose 2024
20510913
20122024

Biomathematiker/in im KI-Check: die Daten im Detail

Biomathematiker/in erreicht im KI-Check einen Score von 30%. Damit liegt Biomathematiker/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Mathematik & Statistik (42%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 5 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Laborarbeiten, Labortechnik, Medizinische Bildtechnik, Prozessrechnertechnik, Modellbildung, Simulation (IT) und Numerische Simulation. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Projektmanagement, Unternehmensberatung, Softwaretechnik, Software-Engineering, Bioinformatik, Theoretische Informatik und Statistik und 17 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.905 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.661 € pro Monat, gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 395 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Mathematik, Analyse, Entwicklung, Wirtschaftsmathematik und Versicherungsmathematik. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Analytische Fähigkeiten, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Mathematik & Statistik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Biomathematiker/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Biomathematiker/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Biomathematiker/in: Warum der KI-Risiko-Score unter dem Berufsfeld liegt

Mit einem KI-Risiko-Score von 30 liegt Biomathematiker/in deutlich unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Mathematik & Statistik (42). Das passt gut zum Profil: Ein Teil der Routine lässt sich technisch unterstützen, aber der Kern des Berufs bleibt stark fachlich, methodisch und forschungsnah. Besonders dort, wo du Modellbildung, Simulation (IT), Numerische Simulation, Statistik, Analysis und Angewandte Mathematik einsetzt, ist KI eher ein Werkzeug als ein Ersatz.

Stand: Juni 2026 zeigt sich damit ein typisches Muster für wissensintensive Berufe: KI greift in einzelne Arbeitsschritte ein, verschiebt aber vor allem den Aufgabenmix. Statt dass der Beruf verschwindet, verändern sich die Tätigkeiten von innen. Genau das ist für Biomathematik relevant.

Warum Biomathematik anders betroffen ist als viele andere Berufe

Biomathematik verbindet Mathematik, Biowissenschaften und datengetriebene Problemlösung. Deshalb sind einige Tätigkeiten deutlich robuster als klassische Standardaufgaben in Büro- oder Verwaltungsberufen. Projektmanagement, Unternehmensberatung, Forschung, Entwicklung, Lehrtätigkeit (Hochschule), Fachpublikationen erstellen und Anwendungsberatung bleiben stark abhängig von fachlicher Einordnung, Zielklärung und Kommunikation.

Weniger stabil sind dagegen eher klar strukturierte oder technisch wiederholbare Teile der Arbeit. Dazu zählen vor allem Laborarbeiten, Labortechnik, Medizinische Bildtechnik, Prozessrechnertechnik und Teile von Modellbildung, Simulation (IT) sowie Numerische Simulation. Hier kann KI unterstützen, Vorarbeiten übernehmen oder Varianten schneller durchspielen.

Das Entscheidende ist aber: Gerade in deinem Beruf reichen reine Rechenleistung und Mustererkennung nicht aus. Biologische Systeme sind komplex, Daten sind oft unvollständig, und die Qualität einer Lösung hängt stark von Annahmen, Interpretation und Validierung ab. Darum bleibt der menschliche Anteil bei Biometrie, Bioinformatik, Theoretische Informatik und den angrenzenden Naturwissenschaften zentral.

Studienlage zu Biomathematiker/in: KI hilft vor allem bei Wissen, Text und Analyse

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt: KI ist besonders dort stark, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Für Biomathematiker/innen ist das direkt relevant, weil viele Aufgaben genau an dieser Schnittstelle liegen: Forschung zusammenfassen, Modellannahmen dokumentieren, Ergebnisse erklären und Fachpublikationen erstellen.

Die Studie macht aber auch klar, wo KI an Grenzen stößt: Bei präziser Datenanalyse, komplexer Bewertung und der Einbettung in einen wissenschaftlichen Kontext bleibt die menschliche Kontrolle wichtig. Das spricht gegen einfache Ersetzungsannahmen und für eine stärkere Rolle als Sparringspartner.

Auch der IWF ordnet wissensintensive Berufe als besonders KI-exponiert ein. Für Industrieländer wie Deutschland liegt die Exposition wegen des hohen Anteils kognitiver Tätigkeiten besonders hoch. Für Biomathematiker/innen heißt das: Die Berührungspunkte mit KI werden zunehmen, aber vor allem in Form von Unterstützung, Beschleunigung und Standardisierung.

Passend dazu zeigt der Anthropic Economic Index, dass KI-Nutzung überwiegend augmentierend ist. In vielen Berufen werden Aufgaben gemeinsam mit KI erledigt, nicht vollständig an sie abgegeben. Genau dieses Muster passt gut zu deinem Beruf: KI kann Entwürfe, Varianten und Routineanalysen liefern, während du Hypothesen, Modellgrenzen, biologische Plausibilität und die wissenschaftliche Qualität absicherst.

Was sich für Biomathematiker/in konkret verändert

Für deinen Arbeitsalltag bedeutet das vor allem eine Verschiebung im Aufgabenmix:

  • weniger Zeit für vorbereitende, wiederkehrende Analyse- und Dokumentationsschritte
  • mehr Zeit für Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben
  • stärkere Bedeutung von Qualitätssicherung und Validierung
  • mehr Arbeit an Schnittstellen zwischen Mathematik, Biologie und IT
  • wachsende Nachfrage nach sauberer Kommunikation mit Fachbereichen

Besonders wertvoll bleiben Fähigkeiten, die sich nicht einfach automatisieren lassen: Kommunikationsfähigkeit, Analytische Fähigkeiten, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Ergebnisorientiertes Handeln. Diese Kompetenzen helfen dir, KI sinnvoll einzusetzen, statt von ihr verdrängt zu werden.

Dass der Beruf in Deutschland trotz technischer Veränderungen stabil bleibt, passt auch zur Beschäftigungsentwicklung: Die Zahl der Beschäftigten ist zwischen 2012 und 2024 gestiegen. Das deutet nicht auf ein Wegbrechen des Berufs hin, sondern auf anhaltenden Bedarf an Fachwissen, das zwischen Theorie, Daten und Anwendung vermittelt.

Fazit für Biomathematiker/in: KI als Verstärker statt Ersatz

Biomathematiker/in gehört nicht zu den Berufen, die KI einfach „wegrationalisiert“. Der niedrigere Score zeigt vor allem: Die automatisierbaren Teilaufgaben sind vorhanden, aber der Kern des Berufs ist zu fachlich, zu forschungsnah und zu interdisziplinär für einen einfachen Ersatz.

Wenn du gut aufgestellt sein willst, solltest du KI nicht nur beobachten, sondern aktiv in deine Arbeit integrieren: für Literaturarbeit, erste Modellentwürfe, Datenvorbereitung, Code-Unterstützung und Dokumentation. Gleichzeitig ist es wichtig, deine Rolle als fachliche Instanz zu stärken — dort, wo biologische Plausibilität, mathematische Tiefe und wissenschaftliche Verantwortung zusammenkommen. Genau in diesem Bereich bleibt dein Mehrwert am größten.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-Modelle

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Biomathematiker/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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