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Aktuar/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Experten in der Mathematik (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

1 von 15 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Aktuare und Aktuarinnen berechnen und bewerten mit Methoden der Finanz-und Versicherungsmathematik wie z.B. der Stochastik finanzielle Unsicherheiten in den Bereichen Versicherung, Bausparen, Kapitalanlage und Altersvorsorge.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

6.661 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

MathematikAnalyseEntwicklungWirtschaftsmathematikVersicherungsmathematik

2.905

Beschäftigte i

395

Offene Stellen i

Arbeitslose i

141

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

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20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.905+17% seit 2012
2.9052.6972.489
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.661 €+18%
6.661 €5.599 €4.537 €
20172024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
48Stellen 2024
141Arbeitslose 2024
20510913
20122024

Aktuar/in im KI-Check: die Daten im Detail

Aktuar/in erreicht im KI-Check einen Score von 30%. Damit liegt Aktuar/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Mathematik & Statistik (42%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 15 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 1 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Risikocontrolling. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Finanzdienstleistungsberatung, Kundenberatung, -betreuung, Operations Research, Marktforschung und Betriebswirtschaftslehre und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.905 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.661 € pro Monat, gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 395 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Mathematik, Analyse, Entwicklung, Wirtschaftsmathematik und Versicherungsmathematik. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Analytische Fähigkeiten, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Mathematik & Statistik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Aktuar/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Aktuar/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Stand: Juni 2026

Aktuar/in: Beschäftigung, Gehalt und was der Markt gerade signalisiert

Im Aktuariat ist die Lage derzeit bemerkenswert stabil. Die Zahl der Beschäftigten ist von 2.489 im Jahr 2012 auf 2.905 im Jahr 2024 gestiegen — ein Plus von 17 %. Gleichzeitig liegt der Medianverdienst bei 6.661 Euro. Das passt zu einem Beruf, in dem Mathematik, Analyse, Wirtschaftsmathematik, Versicherungsmathematik und Entwicklung nicht nur gefragt sind, sondern den Kern der Arbeit bilden. Für die Einordnung auf ersetzt-ki.de ist der KI-Risiko Score von 30 ein eher moderater Wert: spürbar relevant, aber weit entfernt von einem Beruf, der sich einfach wegautomatisieren lässt.

Aktuar/in und KI: Welche Tätigkeiten wirklich unter Druck geraten

Für Aktuarinnen und Aktuare verschiebt sich die Arbeit eher innerhalb des Berufs als außerhalb davon. Besonders der Bereich Risikocontrolling ist technisch gut anschlussfähig an KI-gestützte Auswertungen. Dagegen bleiben Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Finanzdienstleistungsberatung, Kundenberatung, -betreuung und Risikomanagement stark auf Urteilskraft, Haftung und Einordnung angewiesen. Auch Inhalte aus Statistik, Finanzmathematik, Versicherungsmathematik, Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre und Marktforschung werden nicht verschwinden, aber sie werden stärker mit automatisierten Voranalysen, Mustersuche und Prüfungsschritten arbeiten.

Genau hier liegt die typische KI-Wirkung in diesem Beruf: Routineanteile werden kleiner, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Das ist kein Detail, sondern eine echte Verschiebung des Aufgabenmixes. Wer heute im Aktuariat arbeitet, wird künftig häufiger Modelle bewerten, Annahmen kontrollieren, Risiken plausibilisieren und Ergebnisse gegenüber Fachbereichen erklären. Die KI liefert Vorschläge; die fachliche Verantwortung bleibt beim Menschen.

Aktuar/in im Spiegel der Studien: Warum Wissensarbeit zuerst reagiert

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass besonders Schreiben, Erklären, Kommunizieren und das Beschaffen von Informationen KI-anwendbar sind. Genau diese Muster tauchen im Aktuariat oft auf, wenn Berichte formuliert, Sachverhalte eingeordnet oder Ergebnisse mit anderen Bereichen abgestimmt werden. Das heißt nicht, dass die Rolle schrumpft. Es heißt aber, dass schnelleres Arbeiten, sauberere Struktur und bessere Dokumentation künftig zum Standard werden.

Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein; in Industrieländern wie Deutschland liegt der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten noch höher. Aktuarinnen und Aktuare gehören klar zu dieser Wissensarbeit. Der entscheidende Punkt ist dabei: Exponiert heißt nicht ersetzt. In vielen Berufen mit ähnlichem Profil verändert KI vor allem den Einstieg und die Art der Zuarbeit. Das passt auch zu den allgemeinen Befunden aus dem Arbeitsmarkt: KI wirkt bislang eher augmentierend als ersetzend.

Anthropic kommt in seinem Economic Index zu einem ähnlichen Bild. Dort dominiert in keiner Berufsgruppe die reine Automation klar; häufiger ist die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für das Aktuariat ist das plausibel: Modelle, Szenarien und Bewertungen lassen sich beschleunigen, aber nicht einfach blind delegieren. Gerade dort, wo Haftung, Regulatorik und wirtschaftliche Folgen zusammenkommen, bleibt menschliche Kontrolle zentral.

Aktuar/in strategisch: So stärkst du deine Position

Für dich ist die wichtigste Frage nicht, ob KI kommt, sondern wo sie deinen Alltag verändert. Besonders wertvoll wirst du dort, wo du Technik mit Urteil verbindest. Konkret heißt das:

  • Risikocontrolling nicht nur ausführen, sondern die Logik von Modellen und Annahmen mitgestalten
  • Statistik und Finanzmathematik so einsetzen, dass Ergebnisse nachvollziehbar und belastbar bleiben
  • in Kundenberatung, -betreuung und Finanzdienstleistungsberatung komplexe Sachverhalte verständlich erklären
  • bei Gutachter-, Sachverständigentätigkeit die fachliche Bewertung gegen unklare oder unvollständige Daten absichern
  • in Entwicklung und Risikomanagement neue KI-gestützte Workflows testen, aber kontrolliert einführen

Praktisch bedeutet das: Lerne, Ergebnisse aus KI-Systemen kritisch zu prüfen, Szenarien zu hinterfragen und die Grenzen von Modellen klar zu benennen. Wer zusätzlich gut kommuniziert, teamfähig arbeitet und eigenverantwortlich Ergebnisse vertreten kann, bleibt im Vorteil. Gerade im Aktuariat entsteht Zukunftssicherheit nicht durch Routine, sondern durch die Verbindung von Zahlenkompetenz, fachlicher Einordnung und klarer Beratung.

Aktuar/in: Was du aus dem KI-Trend mitnehmen solltest

Der Beruf bleibt gefordert, aber nicht bedroht. Der Markt zeigt Wachstum, die Arbeit ist anspruchsvoll, und die KI verändert vor allem die Geschwindigkeit und die Form der Zuarbeit. Wenn du analytisch stark bist und fachlich sauber argumentierst, kannst du KI sehr gut für dich nutzen. Entscheidend ist, dass du nicht nur rechnest, sondern bewertest, erklärst und Verantwortung übernimmst.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-Modelle

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Aktuar/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Aktuar/in