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Systemwissenschaftler/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Experten in der Mathematik (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

4 von 21 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Systemwissenschaftler/innen untersuchen die Zusammenhänge und Wechselwirkungen in komplexen Systemen, z.B. in Umwelt-oder Wirtschaftssystemen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

6.661 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

MathematikAnalyseEntwicklungWirtschaftsmathematikVersicherungsmathematik

2.905

Beschäftigte i

395

Offene Stellen i

Arbeitslose i

141

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

17%9%0%
20132022: 17%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.905+17% seit 2012
2.9052.6972.489
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.661 €+18%
6.661 €5.599 €4.537 €
20172024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
48Stellen 2024
141Arbeitslose 2024
20510913
20122024

Systemwissenschaftler/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Systemwissenschaftler/in beträgt 43%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Mathematik & Statistik (42%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 17% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 21 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 4 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Datenübernahme, Datenaufbereitung, Expertensysteme, Künstliche Intelligenz, Modellbildung, Simulation (IT) und Programmieren. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Chemie, Projektmanagement, Datenanalyse, Softwaretechnik, Software-Engineering, Angewandte Informatik und Theoretische Informatik und 11 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.905 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.661 € pro Monat, gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 395 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Mathematik, Analyse, Entwicklung, Wirtschaftsmathematik und Versicherungsmathematik. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Analytische Fähigkeiten, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Mathematik & Statistik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Systemwissenschaftler/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Systemwissenschaftler/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage von Systemwissenschaftler/innen am Arbeitsmarkt Systemwissenschaftler/innen bewegen sich in einem Berufsfeld, das stark von Mathematik, Analyse, Entwicklung und der Arbeit an komplexen Systemen lebt. Genau das macht den Job widerstandsfähig, aber auch anfällig für KI-gestützte Veränderung. Der KI-Risiko Score liegt bei 43 und damit leicht über dem Durchschnitt des Berufsfelds. Das passt zur aktuellen Lage: Die Beschäftigung in diesem Beruf ist seit Jahren gewachsen, von 2.489 auf 2.905 Beschäftigte. Das spricht nicht für Verdrängung, sondern für eine anhaltende Nachfrage nach Menschen, die Modelle bauen, Zusammenhänge erklären und technische wie organisatorische Systeme zusammenführen.

Für deinen Alltag heißt das: Der Beruf verschwindet nicht, aber er verschiebt sich. Wo früher viel Zeit in Datenübernahme, Datenaufbereitung und klassisches Programmieren floss, greifen heute mehr Vorarbeiten und Routinen in den Bereich der Assistenzsysteme. Gleichzeitig bleiben Aufgaben wie Projektmanagement, Forschung, Vortragstätigkeit und Fachpublikationen erstellen klar menschlich geprägt. Gerade diese Mischung macht den Beruf interessant: KI kann Teile der Arbeit beschleunigen, aber sie ersetzt nicht die Verantwortung für Systemverständnis und fachliche Einordnung.

Wie KI die Arbeit von Systemwissenschaftler/innen verändert Besonders anfällig sind die Tätigkeiten, die strukturiert, wiederholbar und datenlastig sind. Dazu gehören vor allem Datenübernahme, Datenaufbereitung, Teile von Modellbildung, Simulation (IT) und Standardaufgaben im Programmieren. Solche Arbeiten lassen sich von KI-Systemen gut vorstrukturieren, automatisieren oder als erster Entwurf liefern. Auch Expertensysteme, Künstliche Intelligenz selbst werden stärker zum Werkzeug im eigenen Beruf: Du wirst also nicht nur mit KI konkurrieren, sondern sie zunehmend in deine Arbeitsweise einbauen.

Weniger angreifbar sind die fachlich breiten und kontextsensiblen Teile des Berufs. Datenanalyse bleibt wichtig, aber sie wird anspruchsvoller: Nicht das Rechnen an sich ist der Engpass, sondern die Frage, welche Annahmen gelten, welche Daten fehlen und wie Ergebnisse in reale Systeme übersetzt werden. Dasselbe gilt für Softwaretechnik, Software-Engineering, Angewandte Informatik, Theoretische Informatik, Technische Kybernetik und die Verbindung zu Betriebswirtschaftslehre. Hier brauchst du weiterhin Urteilskraft, Priorisierung und die Fähigkeit, zwischen technischen Möglichkeiten und organisatorischen Zielen zu vermitteln.

Der Arbeitsmarkt bestätigt diesen Wandel. Laut einer Analyse von Stellenanzeigen gingen nach dem ChatGPT-Start Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten spürbar zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zunahm. Für Systemwissenschaftler/innen ist das relevant, weil der Beruf genau an dieser Schnittstelle liegt: Je mehr du dich auf Diagnose, Steuerung, Bewertung und Entwicklung konzentrierst, desto besser nutzt du den Trend.

Was die Studien für Systemwissenschaftler/innen bedeuten Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders gut bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren hilft. Das trifft den Beruf gleich doppelt: Einerseits kannst du damit Berichte, Skizzen, Dokumentationen und erste Entwürfe schneller erstellen. Andererseits wird Kommunikation selbst Teil deiner produktiveren Arbeit, weil du technische Zusammenhänge verständlicher aufbereiten musst.

Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein; in Industrieländern wie Deutschland liegt der Anteil wegen vieler kognitiver Tätigkeiten deutlich höher. Genau dort liegt auch deine Berufslogik. Systemwissenschaft ist keine körperliche Routinearbeit, sondern Wissensarbeit mit hoher Abstraktion. Das erhöht die Exposition, aber nicht automatisch das Ersetzungsrisiko. Passend dazu zeigt Anthropic, dass KI-Nutzung in der Praxis überwiegend augmentierend ist: Mensch und KI arbeiten gemeinsam, statt dass KI ganze Rollen übernimmt. Für deinen Beruf ist das eine gute Nachricht, weil er gerade von Kombinationen profitiert: Menschliche Problemdefinition plus KI-gestützte Variantenbildung.

Auch OpenAI zeigt mit GDPval, dass führende Modelle in vielen Wissensberufen nahe an Fachleute heranreichen. Das heißt für dich nicht, dass deine Rolle verschwindet, sondern dass der Standard für gute Arbeit steigt. Der Unterschied liegt künftig weniger im Erstellen eines ersten Entwurfs, sondern im Prüfen, Verdichten, Priorisieren und in der Verantwortung für das Gesamtsystem.

Strategie für deinen Beruf: So bleibst du relevant Wenn du als Systemwissenschaftler/in langfristig stark bleiben willst, solltest du KI nicht nur bedienen, sondern in deine Fachlogik einbauen.

  • Nutze KI für Datenübernahme, Datenaufbereitung und für erste Entwürfe in Programmieren und Modellbildung, Simulation (IT).
  • Stärkere deinen Wert dort, wo KI schwächer bleibt: bei Datenanalyse, Projektmanagement, Forschung und der Bewertung von Systemfolgen.
  • Verbinde technische Tiefe mit Kommunikation: Vortragstätigkeit und Fachpublikationen erstellen werden wichtiger, weil du Ergebnisse erklären und verteidigen musst.
  • Pflege Domänenwissen jenseits der reinen IT, etwa in Chemie, Biologie, Ökologie oder Umweltschutz, Umwelttechnik. Gerade diese Schnittstellen machen dich schwer ersetzbar.
  • Entwickle Kompetenz im Umgang mit KI als Werkzeug: Nicht nur prompten, sondern prüfen, testen, vergleichen und in Arbeitsabläufe integrieren.

Stand: Juni 2026 gilt für den Beruf vor allem eines: Die technische Automatisierung trifft einzelne Tätigkeiten, aber die eigentliche Stärke liegt im Systemdenken. Wer Modelle, Daten, Technik und Anwendung zusammenbringen kann, bleibt gefragt.

Einordnung des KI-Risikos bei Systemwissenschaftler/innen Der Score von 43 zeigt ein mittleres Risiko mit klarer KI-Exposition, aber ohne Alarmzeichen für einen schnellen Jobverlust. Das Berufsfeld wird eher umgebaut als verdrängt. Entscheidend ist, ob du dich auf automatisierbare Routinen beschränkst oder ob du die Rolle als analytische/r Gestalter/in komplexer Systeme ausfüllst.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTGPT-Modelle

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Systemwissenschaftler/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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