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Entwickler/in Digitale Medien: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

14%2013
14%2016
14%2019
43%2022
60%2026*
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Spezialisten in der Medieninformatik

Das übernimmt KI.

13 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Bildbearbeitung, digital0%
Layout0%
Medienrecht0%
Internet-, Intranettechnik0%
Multimedia-Programmierung0%
Screendesign0%
Webdesign0%
CBT, WBT (Computer/Web Based Training)0%
Computeranimation0%
Videobearbeitung0%
Mediendesign0%
Multimediasysteme, -technik0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Entwickler/innen von Digitalen Medien konzipieren, realisieren und implementieren Multimedia-Anwendungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.826 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.828 €

Oberes Viertel

6.102 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungProgrammiersprache JavaScriptAnwendungsentwicklungProgrammiersprache JavaHTML, XML, XHTML, XAML, XSLT

16.113

Beschäftigte i

4.757

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.459

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

43%29%14%
20132022: 43%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

16.113+135% seit 2012
16.39011.6256.859
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.826 €+51%
6.102 €4.313 €2.524 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
159Stellen 2024
1.459Arbeitslose 2024
1.45977284
20122024

Entwickler/in Digitale Medien im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Entwickler/in Digitale Medien beträgt 60%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 43% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 26 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Bildbearbeitung, digital, Layout, Medienrecht, Internet-, Intranettechnik, Multimedia-Programmierung und Screendesign und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Medienintegration, Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Barrierefreies Webdesign (Accessibility) und Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen und 7 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 16.113 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 21% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.826 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.828 € bis 6.102 €), gestiegen um 20% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.757 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Programmiersprache JavaScript, Anwendungsentwicklung, Programmiersprache Java und HTML, XML, XHTML, XAML, XSLT. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Entwickler/in Digitale Medien?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Entwickler/in Digitale Medien

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Profil von Entwickler/in Digitale Medien deutlich

Für Entwickler/innen Digitale Medien zählt bis 2030 weniger, ob du Inhalte „nur“ umsetzt, sondern wie stark du Konzeption, Technik, Qualität und Zusammenarbeit miteinander verbindest. Viele klassische Produktionsschritte werden schneller, günstiger und stärker automatisiert. Gleichzeitig wachsen genau die Aufgaben, bei denen du Anforderungen verstehst, Schnittstellen sauber baust, Ergebnisse prüfst und digitale Produkte nutzerfreundlich machst. Der KI-Risiko-Score von 60 zeigt deshalb vor allem eines: Der Beruf steht nicht vor dem Verschwinden, sondern vor einer klaren Verschiebung des Arbeitsmixes.

Auffällig ist dabei, dass dein Beruf schon heute überdurchschnittlich von Technik geprägt ist. Die Tätigkeitsspanne reicht von Bildbearbeitung, digital, Layout, Screendesign, Webdesign und Videobearbeitung bis zu Multimedia-Programmierung, Computeranimation, Mediendesign und Systemsoftware (Programmierung). Genau diese Bereiche lassen sich durch KI-gestützte Werkzeuge stark beschleunigen. Gleichzeitig wächst der Anteil der Aufgaben, bei denen menschliche Urteilskraft, Abstimmung und Verantwortung entscheidend bleiben.

Welche Tätigkeiten in Entwickler/in Digitale Medien an KI abgeben

Besonders unter Druck geraten die Schritte, die in vielen Projekten standardisiert, wiederholbar und gut vorstrukturierbar sind. Dazu gehören in deinem Beruf vor allem Bildbearbeitung, digital, Layout, Videobearbeitung, Computeranimation und Teile der Multimedia-Programmierung. Auch Webdesign und Screendesign werden stärker von Assistenten, Vorlagen und generativen Systemen unterstützt.

Das passt zu mehreren Studien: Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI vor allem bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren stark ist. Genau solche Vorarbeiten tauchen in digitalen Medienprojekten häufig auf — etwa bei Konzeptentwürfen, Content-Zuschnitten, UI-Texten oder der schnellen Ausarbeitung von Varianten. Die Studie deutet zugleich darauf hin, dass KI vor allem Wissensarbeit beschleunigt, nicht einfach ganze Berufe ersetzt.

Auch die IWF-Einordnung ist für deinen Beruf wichtig: In Industrieländern sind viele Jobs wegen ihrer kognitiven Tätigkeiten KI-exponiert. Entwickler/innen Digitale Medien liegen mittendrin, weil ein großer Teil der Arbeit aus Informationsverarbeitung, Gestaltung, Abstimmung und technischer Umsetzung besteht. Das heißt: Nicht die fachliche Qualität verliert an Wert, sondern die reinen Produktionsschritte werden weniger exklusiv.

Welche Tätigkeiten in Entwickler/in Digitale Medien wachsen

Parallel gewinnen Aufgaben an Bedeutung, die KI nur begrenzt selbstständig übernehmen kann. Dazu zählen Medienintegration, Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Barrierefreies Webdesign (Accessibility) und Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen. Ebenfalls wichtiger werden Medieninformatik, Entwicklung, Storyboarderstellung, Multimedia-Konzeption, Agiles Projektmanagement, Cross-Plattform-Entwicklung und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse).

Gerade hier liegt deine Zukunftschance. Die deutsche Forschung zur KI-Nutzung zeigt, dass sich der Aufgabenmix innerhalb eines Berufs verändert: klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Das ist für deinen Beruf besonders relevant, weil digitale Medienprojekte immer stärker aus vielen Bausteinen bestehen — Inhalte, Code, Usability, Recht, Sicherheit, Performance und Barrierefreiheit müssen zusammenpassen. Wer diese Bausteine koordiniert, gewinnt an Wert.

Hinzu kommt: Die Anthropic-Auswertung zeigt, dass KI in der Praxis überwiegend augmentierend genutzt wird, also als Zusammenarbeit von Mensch und System. Für dich heißt das: KI macht dich nicht automatisch überflüssig, sondern verschiebt dich in Richtung Regie, Qualitätssicherung und technische Konzeption. Besonders in Bereichen wie Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen und Barrierefreies Webdesign (Accessibility) bleibt menschliches Urteil zentral, weil hier Zielgruppen, Zugänglichkeit und Anwendungskontext zusammenkommen.

Was die Entwicklung für Entwickler/in Digitale Medien konkret bedeutet

Die größte Gefahr liegt nicht darin, dass du nichts mehr zu tun hast, sondern dass einzelne Routineanteile entwertet werden. Wer sich vor allem auf standardisierte Umsetzung verlässt, gerät unter Druck. Wer dagegen Entwicklung, Anwendungsentwicklung, Programmiersprache JavaScript, Programmiersprache Java und HTML, XML, XHTML, XAML, XSLT sicher beherrscht und zusätzlich Produktdenken mitbringt, wird eher aufsteigen als verdrängt.

Besonders wichtig wird, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen. Generative Systeme liefern oft schnelle Vorschläge, aber nicht automatisch die beste Lösung für Datenschutz, Markenwirkung, Barrierefreiheit oder technische Stabilität. Genau hier helfen deine persönlichen Kompetenzen: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen. Diese Fähigkeiten sind keine „weichen Extras“, sondern werden zum Kern deiner Arbeit.

Die Arbeitsmarktlage gibt dafür Rückenwind: Der Beruf ist seit Jahren gewachsen, und auch das Gehalt hat sich deutlich entwickelt. Das spricht eher für steigende Relevanz als für ein Auslaufmodell. Gleichzeitig zeigt die IAB-Entwicklung insgesamt, dass selbst bei höherem Automatisierungspotenzial meist nicht sofort Stellen verschwinden, sondern Aufgaben neu verteilt werden. Für dich ist das die eigentliche Botschaft: Der Beruf bleibt, aber die Rolle wird anspruchsvoller.

Nächste Schritte für Entwickler/in Digitale Medien bis 2030

  • Stärke deine Kompetenz in Cross-Plattform-Entwicklung und in sauberen Workflows zwischen Design, Code und Inhalt.
  • Nutze KI gezielt für Varianten, Entwürfe und Vorarbeiten, aber übernimm die fachliche Endkontrolle selbst.
  • Baue Wissen in Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und Barrierefreies Webdesign (Accessibility) aus.
  • Positioniere dich stärker als Schnittstellenperson zwischen Kunden, Technik und Redaktion.
  • Übe dich darin, KI-Ergebnisse zu bewerten statt nur zu erzeugen.

Stand: Juni 2026. Wer in diesem Beruf KI als Werkzeug versteht, kann Routine reduzieren und den eigenen Anteil an Konzeption, Qualität und Verantwortung ausbauen. Genau dort liegt dein Hebel für die nächsten Jahre.

Erwähnte KI-Tools

Copilotgenerative KI-SystemeLLM-gestützte Assistenten

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Entwickler/in Digitale Medien beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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