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Fischwirt/in - Kleine Hochsee- und Küstenfischerei

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

33%2013
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67%2019
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Fachkräfte in der Fischerei

Das übernimmt KI.

10 von 16 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Kleine Hochseefischerei0%
Küstenfischerei0%
Ladungs- und Fangtechnik0%
Tuggen (Gespannfischerei)0%
Netzemachen0%
Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung0%
Verkauf0%
Schifffahrtsrecht0%
Navigation (Nautik)0%
Schiffsbetriebstechnik0%

Du bleibst relevant.

Fischwirte und Fischwirtinnen mit Schwerpunkt Kleine Hochsee-und Küstenfischerei fangen Fische und Schalentiere in den Küstengewässern der Ost-und Nordsee. Sie verarbeiten den Fang weiter und vermarkten ihre Produkte.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

444

Beschäftigte i

Arbeitslose i

118

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

67%50%33%
20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

444-23% seit 2012
636540444
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
118Arbeitslose 2024
421211
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fischwirt/in - Kleine Hochsee- und Küstenfischerei?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fischwirt/in - Kleine Hochsee- und Küstenfischerei

Stand: März 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Fischwirt/in: Was sich gerade verändert

Die Fischerei in Deutschland steht vor großen Veränderungen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Mit einem KI-Risiko-Score von 46% ist der Beruf der Fischwirte stark betroffen. Das bedeutet, dass viele Aufgaben potenziell automatisiert werden können. Der IAB hat ein Automatisierungspotenzial von 67% festgestellt. Das klingt alarmierend, aber es zeigt auch, dass es noch viele Aufgaben gibt, die Menschen nicht ersetzen können. So wie der Wechsel von Handwerk zu maschineller Produktion in der Industrie, wird auch die Fischerei effizienter, ohne dabei alle menschlichen Fähigkeiten zu ersetzen.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Im Bereich der Fischerei sind bereits einige Tätigkeiten automatisierbar. Zum Beispiel wird in der kleinen Hochseefischerei und Küstenfischerei zunehmend auf moderne Technologien gesetzt. Die Software CatchSmart analysiert Fangdaten in Echtzeit und gibt Empfehlungen zur Fangtechnik und -zeit. Früher mussten Fischwirte selbst entscheiden, wann und wo sie fangen. Heute können sie über diese Software gezielte Entscheidungen treffen.

Ein weiteres Beispiel ist die App FishBrain, die Wetter- und Wasserbedingungen analysiert, um die besten Fangorte zu ermitteln. Früher war dies eine Frage von Erfahrung und Intuition. Nun können Fischwirte auf Daten zurückgreifen, um ihre Effizienz zu steigern. Auch die Aquabyte-Software wird in der Aquakultur verwendet, um Fischbestände zu überwachen und die Gesundheit der Fische zu kontrollieren. Die Automatisierung in der Fischverarbeitung wird durch KI-gestützte Tools wie SmartFish unterstützt, die helfen, die Qualität der Produkte zu optimieren.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz all dieser Fortschritte gibt es viele Aufgaben, die KI nicht übernehmen kann. Dazu zählen Tätigkeiten wie die Fischvermarktung oder die Fischzucht, wo menschliches Urteilsvermögen und Erfahrung gefragt sind. Auch in der Krabben- und Muschelfischerei sind individuelle Entscheidungen und Kenntnisse über die Gewässer wichtig. Diese menschlichen Fähigkeiten, wie Kreativität, Empathie und das Verständnis für komplexe ökologische Zusammenhänge, sind schwer zu automatisieren. Wenn du also in der Lage bist, Beziehungen aufzubauen oder die Bedürfnisse deiner Kunden zu verstehen, bleibst du in deinem Beruf unverzichtbar.

Was sich in der Branche gerade tut

Die Branche entwickelt sich rasant, und der Fokus liegt zunehmend auf Nachhaltigkeit. Es wird immer mehr Wert auf nachhaltige Fischerei gelegt, um Überfischung zu vermeiden. KI-gestützte Tools helfen dabei, die Umwelt zu schützen und gleichzeitig die Effizienz zu steigern. Zudem wird die Datenanalyse wichtiger, um informierte Entscheidungen zu treffen. In Deutschland wird dieser Trend durch verschiedene Initiativen und Förderprogramme unterstützt, die nachhaltige Praktiken in der Fischerei fördern.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Beschäftigtenzahl in der Fischerei ist von 2012 bis 2024 um 23% gesunken. Das könnte beunruhigend wirken, doch die Arbeitslosigkeit in der Branche ist im gleichen Zeitraum stark um 72% gesunken. Offene Stellen sind jedoch um 100% gesunken, was bedeutet, dass die Branche unter Druck steht. Diese Veränderungen verdeutlichen, dass sich der Arbeitsmarkt stark wandelt und die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften in einem sich entwickelnden Umfeld steigt.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um in der Branche relevant zu bleiben, solltest du an deinen Fähigkeiten arbeiten. Hier sind drei konkrete Tipps:

  1. Online-Kurse: Nutze Plattformen wie Coursera oder edX, um kostenlose Kurse zu KI-Anwendungen in der Landwirtschaft zu belegen. Diese Kenntnisse werden immer wertvoller.
  1. Webinare besuchen: Viele Organisationen, wie die Landesfischereiverbände, bieten kostenlose Webinare zu nachhaltiger Fischerei und neuen Technologien an. Nutze diese Angebote, um dein Wissen zu erweitern.
  1. Praxisorientierte Seminare: Informiere dich über Angebote in Volkshochschulen oder lokalen Bildungszentren, die Seminare zur Fischverarbeitung oder modernen Fangtechniken anbieten. Solche Maßnahmen helfen dir, deine Fähigkeiten zu verbessern und dich auf die Zukunft vorzubereiten.

Fazit: Deine Zukunft als Fischwirt/in

Die Zukunft als Fischwirt/in wird durch technische Entwicklungen und KI geprägt sein. Es gibt sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Während viele Aufgaben automatisiert werden, bleiben menschliche Fähigkeiten und Kreativität unverzichtbar. Wenn du bereit bist, dich weiterzubilden und neue Technologien zu nutzen, kannst du deinen Platz in dieser sich verändernden Branche behaupten.

Erwähnte KI-Tools

FishBrainAquabyteOcean InfinitySmartFishCatchSmartNachhaltigkeitDatenanalyseAutomatisierung

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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