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Fischwirt/in - Seen- und Flussfischerei: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Fachkräfte in der Fischerei

Das übernimmt KI.

4 von 10 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Fischwirte und Fischwirtinnen mit Schwerpunkt Seen-und Flussfischerei fangen Fische in Seen und Flüssen, verarbeiten und verkaufen sie. Um den natürlichen Fischbestand zu erhalten, pflegen sie den Lebensraum der Tiere und setzen künstlich gezogene Brut-und Besatzfische in die Gewässer ein.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

444

Beschäftigte i

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20132022: 40%

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20122024

Gehalt — Entwicklung i

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StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
118Arbeitslose 2024
421211
20122024

Fischwirt/in - Seen- und Flussfischerei im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 42% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Fischwirt/in - Seen- und Flussfischerei verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft (38%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 40% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 10 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 4 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Seen- und Flussfischerei, Netzemachen, Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung und Verkauf. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Besatzfische einbringen, Fischvermarktung, Fischwirtschaft, Fischzucht, Gewässerbewirtschaftung und Hegemaßnahmen, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Gewässerschutz — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 444 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 16% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fischwirt/in - Seen- und Flussfischerei?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fischwirt/in - Seen- und Flussfischerei

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Fischwirt/in - Seen- und Flussfischerei: 42 % KI-Risiko, etwas über dem Berufsfeld

Stand: Juni 2026 liegt dein KI-Risiko-Score mit 42 % leicht über dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft mit 38 %. Das passt zu einem Beruf, in dem es einerseits klar standardisierbare Tätigkeiten gibt, andererseits aber viel Arbeit bleibt, die direkt am Gewässer, mit Tieren und unter wechselnden Bedingungen passiert. Genau diese Mischung macht den Beruf weniger anfällig als reine Büro- oder Routinetätigkeiten, aber angreifbarer als viele klassische Außentätigkeiten mit wenig Daten- und Planungsanteil.

Typisch ist: Seen- und Flussfischerei, Netzemachen, Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung und Verkauf lassen sich in Teilbereichen strukturieren, dokumentieren oder stärker technisch unterstützen. Gleichzeitig bleiben Besatzfische einbringen, Fischvermarktung, Fischwirtschaft, Fischzucht, Gewässerbewirtschaftung und Hegemaßnahmen, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Gewässerschutz stark an Ortskenntnis, Wetterlage, Erfahrung und Verantwortung gebunden. Das erklärt, warum der Beruf nicht zu den klaren KI-Verlierern gehört, aber auch nicht einfach stabil bleibt.

Warum Fischwirt/in - Seen- und Flussfischerei anders betroffen ist

Der wichtigste Punkt ist die Nähe zur realen Umwelt. KI ist besonders stark dort, wo Informationen sortiert, Texte erstellt, Abläufe dokumentiert oder Entscheidungen aus standardisierten Mustern abgeleitet werden. Das hilft in diesem Beruf eher indirekt als direkt. Ein System kann zum Beispiel bei Planung, Dokumentation, Marktkommunikation oder Auswertung unterstützen. Es kann aber kein Gewässer lesen, keine Fangbedingungen physisch einschätzen und keine Wartung am Boot oder an Anlagen übernehmen.

Deshalb trifft KI vor allem die verwaltenden und wiederholbaren Teile der Arbeit. Verkauf, Teile der Fischvermarktung und administrative Aufgaben rund um Fischwirtschaft, Fischzucht oder Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung lassen sich stärker digital unterstützen als die Arbeit draußen. Auch beim Netzemachen können Vorlagen, Qualitätskontrolle oder digitale Hilfen eine Rolle spielen. Dagegen bleiben Gewässerbewirtschaftung und Hegemaßnahmen, Gewässerschutz und das Einbringen von Besatzfische[n] Tätigkeiten, bei denen menschliches Urteilsvermögen und Praxiswissen im Mittelpunkt stehen.

Hinzu kommt: In vielen Betrieben geht es weniger um vollständigen Ersatz als um eine Verschiebung im Aufgabenmix. Klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wichtiger werden. Genau das dürfte auch hier passieren. Wer heute Fische fängt, verarbeitet und verkauft, arbeitet morgen häufiger mit digitaler Planung, Zustandskontrolle und Dokumentation — aber nicht zwingend weniger im Gelände.

Studienlage zu Fischwirt/in - Seen- und Flussfischerei

Die IAB-Forschung zeigt, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau geführt hat. Häufiger bremst es das Wachstum oder verändert Tätigkeiten im Inneren eines Berufs. Das ist wichtig für die Fischerei: Der Beruf hat zwar ein messbares Automatisierungspotenzial, aber der praktische Kern bleibt stark an Menschen, Orte und saisonale Bedingungen gebunden.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Gesprächen hilft bei der Einordnung: Besonders KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Schreiben, Kundenkommunikation, Informationen beschaffen und erklären. Am wenigsten geeignet sind körperliche Arbeit und andere stark physische Tätigkeiten. Für deinen Beruf heißt das: KI kann bei Kommunikation, Vermarktung, Dokumentation und Planung nützen, aber nicht die handwerklich-praktische und ökologische Kernarbeit übernehmen.

Der IWF ordnet außerdem ein, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind und in Industrieländern der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten deutlich höher liegt. Dein Beruf liegt nicht im Zentrum dieser stark wissensintensiven Exposition. Er ist eher ein Mischberuf: etwas Daten, etwas Organisation, viel Praxis. Genau deshalb ist er vergleichsweise robuster als typische Text-, Analyse- oder Verwaltungsberufe.

Was Fischwirt/in - Seen- und Flussfischerei jetzt tun kann

Für dich ist die wichtigste Strategie nicht Abwarten, sondern die Arbeit an den Schnittstellen zu stärken:

  • Digitale Planung und Dokumentation ausbauen, etwa bei Fang, Bestand, Wetter, Wartung und Lieferwegen.
  • Fischvermarktung professioneller machen: Angebote, Kundenkontakt und Produktinformationen klarer, schneller und einheitlicher.
  • Qualitätssicherung in Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung und Lagerung systematischer organisieren.
  • Gewässerschutz und Gewässerbewirtschaftung und Hegemaßnahmen stärker datenbasiert begleiten.
  • Bei Wartung, Reparatur, Instandhaltung digitale Checklisten und Geräteprotokolle nutzen.
  • KI als Assistent für Texte, Ausschreibungen, Rückfragen und einfache Auswertungen einsetzen, nicht als Ersatz für Erfahrung vor Ort.

Gerade weil der Beruf nicht nur aus Routine besteht, ist Weiterbildung hier besonders wertvoll. Wer den Arbeitsalltag digital sauber dokumentieren kann, bleibt für Betriebe wichtiger, wenn Abläufe stärker standardisiert werden. Wer gleichzeitig die praktische Seite beherrscht, bleibt für KI kaum ersetzbar.

Fazit für Fischwirt/in - Seen- und Flussfischerei

Dein Beruf ist nicht hoch gefährdet, aber auch nicht KI-frei. Der Score von 42 % zeigt: Es gibt genug standardisierbare Anteile, dass sich die Arbeit verändert. Entscheidend ist aber, dass der Kern deines Berufs draußen stattfindet — am Wasser, mit Lebewesen, Technik und Verantwortung. KI wird eher bei Planung, Verkauf, Dokumentation und Vermarktung helfen als die eigentliche Fischereiarbeit übernehmen. Wer die digitale Seite mitdenkt, verschafft sich im Beruf klare Vorteile.

Erwähnte KI-Tools

ChatGPTCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fischwirt/in - Seen- und Flussfischerei beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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