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Fischwirt/in - Küstenfischerei und Kleine Hochseefischerei: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

33%2016
67%2019
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Fachkräfte in der Fischerei

Das übernimmt KI.

10 von 16 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Kleine Hochseefischerei0%
Küstenfischerei0%
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Du bleibst relevant.

Fischwirte und Fischwirtinnen in der Fachrichtung Küstenfischerei und Kleine Hochseefischerei fischen in den Küstengewässern der Ost-und Nordsee. Sie wirken bei der Navigation von Fischereifahrzeugen mit, bedienen Fanggeräte, verarbeiten den Fang weiter und verkaufen ihre Produkte.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

444

Beschäftigte i

Arbeitslose i

118

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20162022

67%50%33%
20162022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

444-23% seit 2012
636540444
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
118Arbeitslose 2024
421211
20122024

Fischwirt/in - Küstenfischerei und Kleine Hochseefischerei im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Fischwirt/in - Küstenfischerei und Kleine Hochseefischerei beträgt 58%. Damit liegt Fischwirt/in - Küstenfischerei und Kleine Hochseefischerei über dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft, der bei 38% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 16 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Kleine Hochseefischerei, Küstenfischerei, Ladungs- und Fangtechnik, Tuggen (Gespannfischerei), Netzemachen und Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Fischvermarktung, Fischwirtschaft, Fischzucht, Krabbenfischerei, Muschelfischerei, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Gewässerschutz — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 444 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 16% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fischwirt/in - Küstenfischerei und Kleine Hochseefischerei?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fischwirt/in - Küstenfischerei und Kleine Hochseefischerei

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich die Arbeit an Bord stärker als der Fang selbst Bei der Küstenfischerei und Kleinen Hochseefischerei ist die entscheidende Veränderung nicht, dass das Meer plötzlich „automatisiert“ wird. Viel eher verschiebt sich das Anforderungsprofil: weniger reine Routine, mehr Überwachung, Dokumentation, Technikverständnis und flexible Entscheidungen unter wechselnden Bedingungen. Für Fischwirt:innen mit diesem Schwerpunkt heißt das: Nicht jede Tätigkeit wird ersetzt, aber einzelne Arbeitsschritte geraten unter Druck, während andere an Bedeutung gewinnen.

Der KI-Risiko-Score von 58 passt genau in dieses Bild. Er signalisiert mittleres Risiko, aber auch deutliche Veränderung von innen. Das ist wichtig, weil hohe technische Ersetzbarkeit in der Praxis selten automatisch zu weniger Beschäftigung führt. Das IAB zeigt seit Jahren: Selbst Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial schrumpfen oft nicht abrupt, sondern wachsen nur langsamer oder verändern ihr Aufgabenprofil. Stand: Juni 2026 ist das der realistischere Blick auch für deinen Beruf.

Welche Tätigkeiten in der Fischerei unter Druck geraten Besonders angreifbar sind Tätigkeiten, die stark regelbasiert, dokumentenlastig oder technisch standardisierbar sind. Dazu zählen bei dir vor allem Schifffahrtsrecht, Navigation (Nautik), Schiffsbetriebstechnik, Ladungs- und Fangtechnik, Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung, Verkauf und Teile des Netzemachens. Auch die Kleine Hochseefischerei und Küstenfischerei selbst stehen unter höherem Transformationsdruck, weil Planung, Routenwahl, Wetterauswertung und Fangdokumentation digital unterstützt werden können.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt ein klares Muster: Besonders gut funktioniert KI bei Aufgaben wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau dort liegen in deinem Beruf indirekte Angriffsflächen — etwa bei Meldungen, Logbüchern, Abstimmungen, Verkaufsunterlagen oder der Vorbereitung von Einsatz- und Wartungsplänen. Die eigentliche Arbeit auf See bleibt aber an viele physische, situative und sicherheitsrelevante Bedingungen gebunden, die KI nicht einfach ersetzen kann.

Welche Tätigkeiten in der Fischerei eher wachsen Auf der anderen Seite gewinnen Tätigkeiten an Gewicht, die Nähe zum Produkt, zur Technik und zur Umgebung erfordern. Dazu gehören Fischvermarktung, Fischwirtschaft, Fischzucht, Krabbenfischerei, Muschelfischerei, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Gewässerschutz. Gerade hier wird der Mensch gebraucht, weil Erfahrung, Lokalkenntnis, Qualitätsurteil und Verantwortung zusammenkommen.

Auch wenn KI bei der Vorbereitung hilft, bleibt die Praxis maritim und unberechenbar. Fangentscheidungen, Sicherheitsfragen, Umgang mit Material, Maschinen und Wetterlagen sind nicht bloß Text- oder Datenprobleme. Deshalb wird der Beruf eher technischer, koordinierender und kontrollierender — nicht entmenschlicht.

Das passt zur IAB-Einordnung: Dort wird zwischen technischem Automatisierungspotenzial und tatsächlicher Beschäftigungsentwicklung unterschieden. Ein hoher Wert bedeutet nicht, dass der Beruf verschwindet. Er bedeutet vor allem, dass sich die Arbeit im Inneren verändert. Und genau das ist hier der Fall.

Was die Beschäftigungsentwicklung für Fischwirt:innen bedeutet Der Beruf hat sich bereits verkleinert: Von 576 Beschäftigten im Jahr 2012 auf 444 im Jahr 2024. Das ist ein deutlicher Rückgang und zeigt, dass der Markt nicht auf Expansion angelegt ist. Deshalb wirkt jede weitere Rationalisierung stärker als in wachsenden Berufen.

Gleichzeitig ist die Lage nicht nur defensiv. Der IWF weist darauf hin, dass weltweit ein großer Teil der Jobs KI-exponiert ist — in Industrieländern besonders wegen kognitiver Tätigkeiten. Genau diese kognitiven Anteile werden in deinem Beruf größer: Auswertung, Planung, Dokumentation, Marktbeobachtung und technische Steuerung. Das heißt für dich: Wer diese Aufgaben beherrscht, erhöht seine Stabilität im Beruf.

Fischerei-Know-how, das du ausbauen solltest Für die nächsten Jahre sind vor allem drei Kompetenzbereiche wichtig:

  • Technik mitdenken statt nur bedienen: Sensoren, Bordtechnik, digitale Navigationshilfen und Wartungsdaten verstehen.
  • Dokumentation und Planung sauber beherrschen: Fangmeldungen, Nachweise, Sicherheits- und Arbeitsabläufe präzise führen.
  • Verkauf und Vermarktung aktiv stärken: Qualität erklären, Mengen flexibel steuern, Kunden und Abnehmer direkt ansprechen.

Dazu kommt ein vierter Punkt: Gewässerschutz wird nicht kleiner, sondern wichtiger. Wer ökologische Vorgaben, Schonzeiten, Bestandsentwicklung und nachhaltige Nutzung sicher einordnet, bleibt anschlussfähig — fachlich und politisch.

Nächste Schritte für deinen Fischerei-Beruf Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich kein Panikmodus, aber ein aktiver Umbau deiner Rolle. Hilfreich sind vor allem diese Schritte:

  • digitale Hilfsmittel für Navigation, Wetter, Logbuch und Wartung gezielt lernen
  • Standardtexte, Meldungen und Nachweise schneller und fehlerärmer organisieren
  • deine Kenntnisse in Fangtechnik, Instandhaltung und Vermarktung breiter aufstellen
  • dich auf Tätigkeiten konzentrieren, bei denen Erfahrung, Reaktion und Verantwortung zählen
  • Schnittstellen zwischen See, Land, Verkauf und Kontrolle besser beherrschen

Der Kern bleibt: Du arbeitest nicht gegen KI, sondern mit einem Beruf, der sich technisch verdichtet. Wer Routine an Systeme abgibt und zugleich Praxis, Sicherheit und Marktverständnis stärkt, bleibt deutlich robuster. Das ist bei einem Score von 58 der realistische Weg.

Erwähnte KI-Tools

Copilotdigitale Navigationshilfendigitale LogbücherWetter- und Planungssoftware

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fischwirt/in - Küstenfischerei und Kleine Hochseefischerei beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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