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Formstecher/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

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Fachkräfte in der Digital- und Printmediengestaltung

Das übernimmt KI.

3 von 4 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
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Druckvorstufe0%

Du bleibst relevant.

Formstecher/innen fertigen Druckträger aus Metall oder Kunststoff an, indem sie Texte oder Bilder in die Oberfläche von Werkstücken eingravieren.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Schöpferische Fähigkeit
Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

3.268 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.679 €

Oberes Viertel

3.997 €

Fachliche Stärken i

MarketingEntwicklungManagementMicrosoft OfficeBildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop

28.016

Beschäftigte i

2.820

Offene Stellen i

Arbeitslose i

4.479

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

28.016-9% seit 2012
30.78328.91127.039
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.268 €+17%
3.997 €3.071 €2.144 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
467Stellen 2024
4.479Arbeitslose 2024
6.6293.534439
20122024

Formstecher/in im KI-Check: die Daten im Detail

Formstecher/in erreicht im KI-Check einen Score von 90%. Damit liegt Formstecher/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation, der bei 76% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 4 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 3 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Druckformherstellung, -bearbeitung und Druckvorstufe. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 28.016 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.268 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.679 € bis 3.997 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.820 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Marketing, Entwicklung, Management, Microsoft Office und Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop. Auf persönlicher Ebene zählen Schöpferische Fähigkeit, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Formstecher/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Formstecher/in: hoher KI-Risiko-Score im Vergleich zum Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 90 liegt die Tätigkeit deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation. Das passt zu einem Arbeitsalltag, in dem mehrere Kerntätigkeiten technisch gut greifbar sind: Druckvorstufe, Druckformherstellung, -bearbeitung sowie Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung gehören zu den Bereichen, in denen digitale Systeme und KI besonders stark hineinwirken können. Die Arbeitsvorbereitung bleibt dagegen stärker menschlich geprägt. Stand: Juni 2026.

Wichtig ist dabei die richtige Einordnung: Ein hoher Score bedeutet nicht automatisch, dass der Beruf verschwindet. Er zeigt vor allem, dass sich die Arbeit innerhalb des Berufs verschiebt. Gerade bei Formstecher:innen wird KI eher einzelne Schritte übernehmen oder beschleunigen, während Fachwissen, Kontrolle und Abstimmung im Prozess wichtig bleiben.

Warum Formstecher/innen anders betroffen sind als viele andere Berufe

Die Tätigkeit ist stark von strukturierten Abläufen geprägt. Genau das macht sie anfällig für Automatisierung: Wenn ein Arbeitsschritt regelbasiert ist, wiederkehrend abläuft und digitale Vorlagen nutzt, können Systeme ihn zunehmend unterstützen oder übernehmen. Besonders die Druckvorstufe und Teile der Druckformherstellung, -bearbeitung sind dafür anfällig, weil hier Daten verarbeitet, Muster erkannt und Fehlerquellen systematisch geprüft werden können.

Gleichzeitig ist der Beruf nicht nur ein Ausführungsberuf. In der Arbeitsvorbereitung geht es um Abstimmung, Priorisierung, praktische Erfahrung und das Einschätzen von Sonderfällen. Auch die Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung bleibt ein Bereich, in dem menschliches Urteil wichtig ist, etwa wenn es um Abweichungen, Materialverhalten oder die Freigabe von Ergebnissen geht.

Das erklärt auch, warum KI hier eher als Werkzeug kommt als als kompletter Ersatz. Für dich heißt das: Je mehr dein Alltag aus Standardabläufen besteht, desto stärker verändert sich die Rolle. Je mehr du koordinierst, prüfst und Probleme löst, desto robuster bleibst du.

Was die Studienlage für Formstecher/innen wirklich zeigt

Die IAB-Befunde sind für diesen Beruf besonders relevant: In Deutschland arbeiten inzwischen 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial. Gleichzeitig zeigt das Institut, dass sich ein hohes Potenzial in der Vergangenheit oft nicht in abruptem Stellenabbau niedergeschlagen hat, sondern eher in langsamerem Wachstum. Für den Formstecher-Beruf ist das ein wichtiger Hinweis: Der Druck kommt meist schrittweise, nicht als plötzlicher Bruch.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt außerdem, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte formuliert, erklärt und kommuniziert werden. Für deinen Beruf heißt das: Überall dort, wo digitale Vorarbeiten, Dokumentationen, Anweisungen oder Prüfhinweise entstehen, kann KI unterstützen. Schwächer ist sie bei präziser materieller Arbeit, bei der unmittelbaren Umsetzung und bei der Beurteilung von realen Produktionsbedingungen.

Auch die Anthropic-Auswertung hilft bei der Einordnung: Dort dominiert in keiner Berufsgruppe klar die reine Automation. Mehr als die Hälfte der KI-Nutzung ist Augmentation, also Zusammenarbeit von Mensch und KI. Das passt gut zu Formstecher/innen: KI wird typische Routinen, Prüfschritte oder Vorbereitungen beschleunigen, aber nicht die gesamte Verantwortung übernehmen.

Welche Tätigkeiten im Beruf von Formstecher/innen unter Druck geraten

Besonders betroffen sind die Aufgaben, die sich gut standardisieren lassen:

  • Druckvorstufe: digitale Vorlagen, Prüfroutinen, Struktur- und Plausibilitätschecks
  • Druckformherstellung, -bearbeitung: teilautomatisierte Prozessschritte und präzisere Maschinensteuerung
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung: Mustererkennung, Fehlerhinweise, Vergleich mit Referenzwerten

Weniger leicht ersetzbar sind Bereiche, in denen Erfahrung, Feinabstimmung und Verantwortung zusammenkommen:

  • Arbeitsvorbereitung
  • Abstimmung mit Kolleg:innen und anderen Produktionsbereichen
  • Einordnung von Sonderfällen, Materialabweichungen und Produktionsproblemen
  • manuelle Nachjustierung und Freigabeentscheidungen

Das heißt konkret: Die Arbeit wird nicht nur „weniger“, sondern anders. Klassische Bearbeitung wird tendenziell kleiner, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben gewinnen an Gewicht. Genau dieser Wandel wird auch in der deutschen Arbeitsmarktforschung beschrieben.

Was der Beruf von Formstecher/innen jetzt braucht

Für die nächsten Jahre sind vor allem drei Fähigkeiten wichtig. Erstens: systematisches- methodisches Vorgehen, weil digitale Prozesse immer stärker kontrolliert und nachvollzogen werden müssen. Zweitens: Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit, weil viele Fehler an Schnittstellen entstehen und die Zusammenarbeit wichtiger wird. Drittens: der sichere Umgang mit digitalen Werkzeugen wie Microsoft Office oder einem Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop, weil Vor- und Nachbereitung zunehmend softwaregestützt laufen.

Auch persönliche Stärken bleiben zentral: Eigenverantwortung ist wichtig, wenn du Prüfungen nicht nur ausführst, sondern Ergebnisse einordnest. Schöpferische Fähigkeit hilft, wenn Standardlösungen nicht reichen und Anpassungen nötig sind. Und Kenntnisse in Marketing, Entwicklung und Management können helfen, wenn du dich in Richtung Prozessgestaltung, Qualitätssicherung oder angrenzende Produktionsbereiche weiterentwickeln willst.

Fazit für Formstecher/innen

Für Formstecher/innen ist KI vor allem ein Verstärker bestehender Trends: Standardisierung nimmt zu, Routine schrumpft, Kontrolle und Steuerung gewinnen. Der Beruf bleibt aber dann stark, wenn du dich nicht nur auf Ausführung verlässt, sondern auf Prüfung, Abstimmung und Problemlösung. Wer heute im Beruf bleibt, sollte digitale Abläufe verstehen, Qualität sicher beurteilen und seine Rolle stärker in Richtung Prozesskompetenz entwickeln. Genau dort liegt deine Zukunftssicherheit.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeAdobe PhotoshopCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Formstecher/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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