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Forschungsreferent/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Experten in der Hochschullehre und -forschung

Das übernimmt KI.

6 von 17 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Kalkulation0%
Berichtswesen, Information0%
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Du bleibst relevant.

Forschungsreferenten und-referentinnen betreuen Forschungsprojekte bzw. führen sie selbst durch und unterstützen Forschende bei deren Arbeit.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Initiative
Selbst-Management

Gehalt

5.289 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.730 €

Oberes Viertel

6.384 €

Fachliche Stärken i

ForschungEntwicklungOrganisationPlanungPräsentation

260.569

Beschäftigte i

7.438

Offene Stellen i

Arbeitslose i

4.975

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

0%0%0%
20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

260.569+47% seit 2012
260.569219.081177.593
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.289 €+32%
6.384 €4.914 €3.444 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
628Stellen 2024
4.975Arbeitslose 2024
4.9752.738500
20122024

Forschungsreferent/in im KI-Check: die Daten im Detail

Forschungsreferent/in erreicht im KI-Check einen Score von 30%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Bildung & Erziehung (29%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 17 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 6 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Kalkulation, Berichtswesen, Information, Befragungen (Interviews) durchführen, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Recherche und Informationsbeschaffung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Qualitätsmanagement, Kundenberatung, -betreuung, Projektmanagement, Marktforschung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Empirische Forschung und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 260.569 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 14% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.289 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.730 € bis 6.384 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 7.438 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Forschung, Entwicklung, Organisation, Planung und Präsentation. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Initiative.

Mehr dazu: alle Berufe in Bildung & Erziehung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Forschungsreferent/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Forschungsreferent/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Forschungsreferentinnen und Forschungsreferenten arbeiten dort, wo Wissen geordnet, bewertet und für Entscheidungen nutzbar gemacht wird. Genau deshalb ist dieser Beruf für KI interessant: Ein Teil der täglichen Arbeit besteht aus Recherche, Informationsbeschaffung, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Berichtswesen, Information und Kalkulation. Diese Aufgaben lassen sich technisch gut unterstützen. Gleichzeitig bleiben Empirische Forschung, Statistik, Projektmanagement, Marktforschung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Fachpublikationen erstellen klar menschengebunden. Stand: Juni 2026.

Forschungsreferent/in: Lage am Arbeitsmarkt und Bedeutung des Berufs

Der Beruf ist gefragt. Zwischen 2012 und 2024 ist die Zahl der Beschäftigten deutlich gestiegen, und auch das Median-Gehalt hat zugelegt. Das passt zu einem Feld, in dem Analysen, Dokumentation und wissenschaftsnahe Koordination in vielen Organisationen gebraucht werden. Forschungsreferentinnen und Forschungsreferenten sitzen oft an einer Schnittstelle: Sie übersetzen Daten in Entscheidungen, strukturieren Projekte und bereiten Inhalte so auf, dass Fachabteilungen, Leitung oder externe Partner damit arbeiten können.

Gerade diese Mischung macht den Beruf widerstandsfähig. Wer nur Routine erledigt, wird leichter verdrängt. Wer dagegen Organisation, Planung, Präsentation, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Initiative und Selbst-Management verbindet, bleibt auch dann wichtig, wenn KI einzelne Teilaufgaben übernimmt.

Forschungsreferent/in und KI: Welche Tätigkeiten sich verschieben

Der KI-Risiko-Score von 30 zeigt: Es gibt spürbare Veränderung, aber keinen Hinweis darauf, dass der Beruf „wegautomatisiert“ wird. Realistisch ist eher eine Verschiebung innerhalb des Jobs. KI unterstützt zuerst die Arbeit, die gut strukturiert ist: Texte zusammenfassen, Quellen sortieren, erste Entwürfe formulieren, Zahlen prüfen oder Standardschreiben vorbereiten. Genau dort liegen bei Forschungsreferentinnen und Forschungsreferenten viele wiederkehrende Schritte.

Weniger anfällig sind die Teile, in denen Urteilsvermögen, Kontextwissen und Verantwortung zählen. Dazu gehören die Auswahl geeigneter Methoden, die Bewertung von Datenqualität, die Einordnung widersprüchlicher Ergebnisse und die Abstimmung mit Stakeholdern. Auch Qualitätsmanagement, Kundenberatung, -betreuung, Vortragstätigkeit und die Verbindung von Forschung mit organisatorischen Zielen bleiben anspruchsvoll. KI kann diese Tätigkeiten vorbereiten, aber nicht sauber ersetzen.

Das sieht man auch an der Arbeitsmarktrealität: Die IAB-Studien zeigen, dass hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten zu Beschäftigungsabbau geführt hat. Meist bremsen sich Tätigkeiten nicht weg, sondern verändern sich. Für den Beruf heißt das: Weniger Zeit für Routine, mehr Zeit für Prüfung, Steuerung und fachliche Einordnung.

Forschungsreferent/in im Lichte der Studien

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen ist für diesen Beruf besonders aufschlussreich. Am stärksten KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen und kommunizieren. Genau diese Muster passen zu Forschungsreferentinnen und Forschungsreferenten, die regelmäßig Berichte verfassen, Inhalte verdichten und Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenführen. Das bedeutet aber nicht, dass die gesamte Rolle ersetzbar wird. Es bedeutet vor allem: Die „erste Version“ wird schneller, die fachliche Endfassung bleibt menschliche Arbeit.

Auch der IWF ordnet die Lage passend ein: In Industrieländern sind viele Berufe KI-exponiert, weil dort besonders viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Das trifft auf den Forschungsbereich zu, in dem Textarbeit, Analyse und Koordination zentral sind. Gleichzeitig ist Exposition nicht gleich Risiko. Wer gut mit KI arbeitet, kann Produktivität gewinnen und die eigene Rolle ausbauen.

Forschungsreferent/in mit KI: Was jetzt strategisch wichtig ist

Für den Beruf wird entscheidend, wie du KI einsetzt. Nicht als Ersatz für Fachlichkeit, sondern als Arbeitswerkzeug. Besonders sinnvoll ist KI dort, wo sie Recherche verkürzt, Gliederungen vorbereitet, Protokolle verdichtet oder Entwürfe für Berichtswesen, Information erstellt. Danach braucht es deine Prüfung: Stimmen die Quellen? Ist die Argumentation belastbar? Passt die Darstellung zur Zielgruppe?

Daraus ergeben sich konkrete Hebel:

  • Nutze KI für Recherche und Informationsbeschaffung, aber prüfe Primärquellen konsequent.
  • Lass KI Rohfassungen für Berichtswesen, Information oder Präsentationsnotizen erstellen.
  • Verwende KI als Unterstützung bei Datenübernahme, Datenaufbereitung und ersten Plausibilitätschecks.
  • Stärke deine Rolle in Empirische Forschung, Statistik und Projektmanagement, weil dort Methodenwissen und Verantwortung zählen.
  • Trainiere Kommunikationsfähigkeit und Präsentation, damit du Ergebnisse nicht nur sammelst, sondern wirksam vermittelst.

Forschungsreferent/in: Warum der Beruf eher aufwertet als verschwindet

Der Kern des Berufs ist nicht bloß das Sammeln von Informationen, sondern deren Einordnung, Absicherung und Übersetzung in Handlung. Genau deshalb verschiebt KI die Arbeit eher nach oben: weg von Routine, hin zu Qualitätssicherung, Steuerung und Beratung. Für gut aufgestellte Forschungsreferentinnen und Forschungsreferenten ist das eine Chance. Wer die Technik souverän nutzt, gewinnt Zeit für die Aufgaben, bei denen menschliches Urteil, wissenschaftliche Sorgfalt und Kommunikation den Unterschied machen.

Erwähnte KI-Tools

ChatGPTCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Forschungsreferent/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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