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Honorarprofessor/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Experten in der Hochschullehre und -forschung

Das übernimmt KI.

3 von 13 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Honorarprofessoren und-professorinnen halten an Hochschulen nebenberuflich Lehrveranstaltungen ab, ohne jedoch voll in die Institutsverpflichtungen eingebunden zu sein.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Initiative
Selbst-Management

Gehalt

5.289 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.730 €

Oberes Viertel

6.384 €

Fachliche Stärken i

ForschungEntwicklungOrganisationPlanungPräsentation

260.569

Beschäftigte i

7.438

Offene Stellen i

Arbeitslose i

4.975

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

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20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

260.569+47% seit 2012
260.569219.081177.593
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.289 €+32%
6.384 €4.914 €3.444 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
628Stellen 2024
4.975Arbeitslose 2024
4.9752.738500
20122024

Honorarprofessor/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 30% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Honorarprofessor/in verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Bildung & Erziehung (29%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 13 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 3 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Lernzielkontrolle, Recherche und Informationsbeschaffung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Rhetorik, Forschung, Lehrtätigkeit (Hochschule), Didaktik und Methodik und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 260.569 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 14% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.289 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.730 € bis 6.384 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 7.438 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Forschung, Entwicklung, Organisation, Planung und Präsentation. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Initiative.

Mehr dazu: alle Berufe in Bildung & Erziehung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Honorarprofessor/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Honorarprofessor/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Honorarprofessor/in: KI-Risiko im Vergleich zum Berufsfeld Mit einem KI-Risiko Score von 30 liegt die Honorarprofessur nur leicht über dem Durchschnitt des Berufsfelds Bildung & Erziehung. Das passt gut zu der Rolle: Ein Teil der Arbeit lässt sich technisch unterstützen, aber der Kern bleibt stark menschlich geprägt. Gerade bei Lehrtätigkeit (Hochschule), Didaktik, Methodik, Rhetorik, Studienberatung, Vortragstätigkeit und Forschung geht es nicht nur um Informationsverarbeitung, sondern um Einordnung, Verantwortung und Beziehung.

Stand: Juni 2026 zeigt sich deshalb ein eher typisches Bild für wissensintensive Bildungsberufe: KI greift an den Randaufgaben an, nicht an der Substanz. Lernzielkontrolle, Recherche und Informationsbeschaffung sind die drei Tätigkeiten mit dem größten technischen Ersetzungspotenzial in deinem Profil. Das heißt aber nicht, dass diese Aufgaben verschwinden. Häufig werden sie schneller, stärker vorgefiltert und stärker auf Qualitätssicherung umgestellt.

Warum Honorarprofessor/innen anders betroffen sind Die Honorarprofessur ist kein Beruf mit klarer Routineproduktion, sondern eine Mischform aus akademischer Lehre, wissenschaftlicher Einordnung und persönlicher Autorität. Genau deshalb ist sie nur begrenzt automatisierbar. KI kann bei Fachpublikationen erstellen, bei der Recherche und bei der Informationsbeschaffung helfen, aber sie ersetzt weder fachliche Urteilskraft noch die Verantwortung für Inhalte. Auch bei Gutachter-, Sachverständigentätigkeit ist nicht die Textproduktion das Nadelöhr, sondern die belastbare Bewertung von Fällen, Quellen und Argumenten.

Hinzu kommt: In solchen Rollen sind Präsentation, Organisation, Planung und Kommunikationsfähigkeit zentral. KI kann Entwürfe liefern, Struktur vorschlagen oder Materialien zusammenfassen. Die Wirkung im Hörsaal, in der Sprechstunde oder in einem Fachgespräch entsteht aber aus Kontext, Erfahrung und sozialer Präsenz. Die Person bleibt das Medium, nicht das Tool.

Was die Studienlage für Honorarprofessor/innen sagt Die IAB-Forschung zeigt, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten zu tatsächlichem Beschäftigungsabbau geführt hat. In vielen Fällen bremst KI eher das Wachstum bestimmter Aufgaben, als dass sie Berufe komplett verdrängt. Für die Honorarprofessur ist das plausibel: Wenn Vorbereitung, Sichtung und Standardrecherche schneller werden, kann mehr Zeit in Forschung, Entwicklung, Präsentation und direkte Lehre fließen.

Auch die Microsoft Research-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen passt gut zu deinem Beruf. Besonders KI-anwendbar sind dort Schreiben, erklären, kommunizieren und Informationen beschaffen. Genau diese Muster kommen in der Hochschullehre regelmäßig vor: Texte für Folien, Exzerpte, Seminarunterlagen, kurze Erklärungen oder Erstentwürfe für Fachpublikationen erstellen. Gleichzeitig bleibt die eigentliche Qualitätssicherung menschlich, weil wissenschaftliche Strenge, Didaktik und fachliche Verantwortung nicht automatisiert werden.

Der IWF ordnet KI weltweit als breiten Strukturtrend ein: Besonders exponiert sind wissensintensive Tätigkeiten, in Industrieländern noch stärker. Das trifft Honorarprofessor/innen grundsätzlich eher als körperlich geprägte Berufe. Trotzdem ist Exposition nicht gleich Ersetzung. Sie bedeutet vor allem: Der Beruf verändert sich von innen, und die Anforderungen an Qualitätskontrolle, Spezialisierung und didaktische Sicherheit steigen.

Wie sich die Arbeit von Honorarprofessor/innen verschiebt Der größte Wandel findet wahrscheinlich nicht in der Vorlesung selbst statt, sondern in der Vorbereitung davor. KI kann dir helfen bei: - Recherche und Vorstrukturierung von Themen - schneller Informationsbeschaffung für Lehr- und Forschungseinheiten - Entwürfen für Fachpublikationen erstellen - Formulierungen für Vortragstätigkeit und Lehrmaterialien - erster Gliederung für Didaktik und Methodik - Vorarbeit für Lernzielkontrolle und Feedback

Dadurch verschiebt sich die Rolle stärker in Richtung Kuratieren, Einordnen und Prüfen. Das ist für Honorarprofessor/innen kein Nachteil, sondern oft eine Aufwertung: Wer Inhalte fachlich sicher und gut vermitteln kann, profitiert besonders von Werkzeugen, die Routinearbeit abnehmen.

Gleichzeitig steigt die Bedeutung von Eigenverantwortung, Initiative und Selbst-Management. Denn je leichter sich Texte und Folien erzeugen lassen, desto wichtiger wird es, eigene Standards zu setzen: Was ist belastbar? Was ist didaktisch sinnvoll? Was muss zwingend aus eigener Expertise kommen?

Fazit für Honorarprofessor/innen Dein Beruf ist eher unterstützt als bedroht. Der Score von 30 zeigt: KI berührt deine Arbeit, aber sie trifft vor allem die vorbereitenden und repetitiven Teile. Wer Lehre, Forschung und akademische Beratung mit starker fachlicher Haltung verbindet, bleibt zentral. Besonders wertvoll werden künftig die Fähigkeiten, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen, Stoff sauber zu ordnen und Lernprozesse menschlich zu führen.

Was jetzt für Honorarprofessor/innen sinnvoll ist - KI für Recherche, Zusammenfassungen und Entwürfe nutzen, aber Ergebnisse immer fachlich prüfen - Lehrmaterialien so bauen, dass sie Didaktik und Methodik sichtbar machen - bei Lernzielkontrolle stärker auf Verständnis, Transfer und mündliche Reflexion setzen - in Studienberatung und Vortragstätigkeit auf persönliche Einordnung und Klarheit setzen - eigene Forschung und Fachpublikationen bewusst als Qualitätsanker nutzen - KI als Assistenten behandeln, nicht als Autorität

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Honorarprofessor/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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