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Informationselektroniker/in (mit Schwerpunkten): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

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Fachkräfte in der Informations- und Telekommunikationstechnik

Das übernimmt KI.

14 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
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Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
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Radio- und Fernsehtechnik0%
Datennetzinstallation0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Internet-, Intranettechnik0%
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Bild- und Tontechnik0%
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Du bleibst relevant.

Informationselektroniker/innen installieren und warten informationstechnische Systeme. Sie verkaufen und reparieren z.B. Geräte der Bild-und Tontechnik oder richten Geräte der Datentechnik ein.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Dialogfähigkeit Kundenorientierung
Einsatzbereitschaft
Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung

Gehalt

4.350 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.519 €

Oberes Viertel

5.410 €

Fachliche Stärken i

LeasingWartung, Reparatur, InstandhaltungManagementIT-Service-Management nach ITILGroup Policy Object (GPO)

122.130

Beschäftigte i

6.068

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.430

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

122.130-17% seit 2012
147.675134.903122.130
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.350 €+39%
5.410 €3.868 €2.326 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.476Stellen 2024
3.430Arbeitslose 2024
8.0294.7531.476
20122024

Informationselektroniker/in (mit Schwerpunkten) im KI-Check: die Daten im Detail

Informationselektroniker/in (mit Schwerpunkten) erreicht im KI-Check einen Score von 95%. Damit liegt Informationselektroniker/in (mit Schwerpunkten) über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation, der bei 76% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Elektronik, Elektrotechnik, Informationstechnik, Computertechnik und Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Kundenberatung, -betreuung, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und Softwaretechnik, Software-Engineering — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 122.130 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 6% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.350 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.519 € bis 5.410 €), gestiegen um 14% seit 2019. Zuletzt waren rund 6.068 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Leasing, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Management, IT-Service-Management nach ITIL und Group Policy Object (GPO). Auf persönlicher Ebene zählen Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Einsatzbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Informationselektroniker/in (mit Schwerpunkten)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Informationselektroniker/in (mit Schwerpunkten)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Ein Netzwerk fällt aus, ein Bildschirm bleibt schwarz, die Kundin will sofort wissen, ob die Anlage heute noch läuft: Genau an solchen Momenten zeigt sich, wie breit dein Alltag als Informationselektroniker/in mit Schwerpunkten ist. Du kombinierst Wartung, Reparatur, Instandhaltung mit Kundenberatung, -betreuung, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und oft auch mit Aufgaben aus Datennetzinstallation, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Programmieren oder Bild- und Tontechnik. Gerade diese Mischung aus Technik, Diagnose und direktem Kontakt macht den Beruf anspruchsvoll — und erklärt auch, warum KI hier nicht einfach „alles ersetzt“, sondern zuerst einzelne Arbeitsschritte umkrempelt.

Wandel im Alltag von Informationselektroniker/in: Diagnose, Prüfung und Dokumentation verändern sich

Stand: Juni 2026 ist das Bild ziemlich klar: Dein Beruf gehört zu den technisch stark automatisierbaren Tätigkeiten. Der KI-Risiko-Score liegt bei 95. Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet. Es heißt aber, dass viele Kerntätigkeiten sehr gut standardisiert, vorgeprüft oder digital unterstützt werden können.

Besonders angreifbar sind Tätigkeiten, bei denen es um Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Elektronik, Elektrotechnik, Informationstechnik, Computertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, PC-Technik, Radio- und Fernsehtechnik, Internet-, Intranettechnik und Fernsehtechnik geht. Hier können KI-gestützte Assistenzsysteme Muster erkennen, Fehlerquellen eingrenzen, Konfigurationen vergleichen oder typische Störungen schneller vorsortieren. Auch Hardwareinstallation, Softwareinstallation und Teile des Programmieren lassen sich zunehmend mit digitalen Assistenten vorbereiten.

Die IAB-Studien zeigen, dass das Substituierbarkeitspotenzial zuletzt besonders in Expertenberufen gestiegen ist, vor allem dort, wo IT- und naturwissenschaftliche Dienstleistungsberufe betroffen sind. Genau in diese Richtung bewegt sich dein Feld: viel Fachwissen, viel Technik, viele Routinen. Gleichzeitig hat das IAB beobachtet, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten zu direktem Beschäftigungsabbau geführt hat, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Für dich heißt das: Nicht der ganze Beruf steht vor dem Wegfall, aber der Aufgabenmix verschiebt sich spürbar.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen passt dazu: Am stärksten KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Schreiben, Erklären und kommunizieren. Genau das spiegelt sich in deinem Alltag wider, wenn du Fehler dokumentierst, Kunden Abläufe erklärst oder Maßnahmen sauber nachvollziehbar machst. Weniger anfällig sind dagegen körperliche Arbeit, präzise Vor-Ort-Montage und Situationen, in denen reale Hardware, Umfeldbedingungen und Sicherheitsfragen zusammenspielen. Die Maschine kann also vorbereiten, aber sie ersetzt nicht automatisch den Griff an die Anlage.

Wer beim Informationselektroniker/in gewinnt: Menschen, die Technik und Beratung verbinden

In deinem Beruf gewinnen nicht die, die nur schneller schrauben oder nur mehr Wissen abrufen. Gewinnen werden die, die technische Tiefe mit Kommunikation verbinden. Denn der Teil, der eher menschlich bleibt, ist klar: Arbeitsvorbereitung, Kundenberatung, -betreuung, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und Teile von Softwaretechnik, Software-Engineering brauchen Verantwortung, Priorisierung und den Blick auf den konkreten Einsatzort.

Dazu passt ein wichtiger Befund aus der aktuellen Forschung: KI wirkt bisher vor allem augmentierend, also als Verstärkung menschlicher Arbeit. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass bei der realen Nutzung von KI die unterstützende Zusammenarbeit mit dem Menschen überwiegt. Für dich heißt das praktisch: KI wird eher dein Diagnosetool, dein Recherchehelfer, dein Dokumentationsassistent und dein Vorschlagsgenerator — aber nicht automatisch dein Ersatz bei komplexen Installationen, Fehlern im Verbund oder bei Kundensituationen mit wechselnden Anforderungen.

Gleichzeitig solltest du den Arbeitsmarkt im Blick behalten. Die Zahl der Beschäftigten in deinem Beruf ist langfristig zurückgegangen, während das Gehalt gestiegen ist. Das spricht für einen Markt, in dem Fachlichkeit gebraucht wird, die einfachen Teile des Jobs aber stärker unter Druck geraten. Wer nur Standardaufgaben beherrscht, wird austauschbarer. Wer Netzwerke, Endgeräte, Kommunikationstechnik, Support und Übergaben sicher zusammendenkt, bleibt deutlich robuster.

Ein weiterer Punkt: Die Microsoft-Studie zu Copilot zeigt, dass KI besonders gut bei Tätigkeiten funktioniert, die Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau deshalb werden in deinem Beruf künftig vermutlich diejenigen profitieren, die Fehlerberichte, Übergaben, Anleitungen, Kundenhinweise und Supportfälle mit KI schneller strukturieren können. Das verbessert nicht nur die eigene Effizienz, sondern auch die Qualität der Zusammenarbeit mit Kolleg:innen und Kund:innen.

Weiterbildung für Informationselektroniker/in: KI nutzen, ohne dich abhängig zu machen

Wenn du dich absichern willst, brauchst du keine abstrakte KI-Strategie, sondern konkrete Zusatzkompetenzen. Besonders wertvoll sind IT-Service-Management nach ITIL, Group Policy Object (GPO), saubere Wartung, Reparatur, Instandhaltung, belastbare Kommunikationsfähigkeit und Dialogfähigkeit Kundenorientierung. Dazu kommen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und die Bereitschaft, neue Systeme schnell zu prüfen und zu beherrschen.

  • Netzwerk- und Systemdiagnose statt nur Geräteaustausch
  • Installations- und Konfigurationskompetenz für moderne Endgeräte und Netze
  • Dokumentation, Ticketbearbeitung und Supportprozesse mit KI-Unterstützung
  • Fehleranalyse an Schnittstellen zwischen Hardware, Software und Kommunikationstechnik
  • Beratungskompetenz für Kund:innen, die Technik nicht nur nutzen, sondern verstehen müssen

Die IAB-Logik hilft hier bei der Einordnung: Hohe technische Ersetzbarkeit heißt nicht automatisch Jobverlust, aber sie verschiebt die Wertschöpfung weg von Routine hin zu Kontrolle, Koordination und Qualitätssicherung. Genau dort liegt für dich die Chance. Wenn du KI als Werkzeug für Recherche, Vorprüfung, Dokumentation und Kommunikation nutzt, kannst du mehr Zeit für die Teile gewinnen, die wirklich Fachurteil, Verantwortung und pragmatische Lösungen brauchen.

Kurz gesagt: Dein Beruf bleibt gebraucht — aber er wird sich von innen verändern. Die Zukunft gehört nicht dem reinen Ausführen, sondern dem sicheren Einordnen, Prüfen und Integrieren. Und genau darauf kannst du dich heute schon vorbereiten.

Erwähnte KI-Tools

CopilotITILGroup Policy Object (GPO)

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Informationselektroniker/in (mit Schwerpunkten) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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