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Informationswissenschaftler/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

25%2013
38%2016
38%2019
60%2022
66%2026*
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Experten im Dokumentations- und Informationsdienst

Das übernimmt KI.

18 von 30 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
Internet-, Intranettechnik0%
Wissensmanagementsysteme0%
Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen0%
Bestandsaufnahme (Archiv, Bibliothek)0%
Bestandspflege (Archiv, Bibliothek)0%
Bibliografie0%
Dokumentation (Archiv, Bibliothek)0%
Katalogisieren, Bestanderschließung (Archiv, Bibl., Museum)0%
Systematisieren0%
Fernsehtechnik0%
Medientechnik0%
Multimediasysteme, -technik0%
Suchmaschinenoptimierung (SEO)0%
Social Media Analytics0%
Datenbankmanagement0%
Recherche0%
Informationsbeschaffung0%

Du bleibst relevant.

Informationswissenschaftler/innen entwickeln Systeme für die schnelle und nutzergerechte Bereitstellung von Informationen. Zu diesem Zweck wählen sie Informationen aus, sammeln und bewerten sie und präsentieren sie in jeweils passend gestalteten Informationssystemen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Organisationsfähigkeit
Selbst-Management

Gehalt

4.702 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.739 €

Oberes Viertel

5.852 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeInformationswissenschaftenEntwicklungManagementPlanung

2.412

Beschäftigte i

181

Offene Stellen i

Arbeitslose i

93

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

60%43%25%
20132022: 60%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.412+28% seit 2012
2.4122.1481.884
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.702 €+29%
5.852 €4.240 €2.627 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
18Stellen 2024
93Arbeitslose 2024
18910317
20122024

Informationswissenschaftler/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Informationswissenschaftler/in beträgt 66%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung (65%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 60% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 30 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Internet-, Intranettechnik, Wissensmanagementsysteme, Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen, Bestandsaufnahme (Archiv, Bibliothek) und Bestandspflege (Archiv, Bibliothek) und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Datenbankentwicklung, Informations- und Kommunikationsmanagement und Medienwissenschaften und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.412 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.702 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.739 € bis 5.852 €), gestiegen um 17% seit 2019. Zuletzt waren rund 181 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Informationswissenschaften, Entwicklung, Management und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Organisationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Büro & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Informationswissenschaftler/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Informationswissenschaftler/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Der KI-Risiko-Score liegt bei 66 und damit leicht über dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung (65). Für deine Arbeit heißt das: Du gehörst nicht zu den Berufen, die kurzfristig einfach verschwinden. Aber viele deiner Kerntätigkeiten stehen spürbar unter Druck, weil sie stark mit Recherche, Informationsbeschaffung, Dokumentation, Katalogisieren, Bestanderschließung, Systematisieren und Datenbankmanagement zu tun haben. Genau dort wird KI immer besser. Stand: Juni 2026.

Warum Informationswissenschaftler/innen anders betroffen sind

Dein Beruf verbindet klassische Wissensarbeit mit Ordnung, Struktur und Kommunikation. Das ist für KI besonders relevant, weil viele Aufgaben nicht körperlich, sondern sprachlich und logisch sind. In der Praxis betrifft das vor allem Tätigkeiten wie Wissensmanagementsysteme, Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen, Bibliografie, Bestandsaufnahme (Archiv, Bibliothek), Bestandspflege (Archiv, Bibliothek) und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Solche Arbeiten lassen sich gut standardisieren, unterstützen oder teilweise automatisieren.

Gleichzeitig bleibt ein Kern menschlich: Kundenberatung, -betreuung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Marketing, Informations- und Kommunikationsmanagement und Datenbankentwicklung brauchen Einordnung, Zielverständnis und Verantwortung. KI kann dir Vorschläge liefern, aber nicht ohne Weiteres entscheiden, welche Informationen für eine Institution wirklich relevant, belastbar und kontextgerecht sind.

Das passt auch zur allgemeinen Lage in Deutschland. Laut IAB ist das Substituierbarkeitspotenzial in den letzten Jahren besonders in Expertenberufen gestiegen, vor allem bei IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen. Für Informationswissenschaftler/innen ist das wichtig, weil dein Profil an der Schnittstelle von Technik, Strukturierung und Wissensarbeit liegt. Solche Berufe werden meist nicht komplett ersetzt, sondern in ihrem Aufgabenmix umgebaut.

Was die Studienlage für Informationswissenschaftler/innen zeigt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen ist für deinen Beruf besonders aufschlussreich. Am stärksten KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Genau diese Muster finden sich auch in informationswissenschaftlichen Aufgaben wieder: Inhalte finden, zusammenfassen, strukturieren, Nutzenden vermitteln. Microsoft zeigt außerdem, dass KI vor allem bei der Wissensarbeit ansetzt und nicht nur bei klar technischen Rollen.

Die ILO kommt in ihrem GenAI-Index 2025 zu einem ähnlichen Bild: Büro- und Verwaltungsberufe haben weltweit die höchste Exposition gegenüber generativer KI. Das heißt nicht, dass alle Aufgaben automatisiert werden, aber die Nähe zu text-, daten- und prozesslastigen Tätigkeiten ist hoch. Für deinen Beruf ist das ein Warnsignal und zugleich eine Chance: Wer früh lernt, KI sinnvoll zu steuern, gewinnt an Geschwindigkeit und Qualität.

Besonders wichtig ist der Befund von Anthropic: In der realen Nutzung dominiert Augmentation gegenüber Automation. Das heißt, Menschen arbeiten meist gemeinsam mit KI statt einfach ersetzt zu werden. Genau das ist für Informationswissenschaftler/innen der wahrscheinlichste Weg. KI kann dir bei Recherche, Informationsbeschaffung, Datenbankmanagement oder beim Vorstrukturieren von Inhalten helfen. Die fachliche Bewertung, die Auswahl und die Verantwortung bleiben aber bei dir.

Welche Aufgaben in deinem Beruf sich verschieben

Am stärksten unter Druck geraten routinierte Teile der Arbeit:

  • Recherche und erste Informationsbeschaffung
  • standardisierte Dokumentation
  • einfache Bibliografie-Arbeiten
  • Teile von Katalogisieren, Bestanderschließung (Archiv, Bibliothek)
  • Pflege von CMS, Wissensmanagementsystemen und Datenbanken
  • wiederkehrende Social Media Analytics oder SEO-nahe Auswertungen

Weniger leicht ersetzbar bleiben Aufgaben, die Urteilsvermögen und Kontext brauchen:

  • Kundenberatung, -betreuung
  • Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations
  • Bestandsauswahl (Archiv, Bibliothek) und Bestandsaufbau (Archiv, Bibliothek)
  • Datenbankentwicklung
  • fachliche Lehrtätigkeit (Hochschule)
  • Abstimmung zwischen Fachabteilungen, IT und Management

Das deckt sich mit dem deutschen Arbeitsmarkttrend: Nach dem ChatGPT-Start gingen Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zunahm. Für dich heißt das: Weniger reine Zuarbeit, mehr Rolle als Kurator:in, Prüfer:in, Übersetzer:in zwischen Fachbereichen und Technik.

Was das für deinen Arbeitsalltag bedeutet

Der wichtigste Wandel liegt nicht nur in einzelnen Tools, sondern im Aufgabenmix. Klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Du wirst also stärker gefragt sein, wenn es darum geht, Qualität zu sichern, Informationen zu priorisieren und Systeme sinnvoll zu konfigurieren.

Dafür helfen dir besonders diese Kompetenzen:

  • Informationswissenschaften und methodisches Denken
  • Management und Planung
  • Organisationsfähigkeit und Selbst-Management
  • Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit
  • sichere Arbeit mit Microsoft Office und digitalen Systemen

Praktisch sinnvoll ist es, wenn du KI nicht nur konsumierst, sondern in deine Arbeitsweise einbaust:

  • Vorlagen für Recherche, Verschlagwortung und Dokumentation entwickeln
  • KI-Ergebnisse systematisch prüfen und nachbearbeiten
  • Metadaten- und Qualitätsstandards mit KI-Unterstützung schneller anwenden
  • Nutzeranfragen, Inhaltszusammenfassungen und interne Berichte mit KI vorstrukturieren
  • Schnittstellen zu CMS, Datenbanken und Wissensmanagementsystemen aktiv gestalten

Fazit für Informationswissenschaftler/innen

Dein Beruf gehört zu den klar KI-exponierten Wissensberufen, aber nicht zu den Verlierern. Die Daten sprechen eher für eine Umbau- als für eine Verdrängungslogik. Wer Informationssysteme, Inhalte und Bestände fachlich einordnen kann, wird mit KI sogar wichtiger. Entscheidend ist, dass du Routinearbeit delegierst und deine Stärken in Bewertung, Strukturierung, Beratung und Steuerung ausbaust. Dann wird KI für dich eher ein Produktivitätshebel als ein Ersatz.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotChatGPTKI-gestützte CMSWissensmanagementsystemeDatenbanktools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Informationswissenschaftler/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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