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Informations-Broker/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

60%2013
80%2016
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87%2026*
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Experten im Dokumentations- und Informationsdienst

Das übernimmt KI.

9 von 15 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Berichtswesen, Information0%
Internet-, Intranettechnik0%
Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen0%
Dokumentation (Archiv, Bibliothek)0%
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Du bleibst relevant.

Informations-Broker/innen recherchieren Fachinformationen, bewerten diese und präsentieren sie ihren Vorgesetzten oder Kunden.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Organisationsfähigkeit
Selbst-Management

Gehalt

4.702 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.739 €

Oberes Viertel

5.852 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeInformationswissenschaftenEntwicklungManagementPlanung

2.412

Beschäftigte i

181

Offene Stellen i

Arbeitslose i

93

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%80%60%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.412+28% seit 2012
2.4122.1481.884
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.702 €+29%
5.852 €4.240 €2.627 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
18Stellen 2024
93Arbeitslose 2024
18910317
20122024

Informations-Broker/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Informations-Broker/in beträgt 87%. Damit liegt Informations-Broker/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung, der bei 65% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 15 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 9 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Berichtswesen, Information, Internet-, Intranettechnik, Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen, Dokumentation (Archiv, Bibliothek), Systematisieren und Bildmedien und 3 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, E-Commerce, E-Business, Internetkompetenz, Informations- und Kommunikationsmanagement, Informationswissenschaften und Datenbankadministration, -organisation — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.412 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.702 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.739 € bis 5.852 €), gestiegen um 17% seit 2019. Zuletzt waren rund 181 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Informationswissenschaften, Entwicklung, Management und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Organisationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Büro & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Informations-Broker/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Informations-Broker/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Informations-Broker/in im Alltag: Wenn Recherche, Informationsbeschaffung und Berichtswesen sich verschieben

Du beginnst oft dort, wo andere erst suchen müssen: bei der Recherche, der Informationsbeschaffung, der Auswertung von Quellen und dem Verdichten von Ergebnissen für Entscheidungen. Dazu kommen Berichtswesen, Information, Dokumentation (Archiv, Bibliothek), Systematisieren, Datenbankmanagement und der Einsatz von Content-Management-Systemen (CMS). Genau diese Mischung macht den Beruf so spannend — und so anfällig für KI-gestützte Veränderungen. Stand: Juni 2026.

Mit einem KI-Risiko-Score von 87 liegt dein Beruf klar im oberen Bereich. Das heißt aber nicht automatisch, dass der Beruf verschwindet. Es heißt vor allem: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut teilautomatisierbar, und KI ist in genau diesen Arbeitsmustern schon real nutzbar. Besonders dort, wo du Informationen sammeln, ordnen, verdichten und in eine nutzbare Form bringen musst, greifen Systeme heute erstaunlich stark ein.

Wandel im Alltag von Informations-Broker/in: weniger Suchen, mehr Prüfen

Die Richtung ist ziemlich klar: KI übernimmt immer häufiger die erste Welle der Arbeit. Aus der Microsoft-Analyse mit 200.000 Copilot-Konversationen wissen wir, dass vor allem Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren besonders gut von KI unterstützt werden. Genau diese Muster passen zu deinem Alltag. Wenn du heute eine Recherche startest, kann ein KI-System Suchpfade vorschlagen, Quellen zusammenfassen, Entwürfe für Berichte formulieren oder Inhalte für ein Content-Management-System (CMS) vorstrukturieren.

Dadurch verschiebt sich dein Job von der reinen Bearbeitung hin zur Kontrolle und Einordnung. Das ist auch ein Befund aus einer deutschen Studie zum Wandel von Arbeit mit KI: Klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für dich heißt das: Weniger stumpfes Sammeln, mehr bewusste Qualitätssicherung. Weniger Copy-and-paste, mehr Bewertung von Relevanz, Aktualität und Verlässlichkeit.

Genau hier bleibt der Mensch wichtig. KI kann schnell sein, aber sie ist nicht automatisch belastbar. Gerade in Berufen rund um Informations- und Kommunikationsmanagement entscheidet oft nicht die Menge der Treffer, sondern die Frage, was davon wirklich stimmt, für wen es passt und wie es einzuordnen ist. Deine Stärke liegt künftig noch stärker im Management, in der Planung, in der Organisationsfähigkeit und in der Fähigkeit, Informationen in den richtigen Kontext zu setzen.

Wer gewinnt im Informations-Broker/in-Beruf: Kundenberatung, Datenbankarbeit und Spezialisierung

Nicht jede Tätigkeit in deinem Beruf ist gleich stark betroffen. Dort, wo es um Kundenberatung, -betreuung, um individuelle Anforderungen oder um Schnittstellen zwischen Menschen, Prozessen und Systemen geht, bleibt deine Rolle deutlich stabiler. Auch Datenbankadministration, -organisation, E-Commerce, E-Business und die Arbeit mit Informationswissenschaften verlangen Entscheidungen, Prioritäten und ein Verständnis für Geschäftsziele — das lässt sich nicht einfach automatisieren.

Die Microsoft-Daten zeigen außerdem, dass KI bisher vor allem Wissensarbeit verändert. Das passt zu einem weiteren Befund aus der IWF-Perspektive: In Industrieländern wie Deutschland ist die KI-Exposition besonders hoch, weil hier viele kognitive Tätigkeiten anfallen. Für dein Berufsfeld ist das relevant, weil du genau in diesem kognitiven Bereich arbeitest — also dort, wo KI zuerst eingesetzt wird, nicht dort, wo sie am wenigsten kann.

Auch der Anthropic Economic Index ist hier aufschlussreich: In vielen Berufen unterstützt KI eher, als dass sie direkt ersetzt. Das bedeutet für dich: Wer KI klug einsetzt, kann produktiver werden, ohne die eigene Rolle aufzugeben. Besonders wertvoll sind dann Fähigkeiten wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Selbst-Management und ein sauberer Umgang mit Quellen und Freigaben.

Ein wichtiger Punkt: Der Arbeitsmarkt belohnt im Moment nicht nur Effizienz, sondern auch Spezialisierung. Wenn du dich auf bestimmte Themenfelder, Datenarten oder Branchen fokussierst, wird es für KI schwerer, dich einfach zu ersetzen. Allgemeine Recherche kann KI schneller. Tiefes Verständnis für Anforderungen, Qualitätsmaßstäbe und die Verknüpfung mit operativen Entscheidungen bleibt dein Vorteil.

Weiterbildung für Informations-Broker/in: KI nutzen, ohne die Kontrolle abzugeben

Für deinen Beruf ist Weiterbildung nicht Kür, sondern strategisch. Die beste Richtung ist nicht „weg von KI“, sondern „mit KI professioneller arbeiten“. Sinnvoll sind vor allem drei Baustellen:

  • Recherchekompetenz mit KI: bessere Suchstrategien, Quellenprüfung, strukturierte Fragetechniken
  • Daten- und Informationsqualität: Dubletten erkennen, Plausibilität prüfen, Ergebnisse systematisieren
  • Arbeitsorganisation mit KI: Entwürfe erstellen lassen, danach redaktionell prüfen und freigeben

Hilfreich ist auch ein sicherer Umgang mit Microsoft Office, Planung und Management-Aufgaben, weil viele KI-gestützte Prozesse dort ansetzen. Wenn du zusätzlich lernst, KI-Ergebnisse nicht nur zu übernehmen, sondern zu bewerten, stärkst du genau die Fähigkeiten, die im Beruf künftig den Unterschied machen.

Die Beschäftigtenzahl in deinem Beruf ist über die Jahre sogar gestiegen, und auch das Gehalt hat sich verbessert. Das spricht dafür, dass der Beruf gebraucht wird — aber in veränderter Form. Der Kern bleibt: Informationen beschaffen, strukturieren, bewerten und für andere nutzbar machen. Nur die Werkzeuge ändern sich.

Was das für Informations-Broker/in konkret bedeutet

Dein Beruf gehört zu den Tätigkeiten, bei denen KI besonders stark ansetzt, weil viele Aufgaben text-, daten- und wissensbasiert sind. Gleichzeitig ist das kein automatischer Abgesang. Entscheidend ist, ob du dich vom reinen Zulieferer zum Kurator, Prüfer und Berater entwickelst. Die Zukunft liegt für dich eher in besserer Auswahl, klarer Bewertung und sauberer Steuerung als im bloßen Suchen.

Wer jetzt KI-Kompetenz mit fachlicher Tiefe verbindet, hat gute Chancen, im Beruf nicht verdrängt, sondern wichtiger zu werden.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeContent-Management-Systeme (CMS)Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Informations-Broker/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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