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Ingenieur/in - Automatisierungstechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

55%2013
55%2016
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Experten in der Automatisierungstechnik

Das übernimmt KI.

24 von 34 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Konstruktion0%
Fertigungstechnik0%
Roboter- und Handhabungstechnik0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung0%
Hybride Steuerungen0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Prozessleittechnik0%
SPS-Programmierung, SPS-Technik0%
Elektrische Antriebstechnik0%
Elektronik0%
Energie-, Leistungselektronik0%
Mikroelektronik0%
Schaltungstechnik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
Mikrosystemtechnik0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Vernetzte Produktionssysteme0%
Light Detecting and Ranging (Lidar)0%
Virtual Prototyping0%
Wartungs- und Instandhaltungsroboter0%

Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen für Automatisierungstechnik entwickeln und betreuen Systeme, die technische Prozesse automatisch steuern und regeln. Sie leiten die Montage und Inbetriebnahme und überwachen den Betrieb der Anlagen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Initiative

Gehalt

6.356 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

Automatisierungstechnik, ProzessautomatisierungElektrotechnikEntwicklungInbetriebnahmePlanung

9.575

Beschäftigte i

3.259

Offene Stellen i

Arbeitslose i

443

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

83%69%55%
20132022: 83%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

9.575+11% seit 2012
9.5759.0498.523
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.356 €+7%
6.356 €5.460 €4.563 €
20192024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
307Stellen 2024
443Arbeitslose 2024
473359244
20122024

Ingenieur/in - Automatisierungstechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 71% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Ingenieur/in - Automatisierungstechnik verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 83% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 34 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 24 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Konstruktion, Fertigungstechnik, Roboter- und Handhabungstechnik, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und Hybride Steuerungen und 18 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Instandhaltungsmanagement, Kundendienst, Kundenberatung, -betreuung und Projektmanagement und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 9.575 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 10% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.356 € pro Monat, gestiegen um 7% seit 2019. Zuletzt waren rund 3.259 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Elektrotechnik, Entwicklung, Inbetriebnahme und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Automatisierungstechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Automatisierungstechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Arbeitsmarkt für Ingenieurinnen und Ingenieure in der Automatisierungstechnik: stabil, aber stärker unter KI-Druck

Im Berufsfeld Automatisierungstechnik ist die Nachfrage weiter da: Zwischen 2012 und 2024 ist die Zahl der Beschäftigten von 8.608 auf 9.575 gestiegen. Gleichzeitig liegt der KI-Risiko-Score bei 71. Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet. Es heißt aber, dass viele Kerntätigkeiten technisch gut angreifbar sind und sich der Alltag in diesem Beruf spürbar verschiebt. Stand: Juni 2026.

Für dich ist das eine gemischte Lage. Der Markt wächst nicht explosiv, aber er ist auch nicht rückläufig. Gerade deshalb lohnt sich der Blick auf die Aufgaben: Wo bleibt dein technisches Urteil unverzichtbar, und wo übernimmt KI bereits Vorarbeit, Analyse oder Standardisierung?

Welche Tätigkeiten in der Automatisierungstechnik KI zuerst trifft

Besonders exponiert sind in diesem Beruf die klar strukturierten, regelbasierten Aufgaben. Dazu zählen SPS-Programmierung, SPS-Technik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Prozessleittechnik, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Virtual Prototyping und Teile der Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung. Auch Vernetzte Produktionssysteme, Hybride Steuerungen, Roboter- und Handhabungstechnik und Wartungs- und Instandhaltungsroboter gehören zu den Bereichen, in denen digitale Systeme immer leistungsfähiger werden.

Das passt zu den allgemeinen Arbeitsmarkttrends: Nach dem ChatGPT-Start sanken Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten spürbar, während analytische, technische und kreative Aufgaben zulegten. In der Automatisierungstechnik verschiebt sich der Schwerpunkt deshalb eher weg von der reinen Bearbeitung hin zu Planung, Inbetriebnahme, Projektmanagement und der übergreifenden Entwicklung.

Wie KI die Arbeit in der Automatisierungstechnik verändert

Die eigentliche Veränderung ist selten ein sofortiger Ersatz. Viel häufiger wird KI zu einem Werkzeug, das Teile deiner Arbeit schneller macht. Studien von Microsoft zeigen, dass KI besonders gut bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren unterstützt. Genau das kann auch in der Automatisierung helfen: bei Dokumentation, Fehleranalyse, Ausschreibungsunterlagen, technischen Beschreibungen oder bei der Vorbereitung von Serviceeinsätzen.

Wichtiger noch: Laut einer deutschen Studie verändert KI den Aufgabenmix innerhalb von Berufen. Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für dich heißt das: Routine in Fertigungstechnik, Elektronik, Energie-, Leistungselektronik, Mikroelektronik oder Schaltungstechnik wird nicht automatisch verschwinden, aber sie wird stärker von Assistenzsystemen, Simulation und datenbasierten Vorschlägen begleitet.

Gerade im technischen Umfeld ist das typisch. KI kann Varianten prüfen, Muster in Störungen erkennen oder Entwürfe vorbereiten. Die Verantwortung für Sicherheit, Robustheit, Normen und die tatsächliche Anlagenfunktion bleibt aber beim Menschen.

Was die Studien für deinen Beruf in der Automatisierungstechnik bedeuten

Die Einordnung durch internationale Studien ist wichtig, weil sie zeigt, wie breit KI bereits in Wissensarbeit hineinwirkt. Der IWF geht davon aus, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind; in Industrieländern wie Deutschland liegt der Wert wegen des höheren Anteils kognitiver Tätigkeiten sogar deutlich höher. Der Beruf Automatisierungstechnik passt genau in dieses Muster: technisch anspruchsvoll, datenintensiv, analyselastig.

Auch der Anthropic Economic Index ist hier aufschlussreich. Er zeigt, dass KI in vielen Berufen nicht primär ersetzt, sondern unterstützt: Mehr als die Hälfte der Nutzung ist Augmentation, also Mensch und KI gemeinsam. Das ist für dich die realistischere Perspektive. In deinem Feld wird KI vor allem helfen, Entwürfe schneller zu prüfen, Regelungen zu simulieren und Diagnosen vorzustrukturieren.

Microsofts Analyse von 200.000 Copilot-Gesprächen bestätigt außerdem: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Erklären und Kommunikation. Für dich bedeutet das: Wer technische Inhalte verständlich machen kann, bleibt im Vorteil. Das gilt in der Kundenberatung, -betreuung, im Kundendienst und im Qualitätsmanagement genauso wie im Projektumfeld.

So kannst du dich in der Automatisierungstechnik sinnvoll aufstellen

Dein bester Schutz ist nicht, alles „KI-sicher“ machen zu wollen, sondern die Rolle zu erweitern. Besonders wertvoll werden Fähigkeiten, die KI nur begrenzt abdeckt:

  • systematisches-methodisches Vorgehen bei komplexen Anlagen
  • starke Kommunikationsfähigkeit in Projektteams und beim Kunden
  • Projektmanagement über Gewerke, Lieferanten und Zeitpläne hinweg
  • Inbetriebnahme unter Realbedingungen, nicht nur im Modell
  • Qualitätsmanagement und saubere Abnahmeprozesse
  • Eigenverantwortung bei Störungen, Sicherheit und Haftung

Auch fachlich lohnt sich eine stärkere Mischung aus Automatisierung, Daten und Systemdenken. Wer Elektrotechnik, Entwicklung und Planung mit KI-gestützten Werkzeugen verbindet, wird eher zum Gestalter als zum Ausführenden. Besonders gefragt sind Aufgaben, in denen du physische Anlage, digitale Steuerung und betriebliche Anforderungen zusammenbringst.

Fazit für Ingenieurinnen und Ingenieure in der Automatisierungstechnik

Der Beruf bleibt wichtig, aber er wird anspruchsvoller. Der hohe Score zeigt: Viele Tätigkeiten sind technisch gut standardisierbar. Gleichzeitig wächst die Beschäftigung, und die Rolle verschiebt sich hin zu Analyse, Integration, Qualität und Verantwortung. Wer KI als Werkzeug nutzt, kann in diesem Beruf nicht nur mithalten, sondern die eigene Expertise deutlich aufwerten.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - Automatisierungstechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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