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Ingenieur/in - Robotik, Autonome Systeme: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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73%2019
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Experten in der Automatisierungstechnik

Das übernimmt KI.

26 von 36 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Fertigungs-, Auftragssteuerung0%
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Pneumatik0%
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Autonome Fahrsysteme0%
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Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen für Robotik und Autonome Systeme konzipieren, entwickeln und programmieren interaktive und sensorgeführte Maschinen, Roboter und intelligente Assistenzsysteme für unterschiedliche Einsatzbereiche.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Initiative

Gehalt

6.356 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

Automatisierungstechnik, ProzessautomatisierungElektrotechnikEntwicklungInbetriebnahmePlanung

9.575

Beschäftigte i

3.259

Offene Stellen i

Arbeitslose i

443

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

81%68%55%
20132022: 81%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

9.575+11% seit 2012
9.5759.0498.523
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.356 €+7%
6.356 €5.460 €4.563 €
20192024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
307Stellen 2024
443Arbeitslose 2024
473359244
20122024

Ingenieur/in - Robotik, Autonome Systeme im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Ingenieur/in - Robotik, Autonome Systeme beträgt 70%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 81% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 36 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 26 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Fertigungs-, Auftragssteuerung, Konstruktion, Fertigungstechnik, Roboter- und Handhabungstechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und Hybride Steuerungen und 20 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Qualitätsmanagement, Kundenberatung, -betreuung, Projektmanagement, Technische Informatik, Theoretische Informatik und Entwicklung und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 9.575 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 10% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.356 € pro Monat, gestiegen um 7% seit 2019. Zuletzt waren rund 3.259 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Elektrotechnik, Entwicklung, Inbetriebnahme und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Robotik, Autonome Systeme?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Robotik, Autonome Systeme

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Dein KI-Risiko-Score liegt mit 70 fast exakt auf dem Durchschnitt deines Berufsfelds (71). Das ist ein wichtiges Signal: Bei Robotik und autonomen Systemen geht es nicht um einen Beruf, der „einfach verschwindet“, sondern um einen Bereich, in dem sich Aufgaben, Werkzeuge und Verantwortlichkeiten spürbar verschieben. Besonders betroffen sind Teile der Konstruktion, der Fertigungs-, Auftragssteuerung, der Fertigungstechnik, der Roboter- und Handhabungstechnik sowie der Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung. Gleichzeitig bleiben Aufgaben wie Qualitätsmanagement, Kundenberatung, -betreuung, Projektmanagement, Entwicklung und Forschung klar menschlich geprägt.

Warum Ingenieur/in - Robotik, Autonome Systeme anders betroffen ist

Dieser Beruf sitzt genau an der Schnittstelle aus Software, Hardware und industrieller Anwendung. Das macht ihn besonders KI-anfällig, aber nicht einseitig. Viele Tätigkeiten sind stark strukturiert: Programmieren, Virtual Prototyping, Sensorik, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Schaltungstechnik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) oder Systemsoftware (Programmierung) lassen sich gut mit KI-gestützten Werkzeugen vorbereiten, simulieren und teilweise beschleunigen.

Gleichzeitig hängt dein Beruf stark an realen Systemen, die sich nicht nur am Bildschirm prüfen lassen. Ein Roboter in der Fabrik, ein autonomes Fahrsystem oder ein Cobots-Setup muss in der Praxis funktionieren: mit Randfällen, Sicherheitsanforderungen, Produktionsumgebung und Menschen im Kontakt. Genau deshalb bleiben Inbetriebnahme, Planung, Entwicklung und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse) anspruchsvolle Kernbereiche, in denen Fachurteil, Haftung und Testverantwortung entscheidend sind.

Hinzu kommt: Der Arbeitsmarkt für diesen Beruf ist nicht schrumpfend, sondern gewachsen. Das spricht eher für Umgestaltung als für Verdrängung. KI übernimmt vor allem standardisierbare Teilaufgaben, während die Nachfrage nach jemandem steigt, der Systeme zusammenführt, bewertet und in reale Prozesse übersetzt.

Was die Studienlage für Robotik und autonome Systeme zeigt

Die IAB-Forschung zeigt für Deutschland, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten direkt Beschäftigung verloren haben. Meist bremste sich das Wachstum nur ab. Das ist für deinen Beruf besonders relevant, weil hier viele Kerntätigkeiten technisch automatisierbar sind, gleichzeitig aber neue Anforderungen durch KI entstehen: testen, integrieren, absichern, dokumentieren.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen passt gut zu deinem Tätigkeitsprofil. Besonders KI-anwendbar sind dort vor allem Aufgaben wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Das hilft dir bei Dokumentation, Spezifikationen, technischen Berichten, Anforderungsanalysen oder bei Entwürfen für Fertigungs-, Auftragssteuerung und Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung. Weniger stark ist KI dort, wo es um physische Realwelt und präzise technische Bewertung geht – also genau in Bereichen, in denen Robotik- und Automatisierungsingenieur:innen ihren Mehrwert haben.

Der Internationale Währungsfonds ordnet Berufe weltweit als stark KI-exponiert ein, vor allem in Industrieländern wie Deutschland. Für dich heißt das: Nicht nur einzelne Coding-Aufgaben sind betroffen, sondern ganze Wissensketten rund um Planung, Analyse und Umsetzung. Gerade weil dein Beruf viele kognitive Tätigkeiten enthält, wird KI in der Vorarbeit spürbar. Das ist kein Nachteil, wenn du lernst, die Systeme gezielt zu führen.

Passend dazu zeigt der Anthropic Economic Index, dass KI in der Praxis bisher überwiegend unterstützend eingesetzt wird. Das ist für Robotik besonders plausibel: Modelle unterstützen bei Entwurf, Suche, Dokumentation und Variantenbildung, aber sie ersetzen nicht ohne Weiteres die Verantwortung für Sicherheit, Systemintegration und Fehlersuche vor Ort. Genau diese Mischung aus Augmentation und teilweiser Automation ist für deinen Beruf typisch.

Was sich in der täglichen Arbeit verschiebt

Im Alltag wird sich der Aufgabenmix innerhalb deines Berufs verändern. Klassische Bearbeitung wird zurückgehen, dafür wachsen Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben. Du wirst mehr Zeit mit dem Vergleich von Varianten, mit Simulationen, mit Fehlerdiagnosen und mit der Absicherung von Systemen verbringen. Der Aufwand für Standard-Programmierung, technische Vorlagen oder erste Entwürfe kann sinken, während die Rolle als Entscheider:in, Integrator:in und Qualitätsverantwortliche:r wichtiger wird.

Besonders relevant sind dabei die Tätigkeiten, die du ohnehin schon mitbringst: systematisches-methodisches Vorgehen, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Initiative. Diese Fähigkeiten werden durch KI nicht überflüssig, sondern wertvoller. Wer autonome Systeme entwickelt, muss Ergebnisse einordnen können, mit Produktion, Einkauf, Service und Kundschaft sprechen und in kritischen Situationen sauber entscheiden.

Fazit für Ingenieur/in - Robotik, Autonome Systeme

Stand: Juni 2026 ist dein Beruf klar KI-exponiert, aber nicht einfach ersetzbar. Der hohe Score zeigt vor allem: Viele Teilaufgaben lassen sich beschleunigen oder vorstrukturieren, doch die eigentliche Stärke bleibt die Verbindung aus technischer Analyse, praktischer Umsetzung und Verantwortung für reale Systeme. Wer KI nur als Entlastung sieht, verschenkt Potenzial. Wer sie als Werkzeug für Planung, Test, Dokumentation und Fehlersuche einsetzt, erhöht die eigene Wirkung deutlich.

Für deine Zukunft zählt vor allem, dass du von der reinen Umsetzung stärker in Richtung Systemverantwortung, Integration und Bewertung gehst. Genau dort bleibt dein Beruf besonders robust.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-ModelleKI-gestützte Simulationswerkzeuge

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - Robotik, Autonome Systeme beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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