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Internettechnologe/-technologin: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

14%2013
14%2016
29%2019
48%2022
60%2026*
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Spezialisten in der Medieninformatik

Das übernimmt KI.

21 von 35 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Digitaltechnik0%
Elektronik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
Kalkulation0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Internet-, Intranettechnik0%
Web-Administration0%
Online-Shop-Systeme0%
Multimedia-Programmierung0%
Programmieren0%
Webdesign0%
Multimediasysteme, -technik0%
Suchmaschinenoptimierung (SEO)0%
Consent-Management-Plattformen0%
Content-Recommendation-Systeme0%
Netzwerkmanagement0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Internettechnologen und-technologinnen entwickeln Netzwerke sowie internetbasierte Softwarelösungen und Dienstleistungen und entwerfen E-Business-Konzepte. Sie prüfen Systeme auf Aktualität und Sicherheit und garantieren dem Kunden dadurch Qualitätssicherung.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.826 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.828 €

Oberes Viertel

6.102 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungProgrammiersprache JavaScriptAnwendungsentwicklungProgrammiersprache JavaHTML, XML, XHTML, XAML, XSLT

16.113

Beschäftigte i

4.757

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.459

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

48%31%14%
20132022: 48%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

16.113+135% seit 2012
16.39011.6256.859
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.826 €+51%
6.102 €4.313 €2.524 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
159Stellen 2024
1.459Arbeitslose 2024
1.45977284
20122024

Internettechnologe/-technologin im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 60% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Internettechnologe/-technologin verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 48% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 35 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 21 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Digitaltechnik, Elektronik, Informationstechnik, Computertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik und Kalkulation und 15 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Systemarchitektur, Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, E-Commerce, E-Business, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und Datenbankentwicklung und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 16.113 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 21% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.826 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.828 € bis 6.102 €), gestiegen um 20% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.757 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Programmiersprache JavaScript, Anwendungsentwicklung, Programmiersprache Java und HTML, XML, XHTML, XAML, XSLT. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Internettechnologe/-technologin?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Internettechnologe/-technologin

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Internettechnologe/-technologin: stark gewachsen, aber mitten im Umbau

Für Internettechnolog:innen ist der Arbeitsmarkt Stand: Juni 2026 erstaunlich robust. Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 von 6.859 auf 16.113 gestiegen. Das ist ein deutliches Signal: Der Beruf ist nicht am Schrumpfen, sondern hat über Jahre an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig liegt der KI-Risiko Score mit 60 eher im oberen Mittelfeld. Das heißt: Viele deiner Kerntätigkeiten sind technisch gut an KI andockbar, aber der Beruf verschwindet nicht — er verschiebt sich von der reinen Umsetzung hin zu mehr Steuerung, Prüfung und Architektur.

Was den Beruf Internettechnologe/-technologin am Markt stabil macht

Der Bedarf bleibt hoch, weil Unternehmen weiterhin Internet-, Intranettechnik, Web-Administration, Online-Shop-Systeme, Netzwerkmanagement und Systemadministration brauchen. Dazu kommen Aufgaben rund um Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Consent-Management-Plattformen und Content-Recommendation-Systeme. Genau diese Mischung aus technischer Breite und operativer Nähe zum Geschäft macht den Beruf schwer ersetzbar.

Auch das Gehalt hat sich im Zeitverlauf positiv entwickelt: Von 3.203 Euro im Jahr 2012 auf 4.826 Euro im Jahr 2024. Das spricht dafür, dass die Rolle nicht nur gebraucht wird, sondern in vielen Betrieben auch anspruchsvoller geworden ist. Besonders wichtig: Deine Aufgaben liegen oft an der Schnittstelle zwischen Technik, Betrieb und Kundenkontakt. Das schützt vor einer simplen Automatisierung, weil Systeme zwar Teile der Arbeit übernehmen, aber Verantwortung, Priorisierung und Fehlersuche bei dir bleiben.

Wie KI die Tätigkeiten von Internettechnolog:innen verschiebt

Bei diesem Beruf trifft KI vor allem die klar strukturierten, wiederholbaren Teile der Arbeit. Dazu zählen Kalkulation, Programmieren, Webdesign, Multimedia-Programmierung, Systemsoftware (Programmierung), Datenübernahme, Datenaufbereitung und Teile der Web-Administration. Auch Standardaufgaben in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder bei Online-Shop-Systemen lassen sich durch KI-gestützte Werkzeuge schneller erledigen.

Weniger leicht automatisierbar sind Aufgaben wie Systemarchitektur, Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Datenbankentwicklung, Softwaretechnik, Software-Engineering, Entwicklung, Netzwerkadministration, -organisation und Systembetreuung. Genau dort liegt der Kern der Zukunft: KI kann dir Arbeit abnehmen, aber sie ersetzt nicht ohne Weiteres die Abstimmung mit Kund:innen, die technische Abwägung zwischen Sicherheit und Aufwand oder die Verantwortung für stabile Systeme.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen passt gut zu diesem Bild: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Übertragen auf deinen Beruf heißt das: KI hilft dir bei Dokumentation, Textentwürfen, Fehlerbeschreibungen, Supportantworten, Architektur-Skizzen und beim schnellen Vergleich von Lösungswegen. Schwächer ist sie dort, wo präzise Datenanalyse, belastbare Systementscheidung und Kontextwissen zusammenkommen.

Was die Studien für Internettechnolog:innen bedeuten

Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein; in Industrieländern wie Deutschland liegt der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten höher. Das passt zu deinem Berufsfeld: Internettechnolog:innen arbeiten selten rein manuell, sondern in wissensintensiven, digital geprägten Aufgaben. Genau deshalb ist deine Tätigkeit anfällig für Veränderung, aber auch besonders gut für Produktivitätsgewinne geeignet.

Wichtig ist auch die Richtung, die der Anthropic Economic Index zeigt: Bei vielen Berufen dominiert nicht Automation, sondern Augmentation — also Mensch und KI gemeinsam. Für dich ist das eine gute Nachricht. Deine Rolle wird eher zu einer, in der du KI-Tools als Assistenz einsetzt, statt von ihnen ersetzt zu werden. Das gilt besonders bei Systemarchitektur, Datenbankentwicklung, Netzwerkadministration und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse).

Die OpenAI-Benchmarkarbeit zu realen Aufgaben zeigt außerdem: Führende Modelle nähern sich in vielen Wissensberufen der Qualität von Fachleuten an. Für Internettechnolog:innen heißt das nicht, dass Facharbeit überflüssig wird. Es heißt, dass Standardlösungen schneller verfügbar sind. Damit steigen die Erwartungen an Qualitätssicherung, Integrationsfähigkeit und saubere technische Entscheidungen.

Welche Teile deines Berufs sich am stärksten verändern

Besonders stark unter Druck stehen:

  • routinehafte Programmier- und Anpassungsarbeiten
  • Standard-Webdesign und einfache Multimedia-Programmierung
  • wiederkehrende Aufgaben in Web-Administration und Systemadministration
  • einfache SEO-Optimierung und Content-Pflege
  • Teile der Datenübernahme und Datenaufbereitung

Stabiler bleiben:

  • Systemarchitektur und technische Gesamtverantwortung
  • Kundenberatung, -betreuung und Anforderungsklärung
  • Datenschutz und Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit
  • komplexe Netzwerkadministration, -organisation
  • Systembetreuung in kritischen Umgebungen
  • Softwaretechnik, Software-Engineering und Entwicklungsentscheidungen

Das passt auch zu den allgemeinen Befunden aus dem deutschen Arbeitsmarkt: KI führt bisher eher zu einem Umbau von Tätigkeiten als zu einem schnellen Beschäftigungsabbau. In vielen Berufen wachsen Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben, während klassische Bearbeitung zurückgeht. Für Internettechnolog:innen ist das besonders relevant, weil der Beruf schon heute stark zwischen operativer Umsetzung und technischer Koordination liegt.

Strategie für Internettechnolog:innen: so bleibst du gefragt

Wenn du in diesem Beruf langfristig stark bleiben willst, solltest du KI nicht nur nutzen, sondern gezielt in deinen Arbeitsstil einbauen. Drei Felder sind besonders wichtig:

  • KI als Werkzeug für Routinearbeit: Nutze sie für Code-Entwürfe, Dokumentation, Tests, Textbausteine und Fehlersuche.
  • Mehr Architektur, weniger nur Umsetzung: Schärfe deine Rolle in Systemarchitektur, Sicherheit und technischer Abstimmung.
  • Menschliche Stärken ausbauen: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und systematisches- methodisches Vorgehen werden wertvoller, nicht weniger wichtig.

Deine fachlichen Kompetenzen wie Entwicklung, Anwendungsentwicklung, Programmiersprache JavaScript, Programmiersprache Java sowie HTML, XML, XHTML, XAML, XSLT bleiben wichtig. Aber der entscheidende Schritt ist, sie mit Verständnis für Datenschutz, IT-Sicherheit, Kundenanforderungen und Systemzusammenhänge zu verbinden.

Unterm Strich ist das Berufsbild nicht gefährdet, aber es wird anspruchsvoller. Wer nur standardisiert produziert, gerät unter Druck. Wer Systeme versteht, Verantwortung übernimmt und KI sinnvoll einbindet, kann in diesem Beruf sehr gut bestehen.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTLLM-gestützte Entwicklungswerkzeuge

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Internettechnologe/-technologin beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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