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IT-Berater/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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NIEDRIGES RISIKO

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Experten in der IT-Anwendungsberatung

Das übernimmt KI.

9 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
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Wissensmanagementsysteme0%
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Multimediasysteme, -technik0%
Datenbankmanagement0%
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Du bleibst relevant.

IT-Berater/innen beraten Unternehmen in Fragen der Informationstechnik, akquirieren Aufträge und setzen diese um.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Analytische Fähigkeiten
Initiative
Teamfähigkeit

Gehalt

6.063 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

ManagementSoftware-ImplementierungSAP-Modul IM (Investitionsmanagement)EntwicklungAnalyse

124.557

Beschäftigte i

13.155

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.327

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

30%20%10%
20132022: 30%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

124.557+248% seit 2012
124.55780.19735.836
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.063 €+15%
6.063 €5.042 €4.021 €
20162024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.175Stellen 2024
2.327Arbeitslose 2024
2.5061.487468
20122024

IT-Berater/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für IT-Berater/in beträgt 49%. Damit liegt IT-Berater/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 30% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 9 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation, Wissensmanagementsysteme und Programmieren und 3 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Präsentation, Gruppen-, Teamleitung, Datenschutz, First-Level-Support und IT-Koordination und 13 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 124.557 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 33% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.063 € pro Monat, gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 13.155 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Software-Implementierung, SAP-Modul IM (Investitionsmanagement), Entwicklung und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Analytische Fähigkeiten und Initiative.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI IT-Berater/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: IT-Berater/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Ein typischer Arbeitstag beginnt oft mit zwei sehr unterschiedlichen Dingen: Erst klärst du in einem Kundentermin die Kundenberatung, -betreuung, dann springst du direkt in IT-Koordination, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) oder eine Präsentation für das nächste Projekt. Dazwischen laufen Rückfragen zu Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration oder zu einer Hardwareinstallation, Softwareinstallation ein. Genau in diesem Mix aus Analyse, Abstimmung und Umsetzung liegt der Kern des Berufs — und genau dort verändert KI deinen Alltag am stärksten. Stand: Juni 2026.

Wie sich der Alltag in der IT-Beratung verändert

Dein Beruf hat einen KI-Risiko Score von 49. Das ist kein Warnsignal für ein Wegfallen des Berufs, sondern ein Hinweis auf einen mittleren Wandel: Ein Teil deiner Kerntätigkeiten ist technisch gut unterstützbar, andere bleiben klar menschlich. Besonders betroffen sind Aufgaben wie Informationstechnik, Computertechnik, Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation, Wissensmanagementsysteme, Programmieren, Datenbankmanagement und Systemsoftware (Programmierung). Das sind genau die Bereiche, in denen KI heute Entwürfe liefert, Muster erkennt, Dokumentation vorstrukturiert oder technische Varianten vorschlägt.

Im Alltag bedeutet das: Routinetätigkeiten schrumpfen, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Eine deutsche Studie zum neuen Arbeitsmix zeigt genau diesen Verschiebungseffekt: klassische Bearbeitung nimmt ab, dafür werden Kontrolle, Einordnung und Abstimmung wichtiger. Für dich heißt das nicht weniger fachliche Verantwortung, sondern mehr Verantwortung an der Schnittstelle zwischen Technik, Organisation und Menschen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen stützt dieses Bild. Besonders gut KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau hier kann KI dich entlasten — etwa bei Protokollen, Konzeptentwürfen, Dokumentationen, ersten Lösungswegen oder Formulierungen für Anwenderinfos. Gleichzeitig bleiben deine Stärken bei Kundenberatung, -betreuung, Präsentation, Gruppen-, Teamleitung, IT-Koordination und Agiles Projektmanagement entscheidend. Denn KI kann einen Vorschlag machen, aber sie ersetzt nicht die Priorisierung im Kundenkontext, das Aushandeln von Anforderungen oder die Verantwortung für eine tragfähige Entscheidung.

Wer in der IT-Beratung mit KI gewinnt

Gewinnen wirst du vor allem dann, wenn du KI nicht als Zusatztool siehst, sondern als Teil deiner Arbeitsweise. Der internationale Blick passt dazu: Der IWF beschreibt, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind, in Industrieländern wegen der kognitiven Anteile deutlich mehr. Genau deshalb ist die IT-Beratung eher ein Beruf, der sich intern umbaut, statt schlicht verschwindet.

Auch der Anthropic Economic Index zeigt: In vielen Berufen ist KI vor allem unterstützend. Die meisten realen Nutzungen sind Augmentation, also Mensch und KI gemeinsam. Für dich ist das wichtig, weil dein Profil ohnehin stark auf Kommunikationsfähigkeit, Analytische Fähigkeiten, Eigenverantwortung, Initiative und Teamfähigkeit baut. Wer diese Kompetenzen mit KI-gestützter Analyse, sauberer Dokumentation und schnellerer Vorbereitung verbindet, wird im Beratungsgeschäft klar stärker.

Besonders profitieren werden IT-Berater:innen, die zwischen Fachbereich, IT und Management vermitteln können. Dazu gehören Kompetenzen wie Management, Software-Implementierung, Entwicklung, Analyse und auch Spezialwissen, etwa in SAP-Modul IM (Investitionsmanagement). In solchen Rollen verschiebt sich der Wert weg von „selbst alles im Detail bauen“ hin zu „die richtige Lösung erkennen, bewerten und sauber einführen“. Das macht dich nicht austauschbarer, sondern oft sogar relevanter.

Welche Tätigkeiten in der IT-Beratung KI zuerst übernimmt

Am ehesten übernimmt KI zuerst vorbereitende und strukturierende Aufgaben. Dazu zählen etwa:

  • technische Recherche zu Informationstechnik, Computertechnik und Internet-, Intranettechnik
  • erste Entwürfe für Programmieren oder Systemsoftware (Programmierung)
  • Zusammenfassungen für Wissensmanagementsysteme
  • Voranalysen im Datenbankmanagement
  • Dokumentation rund um IT-Organisation
  • Formulierungen für Anwenderberatung und EDV-Anwender-Training

Weniger schnell ersetzbar sind Tätigkeiten, die Vertrauen, Verantwortung und Kontext erfordern: Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, First-Level-Support, Second-Level-Support, Systemintegration, Lizenzmanagement, Business Intelligence, Datenbankadministration, -organisation und Anwendungstechnik. Gerade hier zeigt sich ein Muster, das auch der Stellenmarkt beschreibt: Nach dem ChatGPT-Start gingen strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Für deinen Beruf heißt das: Wer nur Standardantworten liefert, gerät unter Druck. Wer komplexe Fälle löst, gewinnt an Bedeutung.

Auch die OpenAI-GDPval-Benchmark passt ins Bild: Führende Modelle nähern sich in vielen Wissensberufen der Qualität von Fachleuten an, aber eben vor allem dort, wo Aufgaben klar abgegrenzt und gut prüfbar sind. In der IT-Beratung ist die letzte Meile aber oft die schwierigste: Anforderungen sind unvollständig, Zielkonflikte real und technische Lösungen müssen in bestehende Organisationen passen. Genau dort bleibt dein Urteilsvermögen zentral.

Weiterbildung für die IT-Beratung: so bleibst du vorne

Wenn du dich weiterentwickelst, solltest du nicht nur mehr Technik lernen, sondern vor allem bessere Steuerung. Hilfreich sind drei Richtungen:

  • KI-gestützte Analyse und Dokumentation: Lerne, Konzepte, Tickets, Migrationspläne und Berichte schneller mit KI vorzubereiten und anschließend fachlich zu prüfen.
  • Beratungskompetenz und Change-Kommunikation: Je mehr KI in Prozesse eingreift, desto wichtiger werden Gesprächsführung, Erwartungsmanagement und saubere Übersetzung zwischen Fachbereich und IT.
  • Sicherheits-, Daten- und Plattformwissen: Datenschutz, Datensicherheit, Architekturverständnis und gute Kenntnisse in Software-Implementierung machen dich robust gegen reine Routineautomatisierung.

Für den Einstieg in Weiterbildung eignet sich ein einfaches Prinzip: Lass KI den ersten Entwurf machen, du übernimmst die Bewertung. Das trainiert genau die Fähigkeiten, die im Beruf bleiben: Analyse, Management, Kommunikationsfähigkeit und das sichere Einordnen technischer Optionen.

Unterm Strich verändert KI die IT-Beratung deutlich, aber nicht einseitig. Der Beruf wächst, bleibt gefragt und wird anspruchsvoller. Wer die fachliche Tiefe mit klarer Kommunikation und KI-Kompetenz verbindet, arbeitet künftig nicht weniger, sondern klüger.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-basierte Assistenten

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu IT-Berater/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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