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Anwendungsberater/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

13%2013
13%2016
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46%2026*
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Experten in der IT-Anwendungsberatung

Das übernimmt KI.

7 von 24 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
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Programmieren0%
Multimediasysteme, -technik0%
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Du bleibst relevant.

Anwendungsberater/innen passen Programme, Computersysteme und-technologien an die Kundenbedürfnisse an und beraten Nutzer über die verschiedenen Einsatz-und Erweiterungsmöglichkeiten.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Analytische Fähigkeiten
Initiative
Teamfähigkeit

Gehalt

6.063 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

ManagementSoftware-ImplementierungSAP-Modul IM (Investitionsmanagement)EntwicklungAnalyse

124.557

Beschäftigte i

13.155

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.327

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

25%19%13%
20132022: 25%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

124.557+248% seit 2012
124.55780.19735.836
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.063 €+15%
6.063 €5.042 €4.021 €
20162024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.175Stellen 2024
2.327Arbeitslose 2024
2.5061.487468
20122024

Anwendungsberater/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 46% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Anwendungsberater/in verändern könnte. Damit liegt Anwendungsberater/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 25% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 24 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 7 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, Programmieren, Multimediasysteme, -technik und Datenbankmanagement und 1 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundendienst, Kundenberatung, -betreuung, Präsentation, Datenschutz, First-Level-Support und IT-Koordination und 11 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 124.557 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 33% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.063 € pro Monat, gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 13.155 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Software-Implementierung, SAP-Modul IM (Investitionsmanagement), Entwicklung und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Analytische Fähigkeiten und Initiative.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Anwendungsberater/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Anwendungsberater/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil in der Anwendungsberatung spürbar: Weg von reiner Problemlösung am System, hin zu mehr Prozessverständnis, Übersetzungsarbeit zwischen Fachbereich und Technik und sauberer Begleitung von Veränderungen. Der KI-Risiko Score von 46 zeigt dabei vor allem eines: Dein Beruf gehört nicht zu den am stärksten gefährdeten, aber die Kerntätigkeiten verändern sich von innen. Stand: Juni 2026 ist das kein Randthema mehr, sondern Alltag in vielen IT-nahen Rollen.

Anwendungsberatung: Welche Aufgaben unter Druck geraten

Besonders anfällig sind Tätigkeiten, die stark regelbasiert, dokumentierbar und standardisierbar sind. Dazu gehören in deinem Profil vor allem Informationstechnik, Computertechnik, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, Programmieren, Multimediasysteme, -technik, Datenbankmanagement und Systemsoftware (Programmierung). Genau solche strukturierten Aufgaben werden von KI-Systemen und Automatisierung zuerst beschleunigt oder teilweise übernommen.

Das passt zu mehreren aktuellen Befunden: Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen und erklären besonders gut mit KI funktionieren. In der Anwendungsberatung heißt das: Erstentwürfe, Standardanalysen, Installations- oder Konfigurationsschritte und Routine-Dokumentation werden schneller automatisierbar. Auch der IWF sieht kognitiv geprägte Berufe in Industrieländern wie Deutschland besonders stark exponiert, gerade weil viele Aufgaben digital, sprachlich und strukturiert sind.

Wichtig ist aber die richtige Lesart: Hohe Exposition bedeutet nicht automatisch Arbeitsplatzabbau. Das IAB zeigt für Deutschland, dass selbst Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit eher langsamer gewachsen sind, statt massenhaft zu verschwinden. Auch bei KI gilt bisher: Sie verändert Aufgaben, nicht nur Stellen.

Anwendungsberatung: Welche Kompetenzen an Wert gewinnen

Dein eigentlicher Schutz liegt in den Teilen der Arbeit, die Nähe zum Kunden, Urteilsvermögen und Koordination verlangen. Dazu zählen Kundendienst, Kundenberatung, -betreuung, Präsentation, Datenschutz, First-Level-Support, IT-Koordination, Second-Level-Support, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), EDV-Anwender-Training, Softwaretechnik, Software-Engineering, Unterricht, Schulung (außerschulischer Bereich), Datenbankadministration, -organisation, Systemsoftware (Entwicklung, Analyse), Anwendungstechnik und Anwendungsberatung.

Genau dort verschiebt sich der Markt in Richtung menschlich-kombinierter Arbeit. Anthropic zeigt in seinem Economic Index, dass KI-Nutzung in der Praxis überwiegend augmentierend ist: Menschen und KI arbeiten gemeinsam, statt dass KI die Rolle komplett ersetzt. Für die Anwendungsberatung heißt das: Wer KI gut einbindet, gewinnt Tempo und Qualität. Wer nur auf klassische Routine setzt, verliert eher an Relevanz.

Auch die Stellenmarkt-Daten sprechen dafür. Nach dem ChatGPT-Start gingen Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zunahm. Gleichzeitig wachsen Stellenanzeigen mit KI-Skills weit über Tech-Rollen hinaus. Für dich wird deshalb nicht „mehr Technik um ihrer selbst willen“ wichtiger, sondern die Fähigkeit, Technik in konkrete Nutzung, Akzeptanz und messbaren Kundennutzen zu übersetzen.

Anwendungsberatung: Was du jetzt ausbauen solltest

Dein Profil zeigt schon heute eine gute Mischung aus Fach- und Sozialkompetenz. Besonders wertvoll sind Management, Software-Implementierung, SAP-Modul IM (Investitionsmanagement), Entwicklung und Analyse auf der einen Seite sowie Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Analytische Fähigkeiten, Initiative und Teamfähigkeit auf der anderen Seite. Genau diese Kombination wird wichtiger, nicht kleiner.

Für die nächsten Jahre lohnt es sich vor allem, drei Ebenen zu stärken:

  • KI-gestützte Beratung: Nutze KI für Recherche, Strukturierung, Dokumentation und Variantenvergleich. Das spart Zeit bei Standardthemen.
  • Übersetzungsleistung: Fachanforderungen in technische Umsetzung und technische Möglichkeiten in verständliche Nutzenargumente übersetzen.
  • Kontroll- und Steuerungsrollen: Qualität prüfen, Datenschutz mitdenken, Risiken bewerten und Ergebnisse in den Betrieb bringen.

Die deutsche Studie zum Aufgabenmix ist hier besonders relevant: KI verschiebt die Arbeit innerhalb eines Berufs. Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für dich bedeutet das: Weniger reine Abarbeitung, mehr Koordination, Absicherung und Beratung auf Augenhöhe.

Anwendungsberatung: So bleibt dein Profil robust

Wenn du dich zukunftssicher aufstellen willst, solltest du dein Profil nicht breiter, sondern klarer machen. Hilfreich sind Spezialisierungen auf bestimmte Systeme, Branchen oder Prozesse, etwa ERP, Datenmanagement, Schulung oder Integrationsprojekte. Wer in der Anwendungsberatung zusätzlich Change-Kompetenz, Datenschutzverständnis und saubere Dokumentation mitbringt, bleibt deutlich schwerer ersetzbar.

Praktisch heißt das:

  • KI-Tools selbst regelmäßig testen und im Alltag einsetzen
  • Standardfälle in Vorlagen, Workflows und Checklisten übersetzen
  • Beratungsgespräche stärker auf Anforderungen, Akzeptanz und Umsetzung ausrichten
  • Fachwissen mit Prozess- und Schnittstellenwissen verbinden
  • Schulungen und Support so gestalten, dass Nutzer wirklich handlungsfähig werden

Der Beruf bleibt damit attraktiv, aber er wird anspruchsvoller. Nicht die Technik allein entscheidet, sondern die Fähigkeit, Technik für andere wirksam zu machen. Genau darin liegt für die Anwendungsberatung die eigentliche Zukunftschance.

Erwähnte KI-Tools

Copilotgenerative KILLM

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Anwendungsberater/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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