Analyse läuft

Maler/in und Lackierer/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

67%2016
67%2019
67%2022
52%2026*
Ergebnis teilen

Fachkräfte für Maler- und Lackiererarbeiten

Das übernimmt KI.

7 von 24 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Mischen0%
Oberflächen behandeln, veredeln0%
Oberflächen beschichten0%
Korrosionsschutz0%
Airless-Spritzen0%
Lackieren0%
Untergrundbehandeln0%

Du bleibst relevant.

Maler/innen und Lackierer/innen behandeln, beschichten, be-und verkleiden, gestalten sowie dämmen Innenräume und Fassaden von Gebäuden. Darüber hinaus führen sie Aus-und Trockenbauarbeiten durch, um Wärme-, Kälte-, Schall-, oder Brandschutz zu gewährleisten.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Gewissenhaftigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

3.211 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.843 €

Oberes Viertel

3.536 €

Fachliche Stärken i

LackierenTapezierenSpachtelnMalerarbeitenWartung, Reparatur, Instandhaltung

99.419

Beschäftigte i

5.429

Offene Stellen i

Arbeitslose i

10.258

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20162022

67%67%67%
20162022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

99.419-13% seit 2012
113.914106.66799.419
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.211 €+34%
3.536 €2.778 €2.019 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
5.013Stellen 2024
10.258Arbeitslose 2024
22.54113.7284.915
20122024

Maler/in und Lackierer/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 52% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Maler/in und Lackierer/in verändern könnte. Damit liegt Maler/in und Lackierer/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Bau & Handwerk, der bei 32% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 24 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 7 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Mischen, Oberflächen behandeln, veredeln, Oberflächen beschichten, Korrosionsschutz, Airless-Spritzen und Lackieren und 1 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Anstreichen, Außenanstrich, Fassadenanstrich, Innenanstrich, Spachteln und Gebäudedämmung (Wärmeschutz) herstellen und 11 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 99.419 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.211 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.843 € bis 3.536 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 5.429 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Lackieren, Tapezieren, Spachteln, Malerarbeiten und Wartung, Reparatur, Instandhaltung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Bau & Handwerk · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Maler/in und Lackierer/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Maler/in und Lackierer/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Lage für Maler/in und Lackierer/in am Arbeitsmarkt

Der Beruf steht trotz guter Bau- und Sanierungsnachfrage unter Druck: Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 von 113.883 auf 99.419 gefallen. Gleichzeitig liegt der KI-Risiko-Score bei 52 von 100 und damit über dem Durchschnitt des Berufsfelds. Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet. Es heißt aber: Ein spürbarer Teil der Kerntätigkeiten ist technisch standardisierbar, während der Markt sich schon länger wandelt. Stand: Juni 2026.

Für dich ist wichtig: Maler- und Lackierarbeiten sind nicht nur Handwerk, sondern auch Kombination aus Arbeitsvorbereitung, Untergrundbehandeln, Spachteln, Oberflächen beschichten, Lackieren, Tapezieren und Restaurierungsarbeiten. Genau diese Mischung macht den Beruf robuster als viele reine Bildschirmtätigkeiten. Gleichzeitig geraten Teilaufgaben unter Automatisierungsdruck, vor allem dort, wo Abläufe gut planbar und wiederholbar sind.

KI-Einfluss auf Mischen, Lackieren und Oberflächen behandeln

Besonders anfällig sind die Tätigkeiten, die in sich stark standardisiert sind: Mischen, Oberflächen behandeln, veredeln, Oberflächen beschichten, Korrosionsschutz, Airless-Spritzen, Lackieren und Untergrundbehandeln. Hier können Maschinen, digitale Farbmischsysteme, Sensorik und Prozessautomatisierung die Arbeit teilweise vorbereiten, beschleunigen oder vereinheitlichen. Das gilt vor allem dann, wenn es um große Flächen, gleichförmige Materialien oder wiederkehrende Standards geht.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt zwar vor allem eine hohe KI-Anwendbarkeit bei Schreiben, Übersetzen und Kundenkommunikation. Aber der eigentliche Punkt ist ein anderer: KI greift zuerst dort, wo Aufgaben gut beschreibbar, überprüfbar und wiederholbar sind. Genau deshalb sind im Maler- und Lackiererhandwerk nicht die ganzen Jobs gemeint, sondern einzelne Arbeitsschritte. Für dich verschiebt sich der Fokus eher von der manuellen Wiederholung hin zu Qualität, Anpassung und Kontrolle.

Besonders stabil bleiben Tätigkeiten, die vor Ort entstehen und viel Erfahrung verlangen: Anstreichen, Außenanstrich, Fassadenanstrich, Innenanstrich, Gebäudedämmung (Wärmeschutz) herstellen, Schalldämmungen herstellen, Verputzen, Gerüstbau, Ausbau, Trockenbau, Wand- und Deckenverkleidung, Energetische Sanierung, Holzschutz und Holzpflege. Hier zählt nicht nur Technik, sondern auch Baustellenrealität, Materialgefühl, Witterung, Untergrund, Sicherheit und Abstimmung mit anderen Gewerken.

Was die Studien für Malerarbeiten und Lackierarbeiten bedeuten

Das IAB kommt seit Jahren zu einem wichtigen Befund: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau. Häufig wächst ein Beruf langsamer weiter, statt sofort zu schrumpfen. Genau das passt gut zu Maler- und Lackierberufen. Der Bedarf an Instandhaltung, Modernisierung und energetische Sanierung bleibt hoch, auch wenn einzelne Teilaufgaben effizienter werden.

Auch der Blick des IWF hilft bei der Einordnung: In Industrieländern sind viele Jobs KI-exponiert, weil dort kognitive Tätigkeiten besonders stark vertreten sind. Dein Beruf liegt aber deutlich stärker auf der praktischen Seite. Das senkt die Wahrscheinlichkeit, dass KI die Gesamtrolle ersetzt. Trotzdem kann sie Teilbereiche verändern, zum Beispiel bei Angebotserstellung, Planung, Materialdisposition oder Dokumentation. Dort wird aus Handwerk zunehmend koordinierte Facharbeit.

Der IAB-Befund, dass 38 % der Beschäftigten in Deutschland in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten, zeigt vor allem die Breite des Wandels. Dein Beruf gehört nicht zu den extremsten Fällen, aber der Score über dem Durchschnitt signalisiert: Wer heute sauber mit neuen Werkzeugen, digitaler Planung und Qualitätskontrolle arbeitet, sichert sich Vorteile. Das ist kein Alarmzeichen, sondern ein Hinweis auf Anpassung.

Strategie für Maler/in und Lackierer/in: so bleibst du gefragt

Am stärksten wirst du dort, wo Maschinen nur vorbereiten, du aber bewertest und entscheidest. Praktisch heißt das:

  • Stärke deine Rolle in der Arbeitsvorbereitung: Aufmaß, Materialwahl, Ablaufplanung und Abstimmung mit Kunden oder Baustellenleitung.
  • Setze bei Lackieren, Tapezieren, Spachteln und Malerarbeiten auf saubere Ausführung und sichtbare Qualität.
  • Baue Know-how in energetische Sanierung, Gebäudedämmung (Wärmeschutz) herstellen und Restaurierungsarbeiten aus.
  • Nutze digitale Hilfen für Dokumentation, Terminplanung und Materialbestellung, statt sie als Konkurrenz zu sehen.
  • Entwickle deine Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit weiter — genau diese Kompetenzen entscheiden oft über Folgeaufträge.

Wichtig ist auch die Positionierung im Betrieb: Wer nicht nur ausführt, sondern Probleme auf der Baustelle löst, bleibt schwer ersetzbar. Gerade bei Fassaden, Innenräumen, Altbau, Sanierung und Sonderaufträgen sind Erfahrung und saubere Abstimmung oft wertvoller als reine Standardisierung.

Einordnung für den Beruf Maler/in und Lackierer/in

Die Lage ist gemischt: Einzelne Tätigkeiten lassen sich gut standardisieren, aber der Beruf selbst lebt von handwerklicher Anpassung. Der Beschäftigungstrend zeigt keinen Boom, aber auch keinen Kollaps. Der größere Hebel liegt darin, ob du dich auf einfache Wiederholung beschränkst oder auf Sanierung, Qualität, Spezialarbeiten und Kundenkontakt setzt. KI verändert deinen Beruf eher von innen als von außen.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Maler/in und Lackierer/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Bauten- und Objektbeschichter/inBau & Handwerk
35%
Maler/in und Lackierer/in - Ausbautech. u. Oberflächengest.Bau & Handwerk
22%
Maler/in und Lackierer/in - Energieeff.- u. Gestaltungstech.Bau & Handwerk
22%
Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und InstandhaltungBau & Handwerk
52%
Alle Berufe in Bau & Handwerk im KI-Check →

Häufige Fragen zu Maler/in und Lackierer/in