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Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

29%2013
29%2016
29%2019
57%2022
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Fachkräfte für Maler- und Lackiererarbeiten

Das übernimmt KI.

16 von 35 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Spritzmalen0%
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Raumgestaltung0%
Plakatschrift, -gestaltung0%
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Farbdesign, Farbgestaltung0%
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Du bleibst relevant.

Maler/innen und Lackierer/innen in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung gestalten, beschichten und bekleiden Innenwände, Decken, Böden und Fassaden von Gebäuden.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Gewissenhaftigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

3.211 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.843 €

Oberes Viertel

3.536 €

Fachliche Stärken i

LackierenTapezierenSpachtelnMalerarbeitenWartung, Reparatur, Instandhaltung

99.419

Beschäftigte i

5.429

Offene Stellen i

Arbeitslose i

10.258

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

57%43%29%
20132022: 57%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

99.419-13% seit 2012
113.914106.66799.419
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.211 €+34%
3.536 €2.778 €2.019 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
5.013Stellen 2024
10.258Arbeitslose 2024
22.54113.7284.915
20122024

Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung beträgt 52%. Damit liegt Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung über dem Durchschnitt des Berufsfelds Bau & Handwerk, der bei 32% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 57% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 35 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 16 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Spritzmalen, Entwurf, Mischen, Oberflächen beschichten, Schablonen anfertigen und Siebdruck und 10 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Anstreichen, Außenanstrich, Fassadenanstrich, Innenanstrich, Kirchenmalerei und Spachteln und 13 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 99.419 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.211 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.843 € bis 3.536 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 5.429 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Lackieren, Tapezieren, Spachteln, Malerarbeiten und Wartung, Reparatur, Instandhaltung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Bau & Handwerk · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage für Malerarbeiten, Lackieren und Instandhaltung

Für Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung ist die Lage gemischt: Der KI-Risiko Score von 52 zeigt ein spürbares Veränderungspotenzial, aber keinen automatischen Jobverlust. Stand: Juni 2026 bleibt der Beruf stark handwerklich geprägt und damit weniger leicht komplett zu ersetzen als reine Bürotätigkeiten. Gleichzeitig sind einzelne Arbeitsgänge gut standardisierbar, vor allem dort, wo es um Spritzmalen, Mischen, Oberflächen beschichten, Airless-Spritzen, Lackieren oder Schablonen anfertigen geht.

Wichtiger als die Frage „Wird der Beruf verschwinden?“ ist deshalb: Welche Aufgaben innerhalb des Berufs werden neu verteilt? Genau das zeigen auch die aktuellen Arbeitsmarktstudien. In vielen Berufen verändert KI nicht den gesamten Beruf, sondern den Mix aus Tätigkeiten. Klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Das passt gut zu deinem Beruf: Handwerkliche Ausführung bleibt zentral, aber Vorbereitung, Qualitätskontrolle und Beratung gewinnen an Gewicht.

KI-Einfluss auf Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung

Die besonders KI-nahen Tätigkeiten liegen bei dir nicht in der Baustellenarbeit, sondern eher in den planbaren, wiederkehrenden und gestalterisch beschreibbaren Aufgaben. Dazu zählen Entwurf, Farbdesign, Farbgestaltung, Raumgestaltung, Plakatschrift, -gestaltung, Schilderherstellung, Werbemalen und teils auch Schriftmalen, Schriftzeichnen. Hier kann KI vor allem bei Ideensammlung, Variantenbildung, Textentwürfen oder der schnellen Visualisierung unterstützen.

Anders sieht es bei Arbeiten aus, die direkt am Objekt, am Untergrund oder im Zusammenspiel mit dem Gebäude entstehen: Untergrundbehandeln, Anstreichen, Außenanstrich, Fassadenanstrich, Innenanstrich, Spachteln, Verputzen, Tapezieren, Trockenbau, Wand- und Deckenverkleidung, Fassadeninstandhaltung, Fassadensanierung, Gerüstbau, Bodenbeläge verlegen oder Restaurierungsarbeiten bleiben stark praxisgebunden. Hier spielen Materialgefühl, Raumlage, Zustand des Untergrunds, Wetter, Sicherheitsanforderungen und Kundenwünsche eine größere Rolle als reine Datenauswertung.

Genau deshalb ist die Microsoft-Analyse wichtig: Am stärksten KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Das hilft dir bei Kundenberatung, -betreuung, bei der Abstimmung von Arbeitsvorbereitung oder beim Dokumentieren von Arbeitsschritten. Weniger stark ist KI bei physischer Arbeit, also dort, wo du vor Ort präzise handwerklich agierst.

Was die Studien für Malerarbeiten und Lackieren bedeuten

Das IAB zeigt seit Jahren: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau. Oft wächst die Beschäftigung langsamer, statt zu fallen. Genau das ist für deinen Beruf ein wichtiger Hinweis. Obwohl manche Kerntätigkeiten technisch gut standardisierbar sind, bleibt der Bedarf an sauberer Ausführung, Sanierung und Kundenarbeit bestehen.

Der Internationale Währungsfonds ordnet Berufe in Industrieländern wie Deutschland besonders stark als KI-exponiert ein, weil dort viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Für deinen Beruf heißt das aber nicht, dass die Baustelle digitalisiert wird wie ein Büro. Es heißt eher: Die Aufgaben rund um Entwurf, Kommunikation, Dokumentation, Farbgestaltung und Planung werden stärker von KI beeinflusst als die eigentliche handwerkliche Leistung.

Die Microsoft-Studie mit 200.000 realen Copilot-Konversationen bestätigt dieses Muster: KI ist besonders hilfreich bei Sprache, Abstimmung und Ideenarbeit. Genau dort kannst du profitieren, wenn du Angebote strukturierst, Varianten vergleichst oder Kund:innen Ergebnisse anschaulich erklärst. Für handwerkliche Berufe ist das ein Plus, kein Ersatz.

Einordnung für Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung

Der Beruf liegt im Spannungsfeld aus klassischem Handwerk und teilautomatisierbaren Standardaufgaben. Der Score ist deshalb höher als der Durchschnitt im Berufsfeld, aber die Beschäftigungsdaten sprechen nicht für einen schrumpfenden Auslaufberuf. Im Gegenteil: Viele Tätigkeiten bleiben vor Ort, variabel und schwer zu automatisieren.

Gleichzeitig lohnt sich ein wacher Blick auf digitale Werkzeuge. KI kann dir helfen bei:

  • Farbdesign, Farbgestaltung und Raumgestaltung
  • der Vorbereitung von Entwurf und Varianten
  • der Formulierung von Angeboten und der Kundenberatung, -betreuung
  • der Dokumentation von Wartung, Reparatur, Instandhaltung
  • der Planung von Arbeitsschritten in Arbeitsvorbereitung

Auch bei Arbeitsmitteln wie dem Color Reader bleibt der Mensch entscheidend: Das Gerät liefert Werte, aber du beurteilst Untergrund, Wirkung, Licht und Material im Gesamtzusammenhang.

Strategie für Malerarbeiten, Lackieren und Instandhaltung

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, ist die beste Strategie nicht Abwehr, sondern Spezialisierung. Besonders stabil bist du dort, wo handwerkliche Qualität, Beratung und Problemlösung zusammenkommen.

  • Stärke deine Rolle in Kundenberatung, -betreuung und Arbeitsvorbereitung.
  • Nutze digitale Unterstützung für Entwurf, Farbdesign, Farbgestaltung und Textarbeit.
  • Schärfe deine Kompetenzen in Lackieren, Tapezieren, Spachteln, Malerarbeiten sowie Wartung, Reparatur, Instandhaltung.
  • Positioniere dich bei anspruchsvollen Aufgaben wie Fassadeninstandhaltung, Fassadensanierung, Restaurierungsarbeiten oder Holzschutz.
  • Setze auf persönliche Stärken wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit.

So verschiebt sich dein Profil in Richtung der Tätigkeiten, die KI ergänzt statt ersetzt. Der Beruf bleibt damit handwerklich, aber digital besser vorbereitet.

Erwähnte KI-Tools

Color ReaderKI-gestützte Text- und EntwurfsassistenzCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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