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Notarfachangestellte/r: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

56%2013
67%2016
78%2019
78%2022
76%2026*
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Fachkräfte in Rechtsanwaltskanzlei und Notariat

Das übernimmt KI.

18 von 21 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Abrechnung0%
Buchführung, Buchhaltung0%
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Akten, Schriftgut verwalten0%
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Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht0%
Handelsrecht0%
Internationales Recht0%
Registerrecht0%
Sozialrecht0%
Elektronischer Rechtsverkehr0%
Büroorganisation0%

Du bleibst relevant.

Notarfachangestellte unterstützen Notare und Notarinnen bei rechtlichen Dienstleistungen. Daneben führen sie allgemeine organisatorische und kaufmännische Arbeiten aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Zuverlässigkeit

Gehalt

3.267 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.638 €

Oberes Viertel

4.106 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeKorrespondenzAkten, Schriftgut verwaltenFristenüberwachungPostbearbeitung

82.628

Beschäftigte i

7.898

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.231

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

78%67%56%
20132022: 78%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

82.628-6% seit 2012
93.07187.85082.628
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.267 €+60%
4.106 €2.854 €1.601 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
2.320Stellen 2024
2.231Arbeitslose 2024
3.9152.7081.500
20122024

Notarfachangestellte/r im KI-Check: die Daten im Detail

Notarfachangestellte/r erreicht im KI-Check einen Score von 76%. Damit liegt Notarfachangestellte/r über dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung, der bei 65% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 78% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 21 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung, Terminplanung, -überwachung, Akten, Schriftgut verwalten, Büro- und Verwaltungsarbeiten und Fristenüberwachung und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Notariatswesen, Urkundswesen und Büromanagement — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 82.628 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.267 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.638 € bis 4.106 €), gestiegen um 26% seit 2019. Zuletzt waren rund 7.898 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Korrespondenz, Akten, Schriftgut verwalten, Fristenüberwachung und Postbearbeitung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Büro & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Notarfachangestellte/r?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Notarfachangestellte/r

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage für Notarfachangestellte/r: Die Arbeit bleibt gefragt, aber der Spielraum wird enger

Stand: Juni 2026 ist das Berufsbild klar im Wandel: Für Notarfachangestellte/r ist der KI-Risiko Score mit 76 besonders hoch, weil ein großer Teil der täglichen Arbeit aus strukturierten, regelgebundenen und textnahen Aufgaben besteht. Genau dort setzen Automatisierung und generative KI zuerst an. Gleichzeitig heißt ein hoher Score nicht, dass der Beruf verschwindet. Er zeigt vor allem, dass sich die Arbeit im Inneren verschiebt — weg von reiner Bearbeitung, hin zu Kontrolle, Koordination und Qualitätssicherung.

Das passt auch zum Arbeitsmarktbild: In Deutschland arbeiten inzwischen 38 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial. Für Notarfachangestellte/r ist das nicht überraschend, denn viele Kerntätigkeiten sind gut standardisierbar: Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung, Terminplanung, -überwachung, Akten, Schriftgut verwalten, Fristenüberwachung, Korrespondenz und Sachbearbeitung. Dazu kommt der Umgang mit rechtlich geprägten Aufgaben wie Bürgerliches Recht, Zivilrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht, Handelsrecht, Internationales Recht, Registerrecht und Sozialrecht.

KI-Einfluss auf Notariatswesen, Urkundswesen und Büroorganisation

Gerade in Berufen mit viel Dokumentenarbeit zeigt sich die typische Wirkung von KI: Sie ersetzt selten den ganzen Beruf, aber sie greift tief in einzelne Arbeitsschritte ein. Die IAB-Studien zeigen, dass hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit eher zu verlangsamtem Beschäftigungswachstum als zu flächigem Abbau geführt hat. Genau das ist für Notarfachangestellte/r ein realistisches Szenario. Die Stelle bleibt wichtig, aber bestimmte Routinen werden kleiner oder laufen anders.

Besonders betroffen sind Tätigkeiten rund um elektronischer Rechtsverkehr, Büroorganisation, Postbearbeitung, Akten, Schriftgut verwalten und standardisierte Korrespondenz. Solche Arbeiten lassen sich heute schon gut durch Vorlagen, Assistenzsysteme und generative Modelle unterstützen. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte formuliert, erklärt und kommuniziert werden. Genau das sind Teilaufgaben, die im Notariatsumfeld häufig vorkommen.

Wichtig ist aber die zweite Hälfte des Berufs: Notariatswesen, Urkundswesen und Büromanagement bleiben nicht einfach automatisierbar. Hier geht es um rechtssichere Abläufe, Fristen, Verantwortung, den Umgang mit Ausnahmen und die Verknüpfung von Fall, Person und Dokument. KI kann Formulierungen vorschlagen, aber sie kann weder die fachliche Haftungslogik noch die Gesamtabwägung ersetzen.

Was die Studien für Notarfachangestellte/r bedeuten

Die IWF-Einschätzung hilft bei der Einordnung: Weltweit sind rund 40 % der Jobs KI-exponiert, in Industrieländern wie Deutschland wegen der höheren Dichte an kognitiven Tätigkeiten deutlich mehr. Für einen Beruf wie diesen ist das plausibel, weil hier Büro-, Verwaltungs- und Rechtstätigkeiten zusammenkommen. Das macht den Beruf nicht automatisch unsicher — aber stärker berührbar durch KI als viele körpernahe Berufe.

Die Anthropic-Auswertung ist ebenfalls aufschlussreich: KI wird in der Praxis überwiegend unterstützend genutzt, nicht rein ersetzend. Das passt zu einem Notariat gut. Vieles wird künftig schneller vorbereitet: Entwürfe, Texte, Zusammenfassungen, Checklisten, interne Vermerke. Der Mensch bleibt aber derjenige, der prüft, priorisiert und verantwortet. Genau in dieser Rolle liegt die Zukunft für Notarfachangestellte/r.

Auch die internationale Forschung zum Arbeitsmarkt zeigt ein wiederkehrendes Muster: Routineaufgaben, Entwürfe und Recherche werden zuerst durch KI beeinflusst. Das betrifft besonders Einstiegsaufgaben. Wer neu einsteigt, wird weniger Zeit mit bloßer Zuarbeit verbringen und früher in Kontroll- und Koordinationsaufgaben hineinwachsen müssen. Das ist keine schlechte Nachricht — aber eine klare Veränderung der Lernkurve.

Welche Tätigkeiten bei Notarfachangestellte/r besonders wichtig bleiben

Deine stärksten Bereiche liegen dort, wo Sorgfalt, Kommunikation und Verlässlichkeit zusammenkommen. Dazu gehören:

  • Fristenüberwachung und saubere Priorisierung
  • Akten, Schriftgut verwalten mit Blick auf Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit
  • Korrespondenz mit präziser Tonalität
  • Terminplanung, -überwachung und Abstimmung mit vielen Beteiligten
  • Büroorganisation im rechtlich sensiblen Alltag
  • Sachbearbeitung mit Blick auf Ausnahmen und Sonderfälle
  • Kommunikationsfähigkeit, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit

Genau diese Mischung ist schwer vollständig zu automatisieren. KI kann Vorarbeit leisten, aber sie braucht eine Person, die den Fallkontext versteht und Fehler erkennt. Deshalb verschiebt sich der Wert deiner Arbeit stärker in Richtung Qualitätssicherung, Mandantenkontakt und Prozesssteuerung.

Strategie für Notarfachangestellte/r: Mit KI arbeiten, nicht gegen sie

Für dich ist der klügste Weg nicht Abwehr, sondern aktive Anpassung. Wer in diesem Beruf KI sinnvoll einsetzt, gewinnt Zeit für die Teile der Arbeit, die wirklich menschlich bleiben.

Hilfreich sind vor allem drei Schritte:

  • Routine digitalisieren: Nutze KI und Office-Tools für Entwürfe, Zusammenfassungen, Standardantworten und Vorstrukturierung.
  • Fachliche Kontrolle stärken: Trainiere das Prüfen von Fristen, Namen, Daten, Verweisen und formalen Details. Hier liegt dein Mehrwert.
  • Recht und Technik verbinden: Wer den elektronischen Rechtsverkehr sicher beherrscht und KI-gestützte Abläufe versteht, wird im Notariat besonders wertvoll.

Auch das Gehaltsbild zeigt: Der Beruf hat sich wirtschaftlich verbessert, obwohl die Beschäftigung seit Jahren leicht zurückgeht. Das spricht dafür, dass die Arbeit fachlich anspruchsvoller und verantwortungsvoller wird. Genau deshalb ist Weiterbildung so wichtig — besonders in digitaler Aktenführung, rechtssicherer Kommunikation und dem Umgang mit Assistenzsystemen.

Einordnung für Notarfachangestellte/r

Der Beruf bleibt relevant, aber er wird anspruchsvoller. KI nimmt dir vor allem Routine ab, nicht die Verantwortung. Wer sauber prüft, klar kommuniziert und digitale Abläufe beherrscht, bleibt gefragt. Wenn du KI als Werkzeug für Vorarbeit und Struktur nutzt, kannst du im Notariat sogar an Profil gewinnen — besonders dort, wo Sorgfalt und rechtliche Präzision zählen.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotKI-gestützte SchreibassistentenDokumentenautomatisierungssystemeOffice-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Notarfachangestellte/r beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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