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Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

50%2013
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80%2019
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77%2026*
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Fachkräfte in Rechtsanwaltskanzlei und Notariat

Das übernimmt KI.

12 von 15 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Abrechnung0%
Buchführung, Buchhaltung0%
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Terminplanung, -überwachung0%
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Büro- und Verwaltungsarbeiten0%
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Internationales Recht0%
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Du bleibst relevant.

Rechtsanwalts-und Notarfachangestellte unterstützen Anwaltsnotare und-notarinnen bei rechtlichen Dienstleistungen. Daneben führen sie allgemeine organisatorische und kaufmännische Arbeiten aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Zuverlässigkeit

Gehalt

3.267 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.638 €

Oberes Viertel

4.106 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeKorrespondenzAkten, Schriftgut verwaltenFristenüberwachungPostbearbeitung

82.628

Beschäftigte i

7.898

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.231

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

80%65%50%
20132022: 80%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

82.628-6% seit 2012
93.07187.85082.628
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.267 €+60%
4.106 €2.854 €1.601 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
2.320Stellen 2024
2.231Arbeitslose 2024
3.9152.7081.500
20122024

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r beträgt 77%. Damit liegt Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r über dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung, der bei 65% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 80% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 15 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 12 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung, Mahn- und Klagewesen, Terminplanung, -überwachung, Akten, Schriftgut verwalten und Büro- und Verwaltungsarbeiten und 6 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Notariatswesen, Urkundswesen und Büromanagement — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 82.628 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.267 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.638 € bis 4.106 €), gestiegen um 26% seit 2019. Zuletzt waren rund 7.898 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Korrespondenz, Akten, Schriftgut verwalten, Fristenüberwachung und Postbearbeitung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Büro & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r: Warum der KI-Risiko-Score über dem Berufsfeld liegt Mit einem KI-Risiko-Score von 77 liegt dieser Beruf klar über dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung (65). Das ist ein wichtiger Hinweis: Nicht alles in deinem Arbeitsalltag ist gleich stark betroffen, aber viele Kerntätigkeiten sind technisch gut strukturierbar und damit für KI oder Automatisierung anfällig. Stand: Juni 2026.

Gerade in Kanzlei- und Notariatsumgebungen trifft das auf Aufgaben zu, die stark mit Mustern, Fristen und standardisierten Abläufen arbeiten. Dazu gehören Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung, Mahn- und Klagewesen, Terminplanung, -überwachung, Akten, Schriftgut verwalten, Fristenüberwachung, Korrespondenz, Sachbearbeitung, elektronischer Rechtsverkehr und Büroorganisation. Genau diese Tätigkeiten sind oft der Teil des Jobs, den KI am schnellsten vorbereitet, strukturiert oder vorformuliert.

Trotzdem heißt ein hoher Score nicht, dass der Beruf verschwindet. Wahrscheinlicher ist eine Verschiebung: weniger manuelle Routine, mehr Prüfung, Steuerung und Absicherung. Das passt auch zu dem, was die Studienlage insgesamt zeigt: KI ersetzt selten ganze Berufe auf einmal, sondern verändert zuerst einzelne Arbeitsschritte.

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r: Warum gerade diese Tätigkeiten betroffen sind Der Beruf kombiniert viele routinefähige und verantwortungsnahe Aufgaben. Routinefähig sind vor allem Büro- und Verwaltungsarbeiten, das Erfassen und Pflegen von Daten, die Terminplanung, -überwachung, die Fristenüberwachung und Teile der Korrespondenz. Solche Tätigkeiten sind für KI attraktiv, weil sie klaren Regeln folgen und sich in Textbausteine, Checklisten oder Workflows übersetzen lassen.

Besonders betroffen sind außerdem Aufgaben wie Akten, Schriftgut verwalten, Abrechnung und Buchführung, Buchhaltung. Hier kann KI Dokumente sortieren, Inhalte zusammenfassen, Vorlagen erstellen oder Hinweise auf Unstimmigkeiten geben. Im Mahn- und Klagewesen und beim elektronischen Rechtsverkehr kann sie Entwürfe vorbereiten, Standardtexte anpassen und den Bearbeitungsstand strukturieren. Auch bei internationales Recht oder komplexeren Vorgängen kann KI die Vorarbeit deutlich beschleunigen.

Was weniger leicht ersetzbar ist, sind die Teile des Jobs, die mit Notariatswesen, Urkundswesen und Büromanagement zusammenhängen und hohe Sorgfalt, Verantwortung und rechtliche Einordnung verlangen. Hier geht es nicht nur um das Erzeugen eines Dokuments, sondern um die sichere Verarbeitung sensibler Informationen, das Erkennen von Sonderfällen und das Arbeiten nach strengen formalen Vorgaben. Genau an dieser Stelle bleibt der Mensch wichtig: als prüfende Instanz, als Kommunikator:in und als jemand, der Verantwortung im Ablauf trägt.

Wahrscheinlich verändert sich dein Beruf deshalb eher von innen als von außen. KI übernimmt nicht sofort den ganzen Arbeitsplatz, aber sie greift in den Kern der täglichen Abläufe ein. Das senkt den Bedarf an reiner Routine, erhöht aber die Bedeutung von Qualitätskontrolle, Priorisierung und sauberer Dokumentation.

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r im Spiegel der Studienlage Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt: Besonders gut anwendbar ist KI bei Schreiben, Kommunizieren, Informationen beschaffen und erklären. Genau dort liegt auch ein Teil deiner Arbeit, vor allem bei Korrespondenz, der Aufbereitung von Unterlagen und der formalen Kommunikation mit Gerichten, Behörden und Mandant:innen. Gleichzeitig waren in derselben Analyse präzise Datenarbeit und Bildgenerierung deutlich schwächer. Für den Beruf heißt das: KI ist stark bei Text, Struktur und Vorarbeit, aber nicht automatisch verlässlich bei jedem Detail.

Auch der IWF ordnet juristische und administrative Tätigkeiten als besonders exponiert ein. In Industrieländern wie Deutschland ist die Exposition wegen des hohen Anteils kognitiver Arbeit besonders hoch. Für dich ist das wichtig, weil dein Beruf genau zwischen Wissensarbeit und Verwaltung liegt: keine körperliche Tätigkeit, sondern ein Umfeld mit viel Sprache, Standardisierung und Regelgebundenheit.

Der Anthropic Economic Index bestätigt diese Richtung: In vielen Berufen wird KI überwiegend unterstützend genutzt, nicht rein ersetzend. Das passt gut zu Kanzleien und Notariaten. Dort wird KI eher Entwürfe liefern, Vorgänge vorsortieren oder Wiedervorlagen strukturieren als eigenständig die volle Verantwortung tragen. Das bedeutet praktisch: Wer KI sicher einsetzt, kann schneller arbeiten, ohne die fachliche Rolle zu verlieren.

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r: Was das für deine Rolle konkret bedeutet Deine Zukunft liegt weniger in der reinen Abarbeitung, sondern stärker in der Kombination aus Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Eigenverantwortung. Diese Kompetenzen werden wichtiger, weil KI zwar Vorarbeiten übernehmen kann, aber Fehler nicht immer erkennt und Sonderfälle oft nicht sauber einordnet.

  • Entwürfe für Korrespondenz vorbereiten und anschließend fachlich prüfen
  • Dokumente für Akten, Schriftgut verwalten zusammenfassen oder strukturieren
  • Checklisten für Fristenüberwachung und Terminplanung, -überwachung nutzen
  • Standardfälle in Abrechnung und Buchführung, Buchhaltung vorprüfen
  • Eingänge im elektronischen Rechtsverkehr sortieren und priorisieren
  • Wiederkehrende Abläufe in der Büroorganisation vereinfachen

Wichtig ist dabei: Je stärker ein Vorgang rechtliche Folgen hat, desto mehr bleibt die finale Kontrolle menschliche Aufgabe. Gerade im Urkundswesen und Notariatswesen ist das kein Nebenaspekt, sondern der Kern der Qualität.

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r: Fazit zur Entwicklung des Berufs Der hohe Score zeigt vor allem eines: In diesem Beruf steckt viel automatisierbare Routine, aber auch ein stabiler Kern an verantwortungsvoller Facharbeit. Die Zukunft dürfte nicht in einem Wegfall des Berufs liegen, sondern in einer deutlichen Verschiebung der Aufgaben: weg von repetitiver Sachbearbeitung, hin zu Prüfung, Koordination und rechtssicherer Ausführung.

Wenn du den Wandel aktiv annimmst, kannst du dich im Beruf sogar stärker positionieren. Wer KI als Werkzeug für Vorarbeit, Struktur und Dokumentenprüfung nutzt, gewinnt Zeit für die Fälle, in denen Menschen weiterhin unersetzlich sind: Einordnung, Sorgfalt, Kommunikation und Verantwortung.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte TextsystemeWorkflow-Automation

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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