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REFA-Ingenieur/in (Industrial Engineering): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

25%2013
33%2016
33%2019
50%2022
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Experten in der technischen Produktionsplanung und -steuerung

Das übernimmt KI.

15 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
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REFA0%
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Du bleibst relevant.

REFA-Ingenieure und-Ingenieurinnen für Industrial Engineering stellen die Wirtschaftlichkeit industrieller Arbeitsprozesse durch entsprechende Organisation und Steuerung sicher. Meist gestalten und betreuen sie größere Rationalisierungs-und Umstrukturierungsvorhaben in Betrieben.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Projektmanagement
Analytische Fähigkeiten

Gehalt

7.084 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeWirtschaftsingenieurwesenEntwicklungManagementPlanung

61.851

Beschäftigte i

18.975

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.751

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%38%25%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

61.851+32% seit 2012
61.85154.27146.690
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

7.084 €+12%
7.084 €6.060 €5.036 €
20202024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.286Stellen 2024
1.751Arbeitslose 2024
2.1681.390612
20122024

REFA-Ingenieur/in (Industrial Engineering) im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für REFA-Ingenieur/in (Industrial Engineering) beträgt 54%. Damit liegt REFA-Ingenieur/in (Industrial Engineering) unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungs-, Auftragssteuerung, MTM (Methods Time Measurement), REFA, Zeitstudien und Fertigungstechnik und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsplatzanalyse, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Arbeitsvorbereitung, Ergonomie und Qualitätsmanagement und 7 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 61.851 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 7.084 € pro Monat. Zuletzt waren rund 18.975 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Wirtschaftsingenieurwesen, Entwicklung, Management und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Projektmanagement.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI REFA-Ingenieur/in (Industrial Engineering)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: REFA-Ingenieur/in (Industrial Engineering)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

REFA-Ingenieur/in: Arbeitsmarkt bleibt stabil, während sich Aufgaben verschieben

Für REFA-Ingenieurinnen und REFA-Ingenieure ist die Ausgangslage erst einmal nicht bedrohlich: Der Beruf wächst seit Jahren, von 46.690 Beschäftigten im Jahr 2012 auf 61.851 im Jahr 2024. Gleichzeitig liegt der KI-Risiko Score mit 54 noch im mittleren Bereich. Das passt gut zu dem, was man im Alltag sieht: Viele Tätigkeiten sind daten- und prozessnah, aber der Beruf lebt nicht nur von Berechnungen, sondern stark von Analyse, Abstimmung und Umsetzung im Betrieb.

Stand: Juni 2026 ist wichtig: Die Frage ist nicht mehr, ob KI in diesem Beruf ankommt, sondern wo sie zuerst in die Arbeitsabläufe hineinwirkt. Besonders betroffen sind Aufgaben wie CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungs-, Auftragssteuerung, MTM (Methods Time Measurement), REFA, Zeitstudien, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Ablauforganisation, Betriebsmitteleinsatz planen, Controlling, Investitionsplanung, Logistik und Business-Process-Management-Systeme. Genau dort sind strukturierte Muster, Standardauswertungen und wiederkehrende Dokumentation für KI besonders zugänglich.

Lage im REFA-Ingenieurwesen: Wachstum spricht gegen schnellen Ersatz

Der Beruf ist arbeitsmarktseitig eher robust. Das ist ein wichtiger Schutzfaktor, denn die Forschung zeigt: Ein hohes Automatisierungspotenzial führt selten direkt zu Beschäftigungsabbau, sondern oft zu langsamerem Wachstum oder zu einer Veränderung des Aufgabenmixes. Das passt gut zum Profil dieses Berufsfelds. REFA-Ingenieurinnen und REFA-Ingenieure arbeiten typischerweise an Schnittstellen zwischen Produktion, Planung und Management. Dort entstehen selten „komplette Ersetzbarkeiten“, sondern viele kleine Verschiebungen.

Besonders relevant sind die menschlichen Kernaufgaben: Arbeitsplatzanalyse, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Arbeitsvorbereitung, Ergonomie, Qualitätsmanagement, Instandhaltungsmanagement, Präsentation, Management, Projektmanagement, Rationalisierung, Betriebswirtschaftslehre und Statistik. Diese Tätigkeiten verlangen Kontext, Verantwortung, Kommunikation und ein Verständnis für reale Betriebsabläufe. Genau hier bleibt menschliche Expertise zentral.

Auch die Berufsausrichtung spricht dafür, dass KI vor allem als Verstärker wirkt. Wer heute Produktionsdaten auswertet, Prozesse dokumentiert oder Engpässe sichtbar macht, kann KI zur Vorstrukturierung und zum Entwurf nutzen. Die Entscheidung, was im Betrieb wirklich sinnvoll, wirtschaftlich und sicher ist, bleibt aber beim Menschen.

KI-Einfluss auf REFA-Aufgaben: Wo Automatisierung hilft und wo nicht

Im Alltag eines Industrial-Engineering-Berufs sind vor allem die standardisierbaren Tätigkeiten anfällig für KI-Unterstützung. Dazu gehören Auswertungen, Vorlagen, Rechenmodelle und Routineberichte. Auch Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Controlling oder Teile der Fertigungs-, Auftragssteuerung lassen sich durch KI schneller vorbereiten. Das heißt aber nicht, dass die Verantwortung verschwindet. Im Gegenteil: Je stärker KI auswertet, desto wichtiger werden Prüfen, Einordnen und Steuern.

Genau diese Verschiebung bestätigt auch die deutsche Forschung zum Aufgabenmix: Klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für REFA-Ingenieurinnen und REFA-Ingenieure ist das fast eine Blaupause. Statt selbst jede Auswertung manuell zu bauen, wird es wichtiger, Kennzahlen kritisch zu lesen, Abweichungen zu erkennen und Maßnahmen im Betrieb durchzusetzen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen stützt diese Einordnung indirekt. Besonders KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Weniger stark ist KI bei präziser Datenanalyse oder bei Aufgaben mit hoher physischer und situativer Komplexität. Genau deshalb wird der Beruf nicht auf reine Rechenarbeit reduziert: Die eigentliche Wirkung entsteht dort, wo Daten auf Fertigung, Menschen, Organisation und Sicherheit treffen.

Was die Studien für REFA-Ingenieur/innen bedeuten

Die IWF-Einordnung ist für diesen Beruf besonders hilfreich: Weltweit sind viele Jobs KI-exponiert, in Industrieländern noch stärker, weil dort mehr kognitive Arbeit anfällt. REFA-Ingenieurinnen und REFA-Ingenieure arbeiten genau in diesem kognitiven Bereich. Das heißt aber nicht automatisch Risiko im Sinne von Verdrängung. Es heißt zunächst: Der Beruf wird berührbar für KI-Tools, Modelle und Assistenzsysteme.

Anthropic kommt in seinem Economic Index zu einem ähnlichen Bild: In den meisten Berufen dominiert nicht Automation, sondern Augmentation. Also Mensch und KI gemeinsam. Das trifft den REFA-Kontext sehr gut. KI kann Messreihen ordnen, Berichte entwerfen, Varianten vergleichen und Prozessmuster sichtbar machen. Die fachliche Bewertung, die Abstimmung mit Produktion und Management sowie die Umsetzung im Betrieb bleiben menschliche Aufgaben.

Auch OpenAI zeigt mit dem GDPval-Benchmark über echte Aufgaben in vielen Berufen, dass führende Modelle sich in zahlreichen Wissensarbeiten der Qualität von Fachleuten annähern. Für REFA bedeutet das: Routineanwendungen werden schneller und billiger verfügbar. Wer sich nur auf Standardauswertungen verlässt, wird austauschbarer. Wer Prozesse gestaltet, Probleme priorisiert und wirtschaftliche Entscheidungen vorbereitet, gewinnt eher an Bedeutung.

Strategie für REFA-Ingenieur/innen: So bleibst du unverzichtbar

Die beste Strategie ist nicht Abwehr, sondern Verlagerung in die stärkeren Teile des Berufs. Konzentriere dich auf Aufgaben, bei denen Technik allein nicht reicht:

  • Arbeitsplatzanalyse und Arbeitsplatzgestaltung mit Blick auf reale Abläufe, Belastungen und Akzeptanz
  • Arbeitsschutz, Unfallverhütung und Ergonomie, weil Sicherheit und Umsetzbarkeit nicht rein datenbasiert entschieden werden
  • Projektmanagement und Management, um Maßnahmen im Betrieb wirklich durchzubringen
  • Qualitätsmanagement und Instandhaltungsmanagement, weil hier Ursachen, Folgen und Prioritäten zusammengedacht werden müssen
  • Präsentation und Kommunikation, damit aus Analysen Entscheidungen werden

Gleichzeitig lohnt es sich, KI aktiv in den eigenen Werkzeugkasten zu holen. Wer Microsoft Office, datengetriebene Auswertungen und Prozessdokumentation mit KI kombiniert, spart Zeit bei Vorarbeit und kann mehr Energie in Bewertung, Abstimmung und Umsetzung stecken. Besonders nützlich ist das bei MTM, Zeitstudien, Kalkulation, Logistik und Business-Process-Management-Systeme.

Unterm Strich ist der Beruf weder akut gefährdet noch unverändert. Der Markt spricht für Stabilität, die Forschung für eine schrittweise Verschiebung der Aufgaben. Wer die technischen Routinen mit sozialer, analytischer und organisatorischer Kompetenz verbindet, bleibt im REFA-Umfeld sehr gefragt.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeCAM-SystemeCIM-SystemeBusiness-Process-Management-SystemeCopilotLLM-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu REFA-Ingenieur/in (Industrial Engineering) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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