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Seminarleiter/in - Lehrer(innen)ausbildung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Experten in der Lehrerausbildung

Das übernimmt KI.

3 von 21 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Seminarleiter/innen in der Lehrer(innen)ausbildung betreuen Studienreferendare und-referendarinnen, die sich in der unterrichtspraktischen Ausbildung für das Lehramt an allgemeinbildenden Schulen befinden und leiten die Referendarausbildung in ihrem Fachbereich.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

4.386 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.393 €

Oberes Viertel

5.736 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeManagementOrganisation

2.372

Beschäftigte i

325

Offene Stellen i

Arbeitslose i

212

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

14%7%0%
20132022: 14%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.372+47% seit 2012
2.3721.9451.518
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.386 €+38%
5.736 €3.903 €2.069 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
13Stellen 2024
212Arbeitslose 2024
212106
20122024

Seminarleiter/in - Lehrer(innen)ausbildung im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Seminarleiter/in - Lehrer(innen)ausbildung beträgt 26%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Bildung & Erziehung (29%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 14% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 21 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 3 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Schulrecht, Lernzielkontrolle und Schulorganisation, Schulverwaltung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Pädagogische Soziologie, Rhetorik, Betreuung (Lehrerausbildung), Didaktik, Erziehungswissenschaft, Pädagogik und Methodik und 12 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.372 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 35% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.386 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.393 € bis 5.736 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 325 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Management und Organisation. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Bildung & Erziehung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Seminarleiter/in - Lehrer(innen)ausbildung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Seminarleiter/in - Lehrer(innen)ausbildung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Eine Seminarstunde zur Lehrer:innenausbildung beginnt oft nicht mit großen Theorien, sondern mit sehr konkreter Arbeit: Seminarplanung, Unterricht (schulischer Bereich), Lernzielkontrolle und die Frage, wie sich Inhalte so aufbereiten lassen, dass sie für angehende Lehrkräfte wirklich tragfähig sind. Genau hier zeigt sich auch bei diesem Beruf: Vieles lässt sich digital unterstützen, aber der Kern bleibt fachlich-pädagogisch und beziehungsorientiert. Stand: Juni 2026.

Was KI bei Seminarleitung und Lernzielkontrolle übernehmen kann

Bei diesem Beruf liegt der KI-Risiko Score mit 26 eher im unteren Bereich. Das passt zur Struktur der Tätigkeit: Ein Teil der Arbeit ist klar beschreibbar und damit technisch gut unterstützbar, ein anderer Teil lebt von pädagogischem Urteil, Situationserfahrung und Kommunikation. Besonders bei Schulrecht, Lernzielkontrolle sowie Schulorganisation, Schulverwaltung kann KI Routinearbeit erleichtern.

Praktisch heißt das: KI kann bei der Seminarplanung Vorschläge für Abläufe, Gliederungen oder Materialsammlungen liefern. Sie kann aus Texten Zusammenfassungen erstellen, Entwürfe für Aufgaben formulieren, Rückmeldungen strukturieren oder Protokolle vorformulieren. Auch bei der Vorbereitung von Unterricht (schulischer Bereich) hilft sie, wenn es um Variationen von Beispielen, Arbeitsaufträgen oder Differenzierung geht.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass gerade Tätigkeiten wie Schreiben, erklären und kommunizieren besonders KI-anwendbar sind. Genau das trifft einen Teil der Vorarbeit in der Lehrer:innenausbildung: Texte sortieren, Materialien verdichten, Formulierungen verbessern, Rückmeldungen in eine klare Sprache bringen. Das ersetzt aber nicht das pädagogische Urteil über Qualität, Passung und Timing.

Auch das IAB ordnet den deutschen Arbeitsmarkt inzwischen so ein, dass ein großer Teil der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeitet — historisch führte das aber selten direkt zu Beschäftigungsabbau. Entscheidend ist meist, dass sich Berufe von innen verändern. Für Seminarleitung heißt das: Nicht die Stelle verschwindet zuerst, sondern einzelne Standardaufgaben werden schlanker.

Was in der Lehrer:innenausbildung menschlich bleibt

So viel KI auch bei Vorbereitung und Verwaltung leisten kann: Die eigentliche Stärke dieses Berufs liegt dort, wo Fachwissen, Beziehung und pädagogische Diagnose zusammenkommen. Das gilt besonders für Pädagogische Soziologie, Rhetorik, Betreuung (Lehrerausbildung), Didaktik, Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Methodik und Pädagogische Psychologie, Schulpsychologie.

Genau diese Bereiche sind nicht nur „Wissen anwenden“, sondern Menschen in Entwicklung wahrnehmen, Situationen lesen und Lernprozesse steuern. Eine Maschine kann Feedback strukturieren, aber nicht glaubwürdig einschätzen, wie sich Unsicherheit, Gruppendynamik oder Rollenverhalten in einer Seminargruppe entwickeln. Sie kann eine Lernzielkontrolle vorbereiten, aber nicht zuverlässig entscheiden, welche Rückmeldung in welcher Phase einer Ausbildung motiviert, irritiert oder stärkt.

Die internationale ILO-Studie zu generativer KI zeigt, dass Büro- und Verwaltungsberufe weltweit besonders exponiert sind. Für pädagogische Tätigkeiten ist das Bild anders: Vieles ist kognitiv, aber nicht einfach standardisierbar. Auch der IMF weist darauf hin, dass in Industrieländern wie Deutschland ein besonders großer Teil der Jobs KI-exponiert ist, weil dort viele wissensintensive Tätigkeiten vorkommen. Das bedeutet jedoch nicht automatische Ersetzbarkeit. Im Gegenteil: Gerade dort, wo komplexe Urteilsbildung zählt, bleibt der Mensch zentral.

Für Seminarleiter:innen in der Lehrer:innenausbildung ist außerdem wichtig: Die Arbeit ist stark auf unterschiedliche Lehramtswege bezogen — von Lehramt - Gymnasium bis Lehramt an beruflichen Schulen. Diese Vielfalt macht die Aufgabe weniger standardisiert und erhöht den Wert von Erfahrung, Kontextwissen und flexibler Kommunikation.

Was Beschäftigte jetzt mit KI tun können

Der sinnvollste Weg ist nicht, KI als Konkurrenz zu sehen, sondern als Werkzeug für die Teile der Arbeit, die wiederholen, sortieren und vorstrukturieren. Das entlastet und schafft Zeit für das, was nur Sie leisten können: begleiten, beurteilen, motivieren, Konflikte klären und Lernprozesse entwickeln.

  • KI für Entwürfe in Seminarplanung und für Varianten von Lernaufgaben nutzen
  • Rückmeldungen vorstrukturieren und dann fachlich-pädagogisch nachschärfen
  • Materialien für Lernzielkontrolle, Reflexionsphasen und Übungsformate vorbereiten
  • Verwaltungsaufgaben in Schulorganisation, Schulverwaltung effizienter machen
  • eigene Kompetenz in Microsoft Office, Management und Organisation mit KI-gestützten Workflows verbinden

Wichtig ist dabei ein klarer Prüfrahmen. Gerade im Bildungsbereich kann KI sprachlich überzeugend, aber inhaltlich ungenau sein. Wer sie nutzt, braucht deshalb eine saubere Kontrolle von Fakten, Rechtsfragen und didaktischer Passung. Das gilt besonders bei Schulrecht und bei Aussagen, die für Ausbildungsentscheidungen relevant sind.

Die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt spricht eher für Anpassung als für Verdrängung. Der Beruf hat von 2012 bis 2024 deutlich Beschäftigung aufgebaut, und auch das Gehalt ist gestiegen. Das passt zu einem Feld, in dem Fachlichkeit gefragt bleibt und neue Tools eher die Arbeit umschichten als ersetzen. Die Zukunft liegt daher nicht im „weniger Seminarleitung“, sondern in einer anderen Seminarleitung: mehr kuratieren, mehr steuern, mehr begleiten — weniger Routine.

Seminarleitung in der Lehrer:innenausbildung mit KI: die praktische Richtung

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, solltest du KI vor allem dort einsetzen, wo sie Vorarbeit abnimmt. Je stärker du jedoch in Didaktik, Methodik, Betreuung (Lehrerausbildung) und pädagogischer Reflexion arbeitest, desto klarer bleibt dein eigener Mehrwert. Genau das macht diesen Beruf robust: Er enthält Technik, aber er besteht aus Beziehung, Urteil und Verantwortung.

Der KI-Risiko Score von 26 ist deshalb nicht als Warnsignal zu lesen, sondern als Hinweis auf eine eher moderate Veränderung. Der Beruf wird nicht verschwinden, aber er wird sich weiter von innen umbauen. Wer jetzt lernbereit bleibt, KI kontrolliert nutzt und die pädagogische Kernkompetenz stärkt, wird eher gewinnen als verlieren.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Seminarleiter/in - Lehrer(innen)ausbildung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Seminarleiter/in - Lehrer(innen)ausbildung