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SPS-Fachkraft: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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SEHR HOHES RISIKO

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Fachkräfte in der technischen Informatik

Das übernimmt KI.

13 von 17 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
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Du bleibst relevant.

SPS-Fachkräfte erstellen Regelungs-und Steuerprogramme für technische Geräte, Maschinen, Anlagen und sonstige Einrichtungen, nehmen diese in Betrieb und warten sie.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen
Zuverlässigkeit

Gehalt

5.143 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.201 €

Oberes Viertel

6.326 €

Fachliche Stärken i

InbetriebnahmeElektrotechnikAutomatisierungstechnik, ProzessautomatisierungSPS-Programmierung, SPS-TechnikTIA Portal

6.120

Beschäftigte i

2.333

Offene Stellen i

Arbeitslose i

470

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%88%75%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

6.120+161% seit 2012
6.1204.2152.310
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.143 €+34%
6.326 €4.570 €2.813 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
259Stellen 2024
470Arbeitslose 2024
749479209
20122024

SPS-Fachkraft im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 88% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf SPS-Fachkraft verändern könnte. Damit liegt SPS-Fachkraft über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie, der bei 59% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 17 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungs-, Auftragssteuerung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und Prozessleittechnik und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Projektierung, Kundendienst und Wartung, Reparatur, Instandhaltung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 6.120 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 112% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.143 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.201 € bis 6.326 €), gestiegen um 15% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.333 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Inbetriebnahme, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, SPS-Programmierung, SPS-Technik und TIA Portal. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI SPS-Fachkraft?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: SPS-Fachkraft

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

SPS-Fachkraft: Arbeitsmarkt und Beschäftigung

Für die SPS-Fachkraft ist die Ausgangslage klar: Der Beruf wächst seit Jahren deutlich, zugleich ist er technisch so nah an Automatisierung wie kaum ein anderer. Stand: Juni 2026 arbeiten in diesem Feld 6.120 Beschäftigte, nach 2.343 im Jahr 2012. Das spricht für hohe Nachfrage und dafür, dass Unternehmen weiterhin Menschen brauchen, die Anlagen verstehen, Fehler eingrenzen und Systeme zuverlässig zum Laufen bringen. Gleichzeitig ist der KI-Risiko-Score mit 88 sehr hoch. Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet, aber sehr wohl, dass sich viele Tätigkeiten spürbar verändern.

SPS-Fachkraft und die Arbeit an automatisierten Anlagen

Die SPS-Fachkraft bewegt sich im Kern zwischen SPS-Programmierung, SPS-Technik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und Prozessleittechnik. Dazu kommen oft CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungs-, Auftragssteuerung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Hardwareinstallation, Softwareinstallation sowie Aufgaben rund um Elektronik, Elektrotechnik, Prüffeld, Maschinentechnik und Versorgungstechnik.

Genau diese Mischung macht den Beruf KI-relevant. Viele Tätigkeiten sind stark strukturiert, datenbasiert und regelorientiert. Wo Signale, Parameter, Diagnosedaten und Dokumentation zusammenlaufen, entstehen gute Ansatzpunkte für Automatisierung. Der IAB-Befund passt dazu: In Deutschland ist das Substituierbarkeitspotenzial zuletzt besonders in Expertenberufen gestiegen, vor allem in IT- und naturwissenschaftsnahen Dienstleistungsberufen. Auch wenn SPS-Arbeit nicht vollständig in diese Kategorien fällt, zeigt die Entwicklung, wohin die Reise geht: technisch anspruchsvolle Wissensarbeit ist längst kein Schutzraum mehr.

KI-Einfluss auf SPS-Programmierung, Inbetriebnahme und Qualitätssicherung

Besonders angreifbar sind die Teile der Arbeit, die sich standardisieren lassen: Muster in Störungen erkennen, Codebausteine vorbereiten, Dokumentationen erzeugen, Prüfprotokolle auswerten oder Varianten vergleichen. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass KI besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren ist. Übertragen auf die SPS-Fachkraft heißt das: Erste Unterstützung kommt oft nicht bei der eigentlichen Anlage, sondern bei Vorbereitung, Analyse und Dokumentation.

Das passt auch zum Stellenmarkt: Nach dem ChatGPT-Start sanken Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten deutlich, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Genau dort verschiebt sich der Aufgabenmix auch in diesem Beruf. Nicht nur die klassische Bearbeitung wird kleiner, sondern Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben gewinnen an Gewicht. Wer also bisher vor allem wiederkehrende Programmiermuster, Routine-Tests oder Standardanpassungen erledigt, steht stärker unter Veränderungsdruck als jemand, der komplexe Anlagen logisch durchdringt und technische Entscheidungen verantwortet.

Was die Studien für die SPS-Fachkraft bedeuten

Die internationale Einordnung ist nüchtern: Der IWF sieht weltweit einen großen Teil der Jobs KI-exponiert, in Industrieländern sogar besonders stark wegen des hohen Anteils kognitiver Tätigkeiten. Für die SPS-Fachkraft ist das plausibel, weil hier Fachwissen, Fehlersuche und Systemdenken zusammenkommen. Gleichzeitig zeigt die Anthropic-Analyse, dass KI in der Praxis überwiegend unterstützend eingesetzt wird. Augmentation dominiert also noch vor direkter Automation.

Das ist wichtig für die Einordnung des hohen Scores. Ein Wert wie 88 heißt nicht automatisch Verdrängung. Er zeigt vor allem, dass viele Kerntätigkeiten technisch gut strukturierbar sind und KI bereits real an sie andockt. In diesem Beruf ist der Übergang meist nicht "Mensch raus, KI rein", sondern eher: weniger manuelle Routine, mehr Kontrolle, Parametrierung, Freigabe und Störungsmanagement.

Strategie für SPS-Fachkräfte: So bleibst du relevant

Am robustesten bist du dort, wo Technik, Verantwortung und Kontext zusammenkommen. Konzentriere dich deshalb auf Aufgaben, die schwer zu automatisieren sind:

  • Arbeitsvorbereitung für komplexe Anlagen und Umbauten
  • Projektierung mit Blick auf Kundenanforderungen und Schnittstellen
  • Kundendienst bei Störungen, Prioritäten und Abstimmung vor Ort
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung mit echter Diagnosekompetenz
  • sichere Inbetriebnahme unter realen Anlagenbedingungen
  • saubere Kombination aus Elektrotechnik und Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung
  • tiefes Verständnis für SPS-Programmierung, SPS-Technik statt nur Bausteine zu kopieren

Zusätzlich lohnt sich der Blick auf Werkzeuge, die deine Arbeit schneller machen: KI für Dokumentation, Fehlersuche, Code-Entwürfe, Schaltplan-Interpretation oder Testvorbereitung. Wer solche Systeme beherrscht, wird eher zum Taktgeber als zum Getriebenen. Der entscheidende Punkt ist nicht, KI zu fürchten, sondern sie kontrolliert in die eigene Arbeitsweise einzubauen.

SPS-Fachkraft zwischen Wachstum und Umbruch

Die Beschäftigung ist gewachsen, das Gehalt ebenfalls, und die technische Nachfrage bleibt hoch. Trotzdem steht der Beruf vor einer inneren Verschiebung: weg von wiederkehrender Ausführung, hin zu mehr Analyse, Überwachung und Systemverantwortung. Für dich bedeutet das: Je besser du Anlagen im Gesamtkontext verstehst, desto stabiler ist deine Rolle. Die Zukunft gehört nicht der reinen Routine, sondern der Fachkraft, die Automatisierung, Diagnose und Entscheidungen zusammenbringt.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte DokumentationKI-gestützte FehlersucheKI-gestützte Code-Entwürfe

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu SPS-Fachkraft beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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