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Industrietechnologe/-technologin - Datentechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

42%2013
42%2016
58%2019
75%2022
76%2026*
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Fachkräfte in der technischen Informatik

Das übernimmt KI.

16 von 27 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Elektronik0%
Elektrotechnik0%
Halbleitertechnik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren0%
Vertrieb0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Internet-, Intranettechnik0%
Programmieren0%
Netzwerkmanagement0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Industrietechnologen und-technologinnen Datentechnik entwerfen und programmieren auf unterschiedlichsten Rechnerplattformen Software-und Automatisierungstechniksysteme und nehmen diese in Betrieb.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen
Zuverlässigkeit

Gehalt

5.143 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.201 €

Oberes Viertel

6.326 €

Fachliche Stärken i

InbetriebnahmeElektrotechnikAutomatisierungstechnik, ProzessautomatisierungSPS-Programmierung, SPS-TechnikTIA Portal

6.120

Beschäftigte i

2.333

Offene Stellen i

Arbeitslose i

470

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

75%59%42%
20132022: 75%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

6.120+161% seit 2012
6.1204.2152.310
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.143 €+34%
6.326 €4.570 €2.813 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
259Stellen 2024
470Arbeitslose 2024
749479209
20122024

Industrietechnologe/-technologin - Datentechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Industrietechnologe/-technologin - Datentechnik beträgt 76%. Damit liegt Industrietechnologe/-technologin - Datentechnik über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie, der bei 59% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 75% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 27 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 16 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Elektronik, Elektrotechnik und Halbleitertechnik und 10 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundendienst, Operations Research, Datenschutz, E-Commerce, E-Business, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und Softwaretechnik, Software-Engineering und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 6.120 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 112% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.143 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.201 € bis 6.326 €), gestiegen um 15% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.333 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Inbetriebnahme, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, SPS-Programmierung, SPS-Technik und TIA Portal. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Industrietechnologe/-technologin - Datentechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Industrietechnologe/-technologin - Datentechnik

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Wenn du Automatisierungstechnik, SPS-Programmierung und Inbetriebnahme machst

Bei Industrietechnologe/-technologin - Datentechnik geht es selten um Routine nach Schema F. Du arbeitest an der Schnittstelle von Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Elektronik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Computertechnik. Genau diese Mischung macht den Beruf spannend — und zugleich besonders anfällig dafür, dass KI und Software einzelne Schritte übernehmen oder stark vorstrukturieren. Stand: Juni 2026.

Mit einem KI-Risiko-Score von 76 gehört dein Beruf zu den Bereichen, in denen sich die Arbeit eher spürbar verschiebt als verschwindet. Das passt zur IAB-Einordnung: Berufe mit hohem Automatisierungspotenzial erleben in der Praxis oft keinen schnellen Beschäftigungsabbau, sondern einen Umbau der Aufgaben. Für dich heißt das: Weniger Zeit für Standardarbeit, mehr Zeit für Überwachung, Anpassung, Diagnose und Abstimmung.

Was KI bei Industrietechnologe/-technologin - Datentechnik übernehmen kann

Besonders gut angreifbar sind Tätigkeiten, die klar regelbasiert sind oder auf wiederkehrenden Mustern beruhen. Dazu zählen in deinem Beruf vor allem Datenübernahme, Datenaufbereitung, Teile von Programmieren, Systemsoftware (Programmierung), Internet-, Intranettechnik, Netzwerkmanagement und Systemadministration, Systemverwaltung. Auch bei CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren, Standardtests oder der Voranalyse von Störungen kann KI helfen, schneller Vorschläge zu machen oder typische Fehlerbilder einzugrenzen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte formuliert, erklärt und kommuniziert werden. Übertragen auf deinen Beruf heißt das: Dokumentation, Auswertung, Protokollierung und Teile der technischen Vorbereitung lassen sich zunehmend mit KI beschleunigen. Auch der OpenAI-GDPval-Benchmark deutet darauf hin, dass führende Modelle vielen Wissensaufgaben näher kommen — vor allem dort, wo es um strukturierte Analyse und saubere Ausarbeitung geht.

Der Anthropic Economic Index hilft bei der Einordnung: KI ersetzt in vielen Berufen nicht die ganze Tätigkeit, sondern erledigt einzelne Aufgaben direkt oder unterstützt sie. Genau das ist auch hier wahrscheinlich. KI wird also eher zum Co-Piloten in Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Halbleitertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik und der technischen Dokumentation, statt die gesamte Rolle zu übernehmen.

Was bei Industrietechnologe/-technologin - Datentechnik menschlich bleibt

Wenig sinnvoll ist KI überall dort, wo Verantwortung, Kontextwissen und reale Anlagenlogik zusammenkommen. Das betrifft in deinem Beruf besonders Inbetriebnahme, SPS-Programmierung, SPS-Technik, TIA Portal, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und die Abstimmung mit anderen Gewerken. Ebenso wichtig bleiben Kundendienst, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), Systembetreuung, Netzwerkadministration, -organisation und Entwicklung, weil hier nicht nur Technik, sondern auch Prioritäten, Kommunikation und Risikoabwägung zählen.

Die ILO beschreibt Büro- und Verwaltungsberufe weltweit als besonders exponiert gegenüber generativer KI. Für deinen Beruf ist das nur teilweise übertragbar — aber der Grundgedanke passt: Je stärker eine Aufgabe aus Sprache, Analyse und Standardisierung besteht, desto leichter wird sie von KI berührt. Je stärker sie jedoch mit physischer Anlage, Fehlersuche vor Ort, Sicherheitsanforderungen und interdisziplinärer Abstimmung verbunden ist, desto eher bleibt der Mensch zentral.

Auch die IWF-Einordnung ist relevant: In Industrieländern sind Jobs mit hohem kognitivem Anteil deutlich häufiger KI-exponiert. Dein Beruf liegt genau in diesem Spannungsfeld — technisch, wissensintensiv und zugleich an reale Systeme gebunden. Deshalb wird sich dein Profil eher in Richtung Prüfen, Monitoring und Steuern entwickeln als in Richtung bloßer Bearbeitung.

Was du als Industrietechnologe/-technologin - Datentechnik jetzt tun kannst

Am besten positionierst du dich, wenn du KI nicht als Ersatz, sondern als Werkzeug im Arbeitsprozess nutzt. Das bedeutet konkret:

  • Lerne, wie du KI für Datenaufbereitung, Fehlersuche, Dokumentation und Voranalysen einsetzt.
  • Stärke deine Rolle in Inbetriebnahme, SPS-Programmierung, TIA Portal und bei komplexen Anlagenentscheidungen.
  • Vertiefe Themen, die KI schwer abbildet: Sicherheitsdenken, Störungsdiagnose, Priorisierung, Abstimmung mit Kundendienst und Produktion.
  • Entwickle saubere Übergaben zwischen Systemsoftware (Entwicklung, Analyse), Systembetreuung und praktischer Umsetzung.
  • Baue Wissen zu Datenschutz und technischer Verantwortung aus, besonders wenn du mit vernetzten Systemen arbeitest.
  • Nutze KI, um Routine zu verkürzen, aber halte die fachliche Endkontrolle konsequent bei dir.

Der wichtigste Punkt: Deine Zukunft hängt nicht daran, ob KI einzelne Aufgaben kann, sondern daran, wie gut du zwischen Maschine, System und Menschen übersetzen kannst. Wenn du technische Tiefe mit Kommunikationsfähigkeit und systematischem Vorgehen verbindest, bleibt dein Beruf sehr robust — auch wenn sich der Aufgabenmix sichtbar verändert. Die Beschäftigtenzahl und das Gehalt in diesem Berufsfeld sind über die Jahre gestiegen; das spricht eher für eine Weiterentwicklung als für ein Auslaufen. Entscheidend ist jetzt, dass du die stärkeren KI-Funktionen gezielt in deinen Alltag einbaust, statt sie zu ignorieren.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-ModelleKI-Assistenzsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Industrietechnologe/-technologin - Datentechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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