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Assistent/in - Informatik (technische Informatik): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

23%2013
23%2016
38%2019
55%2022
64%2026*
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Fachkräfte in der technischen Informatik

Das übernimmt KI.

15 von 32 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung0%
Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Prozessleittechnik0%
SPS-Programmierung, SPS-Technik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Internet-, Intranettechnik0%
Programmieren0%
Netzwerkmanagement0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Datenbankmanagement0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Assistenten und Assistentinnen für (technische) Informatik programmieren, installieren und pflegen System-und Anwendungssoftware. Sie administrieren Netzwerke und Datenbanken, erstellen Software für die Automatisierung von Prozessen oder überwachen computergesteuerte Produktionsprozesse.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen
Zuverlässigkeit

Gehalt

5.143 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.201 €

Oberes Viertel

6.326 €

Fachliche Stärken i

InbetriebnahmeElektrotechnikAutomatisierungstechnik, ProzessautomatisierungSPS-Programmierung, SPS-TechnikTIA Portal

6.120

Beschäftigte i

2.333

Offene Stellen i

Arbeitslose i

470

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

55%39%23%
20132022: 55%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

6.120+161% seit 2012
6.1204.2152.310
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.143 €+34%
6.326 €4.570 €2.813 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
259Stellen 2024
470Arbeitslose 2024
749479209
20122024

Assistent/in - Informatik (technische Informatik) im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Assistent/in - Informatik (technische Informatik) beträgt 64%. Damit liegt Assistent/in - Informatik (technische Informatik) über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie, der bei 59% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 55% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 32 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Prozessleittechnik, SPS-Programmierung, SPS-Technik und Informationstechnik, Computertechnik und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundendienst, Kundenberatung, -betreuung, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen und Datenbankentwicklung und 11 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 6.120 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 112% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.143 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.201 € bis 6.326 €), gestiegen um 15% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.333 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Inbetriebnahme, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, SPS-Programmierung, SPS-Technik und TIA Portal. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Assistent/in - Informatik (technische Informatik)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Assistent/in - Informatik (technische Informatik)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wenn SPS, Hardware und Support gleichzeitig laufen

Du sitzt vielleicht gerade an einer SPS-Programmierung, prüfst eine Hardwareinstallation, beantwortest eine Anfrage im Kundendienst und schaust nebenbei auf ein Netzwerkmanagement-Ticket. Genau in solchen Momenten zeigt sich, warum dieser Beruf zwar technisch geprägt ist, aber nicht einfach austauschbar wird. Vieles in der technischen Informatik besteht aus klaren Abläufen, Diagnose, Dokumentation und Routinearbeit. Gleichzeitig brauchst du Verständnis für Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement und die Fähigkeit, zwischen Technik und Menschen zu vermitteln.

Der KI-Risiko-Score von 64 zeigt deshalb vor allem eines: Ein spürbarer Teil der Kerntätigkeiten ist technisch gut standardisierbar, aber der Beruf verschwindet nicht. Die Arbeit verschiebt sich eher von reinem Abarbeiten hin zu Prüfen, Steuern, Integrieren und Beraten. Das passt auch zu den aktuellen Befunden des IAB: KI verändert Berufe bisher meist von innen, statt sie komplett zu verdrängen. In Deutschland nutzen bereits 38 % der Beschäftigten KI bei der Arbeit, und gerade in IT-nahen Expertenberufen steigt das Substituierbarkeitspotenzial deutlich.

Wie sich der Arbeitsalltag in der technischen Informatik verändert

Besonders anfällig für KI sind in deinem Beruf die Tätigkeiten, die klar strukturiert sind und wiederkehrende Muster haben. Dazu gehören zum Beispiel Programmieren, Systemsoftware (Programmierung), Internet-, Intranettechnik, Datenbankmanagement, Netzwerkmanagement oder Teile der Informationstechnik, Computertechnik. Auch bei CAM-, CIM-Systeme anwenden, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Prozessleittechnik, CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren und Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik kann KI helfen, Vorschläge zu machen, Fehler einzugrenzen oder Standardaufgaben vorzubereiten.

Das heißt aber nicht, dass die Arbeit einfach verschwindet. Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Gesprächen zeigt: Am besten eignet sich KI für Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau dort kann sie dir bei Dokumentation, Fehlersuche, Handlungsanweisungen oder bei der Vorbereitung von Supportfällen helfen. Schwächer ist sie dort, wo es um präzise Einordnung, reale Systemzusammenhänge und technische Verantwortung geht. Ein Assistent für technische Informatik arbeitet eben nicht nur mit Text, sondern mit Anlagen, Schnittstellen, Inbetriebnahme und oft auch mit konkreten Fehlern im laufenden Betrieb.

Auch die Studie von Anthropic passt dazu: In vielen Berufen übernimmt KI nicht direkt den ganzen Job, sondern hilft bei einem Teil der Aufgaben. Übertragen auf deine Arbeit heißt das: KI kann zum Beispiel Logs sortieren, Routinen vorschlagen, Entwürfe für Skripte liefern oder bei der Analyse von Meldungen unterstützen. Die eigentliche Entscheidung, ob eine Steuerung sauber läuft, ob eine Konfiguration in die bestehende Systemlandschaft passt oder ob eine Änderung wirklich freigegeben werden kann, bleibt aber bei dir.

Wer in der technischen Informatik gewinnt

Am meisten profitieren diejenigen, die Technik nicht nur bedienen, sondern einordnen können. Wenn du Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), Systembetreuung oder Netzwerkadministration, -organisation machst, bist du mit KI eher im Vorteil als im Nachteil. Denn die Systeme werden komplexer, die Anforderungen schneller und die Dokumentation umfangreicher. Wer dann sauber priorisieren, testen und erklären kann, wird wichtiger.

Besonders gefragt bleiben Fähigkeiten, die Maschinen nur schwer vollständig ersetzen. Dazu zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit, systematisches-methodisches Vorgehen und Zuverlässigkeit. In der Praxis bedeutet das: Du musst technische Probleme nicht nur lösen, sondern auch mit Kolleginnen und Kollegen, Anwendern oder externen Dienstleistern sprechen. Gerade bei Kundenberatung, -betreuung, EDV-Anwender-Training oder bei der Übergabe von Systemen ist menschliche Verständlichkeit ein echter Wert.

Interessant ist auch der Blick auf den Arbeitsmarkt: Das IAB zeigt, dass hohe KI-Exposition bisher nicht automatisch zu Beschäftigungsabbau führt. Häufig wächst die Beschäftigung sogar weiter, nur die Art der Arbeit verändert sich. Für deinen Beruf ist das plausibel, denn technische Informatik sitzt an einer Schnittstelle aus Betrieb, Entwicklung, Support und Automatisierung. Und genau Schnittstellenberufe werden durch KI eher aufgewertet, wenn sie neue Werkzeuge sinnvoll nutzen.

Weiterbildung für Assistenten in der technischen Informatik

Wenn du dich absichern und gleichzeitig attraktiver machen willst, lohnt sich Weiterbildung vor allem in Richtung der Aufgaben, die KI nicht allein beherrscht. Praktisch sind Kenntnisse in TIA Portal, vertiefte SPS-Programmierung, SPS-Technik, Elektrotechnik, Inbetriebnahme und Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung. Wer Anlagen, Steuerungen und IT gemeinsam versteht, bleibt auch dann gefragt, wenn KI Routinearbeiten übernimmt.

Ebenso sinnvoll sind Weiterbildungen in Systemsoftware (Entwicklung, Analyse), Datenbankentwicklung, Softwaretechnik, Software-Engineering und agiles Projektmanagement. Denn laut Microsoft wachsen Stellenanzeigen mit KI-Skills stark, und sie verlangen fast doppelt so oft analytisches Denken, Resilienz, Ethik- und Datenkompetenz. Das passt zu deinem Beruf, weil du oft zwischen Technik, Betrieb und Nutzerseite vermitteln musst.

Für den Alltag heißt das: Nutze KI als Werkzeug für Entwürfe, Fehlersuche, Zusammenfassungen und Testideen. Aber lerne gleichzeitig, Ergebnisse zu prüfen, Prozesse zu dokumentieren und Systeme zu integrieren. Wer in der technischen Informatik nur Standards abarbeitet, wird leichter ersetzbar. Wer dagegen versteht, wie man Technik robust, sicher und für andere nutzbar macht, gewinnt an Bedeutung.

Stand: Juni 2026.

Erwähnte KI-Tools

CopilotTIA Portal

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Assistent/in - Informatik (technische Informatik) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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