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Werbe- u. Medienvorlagenhersteller/in - Gestaltung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

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Fachkräfte in der Digital- und Printmediengestaltung

Das übernimmt KI.

18 von 21 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Entwurf0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
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Du bleibst relevant.

Werbe-und Medienvorlagenhersteller/innen sind an der Erstellung von Werbevorlagen mit Bild-, Text-und Grafikelementen für Medienprodukte beteiligt. In der Fachrichtung Gestaltung erarbeiten sie Scribble, handschriftliche Entwürfe, und gestalten diese dann im Reinlayout mit Text und Bild.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Schöpferische Fähigkeit
Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

3.268 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.679 €

Oberes Viertel

3.997 €

Fachliche Stärken i

MarketingEntwicklungManagementMicrosoft OfficeBildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop

28.016

Beschäftigte i

2.820

Offene Stellen i

Arbeitslose i

4.479

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%75%50%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

28.016-9% seit 2012
30.78328.91127.039
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.268 €+17%
3.997 €3.071 €2.144 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
467Stellen 2024
4.479Arbeitslose 2024
6.6293.534439
20122024

Werbe- u. Medienvorlagenhersteller/in - Gestaltung im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 96% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Werbe- u. Medienvorlagenhersteller/in - Gestaltung verändern könnte. Damit liegt Werbe- u. Medienvorlagenhersteller/in - Gestaltung über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation, der bei 76% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 21 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Entwurf, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Digitaldruck, Lithografie, Ton-, Farbwertkorrigieren und Bildbearbeitung, digital und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Storyboarderstellung und Digitalfotografie — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 28.016 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.268 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.679 € bis 3.997 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.820 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Marketing, Entwicklung, Management, Microsoft Office und Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop. Auf persönlicher Ebene zählen Schöpferische Fähigkeit, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Werbe- u. Medienvorlagenhersteller/in - Gestaltung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Werbe- u. Medienvorlagenhersteller/in - Gestaltung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Layout, Druckvorlagenherstellung und Bildbearbeitung werden zur KI-Kernzone Werbe- u. Medienvorlagenhersteller/innen in der Gestaltung arbeiten an genau den Stellen, an denen KI besonders stark wird: Entwurf, Layout, Druckvorlagenherstellung, Druckvorstufe, Typografie, Schriftgestaltung, Bildbearbeitung, digital, Ton-, Farbwertkorrigieren und Screendesign. Dazu kommen Digitaldruck, Lithografie, Reprotechnik, Reprografie, Druckweiterverarbeitung, Computeranimation, Mediendesign, Interaktive Medien und die Erstellung von Werbemitteln. Viele dieser Aufgaben sind klar strukturiert, visuell regelbasiert und damit gut automatisierbar. Das erklärt auch den sehr hohen KI-Risiko Score von 96. Stand: Juni 2026.

Wichtig ist aber: Ein hoher Score bedeutet nicht, dass der Beruf verschwindet. Er bedeutet vor allem, dass sich die Arbeit von innen umbaut. Die IAB-Analyse zeigt, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten direkt Beschäftigung verloren haben; oft bremste sich eher das Wachstum. Gleichzeitig steigt die Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition bislang sogar stärker als in weniger exponierten Berufen. Für deine Praxis heißt das: KI ersetzt nicht pauschal den Beruf, aber sie greift tief in die Arbeitsweise ein.

Was KI in der Gestaltung von Werbe- und Medienvorlagen übernimmt Besonders angreifbar sind Tätigkeiten, die wiederholbar, standardisiert und datenarm sind. Dazu zählen vor allem Entwurf, Layout, Druckvorlagenherstellung und Teile der Druckvorstufe. KI kann Varianten erzeugen, Seiten aufbauen, Formatierungen angleichen und Vorschläge für Bild-Text-Anordnungen machen. Auch bei Ton-, Farbwertkorrigieren und Bildbearbeitung, digital ist die Automatisierung stark: Systeme erkennen Muster, passen Farben an, entfernen Fehler und liefern schnell mehrere Versionen.

Ähnlich sieht es bei Typografie, Schriftgestaltung und bei standardisiertem Screendesign aus. KI-gestützte Werkzeuge können passende Schriftkombinationen, Layout-Alternativen oder responsive Varianten erzeugen. Im Bereich Mediendesign, Interaktive Medien und Werbemittel übernehmen Systeme zunehmend erste Entwürfe, Formatadaptionen und die Massenerstellung von Varianten. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt, dass vor allem Tätigkeiten wie Schreiben, Erklären, Informationen beschaffen und Kommunizieren gut mit KI funktionieren. Genau diese Muster tauchen auch in der Vorlagen- und Gestaltungsarbeit auf, wenn Briefings interpretiert, Inhalte verdichtet oder Textbausteine in visuelle Form gebracht werden.

Hinzu kommt: Der Stellenmarkt verschiebt sich. Nach dem ChatGPT-Start sanken Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten deutlich, während analytische, technische und kreative Arbeit zunahm. Für deinen Beruf heißt das: Routineproduktion wird knapper, komplexe, beratungsnahe und konzeptionelle Aufträge werden wichtiger.

Was bei Kundenberatung, Storyboarderstellung und Digitalfotografie menschlich bleibt Trotz starker Automatisierung bleibt ein Kern deiner Arbeit menschlich. Das betrifft vor allem Kundenberatung, -betreuung, Storyboarderstellung und Digitalfotografie. Hier geht es nicht nur um das Erstellen von Material, sondern um Zielklärung, Abstimmung, Interpretationen, Bildsprache und Verantwortung für den finalen Eindruck. KI kann Vorschläge liefern, aber sie versteht nicht eigenständig den Ton einer Marke, die politische oder kulturelle Sensibilität eines Motivs oder die feinen Unterschiede zwischen „ganz gut“ und „wirklich passend“.

Auch die Verbindung aus Marketing, Entwicklung, Management und kreativer Entscheidung bleibt wichtig. Werbe- und Medienvorlagen müssen nicht nur schön aussehen, sondern Zielgruppen erreichen, Produktionsbedingungen erfüllen und in Kampagnen passen. Dafür braucht es Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und systematisches- methodisches Vorgehen. Gerade dort, wo mehrere Beteiligte mitreden, ist menschliche Abstimmung oft wichtiger als die erste KI-Idee.

Die Anthropic-Auswertung zeigt passend dazu: In der realen KI-Nutzung überwiegt bisher die Augmentation, also das Arbeiten mit KI, nicht das bloße Ersetzen. Für gestaltungsnahe Berufe heißt das meist: KI produziert Vorstufen, du prüfst, verdichtest, korrigierst und verantwortest das Ergebnis.

Was Beschäftigte in der Gestaltung jetzt tun können Wenn du in diesem Beruf bleibst, solltest du nicht gegen KI arbeiten, sondern sie in deinen Ablauf einbauen. Besonders sinnvoll ist das bei Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop, Microsoft Office und allgemeinen Workflow-Tools. Wer KI sicher nutzt, kann schneller Varianten erzeugen, Texte glätten, Bildideen vorstrukturieren und Freiräume für Beratung und Feinschliff schaffen.

  • Stärker werden in Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung statt nur in der Herstellung
  • KI für erste Entwürfe und Varianten nutzen, aber die gestalterische Linie selbst setzen
  • Druckvorstufe, Datenprüfung und Ausgabekontrolle sauber beherrschen
  • Kundenwünsche präzise aufnehmen und in Kundenberatung, -betreuung übersetzen
  • Schöpferische Fähigkeit mit technischem Verständnis verbinden
  • Bei Screendesign, Interaktive Medien und Werbemittel die Ausspielkanäle mitdenken

Der Microsoft-Research-Befund ist hier hilfreich: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Werbe- und Medienvorlagenhersteller/innen, die diese Fähigkeiten mit Gestaltung verbinden, können die Technik produktiv einsetzen, statt von ihr verdrängt zu werden. Gleichzeitig zeigt die OpenAI-Studie zu echten Aufgaben, dass führende Modelle in vielen Wissensberufen bereits nahe an Fachprofi-Qualität herankommen. Genau deshalb wird der Unterschied künftig weniger im „ob“ gestaltet wird liegen, sondern im „wie gut“, „wie zielgenau“ und „wie verantwortet“.

Werbe- und Medienvorlagenherstellung bleibt dann stark, wenn du Kontrolle über den Prozess behältst Für deinen Beruf ist die entscheidende Frage nicht, ob KI einzelne Arbeitsschritte übernimmt. Sie wird das tun. Entscheidend ist, ob du dich auf Aufgaben konzentrierst, die Richtung geben: Konzept, Abstimmung, Prüfung, Priorisierung, Zielgruppenverständnis und Qualität. Der Markt belohnt künftig weniger reine Ausführung und mehr gestalterische Steuerung.

Wenn du dich auf diese Rolle einstellst, bleibt dein Beruf relevant — aber anders als früher. Die Produktion wird schneller, die Variantenvielfalt größer und die technische Hürde niedriger. Wertvoll bleibst du dort, wo aus vielen automatischen Vorschlägen eine belastbare, passende und markentaugliche Lösung wird.

Erwähnte KI-Tools

Adobe PhotoshopMicrosoft OfficeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Werbe- u. Medienvorlagenhersteller/in - Gestaltung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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