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Werkfeuerwehrmann/-frau: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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NIEDRIGES RISIKO

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Fachkräfte im Brandschutz

Das übernimmt KI.

9 von 24 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Handwerkliche Kenntnisse0%
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Du bleibst relevant.

Werkfeuerwehrleute nehmen Aufgaben im Brand-und Gefahrenschutz in Betrieben mit erhöhtem Gefährdungspotenzial wahr. Sie führen Maßnahmen zur Brandbekämpfung und medizinischen Notfallversorgung durch und leisten technische Hilfe.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Belastbarkeit
Einsatzbereitschaft
Pflichtgefühl
Zuverlässigkeit

Gehalt

5.110 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.161 €

Oberes Viertel

6.230 €

Fachliche Stärken i

BrandschutzWartung, Reparatur, InstandhaltungMicrosoft OfficeBrandbekämpfungKatastrophenschutz

13.193

Beschäftigte i

669

Offene Stellen i

Arbeitslose i

154

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

30%30%30%
20132022: 30%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

13.193+23% seit 2012
13.19311.94010.686
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.110 €+31%
6.230 €4.680 €3.129 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
193Stellen 2024
154Arbeitslose 2024
21515186
20122024

Werkfeuerwehrmann/-frau im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Werkfeuerwehrmann/-frau beträgt 25%. Damit liegt Werkfeuerwehrmann/-frau unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe (45%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 30% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 24 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 9 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Handwerkliche Kenntnisse, Gerätekunde Brandschutztechnik, Sicherheitstechnik, Rettungsdienstorganisation, Pyrotechnik und Atemschutzgeräte und 3 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Explosionsschutz, Brandbekämpfung, Brandschutz und Flugplatzfeuerwehr und 9 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 13.193 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.110 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.161 € bis 6.230 €), gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 669 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Brandschutz, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Microsoft Office, Brandbekämpfung und Katastrophenschutz. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft und Pflichtgefühl.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Werkfeuerwehrmann/-frau?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Werkfeuerwehrmann/-frau

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Der KI-Risiko-Score für Werkfeuerwehrmann/-frau liegt mit 25 deutlich unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe (45). Das passt zu einem Beruf, in dem Brandbekämpfung, Rettungsmaßnahmen, Erste Hilfe, Einsatztaktik, Gefahrenanalyse und Arbeitsschutz, Unfallverhütung im Mittelpunkt stehen. Genau diese Aufgaben sind schwer durch Software zu ersetzen, weil sie Lagebewertung vor Ort, körperliche Präsenz, Sicherheitsverantwortung und schnelles Handeln unter realen Bedingungen brauchen. Stand: Juni 2026.

Warum Werkfeuerwehrmann/-frau anders von KI betroffen ist

Werkfeuerwehrleute arbeiten nicht an einer Tastatur, sondern an Einsatzorten, Anlagen und Gefahrenlagen. Das macht den Beruf robuster als viele Büro- oder Verwaltungsberufe. KI kann zwar einzelne vorbereitende Tätigkeiten unterstützen, etwa bei Gefahrenanalyse, Einsatzrecht, -planung, Dokumentation oder der Auswertung von Brandmeldetechnik. Auch bei Rettungsdienstorganisation oder der Schulung von Abläufen kann Software helfen, schneller zu strukturieren und Informationen bereitzustellen.

Der Kern bleibt aber menschlich: Brandbekämpfung, Katastrophenschutz, Bergung (Rettungswesen), Löschwasserförderung, -versorgung, Explosionsschutz und Einsatztaktik verlangen direkte Wahrnehmung, Erfahrung und Verantwortung. Dazu kommen Situationen mit explosionsgefährliche Stoffe, Atemschutzgeräte und Pyrotechnik, in denen Fehler sofort Folgen haben können. KI kann hier unterstützen, aber nicht selbst vor Ort handeln.

Hinzu kommt: Der Beruf verbindet Handwerk, Technik und Einsatzdienst. Aufgaben wie Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Gerätekunde Brandschutztechnik und Sicherheitstechnik sind zwar teilweise standardisierbar, aber in der Praxis stark vom Zustand der Anlage, vom Umfeld und vom konkreten Risiko abhängig. Das senkt die Austauschbarkeit der Tätigkeit insgesamt.

Was die Studienlage für Werkfeuerwehrmann/-frau zeigt

Die IAB-Analysen zeigen, dass in Deutschland zwar viele Beschäftigte in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten, daraus aber selten ein direkter Beschäftigungsabbau entsteht. Meist verlangsamt sich das Wachstum nur. Für deinen Beruf spricht zusätzlich, dass das Potenzial der technisch ersetzbaren Kerntätigkeiten eher begrenzt ist. Die Arbeit ist stark an physische Präsenz, Sicherheitsprotokolle und koordinierte Teamarbeit gebunden.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen stützt diese Einordnung: Am stärksten KI-anwendbar sind dort vor allem Schreiben, Übersetzen, Kundenkommunikation und Informationsbeschaffung. Am wenigsten profitieren Land- und Forstwirtschaft, Pflege und körperliche Arbeit. Werkfeuerwehrmann/-frau liegt klar näher an diesen körperlich-operativen Berufen als an wissensintensiven Bürorollen. KI kann also Dokumentation oder Lageaufbereitung beschleunigen, aber nicht die Einsatzrealität ersetzen.

Der IWF betont außerdem, dass weltweit viele Jobs KI-exponiert sind, in Industrieländern wegen des hohen Anteils kognitiver Tätigkeiten besonders viele. Genau das ist der entscheidende Unterschied: Der Werkfeuerwehr-Beruf enthält zwar auch planende und dokumentierende Anteile, sein Kern ist jedoch praktische Gefahrenabwehr. Deshalb ist die Exposition hier niedriger als in typischen Wissens- oder Verwaltungsberufen.

Spannend ist auch der Befund von Anthropic: KI wird derzeit in der Mehrheit der Fälle eher augmentierend als ersetzend genutzt. Das passt sehr gut zu deinem Beruf. Denkbar sind Assistenzsysteme für Checklisten, Einsatznachbereitung, Wartungspläne, Materialverwaltung oder Ausbildungsinhalte. Die menschliche Rolle bleibt dabei führend: Einschätzen, entscheiden, absichern, handeln.

Fazit für Werkfeuerwehrmann/-frau: Wo KI hilft und worauf du setzen solltest

Für Werkfeuerwehrmann/-frau ist KI eher Werkzeug als Bedrohung. Besonders sinnvoll ist sie dort, wo Informationen gebündelt, Protokolle vorbereitet oder technische Zustände schneller ausgewertet werden können. Weniger relevant ist sie überall dort, wo Brandbekämpfung, Rettungsmaßnahmen, Gefahrenabwehr (Prävention) und Einsatztaktik unmittelbar am Menschen und an der Situation hängen.

Wenn du dich weiter gut aufstellst, lohnt sich der Fokus auf drei Dinge: technische Sicherheitssysteme verstehen, digitale Einsatz- und Dokumentationsprozesse souverän nutzen und deine praktischen Einsatzkompetenzen weiter schärfen. Gerade Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft, Pflichtgefühl und Zuverlässigkeit bleiben in diesem Beruf entscheidend – und sie sind durch KI nicht ersetzbar.

Unterm Strich zeigt der niedrige Score: Dein Beruf verändert sich wahrscheinlich von innen, aber er verschwindet nicht. Wer KI als Unterstützung nutzt und zugleich die handwerklich-taktische Stärke des Berufs ausbaut, bleibt auch künftig sehr gut aufgestellt.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Werkfeuerwehrmann/-frau beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Werkfeuerwehrmann/-frau