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Zweite/r Technische/r Schiffsoffizier/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

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Spezialisten im technischen Schiffsverkehrsbetrieb

Das übernimmt KI.

12 von 17 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Elektronik0%
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Maschinentechnik0%
Pneumatik0%
Schifffahrtsrecht0%
Ladungs- und Umschlagtechnik0%
Schiffsbetriebstechnik0%
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Dokumentation (technisch)0%

Du bleibst relevant.

Zweite Technische Schiffsoffiziere und Schiffsoffizierinnen planen und leiten die ständige Überwachung, die Instandhaltung und die regelmäßige Wartung der Hauptantriebsanlagen und Hilfseinrichtungen für den Maschinen-und Schiffsbetrieb.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Einsatzbereitschaft

Gehalt

6.142 €

Median / Monati

Unteres Viertel

5.062 €

Oberes Viertel

7.273 €

Fachliche Stärken i

Wartung, Reparatur, InstandhaltungMicrosoft OfficeEntwicklungBrandbekämpfungPlanung

1.798

Beschäftigte i

176

Offene Stellen i

Arbeitslose i

66

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.798-42% seit 2012
3.0792.4201.760
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.142 €+17%
7.273 €5.717 €4.161 €
20162024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
44Stellen 2024
66Arbeitslose 2024
1297520
20122024

Zweite/r Technische/r Schiffsoffizier/in im KI-Check: die Daten im Detail

Zweite/r Technische/r Schiffsoffizier/in erreicht im KI-Check einen Score von 74%. Damit liegt Zweite/r Technische/r Schiffsoffizier/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Transport & Logistik, der bei 50% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 17 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 12 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Elektronik, Elektrotechnik, Hydraulik und Maschinentechnik und 6 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Instandhaltungsmanagement, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Rettungsmaßnahmen, Erste Hilfe — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.798 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 8% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.142 € pro Monat (mittlere 50 %: 5.062 € bis 7.273 €), gestiegen um 17% seit 2019. Zuletzt waren rund 176 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Microsoft Office, Entwicklung, Brandbekämpfung und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Transport & Logistik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Zweite/r Technische/r Schiffsoffizier/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Zweite/r Technische/r Schiffsoffizier/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Zweite/r Technische/r Schiffsoffizier/in: KI-Risiko Score 74 im Vergleich zum Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko Score von 74 liegt du in diesem Beruf deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds Transport & Logistik (50). Das heißt nicht, dass dein Job verschwindet. Es heißt vor allem: Ein großer Teil deiner technischen Kerntätigkeiten ist prinzipiell gut standardisierbar, digital beschreibbar und damit für Assistenzsysteme, Automatisierung und KI zugänglich. Stand: Juni 2026.

Gerade bei Aufgaben wie Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Elektronik, Elektrotechnik, Hydraulik, Maschinentechnik, Pneumatik und Dokumentation (technisch) ist die Schnittmenge mit KI und Automatisierung hoch. Gleichzeitig bleiben auf See genau die Fähigkeiten wichtig, die sich nicht einfach in Software gießen lassen: Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Instandhaltungsmanagement, Rettungsmaßnahmen, Erste Hilfe und Gutachter-, Sachverständigentätigkeit.

Warum technische Schiffsoffiziere anders betroffen sind als viele andere Berufe

Dein Beruf gehört zu den Tätigkeiten, in denen Technik nicht nur Werkzeug ist, sondern der Kern der Arbeit. Das macht ihn auf der einen Seite anfällig für Teilautomatisierung. Auf der anderen Seite bleibt er operativ anspruchsvoll: Auf einem Schiff zählen Bedingungen wie Zeitdruck, wechselnde Umgebungen, Sicherheitsanforderungen und die ständige Verbindung von Technik, Betrieb und Verantwortung.

Genau deshalb ist der hohe Score richtig zu lesen: Nicht einzelne Stellen werden einfach ersetzt, sondern vor allem einzelne Arbeitsanteile. KI kann bereits heute bei der Dokumentation (technisch), bei der Auswertung von Betriebsdaten, bei Prüf- und Kontrollroutinen oder bei der Vorbereitung von Wartungsschritten unterstützen. Bei der direkten Arbeit an Anlagen, bei Störungen unter realen Einsatzbedingungen oder bei sicherheitskritischen Entscheidungen bleibt der Mensch zentral.

Das passt auch zu den Befunden des IAB: Hohe Ersetzbarkeit führt historisch selten zu sofortigem Beschäftigungsabbau. Häufig verändern sich Berufe von innen — klassische Bearbeitung nimmt ab, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben gewinnen. Genau so ist es in technischen Schiffsberufen plausibel: Mehr Sensorik, mehr Daten, mehr Fernüberwachung, aber weiterhin hoher Bedarf an erfahrener technischer Führung an Bord.

Welche Tätigkeiten im Schiffsbetrieb besonders KI-nah sind

Besonders gut angreifbar sind die Teile deiner Arbeit, die strukturiert, regelbasiert und dokumentenlastig sind:

  • Schiffsbetriebstechnik wird stärker datengetrieben: Zustände werden erfasst, Abweichungen früher erkannt.
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und Teile der Elektronik lassen sich zunehmend über Assistenzsysteme überwachen.
  • Bei Elektrotechnik, Hydraulik und Pneumatik können KI-gestützte Diagnosehilfen Muster in Störungen erkennen.
  • Ladungs- und Umschlagtechnik wird durch bessere Planung und Prognosen effizienter.
  • Schifffahrtsrecht und technische Normen werden zunehmend digital recherchiert, zusammengefasst und geprüft.
  • Dokumentation (technisch) lässt sich stark beschleunigen, etwa durch automatische Protokollentwürfe oder Checklisten.

Weniger leicht automatisierbar bleiben Situationen, in denen du mit Unsicherheit, Risiko und unmittelbarer Verantwortung umgehen musst. Dazu gehören Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Instandhaltungsmanagement, Arbeitsschutz, Unfallverhütung und Rettungsmaßnahmen, Erste Hilfe. Hier zählt nicht nur das Wissen, sondern auch Erfahrung, Koordination und das richtige Handeln im Moment.

Was die Studienlage für deinen Beruf bedeutet

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt: Am stärksten KI-anwendbar sind Texte, Kommunikation und Informationsarbeit. Genau dort liegt dein Beruf nur teilweise. Die klassische KI-Stärke ist also nicht der direkte Schraubenschlüssel-Ersatz, sondern die Unterstützung bei Planung, Berichtswesen, Wissensabruf und Diagnose. Das senkt Reibung im Alltag, ersetzt aber die operative Verantwortung nicht.

Der IWF ordnet KI-Berufe weltweit grob als breit exponiert ein, in Industrieländern besonders stark wegen vieler kognitiver Tätigkeiten. Für deinen Beruf ist das wichtig, obwohl er nicht zu den typischen Büroberufen zählt: Auch technische Expertise besteht heute aus einem wachsenden Anteil an Informationsarbeit, Systemverständnis und Koordination. Je digitaler der Schiffsbetrieb wird, desto mehr verschiebt sich der Schwerpunkt weg von rein handwerklich-routinierten Aufgaben.

Der IAB-Befund hilft bei der Einordnung: Selbst dort, wo ein Beruf technisch stark substituierbar ist, folgt daraus meist nicht automatisch Jobabbau. In Deutschland steigt der Bedarf an Fachkräften in einigen technischen Bereichen weiterhin. Für dich spricht das dafür, dass die Rolle nicht verschwindet, sondern anspruchsvoller und stärker überwachungsgestützt wird.

Was du jetzt konkret stärken solltest

Wenn du langfristig sicher aufgestellt sein willst, lohnt sich vor allem die Kombination aus Technik, Systemverständnis und digitaler Routine:

  • Trainiere den Umgang mit digitalen Diagnose- und Wartungssystemen.
  • Nutze KI für Planung, Dokumentation (technisch) und das Vorbereiten von Arbeitsabläufen.
  • Schärfe deine Stärken in Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Instandhaltungsmanagement.
  • Baue Kenntnisse in Dateninterpretation, Fehlersuche und Systemdiagnose aus.
  • Pflege deine Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit, weil Schnittstellenarbeit wichtiger wird.
  • Halte dein Wissen zu Arbeitsschutz, Unfallverhütung und Notfallabläufen besonders aktuell.

Wichtig ist auch deine Haltung: In diesem Beruf profitiert vor allem, wer KI nicht als Konkurrenz, sondern als zusätzliche technische Schicht versteht. Dann kann sie Routine reduzieren, ohne deine Verantwortung zu ersetzen.

Fazit für Zweite/r Technische/r Schiffsoffizier/in

Dein Beruf ist nicht deshalb stark betroffen, weil er „einfach“ ist, sondern weil er technisch präzise, dokumentationslastig und zunehmend datengetrieben ist. Der hohe Score zeigt: KI wird hier viele Teilaufgaben berühren. Gleichzeitig bleibt der menschliche Anteil hoch, sobald es um Sicherheit, Störungen, Instandhaltung und operative Entscheidungen geht. Die wahrscheinlichste Entwicklung ist deshalb kein Ersatz, sondern ein Umbau deines Berufs hin zu mehr Monitoring, Analyse und Steuerung.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotKI-gestützte Diagnosesystemedigitale Wartungssoftwareautomatische Protokollsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Zweite/r Technische/r Schiffsoffizier/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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