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Betriebswirt/in (Fachschule) - Informationsverarbeitung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

36%2013
45%2016
55%2019
50%2022
58%2026*
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Spezialisten in der Wirtschaftsinformatik

Das übernimmt KI.

18 von 35 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
Einkauf, Beschaffung0%
Buchführung, Buchhaltung0%
Kosten- und Leistungsrechnung0%
Kalkulation0%
Vertrieb0%
Controlling0%
Handelsrecht0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Internet-, Intranettechnik0%
IT-Organisation0%
Wissensmanagementsysteme0%
Programmieren0%
Enterprise Application Integration (EAI)0%
Netzwerkmanagement0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Datenbankmanagement0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Informationsverarbeitung unterstützen die Planung, Umsetzung, Implementierung und Weiterentwicklung von IT-Systemen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Analytische Fähigkeiten
Projektmanagement

Gehalt

5.506 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.060 €

Oberes Viertel

7.249 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungManagementWirtschaftsinformatikAnalyseSoftware-Implementierung

15.945

Beschäftigte i

2.980

Offene Stellen i

Arbeitslose i

434

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

55%46%36%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

15.945+130% seit 2012
15.94511.4436.941
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.506 €+19%
7.249 €5.369 €3.488 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
195Stellen 2024
434Arbeitslose 2024
44726582
20122024

Betriebswirt/in (Fachschule) - Informationsverarbeitung im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 58% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Betriebswirt/in (Fachschule) - Informationsverarbeitung verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 35 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Einkauf, Beschaffung, Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation und Vertrieb und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Marketing, Personalwesen, Datenschutz, E-Commerce, E-Business, IT-Koordination und Systemintegration und 11 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 15.945 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 42% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.506 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.060 € bis 7.249 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.980 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Management, Wirtschaftsinformatik, Analyse und Software-Implementierung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Betriebswirt/in (Fachschule) - Informationsverarbeitung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Betriebswirt/in (Fachschule) - Informationsverarbeitung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil in der Informationsverarbeitung deutlich: Weniger Zeit geht in Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation und andere klar strukturierte Routinen, mehr in IT-Koordination, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), Datenbankentwicklung und die saubere Steuerung von Technik und Prozessen. Für dich heißt das nicht, dass der Beruf verschwindet. Er verändert sich von innen: weg von reiner Bearbeitung, hin zu Analyse, Abstimmung, Qualitätssicherung und Umsetzung. Der KI-Risiko Score von 58 liegt im Mittelfeld — ein Hinweis darauf, dass ein Teil der Kerntätigkeiten technisch gut automatisierbar ist, KI aber vor allem als Verstärker deiner Arbeit wirkt.

Stand: Juni 2026 zeigt die Lage vor allem eines: Die Mischung aus betriebswirtschaftlichem Denken und IT-Kompetenz bleibt gefragt. In Deutschland arbeiten laut IAB inzwischen 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, zugleich ist die Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition zuletzt sogar stärker gewachsen als in Berufen mit geringer Exposition. Genau das passt zu deinem Feld: KI ersetzt nicht pauschal ganze Rollen, sondern verschiebt Aufgaben, Tempo und Erwartungshaltung.

Welche Tätigkeiten in der Informationsverarbeitung unter Druck geraten

  • Informationstechnik, Computertechnik im Sinne standardisierter Routinearbeit
  • Einkauf, Beschaffung mit klaren Freigabe- und Abgleichprozessen
  • Buchführung, Buchhaltung und Teile der Kosten- und Leistungsrechnung
  • Kalkulation und vorbereitende Auswertungen
  • Vertrieb mit standardisierten Angebots- und Nachfassprozessen
  • Hardwareinstallation, Softwareinstallation nach festen Abläufen
  • Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation und Teile von Wissensmanagementsystemen
  • Programmieren, wenn es um einfache, wiederholbare Bausteine geht
  • Enterprise Application Integration (EAI), Netzwerkmanagement und Systemadministration, Systemverwaltung bei stark standardisierten Vorgängen
  • Datenbankmanagement und Systemsoftware (Programmierung), wenn vor allem Pflege und Routine dominieren

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen passt dazu: Am stärksten KI-anwendbar sind Schreiben, Kundenkommunikation und das Beschaffen von Informationen. Genau dort liegen auch in deinem Beruf viele vorbereitende Tätigkeiten. Wenn KI Texte schneller entwirft, Daten vorsortiert oder Standardanfragen beantwortet, sinkt der Wert reiner Bearbeitung. Der Druck entsteht also nicht zuerst auf der strategischen Ebene, sondern im operativen Alltag.

Welche Kompetenzen in der Informationsverarbeitung an Wert gewinnen

  • IT-Koordination und Systemintegration
  • Anwenderberatung, Anwender-Support (IT)
  • Datenbankentwicklung und Datenbankadministration, -organisation
  • Informations- und Kommunikationsmanagement
  • Softwaretechnik, Software-Engineering
  • Betriebswirtschaftslehre als Übersetzung zwischen Technik und Geschäft
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO), wenn Inhalte und Systeme zusammengedacht werden
  • IT-Audit, Netzwerkadministration, -organisation und Systembetreuung
  • Systemsoftware (Entwicklung, Analyse), also die Arbeit an Architektur, Fehlerbildern und Qualität

Hier zeigt sich der entscheidende Wandel: KI verschiebt den Aufgabenmix. Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Genau deshalb sind deine analytischen Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und dein Projektmanagement so wichtig. Je mehr KI vorbereitet, desto wichtiger wird es, Ergebnisse fachlich zu prüfen, Risiken einzuschätzen und unterschiedliche Beteiligte zusammenzubringen.

Auch der internationale Blick bestätigt das: Der IWF sieht weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert, in Industrieländern wie Deutschland wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten sogar etwa 60 %. Das trifft gerade Berufe wie deinen, in denen Denken, Koordinieren und Dokumentieren zusammenkommen. Gleichzeitig zeigt Anthropic: In der realen Nutzung dominiert bisher nicht Ersetzung, sondern Unterstützung. Das heißt für dich: Wer KI gut einbindet, steigert Produktivität und Relevanz.

Wie sich dein Arbeitsmarkt bis 2030 verändert

Für den Arbeitsmarkt deiner Richtung sprechen mehrere Signale. Die Beschäftigtenzahl in deinem Beruf ist seit 2012 stark gewachsen, und auch das Gehalt hat zugelegt. Das ist ein gutes Zeichen: Der Markt ist nicht am Abklingen, sondern entwickelt sich. Das spricht gegen ein simples Verdrängungsszenario.

Gleichzeitig verändert sich die Nachfrage nach Skills. Stellenanzeigen mit KI-Bezug wachsen laut Microsoft New Future of Work stark und verlangen überdurchschnittlich oft analytisches Denken, Resilienz, Ethik- und Datenkompetenz. Genau das ist für dich wichtig, weil dein Beruf an der Schnittstelle von IT und Betriebswirtschaft liegt. Wer hier nur einzelne Werkzeuge beherrscht, wird austauschbarer. Wer Prozesse versteht, Entscheidungen dokumentiert und Systeme verbinden kann, wird wertvoller.

Die OpenAI-Benchmarkstudie zu echten Aufgaben zeigt zudem: Führende Modelle nähern sich in vielen Wissensberufen bereits der Qualität von Fachleuten an. Das heißt nicht, dass sie dich ersetzen. Es heißt aber, dass Standardausgaben immer schneller und günstiger werden. Deine Stärke liegt deshalb künftig weniger im Erstellen der ersten Version, sondern im Definieren der richtigen Aufgabe, im Prüfen, im Priorisieren und im Umsetzen im Betrieb.

Nächste Schritte für Betriebswirte in der Informationsverarbeitung

  • Lerne, KI für Analyse, Dokumentation und Vorbereitung einzusetzen, ohne Ergebnisse blind zu übernehmen.
  • Stärke deine Rolle in IT-Koordination, Systemintegration und Anwenderberatung.
  • Baue Wissen in Datenbankentwicklung, Systembetreuung und IT-Audit aus.
  • Übe, technische Ergebnisse für Management, Fachabteilungen und Anwender verständlich zu übersetzen.
  • Nutze dein Projektmanagement, um KI-gestützte Prozesse einzuführen und sauber zu kontrollieren.

Werden deine Aufgaben zunehmend durch KI vorstrukturiert, ist das kein Nachteil — solange du die letzte fachliche Instanz bleibst. Genau dort liegt die Zukunft dieses Berufs: weniger Datenerfasser, mehr Prozessverantwortlicher, weniger Routine, mehr Urteilskraft.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-ChatbotsWissensmanagementsystemeDatenbanksystemeEnterprise-SoftwareKI-Assistenten

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Betriebswirt/in (Fachschule) - Informationsverarbeitung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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