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Campaigner/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Spezialisten in der Öffentlichkeitsarbeit

Das übernimmt KI.

4 von 13 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Campaigner/innen entwickeln Strategien und Projekte zu bestimmten Themen und Themenfeldern für Non-Profit-Organisationen. Sie planen und führen Aktionen durch und vertreten ihre Organisation nach außen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Schöpferische Fähigkeit
Initiative

Gehalt

5.218 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.029 €

Oberes Viertel

6.844 €

Fachliche Stärken i

ManagementÖffentlichkeitsarbeit, Public RelationsEntwicklungMicrosoft OfficeMarketing

35.368

Beschäftigte i

1.698

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.483

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

17%9%0%
20132022: 17%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

35.368+101% seit 2012
35.36826.46417.560
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.218 €+38%
6.844 €4.820 €2.795 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
83Stellen 2024
1.483Arbeitslose 2024
1.70988255
20122024

Campaigner/in im KI-Check: die Daten im Detail

Campaigner/in erreicht im KI-Check einen Score von 40%. Damit liegt Campaigner/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 17% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 13 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 4 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Finanzplanung, Kontakten, Recherche und Informationsbeschaffung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Fundraising, Sponsoring, Präsentation, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Pressemitteilungen erstellen, Konzeption (Werbung, Marketing, PR) und Informations- und Kommunikationsmanagement und 3 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 35.368 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 21% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.218 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.029 € bis 6.844 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.698 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Entwicklung, Microsoft Office und Marketing. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Schöpferische Fähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Campaigner/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Campaigner/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Campaignerinnen und Campaigner erleben bis 2030 vor allem eine Verschiebung des Anforderungsprofils: Weg von viel Routine in Recherche, Informationsbeschaffung und Kontakten, hin zu stärkerer Strategie, Priorisierung und Kommunikation mit Wirkung. Der KI-Risiko-Score von 40 zeigt dabei vor allem eines: Nicht der Beruf verschwindet, sondern einzelne Arbeitsschritte werden neu verteilt. Gerade in Kampagnenarbeit zählt Stand: Juni 2026 immer mehr, wie gut du Botschaften zuspitzt, Zielgruppen verstehst und aus vielen Rückmeldungen konkrete Maßnahmen machst.

Campaigner/in: Was an klassischer Kampagnenarbeit an Gewicht verliert

Besonders gut angreifbar sind Aufgaben, die stark text-, daten- oder routinegetrieben sind. Dazu gehören in deinem Beruf vor allem Recherche, Informationsbeschaffung, Teile der Finanzplanung und das systematische Kontakten. Solche Tätigkeiten lassen sich mit KI schneller anbahnen, verdichten oder vorbereiten. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt genau dieses Muster: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Das trifft den Alltag in Kampagnen-Teams direkt, weil viele Vorarbeiten heute schneller entstehen können als früher.

Auch die IAB-Perspektive ist für dich wichtig: Berufe mit hohem Automatisierungspotenzial verlieren selten komplett Beschäftigung, sondern verändern sich meist von innen. Das passt zu Campaigning sehr gut. Denn selbst wenn KI Entwürfe, Briefings oder Listen vorbereitet, bleibt die Frage offen, ob daraus eine schlüssige Kampagne wird, die Menschen wirklich bewegt.

Campaigner/in: Welche Kompetenzen wichtiger werden

Wachsen werden vor allem die Fähigkeiten, die KI nicht zuverlässig ersetzt. Dazu zählen Fundraising, Sponsoring, Präsentation, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Pressemitteilungen erstellen, Konzeption (Werbung, Marketing, PR), Informations- und Kommunikationsmanagement, Redaktion, Reden schreiben und Social-Media-Kommunikation. Diese Tätigkeiten sind nicht nur sprachlich, sondern strategisch. Es geht um Timing, Tonalität, politische oder gesellschaftliche Einordnung und die Fähigkeit, unterschiedliche Zielgruppen zusammenzubringen.

Die Microsoft Research-Studie zeigt außerdem, dass KI besonders gut dort hilft, wo es um Schreiben, Erklären und Kundenkommunikation geht. Für dich heißt das: Standardtexte werden einfacher, aber die Qualität der Ideen, die Auswahl der Narrative und die Abstimmung mit Stakeholdern werden wichtiger. Die eigentliche Differenzierung entsteht künftig stärker in der Konzeption als in der Erstformulierung.

Campaigner/in: Warum dein Beruf nicht einfach automatisiert wird

Campaigning ist mehr als Textproduktion. Es lebt von Beziehungen, Vertrauen und situativem Urteil. Genau dort bleiben menschliche Stärken zentral: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Schöpferische Fähigkeit und Initiative. KI kann dich beim Vorbereiten entlasten, aber nicht ersetzen, wenn es um Konflikte, Empathie, Machtverhältnisse oder strategische Allianzen geht.

Auch der internationale Blick spricht eher für Umbau als Ersatz. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass KI-Nutzung in der Praxis überwiegend unterstützend läuft: Mehr als die Hälfte der Anwendungen ist Augmentation, also Mensch und KI zusammen. Das passt gut zu Campaignerinnen und Campaignern, weil die besten Ergebnisse meist entstehen, wenn du Recherche, Formulierungen und Varianten mit KI beschleunigst, die Entscheidung über Botschaft, Ziel und Risiko aber selbst triffst.

Campaigner/in: Was das für deinen Arbeitsmarkt bedeutet

Dein Berufsfeld steht nicht unter Druck wie viele andere Kommunikationsrollen, sondern wächst weiter. Die Zahl der Beschäftigten hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht, und auch das Gehaltsniveau hat sich verbessert. Das spricht dafür, dass gute Campaignerinnen und Campaigner gebraucht werden – allerdings mit breiterem Skillset. Laut IAB arbeiten zwar viele Beschäftigte in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, doch das führt meist zu anderem Arbeiten, nicht zu weniger Arbeit insgesamt. Gleichzeitig wächst die Zahl der Stellen mit KI-Skills stark, und zwar weit über Tech-Rollen hinaus. Für dich ist das ein Hinweis: KI-Kompetenz wird im Campaigning bald zur Grundausstattung.

Die OpenAI-Benchmarkstudie GDPval stützt diesen Trend indirekt: Führende Modelle nähern sich in vielen Wissensberufen bereits der Qualität von Fachleuten an. Für Campaigning bedeutet das vor allem, dass Standardarbeit schneller wird und der Anspruch an Originalität steigt. Wer nur sauber formuliert, ist austauschbarer. Wer Positionen schärft, Zielgruppen klug segmentiert und Kampagnen als Gesamtprozess steuert, wird wertvoller.

Campaigner/in: Die nächsten Schritte für deinen Alltag

Wenn du in diesem Beruf arbeiten willst, solltest du KI nicht als Gegenspieler sehen, sondern als Arbeitsebene. Praktisch heißt das:

  • Nutze KI für Recherche-Vorbereitung, Themencluster und erste Textentwürfe.
  • Lass sie bei Informationsbeschaffung und Zusammenfassungen Zeit sparen.
  • Prüfe automatisch erzeugte Inhalte immer auf Ton, Zielgruppe und politische Passung.
  • Entwickle deine Stärke in Konzeption, Präsentation und Redaktion weiter.
  • Baue Kompetenz in Datenbewertung, Kampagnensteuerung und Informations- und Kommunikationsmanagement aus.
  • Trainiere Reden schreiben und Social-Media-Kommunikation so, dass deine Botschaften nicht generisch klingen.

Wer Campaigning heute gut kann, muss morgen nicht alles selbst tippen, aber alles besser einordnen. Genau darin liegt die Chance dieses Berufs: weniger Fleißarbeit, mehr Wirkung.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotLLM-Tools für Recherche und Textentwürfe

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Campaigner/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Campaigner/in