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PR-Fachkraft: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

17%2013
33%2016
33%2019
33%2022
50%2026*
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Spezialisten in der Öffentlichkeitsarbeit

Das übernimmt KI.

7 von 19 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Kosten- und Leistungsrechnung0%
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Recherche0%
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Du bleibst relevant.

PR-Fachkräfte planen, entwickeln und realisieren Maßnahmen, die der Imagepflege von Unternehmen, Behörden, Verbänden oder anderen Einrichtungen dienen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Schöpferische Fähigkeit
Initiative

Gehalt

5.218 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.029 €

Oberes Viertel

6.844 €

Fachliche Stärken i

ManagementÖffentlichkeitsarbeit, Public RelationsEntwicklungMicrosoft OfficeMarketing

35.368

Beschäftigte i

1.698

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.483

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

33%25%17%
20132022: 33%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

35.368+101% seit 2012
35.36826.46417.560
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.218 €+38%
6.844 €4.820 €2.795 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
83Stellen 2024
1.483Arbeitslose 2024
1.70988255
20122024

PR-Fachkraft im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für PR-Fachkraft beträgt 50%. Damit liegt PR-Fachkraft unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 33% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 19 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 7 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung), Kontakten, Werbekommunikation und Recherche und 1 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Fundraising, Sponsoring, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Präsentation, Marktforschung und Meinungsforschung und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 35.368 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 21% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.218 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.029 € bis 6.844 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.698 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Entwicklung, Microsoft Office und Marketing. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Schöpferische Fähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI PR-Fachkraft?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: PR-Fachkraft

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Recherche, Informationsbeschaffung und Werbekommunikation: Wo KI bei PR-Fachkräften zuerst ansetzt

Wer in der PR arbeitet, kennt den Druck, schnell belastbare Informationen zu sammeln, Botschaften sauber zu formulieren und auf wechselnde Themenlagen zu reagieren. Genau an diesen Stellen setzt KI besonders häufig an. Bei der PR-Fachkraft verschiebt sich die Arbeit aber nicht einfach von „menschlich“ zu „automatisiert“, sondern vor allem im Aufgabenmix: Routinen werden kürzer, Prüf- und Steuerungsaufgaben wichtiger. Stand: Juni 2026 ist das ein Beruf mit mittlerem KI-Risiko-Score von 50 — also klar verändert, aber nicht auf dem Weg zum Wegfall.

Auffällig ist: Der Beruf ist gewachsen. Die Zahl der Beschäftigten hat sich seit 2012 mehr als verdoppelt, gleichzeitig ist auch das Gehalt gestiegen. Das spricht eher für eine aufgewertete Rolle als für eine schrumpfende. Für dich heißt das: KI wird die PR-Arbeit wahrscheinlich nicht verdrängen, aber sie verschiebt Tempo, Erwartung und Qualität der Ergebnisse.

Was KI bei der PR-Fachkraft übernimmt: Recherche, Kontakte und Routinekommunikation

Die technisch am ehesten ersetzbaren Tätigkeiten liegen vor allem dort, wo Inhalte strukturiert, standardisiert und schnell verarbeitet werden können. Dazu gehören Recherche, Informationsbeschaffung, Werbekommunikation, Kontakten, Kalkulation, Kosten- und Leistungsrechnung und auch Teile der Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung).

Das passt zu den Befunden der Microsoft Research-Analyse zu 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen: Besonders KI-anwendbar sind dort Aufgaben wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Für PR bedeutet das: Entwürfe für Texte, erste Themenrecherchen, Varianten von Botschaften oder Zusammenfassungen lassen sich heute schon stark beschleunigen. Die IAB-Forschung zeigt zudem, dass Berufe mit höherer KI-Exposition bislang eher nicht durch Beschäftigungsabbau auffallen, sondern durch verlangsamtes oder anders zusammengesetztes Wachstum.

Die eigentliche Verschiebung liegt oft im ersten Schritt des Arbeitsprozesses. Aus einer leeren Seite wird ein brauchbarer Entwurf. Aus vielen Quellen wird eine vorstrukturierte Übersicht. Aus einer ersten Idee werden mehrere Tonalitäten. Genau deshalb spürst du KI in der PR so direkt: Sie greift früh im Prozess an, ohne die ganze Rolle zu übernehmen.

Was menschlich bleibt: Öffentlichkeitsarbeit, Präsentation und Kommunikationspsychologie

So stark KI bei Text, Recherche und Standardkommunikation ist — die Kernarbeit in der PR bleibt deutlich menschlich. Besonders wichtig bleiben Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Unternehmenskommunikation, Corporate Identity, Konzeption (Werbung, Marketing, PR), Präsentation, Kommunikationspsychologie, Kundenberatung, -betreuung, Fundraising, Sponsoring, Marketing, Marktforschung, Meinungsforschung und Social-Media-Kommunikation.

Warum? Weil PR nicht nur aus Formulierung besteht, sondern aus Einordnung, Timing, Beziehung und Verantwortung. Eine gute Pressemitteilung ist selten nur ein sauberer Text. Sie muss Zielgruppen kennen, Risiken abwägen, Interessen ausbalancieren und zur Gesamtstrategie passen. Genau hier zeigt sich auch ein Muster aus der Anthropic-Analyse: Die KI-Nutzung ist in vielen Berufen überwiegend Augmentation — also Mensch plus KI gemeinsam — und nicht reine Automation. Das ist für PR besonders wichtig, weil Ergebnisse erst im Zusammenspiel aus technischer Vorarbeit und menschlichem Urteil stark werden.

Auch die Microsoft-Forschung stützt diese Einordnung: KI ist besonders stark bei erklären, kommunizieren und Informationen bündeln. Doch in der PR reicht das nicht. Du musst bewerten, was öffentlich gesagt werden sollte, was intern geklärt werden muss und wie ein Thema in einer angespannten Lage glaubwürdig bleibt. Gerade in Krisen, in sensiblen Abstimmungen oder bei komplexen Stakeholdern ist das mehr als Textproduktion.

Was PR-Fachkräfte jetzt tun können: KI als Arbeitsmittel, nicht als Ersatz

Für dich ist die wichtigste Strategie nicht Abwehr, sondern bewusste Nutzung. Wer KI in der PR sinnvoll einsetzt, gewinnt Zeit für die anspruchsvolleren Teile des Berufs. Das heißt praktisch:

  • Nutze KI für Recherche und erste Informationsbeschaffung, aber prüfe Fakten, Quellenlage und Aktualität immer selbst.
  • Lass Entwürfe für Pressemitteilungen erstellen, arbeite sie aber auf Ton, Strategie und Risikoprofil hin nach.
  • Verwende KI für Varianten von Werbekommunikation oder Social-Posts, aber passe sie an Zielgruppe, Marke und Situation an.
  • Setze KI in Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung) und bei der Strukturierung von Daten ein, aber ziehe die kommunikativen Schlüsse selbst.
  • Stärke deine Rolle in Kommunikationspsychologie, Präsentation und Kundenberatung, -betreuung — genau dort bleibt dein Mehrwert hoch.

Hilfreich ist außerdem, KI nicht nur als Textwerkzeug zu sehen. In der PR wird künftig wichtiger, dass du Prompts, Freigaben, Qualitätskontrollen und Quellenprüfungen sauber organisierst. Dazu passt auch der IAB-Befund, dass sich KI oft innerhalb von Berufen auf den Aufgabenmix auswirkt: klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen.

Wenn du deine Position stärken willst, lohnt sich besonders der Ausbau von Management, Microsoft Office, Entwicklung, Marketing und deiner persönlichen Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Schöpferische Fähigkeit und Initiative. Das sind genau die Fähigkeiten, die KI nicht ersetzt, sondern eher sichtbar macht.

Unterm Strich ist die PR-Fachkraft ein Beruf, in dem KI vor allem den Einstieg in Aufgaben beschleunigt und Routinearbeit reduziert. Die Rolle selbst bleibt wichtig — vielleicht sogar wichtiger, weil gute Kommunikation unter KI-Bedingungen mehr Urteil, mehr Kontrolle und mehr strategische Klarheit braucht.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu PR-Fachkraft beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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