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Assistent/in - Pressestelle: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Spezialisten in der Öffentlichkeitsarbeit

Das übernimmt KI.

8 von 16 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Ablage, Registratur0%
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Du bleibst relevant.

Assistenten und Assistentinnen der Pressestelle übernehmen Aufgaben in den für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Stellen von Institutionen, Organisationen oder Unternehmen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Schöpferische Fähigkeit
Initiative

Gehalt

5.218 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.029 €

Oberes Viertel

6.844 €

Fachliche Stärken i

ManagementÖffentlichkeitsarbeit, Public RelationsEntwicklungMicrosoft OfficeMarketing

35.368

Beschäftigte i

1.698

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.483

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%25%0%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

35.368+101% seit 2012
35.36826.46417.560
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.218 €+38%
6.844 €4.820 €2.795 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
83Stellen 2024
1.483Arbeitslose 2024
1.70988255
20122024

Assistent/in - Pressestelle im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 66% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Assistent/in - Pressestelle verändern könnte. Damit liegt Assistent/in - Pressestelle unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 16 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 8 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Ablage, Registratur, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Medienrecht, Presserecht, Kontakten und Dokumentation (Archiv, Bibliothek) und 2 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Präsentation, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Pressemitteilungen erstellen, Unternehmenskommunikation, Corporate Identity, Kommunikationspsychologie und Online-Redaktion und 2 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 35.368 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 21% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.218 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.029 € bis 6.844 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.698 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Entwicklung, Microsoft Office und Marketing. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Schöpferische Fähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Assistent/in - Pressestelle?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Assistent/in - Pressestelle

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Assistent/in - Pressestelle: KI-Risiko im Vergleich zum Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 66 liegt die Assistent/in - Pressestelle unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation, aber immer noch klar in einem Bereich, in dem sich die Arbeit spürbar verändert. Stand: Juni 2026 heißt das vor allem: Nicht der Beruf verschwindet, sondern die Balance zwischen Routine, Recherche und redaktioneller Verantwortung verschiebt sich. Gerade dort, wo früher viel Zeit in Ablage, Registratur, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Dokumentation (Archiv, Bibliothek), Recherche und Informationsbeschaffung floss, übernimmt KI bereits merklich Vorarbeit.

Gleichzeitig bleibt der Kern des Berufs stark menschlich geprägt. Wer in einer Pressestelle arbeitet, schreibt nicht einfach nur Texte. Es geht um Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Pressemitteilungen erstellen, Unternehmenskommunikation, Corporate Identity, Online-Redaktion, Redaktion und oft auch um Social-Media-Kommunikation. Genau diese Tätigkeiten verlangen Einordnung, Tongefühl, Abstimmung mit Führungskräften und ein Gespür für Wirkung nach innen und außen. KI kann Vorlagen liefern, Varianten formulieren oder Informationen bündeln. Sie kann aber nicht selbst entscheiden, wie ein Thema politisch, reputativ oder kulturell zu rahmen ist.

Warum die Assistent/in - Pressestelle anders betroffen ist

Der Beruf liegt in einem Spannungsfeld aus Verwaltungsarbeit und Kommunikation. Das ist für KI typisch ein Mischprofil: Die gut strukturierbaren Teile sind anfällig, die strategischen und beziehungsorientierten Aufgaben bleiben stabiler. Deshalb ist der Score zwar nicht niedrig, aber auch nicht extrem. Besonders stark betroffen sind Tätigkeiten, die nach klaren Regeln ablaufen: Schreiben nach Vorlage, Standardkommunikation, Informationsverdichtung, Termin- und Kontaktpflege sowie die Pflege von Daten, Akten und Medienmaterial.

Weniger ersetzbar sind Aufgaben, die Vertrauen, Kontext und Verantwortung voraussetzen. Dazu gehören Präsentation, die Abstimmung mit Fachabteilungen, das Formulieren von Botschaften unter Zeitdruck und der Umgang mit sensiblen Themen. Auch Medienrecht und Presserecht lassen sich nicht einfach automatisieren; hier braucht es Nachprüfung, rechtliche Einordnung und oft Rücksprache. Selbst wenn KI Entwürfe liefert, bleibt die menschliche Prüfung der Tonalität und der Risiken entscheidend.

Für den Berufsalltag bedeutet das: Der Anteil reiner Zuarbeit dürfte sinken, der Anteil an steuernden und prüfenden Aufgaben steigen. Genau diese Verschiebung beschreibt auch die deutsche Forschung zu KI im Arbeitsmarkt: KI verändert den Aufgabenmix innerhalb von Berufen, klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen.

Was die Studienlage für die Pressestelle zeigt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen ist für diesen Beruf besonders aufschlussreich. Dort gehören Schreiben, kommunizieren und das Beschaffen von Informationen zu den Tätigkeiten, bei denen KI am besten hilft. Das passt sehr direkt zur Pressestelle: Entwürfe für Pressemitteilungen, Zusammenfassungen, Q&A-Dokumente oder erste Varianten für Social-Media-Kommunikation lassen sich mit KI deutlich schneller erstellen.

Wichtig ist aber die zweite Hälfte des Befunds: KI ist besonders gut bei Informationsaufbereitung und Textproduktion, deutlich schwächer bei präziser Datenanalyse und bei Aufgaben, die klare fachliche Bewertung verlangen. Genau dort liegt die Grenze für die Pressestelle. Die Software kann Rohmaterial liefern, aber sie versteht nicht von selbst, welche Botschaft zur Corporate Identity passt, welche Formulierung in einer Krisensituation zu riskant ist oder welche Aussage rechtlich heikel werden könnte.

Auch der Anthropic Economic Index passt gut zu diesem Beruf. Er zeigt, dass KI-Nutzung in vielen Berufen überwiegend unterstützend statt ersetzend ist. Das ist für die Pressestelle ein realistisches Bild: KI wird eher als Assistentin für Entwürfe, Recherche, Strukturierung und Varianten genutzt als als vollständiger Ersatz für Kommunikationsexpertise. Gerade bei Öffentlichkeitsarbeit, Redaktionsabstimmung und Social-Media-Kommunikation bleibt der Mensch die Instanz, die Ton, Timing und Verantwortung trägt.

Die IAB-Daten ordnen den Beruf zusätzlich ein: In Deutschland arbeiten viele Beschäftigte in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, und gerade Expertenberufe aus IT und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen haben zuletzt stärker zugelegt. Für die Pressestelle heißt das nicht, dass alles verloren geht. Es heißt aber: Wer sich vor allem über Routine-Zuarbeit definiert, gerät unter Druck. Wer dagegen Management, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Entwicklung mit kommunikativer Stärke verbindet, gewinnt an Wert.

Was für deinen Alltag in der Pressestelle wichtig wird

Für dich wird der Unterschied zwischen „Text schreiben“ und „Kommunikation verantworten“ zentral. Die erste Aufgabe lässt sich immer leichter automatisieren. Die zweite bleibt dein Profil. Deshalb lohnt es sich, die Arbeit bewusst in Richtung der Aufgaben zu verschieben, die KI nicht sauber übernimmt:

  • Botschaften mit Fachabteilungen abstimmen
  • Pressemitteilungen inhaltlich prüfen und schärfen
  • Social-Media-Kommunikation auf Zielgruppen und Risiken ausrichten
  • Unternehmenskommunikation, Corporate Identity und Tonalität sichern
  • Medienrecht und Presserecht mitdenken
  • Präsentation und Freigaben professionell begleiten
  • Recherche und Informationsbeschaffung mit KI beschleunigen, aber selbst bewerten

Wer diese Verbindung aus Tempo und Urteil beherrscht, wird nicht ersetzt, sondern produktiver. Für die nächsten Jahre ist daher weniger die Frage wichtig, ob KI in der Pressestelle ankommt, sondern wie gut du sie als Werkzeug nutzt, ohne die redaktionelle Kontrolle aus der Hand zu geben.

Fazit für die Assistent/in - Pressestelle

Der Beruf ist sichtbar von KI betroffen, aber nicht in einer einfachen Ersatzlogik. Dein Risiko liegt vor allem in standardisierten Schreib-, Verwaltungs- und Rechercheaufgaben. Dein Schutz liegt in kommunikativem Urteilsvermögen, rechtlicher Sensibilität und der Fähigkeit, aus Informationen eine belastbare, passende Botschaft zu machen. Wenn du KI klug einsetzt, kann sie dir Routine abnehmen — aber deine Rolle als Schnittstelle zwischen Inhalt, Organisation und Öffentlichkeit bleibt der eigentliche Kern.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotKI-TextgeneratorenLLM-Systeme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Assistent/in - Pressestelle beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Assistent/in - Pressestelle