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Public-Relations-Manager/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Spezialisten in der Öffentlichkeitsarbeit

Das übernimmt KI.

8 von 23 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Public-Relations-Manager/innen sind in der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Sie erarbeiten geeignete Kommunikationsstrategien und entwickeln Konzepte für das Image von Unternehmen bzw. Organisationen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Schöpferische Fähigkeit
Initiative

Gehalt

5.218 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.029 €

Oberes Viertel

6.844 €

Fachliche Stärken i

ManagementÖffentlichkeitsarbeit, Public RelationsEntwicklungMicrosoft OfficeMarketing

35.368

Beschäftigte i

1.698

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.483

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

40%30%20%
20132022: 40%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

35.368+101% seit 2012
35.36826.46417.560
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.218 €+38%
6.844 €4.820 €2.795 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
83Stellen 2024
1.483Arbeitslose 2024
1.70988255
20122024

Public-Relations-Manager/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 54% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Public-Relations-Manager/in verändern könnte. Damit liegt Public-Relations-Manager/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 40% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 23 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 8 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Kosten- und Leistungsrechnung, Terminplanung, -überwachung, Kalkulation, Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung), Kontakten und Webdesign und 2 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Fundraising, Sponsoring, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Produktmanagement, Präsentation und Marktforschung und 9 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 35.368 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 21% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.218 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.029 € bis 6.844 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.698 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Entwicklung, Microsoft Office und Marketing. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Schöpferische Fähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Public-Relations-Manager/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Public-Relations-Manager/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations: Wo KI heute schon mitarbeitet

Wenn du in der Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations arbeitest, kennst du die Mischung aus schnellem Reagieren, sauberem Formulieren und ständiger Abstimmung. Genau dort setzt KI an: bei Online-Redaktion, Redaktion, Social Media Analytics, Terminplanung, -überwachung, Kalkulation und Teilen der Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung). Für diese Tätigkeiten kann sie bereits spürbar entlasten. Der KI-Risiko Score von 54 zeigt deshalb vor allem eines: Ein Teil deiner Arbeit ist technisch gut angreifbar, aber der Beruf wird dadurch nicht einfach ersetzt. Er verändert sich von innen.

Stand: Juni 2026 ist das Bild im PR-Umfeld klarer als noch vor wenigen Jahren: Routine, Recherche und erste Entwürfe werden schneller automatisiert, während Strategie, Beziehungspflege und Einordnung stärker an Bedeutung gewinnen. Das passt auch zu den Befunden von IAB und Microsoft Research. Das IAB sieht steigende Substituierbarkeit vor allem dort, wo Tätigkeiten standardisiert und wiederholbar sind. Microsoft Research zeigt zugleich, dass KI besonders gut bei Schreiben, Kommunizieren, Informationen beschaffen und erklären hilft – also genau in den Zonen, in denen PR oft Zeitdruck hat.

Was KI in der Public Relations übernimmt

KI ist vor allem dort stark, wo Inhalte strukturiert, verglichen, zusammengefasst oder vorgefiltert werden. In deinem Beruf betrifft das vor allem:

  • Social Media Analytics: Muster erkennen, Reichweiten beobachten, Themen clustern
  • Terminplanung, -überwachung: Abstimmungen vorbereiten und verfolgen
  • Kosten- und Leistungsrechnung und Kalkulation: Vorarbeiten, Plausibilitätschecks, Szenarien
  • Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung): Reports auswerten, Kennzahlen aufbereiten
  • Webdesign und Werbemittel: erste Entwürfe, Varianten, Textvorschläge
  • Teile der Online-Redaktion und Redaktion: Rohfassungen, Zusammenfassungen, Umformulierungen
  • erste Schritte bei Kontakten: Sortieren, Dokumentieren, Priorisieren

Die Microsoft-Analyse mit 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass gerade die Tätigkeiten besonders KI-anwendbar sind, bei denen Informationen beschafft, Texte geschrieben und Inhalte erklärt werden. Für PR heißt das: Pressemitteilungen, Social-Media-Varianten, Kurztexte, Q&A-Entwürfe und Monitoring-Berichte lassen sich schneller vorstrukturieren. Auch die Stellenmarkt-Studien passen dazu: Nach dem ChatGPT-Start gingen Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische und kreative Aufgaben zulegten. Das ist für PR wichtig, weil der Beruf beide Seiten vereint.

Was in der Public Relations menschlich bleibt

Trotz dieser Automatisierung bleibt der Kern des Berufs stark menschlich. Besonders wichtig sind weiterhin Kundenberatung, -betreuung, Fundraising, Sponsoring, Präsentation, Marktforschung, Meinungsforschung, Corporate Design, Unternehmenskommunikation, Corporate Identity, Konzeption (Werbung, Marketing, PR) und Kommunikationspsychologie.

Hier geht es nicht nur um Texte, sondern um Haltung, Timing, Ton und Vertrauen. KI kann Vorschläge machen, aber sie versteht keine Organisationskultur, keine politischen Risiken und keine Beziehungsgeschichte. Gerade in der PR zählen Nuancen: Welche Botschaft ist intern tragfähig? Was ist extern glaubwürdig? Wie reagierst du auf Kritik, Krisen oder widersprüchliche Interessen? Solche Entscheidungen hängen an Erfahrung, Kontext und Verantwortung.

Die Anthropic-Auswertung hilft bei der Einordnung: In vielen Berufen ist KI bisher überwiegend augmentierend, also als Unterstützung, nicht als direkter Ersatz. Das passt gut zur PR. Du wirst KI immer häufiger als Sparringspartner nutzen, aber nicht als eigenständige Stimme der Organisation.

Was du in der Public Relations jetzt tun kannst

Für dich ist die beste Strategie nicht Abwehr, sondern bewusste Arbeitsteilung mit KI. Hilfreich sind vor allem diese Schritte:

  • Nutze KI für erste Entwürfe, Gliederungen und Varianten, aber behalte die letzte Fassung selbst in der Hand.
  • Baue deine Stärke in Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung aus.
  • Schärfe die Aufgaben, die KI nur schwach kann: Präsentation, Kundenberatung, -betreuung, Krisenkommunikation, Beziehungsarbeit.
  • Setze KI gezielt in Social-Media-Kommunikation, Monitoring und Routine-Redaktion ein, um mehr Zeit für Strategie zu gewinnen.
  • Trainiere deine Urteilskraft: Welche Aussage passt zur Marke, welches Risiko ist zu hoch, welche Botschaft ist nur formal korrekt, aber kommunikativ schlecht?
  • Achte auf Marktforschung und Meinungsforschung als Basis für bessere Entscheidungen, nicht nur auf schnell produzierte Inhalte.

Wichtig ist auch die Entwicklung des Arbeitsmarkts: In Deutschland arbeiten laut IAB inzwischen 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, gleichzeitig ist die Beschäftigung in KI-exponierten Berufen zuletzt sogar stärker gewachsen als in Berufen mit geringer oder keiner Exposition. Das zeigt: Nähe zu KI ist nicht automatisch ein Nachteil. Wer die Werkzeuge beherrscht, kann im Beruf eher gewinnen als verlieren.

Public-Relations-Manager/in: Worauf es jetzt ankommt

Für deine Rolle bedeutet das konkret: Weniger Zeit für Vorarbeit, mehr Zeit für Einordnung, Abstimmung und Wirkung. Der Beruf bleibt attraktiv, weil er stark mit Wachstum, Kommunikation und Verantwortung verbunden ist. Das sieht man auch am Arbeitsmarkt: Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 deutlich gestiegen, und das Gehalt hat im selben Zeitraum ebenfalls zugelegt. Noch wichtiger als diese Entwicklung ist aber die inhaltliche Verschiebung: Standardaufgaben werden schneller, anspruchsvolle Kommunikation wird wertvoller.

Wenn du dich weiterentwickelst, solltest du nicht nur bessere Tools lernen, sondern bessere Fragen stellen. Genau dort liegt dein Vorteil gegenüber KI.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTLLM-Tools für TextentwürfeKI-gestützte Social-Media-AnalyseKI-gestützte Monitoring-Systeme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Public-Relations-Manager/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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