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Elektroniker/in - Automatisierungs- und Systemtechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Fachkräfte in der Automatisierungstechnik

Das übernimmt KI.

26 von 32 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
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Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung0%
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Du bleibst relevant.

Elektroniker/innen in der Fachrichtung Automatisierungs-und Systemtechnik konzipieren, installieren sowie programmieren Automatisierungsanlagen und halten diese instand, um den fehlerfreien Ablauf automatisierter Prozesse sicherzustellen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Zuverlässigkeit
Einsatzbereitschaft

Gehalt

4.358 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.580 €

Oberes Viertel

5.291 €

Fachliche Stärken i

ElektronikWartung, Reparatur, InstandhaltungAutomatisierungstechnik, ProzessautomatisierungInbetriebnahmeMechatronik

26.849

Beschäftigte i

3.780

Offene Stellen i

Arbeitslose i

796

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

26.849+41% seit 2012
26.84922.97719.105
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.358 €+33%
5.291 €3.936 €2.580 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.926Stellen 2024
796Arbeitslose 2024
1.9261.232538
20122024

Elektroniker/in - Automatisierungs- und Systemtechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 74% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Elektroniker/in - Automatisierungs- und Systemtechnik verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 88% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 32 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 26 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungstechnik, Leitstandtechnik, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und Hybride Steuerungen und 20 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Kundendienst, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Elektroinstallation, Kundenberatung, -betreuung und Netzwerkadministration, -organisation — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 26.849 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 6% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.358 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.580 € bis 5.291 €), gestiegen um 14% seit 2019. Zuletzt waren rund 3.780 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Elektronik, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Inbetriebnahme und Mechatronik. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Elektroniker/in - Automatisierungs- und Systemtechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Elektroniker/in - Automatisierungs- und Systemtechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Ein Schaltschrank läuft nicht sauber an, eine SPS meldet einen unklaren Fehler, und parallel soll eine Anlage für den nächsten Produktionsschritt umgerüstet werden: Genau in solchen Momenten zeigt sich, wie breit der Alltag in der Automatisierungs- und Systemtechnik ist. Du arbeitest an der Schnittstelle von SPS-Programmierung, SPS-Technik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Leitstandtechnik, Hardwareinstallation, Softwareinstallation und Inbetriebnahme. Vieles davon bleibt hoch relevant — aber die Art, wie du planst, prüfst und dokumentierst, verändert sich spürbar. Stand: Juni 2026.

Wandel im Alltag der Elektroniker/in - Automatisierungs- und Systemtechnik

Der KI-Risiko Score von 74 zeigt vor allem eines: In diesem Beruf sind viele Kerntätigkeiten technisch gut strukturierbar, aber der Beruf verschwindet nicht. Er wandert eher nach innen um. Das passt zu den aktuellen Befunden des IAB: KI und Automatisierung führen selten direkt zu einem Beschäftigungsabbau, sondern eher zu verändertem Aufgabenmix und verlangsamtem Wachstum in Teilbereichen. Genau das sieht man hier besonders deutlich.

Deine Arbeit steckt voller Tätigkeiten, bei denen digitale Systeme bereits heute stark mitdenken können. Dazu gehören etwa CAM-, CIM-Systeme anwenden, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Bussysteme, Netzwerkmanagement oder Schaltungstechnik. Solche Aufgaben sind oft daten- und regelbasiert, damit gut standardisierbar und für KI-gestützte Assistenz zugänglich. Die Microsoft-Analyse realer Arbeitskonversationen zeigt, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Genau diese Hilfen treffen auch deinen Beruf: Diagnosevorschläge, Dokumentation, Fehlersuche, Arbeitsanweisungen oder Variantenvergleiche lassen sich zunehmend mit KI-Tools beschleunigen.

Wichtig ist aber die Grenze: Deine wertvollsten Tätigkeiten sind oft nicht einfach „automatisierbar“, sondern stark situationsabhängig. Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Elektroinstallation, Kundendienst, Kundenberatung, -betreuung und Arbeitsvorbereitung leben von Kontext, Anlagezustand, Sicherheitsanforderungen und Rücksprache mit anderen Gewerken. Hier bleibt menschliche Verantwortung zentral. Die Anthropic-Auswertung zeigt passend dazu, dass KI in der Praxis überwiegend unterstützend eingesetzt wird: Mehr als die Hälfte der Nutzung ist Augmentation, also Mensch plus KI. Das ist auch für deinen Alltag das realistischste Modell.

Wer in der Elektroniker/in - Automatisierungs- und Systemtechnik gewinnt

Gewinnen werden vor allem diejenigen, die Technik nicht nur ausführen, sondern prüfen, steuern und integrieren können. Wenn du Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, hybride Steuerungen, Elektrische Antriebstechnik, Analogtechnik und Digitaltechnik sicher beherrschst, bist du nicht leicht ersetzbar — eher besonders gefragt. Denn KI kann Vorschläge machen, aber sie baut keine belastbare Anlage, sie verantwortet keine Freigabe und sie ersetzt auch nicht das Zusammenspiel aus Beobachtung, Messung und Erfahrung.

Der internationale Blick hilft bei der Einordnung. Der IWF schätzt, dass in Industrieländern wie Deutschland ein großer Teil der Jobs KI-exponiert ist, weil hier viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Für deinen Beruf heißt das: Nicht die Handarbeit verschwindet zuerst, sondern die kognitiven Routinen rund um Diagnose, Dokumentation, Prüfung und Standardkonfiguration werden stärker digital unterstützt. Gleichzeitig weist die Microsoft-Studie darauf hin, dass KI gerade dort am besten anwendbar ist, wo Informationen zusammengeführt und Entscheidungen vorbereitet werden. In deinem Feld kann das die Suche nach Fehlerursachen, die Prüfung von Schaltplänen oder das Formulieren von Testprotokollen vereinfachen.

Das klingt nach Entlastung — und ist es oft auch. Aber die Verteilung der Aufgaben verändert sich. Nach der ChatGPT-Einführung sind Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurückgegangen, während analytische, technische und kreative Arbeit zugenommen hat. Für dich heißt das: Standardarbeiten werden nicht wertlos, aber anspruchsvollere Aufgaben gewinnen an Gewicht. Wer sauber dokumentiert, Systeme versteht und Störungen eingrenzen kann, wird wichtiger. Wer zusätzlich mit Melde- und Signalanlagen, -technik, Mikrosystemtechnik, Pneumatik und Crimpen sicher umgeht, hat ein breites Profil, das sich nicht auf einen einzelnen Automatisierungsschritt reduzieren lässt.

Weiterbildung für Elektroniker/in - Automatisierungs- und Systemtechnik

Wenn du in diesem Beruf vorne bleiben willst, lohnt sich Weiterbildung vor allem in zwei Richtungen: erstens in der Schnittstelle von Technik und Daten, zweitens in der Schnittstelle von Technik und Kommunikation. Praktisch heißt das: tiefer in SPS-Umgebungen einarbeiten, Fehlerdiagnosen mit digitalen Hilfsmitteln strukturieren, Netzwerke und Bussysteme besser verstehen und bei der Inbetriebnahme systematischer mit KI-gestützten Prüfungen arbeiten.

Besonders wertvoll sind Kompetenzen, die in Stellenanzeigen mit KI-Bezug immer häufiger auftauchen: analytisches Denken, Resilienz, Ethik- und Datenkompetenz. Für deinen Beruf übersetzt sich das in belastbare Dokumentation, saubere Prüfwege, Verantwortungsbewusstsein bei sicherheitskritischen Systemen und die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten statt nur zu übernehmen. Die Microsoft-Studie zu „New Future of Work“ zeigt zudem, dass KI-Skills längst weit über klassische Tech-Rollen hinaus gefragt sind. Das passt zu deinem Feld: Wer Automatisierungstechnik mit digitaler Diagnose, Fehleranalyse und Systemverständnis verbindet, stärkt seine Position deutlich.

Auch die im Berufsbild enthaltenen menschlichen Aufgaben bleiben strategisch wichtig. Kundendienst, Kundenberatung, -betreuung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Netzwerkadministration, -organisation werden nicht verschwinden, sondern anspruchsvoller. Gerade weil KI Routine abnimmt, steigt der Wert von Übersicht, Verantwortung und klarer Kommunikation. Wenn du dich hier weiterentwickelst, arbeitest du nicht gegen KI, sondern mit ihr — als Fachkraft, die Anlagen nicht nur bedient, sondern im Ganzen versteht.

Unterm Strich ist dieser Beruf kein Fall für Verdrängung, aber klar für Veränderung. Die technische Tiefe bleibt, doch die Rolle verschiebt sich Richtung Kontrolle, Integration und Problemlösung. Wer diese Entwicklung aktiv annimmt, hat gute Chancen auf stabile und anspruchsvollere Aufgaben.

Erwähnte KI-Tools

SPSKI-gestützte Diagnosedigitale PrüfsoftwareNetzwerkmanagement-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Elektroniker/in - Automatisierungs- und Systemtechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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