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Fischwirtschaftsmeister/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

33%2016
33%2019
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Aufsichtskräfte in der Fischwirtschaft

Das übernimmt KI.

10 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Kleine Hochseefischerei0%
Küstenfischerei0%
Ladungs- und Fangtechnik0%
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Netzemachen0%
Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung0%
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Verkauf0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%

Du bleibst relevant.

Fischwirtschaftsmeister/innen planen und leiten die Arbeitsprozesse in Fischerei und fischwirtschaftlicher Produktion. Sie arbeiten eventuell selbst mit, erledigen verwaltende Aufgaben, führen Mitarbeiter/innen und bilden Auszubildende aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

77

Beschäftigte i

Arbeitslose i

8

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20162022

50%42%33%
20162022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

77-5% seit 2012
847974
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
8Arbeitslose 2024
147
20122024

Fischwirtschaftsmeister/in im KI-Check: die Daten im Detail

Fischwirtschaftsmeister/in erreicht im KI-Check einen Score von 48%. Damit liegt Fischwirtschaftsmeister/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft, der bei 38% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Kleine Hochseefischerei, Küstenfischerei, Ladungs- und Fangtechnik, Seen- und Flussfischerei, Netzemachen und Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Besatzfische einbringen, Fischbrut, Fischvermarktung, Fischwirtschaft, Fischzucht, Gewässerbewirtschaftung und Hegemaßnahmen und Teichwirtschaft und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 77 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 8% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fischwirtschaftsmeister/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fischwirtschaftsmeister/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Der KI-Risiko-Score liegt mit 48 etwas über dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft mit 38. Das ist ein Hinweis darauf, dass sich bei dir vor allem bestimmte Büro-, Planungs- und Verwertungsaufgaben verändern können – nicht, dass der Beruf als Ganzes verschwindet. Gerade in der Fischwirtschaft bleibt vieles an Gewässer, Tierbestand, Wetter, Technik und Betriebssituation gebunden. Genau dort liegt auch der Unterschied zu vielen klassischen Wissens- und Verwaltungsberufen: Ein Teil der Arbeit ist gut standardisierbar, ein anderer Teil braucht weiterhin Erfahrung vor Ort, Beobachtung und Verantwortung.

Warum Fischwirtschaftsmeister/in anders betroffen ist

Bei deinem Beruf treffen zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite stehen Tätigkeiten, die sich gut strukturieren lassen, etwa Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Verkauf oder Betriebsmitteleinsatz planen. Auch Prozesse rund um Ladungs- und Fangtechnik, Netzemachen oder Teile der Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung lassen sich stärker digital unterstützen, planen oder dokumentieren. Hier kann KI helfen, Routinen zu beschleunigen, Varianten zu vergleichen oder Fehler früher zu erkennen.

Auf der anderen Seite gibt es Aufgaben, die deutlich stärker menschlich bleiben: Betriebsleitung, Betriebsführung, Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Gewässerschutz, Fischereibiologie und Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung. Diese Tätigkeiten hängen an Beobachtung, Ortskenntnis, Verantwortung und Situationsbewertung. Auch Besatzfische einbringen, Fischbrut, Fischvermarktung, Fischwirtschaft, Fischzucht, Gewässerbewirtschaftung und Hegemaßnahmen oder Teichwirtschaft sind stark von konkreten Bedingungen abhängig. Genau deshalb ist der Beruf eher von einer inneren Veränderung als von kompletter Ersetzung geprägt.

Wichtig ist auch: In vielen Berufen führt ein höheres Automatisierungspotenzial nicht automatisch zu weniger Beschäftigung. Laut IAB ist das historisch eher selten in einem direkten Abbau sichtbar geworden; häufiger wächst die Beschäftigung langsamer. Das passt auch zu deinem Feld: Wenn digitale Werkzeuge die Planung verbessern, heißt das zunächst oft mehr Kontrolle, mehr Dokumentation und bessere Entscheidungen – nicht weniger Bedarf an Fachverstand.

Was die Studienlage für Fischwirtschaftsmeister/in bedeutet

Die IAB-Studien zeigen, dass in Deutschland viele Beschäftigte in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten. Entscheidend ist aber nicht nur, ob einzelne Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind, sondern wie stark der Beruf insgesamt von wechselnden Umwelteinflüssen, Verantwortung und praktischer Ausführung lebt. Genau hier ist die Fischwirtschaft besonders robust. Fang, Haltung, Pflege und Gewässermanagement sind selten reine Bildschirmarbeit.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen macht den Unterschied ebenfalls sichtbar: Am besten eignet sich KI dort, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Am schwächsten ist sie bei körperlicher Arbeit und präziser Datenanalyse in komplexen Realweltsituationen. Für deinen Beruf heißt das: KI kann dich bei Berichten, Dokumentation, Kalkulation, Standardkommunikation oder der Vorbereitung von Entscheidungen unterstützen. Sie kann aber weder Gewässerzustände vor Ort ersetzen noch Tiergesundheit, Wetterrisiken oder technische Probleme im Betrieb zuverlässig allein bewerten.

Auch der IWF ordnet viele Berufe in Industrieländern stärker als KI-exponiert ein, weil dort mehr kognitive Tätigkeiten vorkommen. Für die Fischwirtschaft ist das nur teilweise passend: Der Beruf enthält Verwaltungsanteile, bleibt aber zugleich handlungsnah. Das bremst die Ersetzbarkeit. Der eigentliche Hebel liegt deshalb nicht im vollständigen Austausch, sondern in der Verschiebung von Zeit: weniger manuelle Routine in Papierarbeit, mehr Fokus auf Überwachung, Steuerung und Betrieb.

Genau das passt zu einem weiteren aktuellen Befund: KI verändert den Aufgabenmix innerhalb von Berufen. Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für dich heißt das konkret: Wer KI sinnvoll nutzt, kann mehr Zeit für Betriebsleitung, Betriebsführung, Gewässerbewirtschaftung und Hegemaßnahmen, Gewässerschutz und die Kontrolle von Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung gewinnen. Das ist eher eine Aufwertung der Meisterrolle als eine Verdrängung.

Was du als Fischwirtschaftsmeister/in jetzt tun kannst

Wenn du dich absichern willst, lohnt sich ein pragmatischer Fokus auf drei Bereiche:

  • Planung und Dokumentation digitalisieren: bei Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Bestellungen und Einsatzplänen.
  • Entscheidungen absichern: KI für Vorlagen, Auswertungen und Checklisten nutzen, aber die Bewertung bei Fischereibiologie, Gewässerschutz und Tierüberwachung selbst behalten.
  • Vor-Ort-Kompetenz stärken: Wer Technik, Tiere und Gewässer wirklich versteht, bleibt auch bei mehr Software unverzichtbar.

Die eigentliche Zukunftsfähigkeit liegt also nicht darin, alles automatisieren zu wollen, sondern die Schnittstelle zwischen Betrieb, Natur und Markt besser zu steuern. Gerade in einem kleinen Beruf mit wenig Beschäftigten ist Vielseitigkeit oft wichtiger als Spezialisierung auf eine einzige Aufgabe.

Fazit zu Fischwirtschaftsmeister/in und KI

Stand: Juni 2026 ist dein Beruf eher teilweise KI-anfällig, aber nicht leicht ersetzbar. Der Score von 48 zeigt: Es gibt relevante digitale Hebel, vor allem bei Planung, Rechnung, Verkauf und Standardprozessen. Gleichzeitig bleiben Kernbereiche wie Fischgesundheit, Gewässermanagement, Betriebsführung und technische Instandhaltung klar menschlich geprägt. Wer die Technik als Werkzeug nutzt, gewinnt eher Zeit und Qualität, als dass er oder sie sich selbst überflüssig macht.

Erwähnte KI-Tools

KI-Tools für Kalkulation und PlanungKI-gestützte TextsystemeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fischwirtschaftsmeister/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Fischwirtschaftsmeister/in