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Fischwirtschaftsmeister/in - Fischhaltung und Fischzucht: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Aufsichtskräfte in der Fischwirtschaft

Das übernimmt KI.

8 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Tiere füttern0%
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Du bleibst relevant.

Fischwirtschaftsmeister/innen in der Fischhaltung und Fischzucht planen und leiten die fischwirtschaftliche Produktion. Sie arbeiten eventuell selbst mit, erledigen verwaltende Aufgaben, führen Mitarbeiter/innen und bilden Auszubildende aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

77

Beschäftigte i

Arbeitslose i

8

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

38%32%25%
20132022: 38%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

77-5% seit 2012
847974
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

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StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
8Arbeitslose 2024
147
20122024

Fischwirtschaftsmeister/in - Fischhaltung und Fischzucht im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Fischwirtschaftsmeister/in - Fischhaltung und Fischzucht beträgt 41%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft (38%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 38% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 8 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Tiere füttern, Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Verkauf und Betriebsmitteleinsatz planen und 2 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Tierschutz, Besatzfische einbringen, Fischbrut, Fischvermarktung, Fischwirtschaft, Fischzucht und Gewässerbewirtschaftung und Hegemaßnahmen und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 77 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 8% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fischwirtschaftsmeister/in - Fischhaltung und Fischzucht?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fischwirtschaftsmeister/in - Fischhaltung und Fischzucht

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Tiere füttern, Bestände prüfen und Abläufe steuern: Wo KI in der Fischhaltung und Fischzucht ansetzt

Stand: Juni 2026. In der Fischhaltung und Fischzucht geht es im Alltag nicht nur um Wasserstände, Futter und Besatzfische, sondern auch um Kontrolle, Planung und wirtschaftliche Entscheidungen. Genau deshalb liegt der KI-Risiko-Score hier bei 41. Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet. Es heißt vor allem: Einige Teilaufgaben werden digitaler, während die Verantwortung für Tiere, Gewässer und Betrieb klar bei dir bleibt.

Der wichtige Punkt: KI greift meist dort an, wo Informationen geordnet, verglichen oder berechnet werden. Das passt zu Aufgaben wie Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Betriebsmitteleinsatz planen oder der Auswertung von Futtermittelanalysen. Weniger angreifbar sind die Arbeiten, bei denen Erfahrung, Beobachtung und situatives Entscheiden zählen: Tierschutz, Gewässerbewirtschaftung und Hegemaßnahmen, Tierkrankheiten, Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung oder die Betriebsleitung, Betriebsführung.

Die IAB-Forschung zeigt generell: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau. Häufig wächst der Beruf langsamer oder verschiebt sich inhaltlich. Das passt auch hier: KI wird eher einzelne Routineanteile verändern als die Fischwirtschaft ersetzen. Der internationale Blick stützt das. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders stark bei Schreiben, Informationsaufbereitung und Kommunikation hilft, aber deutlich schwächer bei körperlicher Arbeit und praktischen Tätigkeiten. Genau dort liegt in deinem Beruf ein großer Teil des Alltags.

Was KI in der Fischwirtschaftsmeister/in - Fischhaltung und Fischzucht übernehmen kann

Am ehesten übernimmt KI dort Aufgaben, wo Daten in Regeln, Prognosen oder Standardtexte übersetzt werden. Dazu gehören vor allem:

  • Kosten- und Leistungsrechnung und Kalkulation: Vorarbeiten, Plausibilitätschecks, Vergleiche von Szenarien und Preisannahmen lassen sich gut unterstützen.
  • Betriebsmitteleinsatz planen: KI kann Verbrauchsmuster, Lagerstände und Beschaffungsdaten zusammenführen und Vorschläge machen.
  • Futtermittelanalysen und Teile der Futtermittelgewinnung: Systeme können Messwerte auswerten, Abweichungen markieren und Dokumentation vorbereiten.
  • Verkauf und Teile der Fischvermarktung: Angebotsentwürfe, Kundenkommunikation und Standardinformationen lassen sich effizienter erledigen.
  • Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung: Bei Planungs-, Dokumentations- und Qualitätsaufgaben kann Software unterstützen.
  • Tiere füttern: Nicht das Füttern selbst verschwindet, aber Steuerungssysteme, Bedarfsvorhersagen und Alarmfunktionen werden wichtiger.

Das ist typisch für Berufe mit geringer bis mittlerer KI-Anwendbarkeit: KI übernimmt nicht den ganzen Job, sondern einzelne Arbeitsschritte. In der Fachsprache der Forschung verschiebt sich der Aufgabenmix innerhalb des Berufs. Genau das ist hier sehr plausibel.

Was in der Fischhaltung und Fischzucht menschlich bleibt

Die stärkste Sicherheit liegt dort, wo du Tiere, Wasser und Betrieb zusammen beurteilen musst. KI kann Signale liefern, aber sie ersetzt nicht das fachliche Urteil vor Ort.

Besonders menschlich bleiben:

  • Tierschutz und die Abwägung, wann Eingreifen nötig ist
  • Besatzfische einbringen und die praktische Einschätzung von Bestand, Gewässer und Timing
  • Fischbrut und die tägliche Beobachtung sensibler Entwicklungsphasen
  • Gewässerbewirtschaftung und Hegemaßnahmen mit Blick auf ökologische Zusammenhänge
  • Teichwirtschaft als handwerklich-praktische und saisonal geprägte Arbeit
  • Arbeitsvorbereitung unter wechselnden Wetter-, Bestands- und Betriebsbedingungen
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung von Anlagen und Technik
  • Fischereibiologie, Tierkrankheiten und Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung

Gerade diese Aufgaben passen zu dem, was die Microsoft-Analyse und auch der IWF indirekt zeigen: KI trifft vor allem kognitive Standardarbeit und Wissensarbeit, während praktische, körpernahe und verantwortungsintensive Tätigkeiten deutlich robuster bleiben. Für die Fischwirtschaft ist das entscheidend, weil Qualität, Tiergesundheit und Gewässerschutz nicht allein aus Daten heraus gelöst werden können.

Was Beschäftigte in der Fischwirtschaft jetzt tun können

Der wichtigste Hebel ist nicht, KI zu „bekämpfen“, sondern sie so einzusetzen, dass sie dir Routine abnimmt und dein Fachwissen stärkt.

  • Nutze KI für Dokumentation, Vorlagen, Protokolle und Standardkommunikation.
  • Lass dir bei Kosten- und Leistungsrechnung und Kalkulation verschiedene Szenarien aufbereiten.
  • Prüfe, ob Sensoren, Tabellen und Betriebsdaten besser zusammengeführt werden können, um Betriebsmitteleinsatz planen und Fütterung zu verbessern.
  • Arbeite gezielt an digitalen Kompetenzen rund um Analyse, Monitoring und Steuerung.
  • Stärke dein Profil in Bereichen, die KI kaum ersetzt: Tierschutz, Gewässerbewirtschaftung, Tierkrankheiten, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und betriebliche Gesamtverantwortung.

Die Arbeitsmarktsignale sprechen nicht für einen Absturz, sondern für Umbau. Der IAB zufolge nutzen bereits 38 % der Beschäftigten in Deutschland KI bei der Arbeit, und Berufe mit hoher KI-Exposition sind zuletzt nicht automatisch geschrumpft. Für die Fischwirtschaft heißt das: Wer Prozesse digital sauber organisiert, kann die Technik sinnvoll einhegen und selbst an Wert gewinnen.

Wie sich der Beruf der Fischwirtschaftsmeister/in - Fischhaltung und Fischzucht verändern kann

Der Beruf bleibt stark praxisgeprägt, wird aber analytischer. Aufgaben rund um Verkauf, Kalkulation, Kosten- und Leistungsrechnung und Dokumentation werden stärker standardisiert. Gleichzeitig gewinnen Beobachtung, Reaktionsfähigkeit und technische Sorgfalt an Gewicht. Das ist eine Chance, weil gute Fischwirtschaft schon immer mehr war als Routine: Sie braucht Erfahrung, Verantwortungsgefühl und Entscheidungen unter realen Bedingungen.

Wenn du KI klug einsetzt, kann sie dir vor allem Zeit verschaffen für das, was den Beruf ausmacht: Tiere gesund halten, Gewässer in Ordnung bringen und einen Betrieb verlässlich führen.

Erwähnte KI-Tools

KI-gestützte Tabellen- und PlanungstoolsSprachmodelle für Dokumentation und KommunikationSensorik- und Monitoring-Systeme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fischwirtschaftsmeister/in - Fischhaltung und Fischzucht beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Fischwirtschaftsmeister/in - Fischhaltung und Fischzucht